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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frei, dunkel, lyrisch. Und einfach wunderbar.
Mit dem Freejazz ist das ja so eine Sache. Es ist schwer ‚reinzukommen', da es oft wenige melodische Ankerpunkte gibt. Dann fehlt auch oft ein durchgehender Rhythmus und die Solisten erzeugen völlig ungewöhnliche Geräusche und Tonfolgen. Das kann dann auch schon mal schnell nerven. Und auch diese Platte musste ich mir erst ‚erarbeiten'. Aber...
Veröffentlicht am 22. März 2004 von Tobias Mull

versus
12 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bloß für Eingeweihte !!!
Erstmal zum Positiven, da gibt es auch was zu sagen: Manche der Themen sind interessant und sogar SCHÖN (wie das Baßklarinetten-Kontrabaß-Duo in "Something Sweet, Something Tender"), Tony Williams ist durchaus in Ordnung, wenn auch noch lange nicht in der Form, in der man in ein halbes Jahr später auf seinem eigenen Album "Life...
Am 19. April 2001 veröffentlicht


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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Frei, dunkel, lyrisch. Und einfach wunderbar., 22. März 2004
Von 
Tobias Mull "capkidd" (Braunschweig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Out to Lunch (Rvg) (Audio CD)
Mit dem Freejazz ist das ja so eine Sache. Es ist schwer ‚reinzukommen', da es oft wenige melodische Ankerpunkte gibt. Dann fehlt auch oft ein durchgehender Rhythmus und die Solisten erzeugen völlig ungewöhnliche Geräusche und Tonfolgen. Das kann dann auch schon mal schnell nerven. Und auch diese Platte musste ich mir erst ‚erarbeiten'. Aber jetzt gehört sie sicherlich zu meinen liebsten Scheiben im ‚neuen' Jazz. Was Dolphy und seine Mitstreiter (Freddie Hubbard, Bobby Hutcherson, Richard Davis und der junge Anthony Williams) hier bieten ist einfach größte Kunst und feinste Musik. Als Einstieg empfehle ich den zweiten Track „Something sweet, something tender". Einer freien Einleitung Dolphy's folgt hier eine lyrische Ensemblepassage, die in ein wunderbares Solo von Dolphy mündet. Dem ganzen Track (eigentlich dem ganzen Album) wohnt eine dunkle, geheimnisvolle Stimmung inne, die einen nicht loslässt. Einen weitere Haltepunkt bieten z.B. auch die Akkorde von Hutcherson im Titelstück. Das ist pure Magie. Pure Melodie. Bemerkenswert ist auch das Schlagzeugspiel. Wie Williams zwischen angedeuteten Beats, zarter Beckenarbeit und harten Breakschlägen hin und her wandert und immer wieder auf die Einfälle der übrigen Solisten reagiert, ist einmalig. Dazu noch Hubbards feines Trompetenspiel und ein Klassiker ist geboren. Ebenfalls zu empfehlen ist Dolphy's Platte „Outward bound" von 1960, auf der auch schon Freddie Hubbard zu hören war. Einfach ein gutes Team. Und einfach eine super Platte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unkomplette Liner Notes, 27. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Out to Lunch (Limit.Edit) (Audio CD)
Leider sind die original Liner Notes von A.B. Spellman in der Rudy van Gelder Edition nicht komplett abgedruckt. Ansonsten gehört dieses Album in das Cd-Regal jedes Jazzliebhabers!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen free-jazz zum immer wieder hören, 1. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Out to Lunch (Rvg) (Audio CD)
free jazz ist so eine sache. auch die, die ihn nicht von vornherein ablehnen (so wie ich), werden zugeben, dass sie tage haben, an denen sie anderes lieber hören (bei mir sind das 300 tage im jahr). aber wenn ich dann doch mal wieder eine free-jazz-scheibe raushole, ist es immer öfter die 'out to lunch'. längst nicht so heftig wie 'free jazz' von ornette coleman (die ich nur höre, wenn meine freundin nicht da ist, dann aber um so lauter), ist sie einer meiner standardtips für das genre.
john fordham, das große buch vom jazz, schreibt, der free jazz habe in seiner radikalität türen geöffnet, die sich seither niemals mehr ganz geschlossen haben. wer das bestätgt haben will, greift am besten zur 'out to lunch'.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dolphy, Hubbard und Tony Williams..., 25. Juni 2011
Von 
M. Pauli "mpauli26" (Liederbach, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Out to Lunch (Rvg) (Audio CD)
...kein "Trio of Doom", denn sie sind zu fünft (Bobby hutcherson am Virbraphon und Richard Davis am Bass kommen noch dazu), aber es ist gigantisch. Diese Aufnahme vom 25.2.1964 (ich war damals 1 Jahr alt) hätte ich gerne live mitbekommen. Das groovt und ist abgefahren, ich habe mehrere aufnahmen von Dolphy, meiner Ansicht nach kommen seine momente an der Flöte am besten raus, und, kan neiner sagen, was er will, das Team mit Freddie Hubbard und Tony Williams zu vervollständigen kann gar nicht schief gehen. williams hatte bereits Miles-Davis Erfahrungen, Freddie Hubbard die ersten Platten unter eigenem Namen veröffentlicht. Ein Jazz-Highlight. Und: wie immer, RVG-Version kaufen, es lohnt sich, hier sind keine Bonus-Titel vorhanden diesmal, aber knapp 42 Minuten "just killers, no fillers"
