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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten Hardbop CD's
Something Else ist nicht nur eine der besten Hardbop-CD's ,die erhältlich sind, sondern auch eine Platte mit entscheidenden modalen Einflüssen von Miles Davis' Seite aus. Adderleys extrovertiertes, funktionsharmonisches Spiel zusammen mit Art Blakeys impulsivem Drumming liefert den krassen Gegenpol zu Miles Davis' cooler, introvertierter Spielweise, die sich,...
Am 18. Dezember 1999 veröffentlicht

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gute Platte, schlechter Hersteller
Die Qualität der Musik zweifle ich mit dieser Kritik nicht an. Allerdings die Qualität des Herstellers Waxtime, der hier hinter steckt. Ich habe bisher 4 LP's von Waxtime gekauft, diese hier nach Retour zum zweiten mal. Die LP's sehen katastrophal aus, obwohl sie eingeschweißt sind. Verschmirrt und enthalten immer vergleichbare hörbare Kratzer aus der...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2012 von Wolfgang


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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten Hardbop CD's, 18. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Somethin' Else (Rvg/Rem.) (Audio CD)
Something Else ist nicht nur eine der besten Hardbop-CD's ,die erhältlich sind, sondern auch eine Platte mit entscheidenden modalen Einflüssen von Miles Davis' Seite aus. Adderleys extrovertiertes, funktionsharmonisches Spiel zusammen mit Art Blakeys impulsivem Drumming liefert den krassen Gegenpol zu Miles Davis' cooler, introvertierter Spielweise, die sich, bereits 1 Jahr vor Erscheinen der legendären Kind of Blue Aufnahme der modalen Improvisation bedient. Art Blakey versteht es dabei sowohl Miles' als auch Adderleys Solospiel passend zu untermalen. So hält er sich bei Davis' Solos eher zurück und gibt Adderly während seinen Improvisationen den Drive für dessen dichte, kompakte Art zu solieren. Bei den Standards "Autumn Leaves" und "Love For Sale" ist vor allem Miles Davis' interessante Themenvariation zu beachten. Die kleinen Änderungen passen so gut zu seinem Trompetenstil und machen es ihm so zu eigen, als hätte er es eigenhändig komponiert. Besonders gelungen sind auch die Bluesnummern "Something Else" und "One for Daddy-O." Diese CD ist sowohl für Davis-Liebhaber als auch für Bebop-Fans ein Muss.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nachgehauen, 7. Oktober 2011
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Somethin' Else (Rvg/Rem.) (Audio CD)
alles wird immer teurer, nur gute musik wird immer billiger...

habe gerade ungläubig gesehen um wie wenig geld man hier - wenn auch "nur" auf CD - einen absoluten klassiker des hard-bop-genres erwerben kann.

adderley ist in unglaublicher spiellaune - ich sag's ungern, aber daneben sieht miles fast ein wenig blass aus, auch alle anderen, allen voran art blakey sind bestens disponiert und das quintett brennt hier ein feuerwerk an spielfreude und improvisationen auf allerhöchstem niveau ab.

dabei ist das so perefkt gemacht, dass nichts eckt und nichts stört und ich schon so manchen heftigen jazzfreak habe sagen hören, dass die scheibe fad ist.

keine sorge, ist sie nicht, man muß nur gut hineinhören, zuhören können und vielleicht ein wenig von diesem genre verstehen - dann wird einem die unangestrengte lässigkeit der protagonisten umhauen - versprochen!

auch klanglich waren hier überzeugungstäter am werk, aus dieser zeit (1958) gibts viele tolle aufnahmen und diese hier ist eine der besten.

