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47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIE Blue Note-Aufnahme, die ein Leben bereichert., 3. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Moanin' (Rvg/Rem) (Audio CD)
Bei dieser Aufnahme von 1958, die 1998 von Rudy van Gelder für die "Remastered" Serie überarbeitet worden ist, handelt es sich um eine der tragenden Säulen des Blue Note-Kataloges - wenn nicht der gesamten Jazz-Plattengeschichte.
Zu dieser Session trafen genau die Musiker zusammen, die maßgeblich zum Erfolg von Art Blakeys Messengers beigetragen haben. Meiner Meinung nach gabe es weder vorher noch nachher eine Besetzung der Messengers, die ähnlich kreativ und spannend gespielt hat: Lee Morgan mit seiner unverkennbar brillianten Trompete, der immer zum "funky" Spiel neigt und eine ganz andere Ästethik als der damals tonagebende Miles Davis vertrat; Benny Golson bildet mit seinem geschmeidigen Spiel sowohl eine Ergänzung, als auch ein Kontrast zu Morgans Brillanz, außerdem war er als Komponist sehr ergiebig (Whisper not, Blues March, I Remember Clifford, Along came Betty u.v.m.); der Pianist Bobby Timmons, aus dessen Feder der Titeltrack "Moanin'" stammt, gibt der Band eine deutlich vom Spirituals und Blues her kommende Färbung - er ist kein Mann der großen improvisatorischen Selbstergründung, sondern ein Meister der knapp gehaltenen Soloexkurse, die aber dafür umso gehaltvoller sind. Bassist Jymie Merritt trat weniger in den Vordergrund, war aber mehr als nur Teil der "Rhythm Section"; Art Blakey spielt wie immer mit unglaublicher Vitalität, überraschenden Wendungen und hartem "Anschlag".
Alle Stücke dieser CD sind auf ähnlich hohem Niveau. Doch allein schon der Titeltrack (der übrigens in zwei alternativen Takes zu hören ist) wäre den Kauf der CD wert. Die beiden Soli von Morgan und Golson sowie die absolut magisch inspierte nahtlose Überleitung von der Trompete auf das Saxophon mit seiner abrupten Wendung ins Dunkle sind unvergeßlich.
Das Klangbild der neu gemasterten Version ist trocken, sehr transparent und wunderbar dynamisch. Man hört der Aufnahme seine bald 50 Jahre Alter nicht an.
Wer mehr von den Messengers auf Blue Note hören möchte, sollte sich die beiden CDs "At the Café Bohemia" von 1955 nicht entgehen lassen. Darauf ist eine ältere Besetzung zu hören: Kenny Dorham, Hank Mobley, Horace Silver(!) und Doug Watkins.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Benny Golson wäre diese Musik nicht das, was sie geworden ist!, 7. August 2008
Von 
Dr. Horst Wolfgang Boger (Berlin & Potsdam, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Moanin' (Rvg/Rem) (Audio CD)
Angesichts der vielen positiven und zutreffenden Rezensionen dieser Platte noch eine weitere zu schreiben ist fast überflüssig.

Aber einen sehr wichtigen Gesichtspunkt möchte ich doch ergänzend hinzufügen:

Verantwortlich für das musikalische Konzept war der 1929 geborene Benny Golson, der nur für ein Jahr der 'musical director' der Jazz Messengers war. Benny Golson ist es zu verdanken, dass diese zu recht berühmte Band aus ihrer Krise wieder herausgefunden hat. Von ihm stammen alle Arrangements und die Kompositionen "Are You Real", "Along Came Betty", "Blues March" und "The Drum Thunder Suite". Das bekannteste Stück der Platte ist natürlich "Moanin'" aus der Feder von Bobby Timmons. Aber auch es weist Golson-Spuren auf.

Dass Golson auch ein hervorragendes Tenorsaxophon spielt und damit einen sehr glücklichen Gegenpol zu dem blutjungen Trompeter Lee Morgan darstellt, sollte ebenfalls betont werden.