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Aufnahme, schlechtes Remastering, 16. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Out to Lunch (Rvg) (Audio CD)
Durch eine CD-Ausleihe von einem Bekannten lernte ich das Album "Out to Lunch" kennen. Je mehr ich es hörte, desto mehr nahm es mich ein, so daß ich es mir letztlich selbst auf CD zulegte. Bei der neu angeschafften CD handelte es sich nicht um die Veröffentlichung von 1987 meines Bekannten, sondern um eine remasterte Version von 1999. Für diese wurde das analoge Masterband zunächst in einer Wortbreite von 24 Bit digitalisiert, um es alsdann auf die 16-Bit-Wortbreite der CD zu konvertieren - ein Verfahren, mit dem ich bei anderen Aufnahmen gute Erfahrungen gemacht habe. Leider, leider hat Rudy Van Gelder die von ihm 1964 tontechnisch sehr gut durchgeführte Aufnahme beim Remastering auch einer dynamischen Kompression unterzogen, d.h. die leisen akustischen Signale wurden im Verhältnis zu den übrigen in ihrer Lautstärke erhöht. Der Effekt dieser beim Remastering generell um sich greifenden Unsitte kann sein, daß die Musik wenig atmet, eher in einem Einheitsklang rüberkommt und die Klangfarbenunterschiede zwischen den Instrumenten verflachen. All dies ist hier im Übermaß geschehen. Daher empfehle ich beim Kauf von Dolphys "Out to Lunch" auf CD nach der alten CD-Ausgabe von 1987 zu suchen. Sollte diese (aufgrund ihrer noch nicht ausgereiften Fabrikationsweise und ihres Alters) hohe Jitterwerte aufweisen - zu hören an einer das akustischen Signal begleitenden unbestimmten, nicht verortbaren Hintergrundshelligkeit, die nicht den instrumentalspezifischen Obertönen zugerechnet werden kann, und an der reziprok dazu geminderten Fülle der musizierten Noten - so empfehle ich eine verlustfreie Kopie mit "Exact Audio Copy" (EAC) sowie eine Übertragung auf eine hochwertige CD-R wie den Goldrohling von MFSL oder - nicht ganz so gut, aber akzeptabel und deutlich preiswerter - auf eine CD-R Audio von TDK. (Die Datenfehler auf der Original-CD vermag EAC durch seine Fehlerkorrektur zu beheben und das wiederhergestellte Original korrekt abzuspeichern. Mehr oder weniger neue Fehler entstehen beim Brennen, deren Zahl bei einem guten Rohling und geringer Brenngeschwindigkeit jedoch häufig geringer ausfällt als auf der Original-CD.) (Kopieren und Brennen eigener Original-CD's für den Eigenbedarf ist legal.)
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der Highlights des modernen Jazz, 2. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Out to Lunch (Audio CD)
Auch wenn andere meinen, hier hätte Dolphy jemand auf dem Fuss gestanden (vielleicht war es ja Rudy van Gelder in seinem legendären Studio in Englewood, wo auch diese tolle BlueNote-Scheibe entstanden ist), handelt es sich um eine der schönsten Schallplatten aus der frühen FreeJazz-Ära. Eine inspirierte All-Star-Truppe um einen gut inspirierten Dolphy interpretiert sehr schöne Themen zeitlos schön.
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12 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bloß für Eingeweihte !!!, 19. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Out to Lunch (Audio CD)
Erstmal zum Positiven, da gibt es auch was zu sagen: Manche der Themen sind interessant und sogar SCHÖN (wie das Baßklarinetten-Kontrabaß-Duo in "Something Sweet, Something Tender"), Tony Williams ist durchaus in Ordnung, wenn auch noch lange nicht in der Form, in der man in ein halbes Jahr später auf seinem eigenen Album "Life Time" hören kann, und Bassist Richard Davis swingt von Zeit zu Zeit mustergültig.
Bloß Dolphy selber... Miles Davis hatte schon irgendwie Recht, als er behauptete, Dolphy spiele, als ob jemand auf seinem Fuß stünde. Bestenfalls in seinem Solo zu "Straight Up and Down" gibt es Anflüge interessanter Melodien, ansonsten würgt er seine Instrumente ohne Sinn und Verstand, quäkt unzusammenhängende Fragmente und hat kaum Zusammenhalt mit der Gruppe. Freddie Hubbard verhält sich ähnlich, nur nicht ganz so extrem, und auch Richard Davis verlegt sich immer wieder auf seltsame Ausflüge ohne jeden Rhythmus, zumindest ohne einen, den der uneingeweihte Zuhörer ohne weiteres erkennen kann. Und Bobby Hutcherson hätte man genausogut weglassen können.
Pharaoh Sanders, Albert Ayler, Sam Rivers und John Coltrane haben zwar Ähnliches produziert. Aber viel besser. Bei denen steckt eine Unmenge an Energie und Leidenschaft dahinter. Dolphy scheint eher irgendwo im Delirium versunken zu sein.
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ARRAY(0xa5233684)

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Out to Lunch (Rvg)
Out to Lunch (Rvg) von Eric Dolphy (Audio CD - 1999)
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