um den geforderten obulus fast pflicht!
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Art Blakey, Cannonball & Miles, 29. März 2005
Von 
B. Lutze (Potsdam) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Somethin' Else (Rvg/Rem.) (Audio CD)
Man nehme den Hardbop Drummer Nr. 1, den bluesigsten Alt Saxophonisten und den coolsten (in Bezug auf Spielweise) Trompeter und heraus kommt ein ein unglaublich wechselseitiges Jazz Album, das sich musikalisch irgendwo zwischen Cool Jazz und Hardbop befindet. Eigentlich trägt die LP viel zu sehr die Handschrift von Miles Davis als das ich glauben könnte, dass Cannonball hier der Bandleader gewesen sein soll. Klingt eher als hätte Miles ein Album für Blue Note aufgenommen, es aber aus lizenzrechtlichen Gründen unter Cannonballs Namen veröffentlicht. Egal. Das Ding ist Bombe. Art Blakey versteht es, die Soli der verschiedenen Künstler wie kein Zweiter zu unterstützen, mal smooth, wie bei Miles' weichem Sound, mal mit hartem Anschlag und spitzen Hi Hats, ähnlich wie auf den Platten der Jazz Messengers. Was mir außerdem an der Platte gefällt ist der leicht hallige Sound, der wohl an der Bauweise des Studios von Rudy van Gelder liegt, ist mir nämlich auch schon bei anderen Blue Note Platten aufgefallen. Alles in allem ein starkes und zeitloses Album, fast wie eine coole Version des Blakey Klassikers "Moanin".
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Miles zu Gast in der Band seines Altsaxophonisten, 28. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Somethin' Else (Audio CD)
Das Blue Note-Album "Somethin' Else" wurde nur wenige Tage nach der letzten Session für Miles Davis' "Milestones" aufgenommen. Der seinerzeit kaum etablierte Julian 'Cannonball' Adderley war (neben John Coltrane) als Saxofonist im Miles Davis-Sextett engagiert. Es gilt als Kompliment des Trompeters an seinen Altsaxofonisten, dass er sich als sein Sideman für die "Somethin' Else"-Session verpflichtete.
Natürlich trägt "Somethin' Else" zu großen Teilen Miles Davis' Handschrift. So werden beispielsweise die Themen der ersten beiden Titel - das wunderschöne "Autumn Leaves" und "Love For Sale" - von ihm angespielt und nicht von Cannonball. Angeblich war es auch Miles Davis, der "Dancing In The Dark" als Cannonballs Balladenfeature auswählte. (Möglicherweise konnte Cannonball sich nicht gegen seinen Arbeitgeber durchzusetzen...)
Das Resultat kann sich auf jeden Fall hören lassen. "Somethin' Else" zählt zu meinen meistgehörten Jazz-Alben. Nicht nur Cannonball und Miles sondern auch Hank Jones (p), Sam Jones (b) und Art Blakey (dr) zeigen sich in Bestform. Der Parker geschulte Cannonball überzeugt durch bluesigen, vollen Ton.
Allein der Titel "Autumn Leaves" lohnt den Kauf dieser CD.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Juwel aus 70 Jahren "Blue Note", 12. März 2009
Von 
Heinz Abler "habler" (Winterthur, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Somethin' Else (Rvg/Rem.) (Audio CD)
Anlässlich dieses Jubiläums fragte das US-Jazzfachblatt "Down Beat" einige prominente Jazzmusiker nach ihrer bevorzugten "Blue Note"-Platte. Eigenartigerweise fand diese keine Erwähnung. Unter Adderleys Namen wurde sie ziemlich genau ein Jahr vor "Kind of Blue" im März 1958 eingespielt. Miles Davis als Sideman, man traute seinen Augen kaum; dies war er zuvor nur bei Charlie Parker. Und nachher ohnehin nie mehr, der Chef blieb Chef und war es eigentlich auch hier. Man mag Cannonball posthum nicht zu nahe treten, aber schon zu Beginn, in "Autumn Leaves", drückt Miles (auch als Arrangeur) der Musik unverkennbar seinen Stempel auf. Hier wie im folgenden "Love For Sale" wird das Thema vom Trompeter vorgestellt. Aber Cannonball hat seinen besonders dramatischen Solo-Einstieg in "One For Daddy-O" und lässt seinen blues- und soulgetränkten Phrasen freien Lauf. Er besticht indes auch in der Ballade "Dancing In The Dark", wo Davis aussetzt.
Die Rhythmusgruppe, bestehend aus Hank Jones p, Sam Jones b und dem ungewöhnlich zurückhaltenden Art Blakey dm, agiert mit ausser-ordentlichem Geschmack und enormem Swing. Leider kommt die Covergestaltung, ein Markenzeichen von "Blue Note", im geschrumpften CD-Format kaum zu Geltung. Jedenfalls ist dies, trotz der gefeierten "Kind Of Blue"-Aufnahme - und ohne Coltrane -, eine epochale Scheibe.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas Besonderes, 18. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Somethin' Else (Rvg/Rem.) (Audio CD)