Wer - wie ich - mit dieser Musik aufgewachsen ist, wird sie stets als Maßstab nehmen. Einen viel besseren gibt es nicht, jedenfalls nicht im Jazz.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Hard-Bop-Klassiker schlechthin, 16. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Moanin' (Rvg/Rem) (Audio CD)
Ohne diese Aufnahme ist keine Jazz-Sammlung komplett. Art Blakely hat als Schlagzeuger die Jazz Messengers in den fünfziger Jahren gegründet und sie - in wechselnder Besetzung - bis in die 80er fortgeführt. In dieser (Stereo-)Aufnahme auf dem Jahre 1958 spielen einige seiner besten Partner, nämlich Lee Morgan (Trompete) und Bobby Timmons (Klavier). Letzterer ist der Komponist von "Moanin", dem Klassiker schlechthin, das auf der CD-Version gleich zwei Mal (in jeweils fast achtminütiger Länge) vorhanden ist. Moanin ist sicherlich das Highlight des Albums, ein weiterer Anspieltip ist Blues March.
Lee Morgan und Bobby Timmons sind beide eher funkige, soulige bzw. gospelgeprägte Musiker, was dem Album insgesamt eine gewisse Nähe zu diesen Formen schwarzer Musik verleiht.
Wer das Album mag, kann natürlich weiterforschen nach anderen Jazz-Messengers-Einspielungen (etwa "A Night in Tunisia" oder "Free For All", die ich beide noch nicht kenne, die aber sehr gelobt werden). Als Alternative bietet es sich aber auch an, sich mit den anderen Werken von Lee Morgan (insb. "Sidewinder", sein größter Hit) und Bobby Timmons zu befassen. So kann man auf "This here is Bobby Timmons" nämlich wieder eine Fassung von "Monanin" entdecken, die ganz anders ist als die beiden Einspielungen dieser CD.
Kurz und gut, wer heute die fast 50 Jahre alten Highlights des Hard-Bop erkunden will, sollte mit genau dieser Platte anfangen.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen straight ahead jazz, 5. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Moanin' (Rvg/Rem) (Audio CD)
Blue Note`s Flaggschiff! Die wohl beste Bestzung der legendären Messengers. Kraftvolle Scheibe! Zeitlos, perfekter Jazz. Speziell genug den Liebhaber (immer wieder) zu entzücken und doch so populär und geradlinig gespielt, dass auch der Nicht-Jazz-Freak diese Platte ohne Bedenken in seine Sammlung aufnehmen kann, ohne Angst haben zu müssen sich einen Staubfänger einzuhandeln. Schlicht: ein Muss für jeden, der Musik liebt!
Um die Armada der Flaggschiffe von Blue Note nur auf fünf zu begrenzen, hier noch einige Tips:
(2) John Coltrane: "Blue Train"; BLP 1577
(3) Cannonball Adderley "Somthing` Else"; BLP 1599
(4) Sonny Clark "Cool Struttin`, BLP 1588
(5) Sonny Rollins "Volume One"; BLP 1542
=> doch Vorsicht: Blue Note macht süchtig!
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Are you real?, 27. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Moanin' (Rvg/Rem) (Audio CD)
Meiner Meinung nach die besten Jazz Messengers aller Zeiten. Und sie schufen mit diesem Album ein (bzw. das) Meisterwerk des Hard Bop. Hier stimmt einfach alles. Von den Songs (u.a. der Hit 'Moanin'' aber auch das wundervolle 'Are you real' oder der robuste 'Blues march') über die Arrangements bis zu den einzelnen Soli. Besonders Lee Morgans feurige Trompete und das funkige Klavier von Bobby Timmons machen diese Platte zu einem Highlight im BlueNote Katalog. Unbedingt auch anhören: John Coltrane - Blue train, Lee Morgan - The sidewinder und Horace Silver - Song for my father.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel mehr als nur ,Jazz für Einsteiger`, 18. Juli 2012
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Es stimmt schon - ,Moanin`` ist wahrscheinlich eines der gefälligsten Hard-Bop Alben, aber es ist auch - wegen der musikalischen Qualität des hier gebotenen - einer der Klassiker dieser Ära.

Alleine das Titelstück - von Pianist Bobby Timmons komponiert - ist schon die Anschaffung dieser Scheibe Wert, denn das Motiv von ,Moanin`` kann durchaus als ,funky` bezeichnet werden. Benny Golson's ,Are You Real` und ,Along Came Betty` hört man kompositorisch deutlich die Schule von Duke Ellington an, aber auch auf diesen beiden tracks gibt es ganz großartige Solisten zu hören. Und Blakey's ,Drum Thunder Suite` ist dann nicht nur eine Lehrstunde für Jazz-drummer sondern glänzt auch mit ganz tollen Themen und ist abwechslungsreich und spannend.

Beim ,Blues March` wird man anfangs vielleicht ein wenig an ,American Patrol` erinnert, aber auch dieses Stück nimmt einen mit Fortdauer durch die dargebotenen, tollen Solis gefangen. Und Johnny Mercer's ,Come Rain Or Come Shine` wurde wohl auch nie wieder geschmackvoller interpretiert.

Auch der Sound ist sehr gut - so wie bei den meisten Blue Note Alben jener Zeit - und wer das ganze dann auch noch auf Vinyl geniesst, der kippt in diese Musik rein, auch wenn er kein bedingungsloser Jazzfan ist.

Ein Pflichtalbum für Jazzliebhaber - ein großtiges Einsteigermodell in den Hard Bop (vor allem für jene die vom Soul kommend sich schon zum Souljazz der 60er zurückgehantelt haben) - und eine Platte die einfach Spaß macht.
Die Neuauflage kommt in fettem 180g Vinyl daher und mit dickem hochwertigem Karton Cover. Dafür sind 20 Eier keinesfalls zu viel...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine für "Die Insel", 13. Februar 2011
Eine der CD's,die ich mit auf "Die Insel" nehmen würde.
Absolute Spitzenklasse und ein super-Preis dazu.
Ich besitze zur Zeit etwa 200 Jazz CD's, die Auswahl ist nicht leicht...
aber diese ist nicht nur sehr empfehlenswert, sondern ein muss!!!
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5.0 von 5 Sternen einfach ein muss, 8. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moanin' (Rvg/Rem) (Audio CD)
Der Artikel ist im genannten Zeitraum eingetroffen, ist genau wie im Angebot beschrieben und der Service ist auch sehr gut.
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5.0 von 5 Sternen Kongenial und zeitlos, 7. April 2013
Von 
Gerhard Mersmann "GM" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Moanin' (Rvg/Rem) (Audio CD)
Selten gibt es Augenblicke, in denen Können, Zeitgeist und gute Laune kongenial ineinander greifen. Die Seltenheit dieser Begebenheiten machen sie so wertvoll. Als im Oktober 1958 in den berühmten Studios Rudy van Gelders in Hackensack, New Jersey, der Schlagzeuger Art Blakey mit seinen Jazz Messengers mehrere Takes aufnahm und die daraus entstandene Platte nach dem Eingangstitel Moanin'benannte, war ein solcher Augenblick dokumentiert. Mit Musikern, die allesamt zur damaligen Referenzliste des Hardbop zählten, Lee Morgan (trumpet), Benny Golson (tenor sax), Bobby Timmons (piano), Jymie Merritt (bass), widmete Art Blakey, der ehemalige Bergmann aus Pittsburgh, der Nachwelt ein Tondokument, das gute Laune garantiert.