Something Else heisst nicht etwa «Etwas Anderes», sondern «Etwas Besonderes», und das ist diese Scheibe ohne Wenn und Aber. Müsste ich wie in Nick Hornbys «High Fidelity» eine Liste mit den fünf Platten aufstellen, die man auf die berühmte einsame Insel mitnehmen könnte, stünde sie zuoberst. Allein Adderleys Einsatz zu Beginn von One for Daddy-O ist atemberaubend: Nach einem von der Band fast beiläufig gespielten Intro setzt Cannonball Anderley nach ca. 40 Sekunden des Spannungsaufbaus mit voller Wucht und gleichzeitig geschmeidiger Coolness zu einem explodierenden Solo an, das einem buchstäblich die Luft nimmt. Auch beim tausendsten Abspielen löst der Beginn dieses Solos immer noch wohlige Schauer aus. Nie zuvor und danach wurde ein Altsaxofon so sexy und cool gespielt – am ehesten vielleicht noch von Phil Woods. Am Ende des Stücks fragt Miles Davis den Blue Note-Produzenten Alfred Lion: «Is that what you wanted, Alfred?» Vermutlich hat Alfred Lion diese rhetorische Frage deshalb nicht weggeschnitten, weil es genau das war, was er von diesem genialen Quintett hören wollte. Unbedingt laut abspielen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein geheimer Juwel in Ihrer Sammlung!, 11. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Somethin' Else (Japan-Version) (Audio CD)
Mit "Somethin' Else" habe ich gerade eine der bewegendsten CD's seit langem gehört. Jazz vom allerfeinsten, nicht nur für Jazz-freaks. Diese CD lädt alle ein in die "Wunderbare Welt der Jazzkraft."
*****Die extended Version von "Autumn Leaves" (11 Minuten) lässt einen keine Sekunde los. Die schönsten musikalischen 11 Minuten meines Lebens.
***** In "Somethin' Else", dem 3.Track, setzt Miles Davis eine Glut die er kontinuierlich zu einem Feuer entfacht, dessen Flammen durch die Stimulation von Cannonball Adderly in Ihre Seele lodern.
Aufgenommen wurde die CD am 9.März 1958.
Miles Davis: Trompete
Julian "Cannonball" Adderly: Alt Sax
Hank Jones: Piano
Sam Jones: Bass
Art Blakey: Drums
Titel: Automn Leaves, Love for Sale, Somethin` Else, One fo Daddy-O, Dancing in the Dark.
Bonus Track: "Alison`s Uncle", der erstmals veröffentlicht wurde in 1982. Damit ist die sagenhafte Studio-Session vom März 1958 komplett zu hören.
Ich habe die CD gleich noch drei mal bestellt, um Menschen die ich Liebe - Musik zu schenken die jeder lieben wird. Wer diese CD liebt, dem gebe ich sie mit nach Hause. Meine Adresse verrate ich euch aber nicht...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gute Platte, schlechter Hersteller, 14. Dezember 2012
Die Qualität der Musik zweifle ich mit dieser Kritik nicht an. Allerdings die Qualität des Herstellers Waxtime, der hier hinter steckt. Ich habe bisher 4 LP's von Waxtime gekauft, diese hier nach Retour zum zweiten mal. Die LP's sehen katastrophal aus, obwohl sie eingeschweißt sind. Verschmirrt und enthalten immer vergleichbare hörbare Kratzer aus der Produktion, Qualitätssicherung gibt es dort nicht. Das ist spanischer Schrott.
Mehrer Stellen der Platte sind kaum hörbar. Die gehen alle zurück.
Das war defintiv meine letzte Waxtime LP.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Virtuose Dekonstruktionen, 17. Dezember 2011
Von 
Gerhard Mersmann "GM" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Somethin' Else (Rvg/Rem.) (Audio CD)
Der Mann aus Florida, den sie alle aufgrund eines Versprechers Cannonball nannten, war ein Aktivposten bei den berühmtesten Jazz-Alben aller Zeiten. Im Dialog mit John Coltrane brillierte er kongenial auf Miles Davis' Kind of Blue, jenem Album, von dem sich die Behauptung hält, man könne es sich in jeder Großstadt der Welt beim Nachbarn ausleihen. Dennoch, obwohl Julian Edwin "Cannonball" Adderley mit den Top-Jazzern seiner Zeit spielte und selbst großartige Musik gemacht hat, erscheint er bis heute nicht auf den großen Schlagzeilen. Das muss nicht weiter stören, denn bei jenen, die sich an den phänomenalen Entwicklungen erfreuen, die Bebop und Hardbop hervorgebracht haben, steht Cannonball, Adderley ganz oben auf dem Zettel.