Angefangen mit Moanin', das gleich in zwei Versionen vorliegt, spielten die Musiker ein Thema ein, das sich zum Ohrwurm wie Evergreen eignet, ohne auf Qualität auch nur in irgend einem Punkt verzichten zu müssen. Ob Lee Morgan mit seiner flinken wie rauen Trompete, Benny Golson als Synchronimprovisator auf seinem Tenorsaxophon, Bobby Timmons mit seinen spärlichen, aber entscheidenden Akkordakzentuierungen oder natürlich Art Blakey, der das Schlagzeug durch das Stück treibt wie eine donnernde Lore Unter Tage. Moanin'ist ein Stück, das, wenn es bis heute irgendwo gespielt wird, sofort die Zuhörerschaft, egal, wo sie sich befindet, zum mitswingen treibt, der Rhythmus steckt an und lässt niemanden unbeteiligt, es wirkt wie ein Signal an das vegetative Nervensystem, das dazu auffordert, sofort und ohne Umschweife den Lebenswillen durch tonsynchrone Bewegungen zum Ausdruck zu bringen. Moanin', komponiert von Bobby Timmons, gehört von seiner rhythmischen Suggestionskraft sicherlich zu den wichtigsten Aufnahmen der Jazzgeschichte.

Are You Real wie Along Came Betty, beides aus der Inspiration Bennie Golsons, waren schnell in den Real Books der meist gespielten Jazz Standards plaziert, ebenso aufgrund ihrer melodiösen Einprägsamkeit wie durch die gefühlvollen Phrasierungen. The Drum Thunder Suite, ebenfalls eine Komposition von Bennie Golson, zugeschnitten auf den kraftvollen wie kompromisslosen Art Blakey, deutet darauf hin, wie selbstbewusst diese Periode des Hardbop zu Werke ging. Und Blues March ist wohl das markanteste Beispiel für den biographischen Hintergrund des Bandleaders Blakey, der er geschafft hatte, aus dem Bergarbeitermilieu in die Hochsphären des amerikanischen Jazz zu entfliehen. Es wirkt fast wie ein Regiebuch für die einzelnen Biographien, wenn die gegensätzliche Linienführung zwischen Lee Morgans Trompeten- und Benny Golsons Saxophonsolo und die tatsächliche Konsequenz des Marschrhythmus durch Art Blakey zur Geltung kommt. Selbst Come Rain Or Come Shine, das letzte des Albums und ein Mercer und Arlen Stück, das dem damaligen Mainstream aus dem Repertoire gestohlen wurde, bekommt durch die Jazz Messenger eine andere Note und wirkt ganz und gar nicht durch den Hardbop geschändet, ganz im Gegenteil, eher wirkt es so, als sei es ein Stück dieses Genres schlechthin, was darauf hinweist, dass die versammelten Musiker einfach alles so umsetzen konnten, wie sie es wollten.

Immer schon kursierte Moanin'unter den besten Jazz Alben aller Zeiten. Ob bei Blue Note (dort zählt es zu den 25 besten je!) oder anderen Sondereditionen. Das wird wird wohl auch immer so bleiben. Auch wenn der Jazz noch viele Entwicklungen zeitigen wird, Moanin`ist zeitlos, weil die Augenblicke, die derartige Produktionen zulassen, so selten sind. Wer Moanin'mit auf die berühmte Insel nimmt, hat eine vortreffliche Chance, zu überleben!
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5.0 von 5 Sternen Einfach nur großartig, 10. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moanin' (Rvg/Rem) (Audio CD)
Ich kann leider nicht viel dazu sagen, außer großartig. Es ist die perfekte Scheibe für einen unverplanten Sonntag zuhause. Ob Besuch zu Cafe und Kuchen oder als Untermalung des Wohnungsputzes oder einfach nur auf der Couch und die Musik genießend. Art Blakey ist genau der Richtige.

Unabhängig davon hat diesmal der Versand für amazon Verhältnisse ewig gedauert. Warum auch immer.
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Moanin' (Rvg/Rem)
Moanin' (Rvg/Rem) von Art Blakey (Audio CD - 1999)
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