Das vorliegende Album Somethin' Else, 1958 im Van Gelder Studio in Hackensack, New Jersey, aufgenommen, zählt zu den Marksteinen des Hardbop. Das liegt zum einen an der Besetzung, die sich liest wie das Who is Who jener Zeit, mit Miles Davis (trumpet), Hank Jones (piano), Sam Jones (bass) und Art Blakey (drums) hatte Adderley Musiker an seiner Seite, die als Solisten zu den besten ihres Faches gezählt werden mussten und intellektuell in der Lage waren, ihm in jede Region der Improvisation zu folgen.

Das Interessante an Somethin' Else ist unter anderem, dass Cannonball Adderley, von dem es zahlreiche fulminante Eigenkompositionen gibt, auf diesem Album teilweise die Konzentration auf die Interpretation von längst etablierten Standards setzte. Ein Album jener Zeit mit einem Gassenhauer wie Autumn Leaves zu eröffnen, setzte sehr große Chuzpe voraus und wäre nicht das Werk der zitierten Musiker, wenn daraus nicht etwas geworden wäre, das man sich nicht oft genug anhören kann. Während Hank Jones die ersten Akkorde wie zu einer Moritat intoniert und Miles Davis mit einer schaurig epischen Tonführung untermalen lässt, wartet Adderley mit seiner Interpretation der Melodieführung, bis Blakey einen Rhythmus unterlegt, der das Regelmaß des Verfalls zum Ausdruck bringt. Das ist die Dekonstruktion eines Standards auf allerhöchstem Niveau, da entsteht eine Aussage, die die Textblöcke eines bekannten Aufbaus außer Kraft setzt und keinem neuen Gedanken den Zugang versperrt.

Und in dem berühmten Cole Porter Song Love For Sale übernimmt Miles Davis wieder den klassischen Part der Melodieführung und überlässt Cannonball Adderley die Demontage der alt bekannten Weise, was diesem mit einer Fulminanz gelingt, die dadurch befremdet, weil die Häresie hier etwas Leichtes und Beschwingtes verströmt. In Somethin' Else, der Miles Davis Komposition, fordert Davis Adderley zu einem Duell, das leichtfüßiger nicht daher kommen könnte. Und in der Komposition One For Daddy-O von Adderleys Bruder Nat wird man in kristalliner Form noch einmal Zeuge der ganzen Virtuosität dieses Altsaxophonisten, dessen Spielweise wohl für alle Zeiten eine Herausforderung für die Musiker dieses Instrumentes sein wird.

Somethin' Else ist ein Album, das wegen der Qualität seiner musikalischen Botschaften in die große Diskographie des Jazz unbedingt gehört. Und Cannonball Adderley wird trotz seines viel zu frühen Todes noch viele herausfordern, die meinen, das Altsaxophon sei ein cooles Instrument.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen vinyl oder CD?, 7. Oktober 2011
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
alles wird immer teurer, nur gute musik wird immer billiger...

habe gerade ungläubig gesehen um wie wenig geld man hier - wenn auch "nur" auf CD - einen absoluten klassiker des hard-bop- genres erwerben kann.

adderley ist in unglaublicher spiellaune - ich sag's ungern, aber daneben sieht miles fast ein wenig blass aus, auch alle anderen, allen voran art blakey sind bestens disponiert und das quintett brennt hier ein feuerwerk an spielfreude und improvisationen auf allerhöchstem niveau ab.

dabei ist das so perefkt gemacht, dass nichts eckt und nichts stört und ich schon so manchen heftigen jazzfreak habe sagen hören, dass die scheibe fad ist.

keine sorge, ist sie nicht, man muß nur gut hineinhören, zuhören können und vielleicht ein wenig von diesem genre verstehen - dann wird einem die unangestrengte lässigkeit der protagonisten umhauen - versprochen!

auch klanglich waren hier überzeugungstäter am werk, aus dieser zeit (1958) gibts viele tolle aufnahmen und diese hier ist eine der besten.

um den für die CD geforderten obulus ist die jedenfalls pflicht, aus meiner sicht lohnt aber der mehrpreis für das vinyl ebenso! zum ersten kommt das minimalistische cover viel besser zur geltung, zum zweiten ist das jazz, der gefälligst von einer schwarzen scheibe zu kommen hat und zum dritten (gleichwertige dreher vorausgesetzt) klingt diese analoge aufnahme bei analoger wiedergabe einfach fetter und authentischer - vom haptischen gar nicht zu reden.
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Somethin' Else (Rvg/Rem.)
Somethin' Else (Rvg/Rem.) von Cannonball Adderley (Audio CD - 1999)
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