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Kundenrezensionen

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am 28. März 2003
von bap, die sound + liedmaessig irgendwie, wie soll ich sagen/schreiben, festgelegt waren auf einen anderen klang, andere musik.
bessere bap kenner werden jetzt die augenbrauen hochzieh und sagen aber...ja, leute, ich hab auch einiges von denen rumstehn, auch ein suedlicht hat geschmack. aber diese ist doch anders.
eine gnadenlos gute produktion vom major, die instrumentierung ist auch sehr breit. streicher, blaeser, man hoert dem ganzen einfach nicht das typ. deutsch bemuehte an wie es bei einigen werken aus deutschland so ist. gaaanz frueher sagte man krautrock dazu (womit ich hier bitte jetzt nicht bap meine), aber es war meist nicht viel los mit musik die vielschichtig sein kann, nicht muss.
das hier ist so ein vielschichtiges werk. mit songs wie dem hit "nix wie bessher", mit einem genial aufgebauten lied wie dem titelsong. mit einer bitterboesen zote ala "talk show" koennen sie genauso gut aufwarten.
ganz am schluss das einzige fremdlied namens "weihnachtsnaach", unterlegt mit streichern und im duet mit nina hagen.
ehrlich leute - nina hagen auf ner bap scheibe, das zeigt doch dass mit dem werk hier schritte vorwaerts gemacht wurden.
zu guter letzt kann man/frau/kind/ach-einfach alle zusammenfassen: gewohnt gute texte, ein top sound, gut arrangiert das ganze - und dann noch zu dem preis von aktuell unter 10 euro.
fuer alle geeignet, ob nun bap fans oder einsteiger um mal die nase in koelsche gefilde zu stecken.
wer die jungs nie mochte, wird sie wegen "amerika" genausowenig moegen, aber der rest wird sie dafuer umso mehr lieben.
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am 28. Juni 2015
Im August 1996 erschien "Amerika", das zehnte Studioalbum der Kölsch-Rocker BAP. Eingespielt wurde es von Klaus `Major` Heuser (Gitarren und Gesang), Wolfgang Niedecken (Gesang, Gitarre), Jürgen Zöller (Schlagzeug), Alexander `Effendi` Büchel (Keyboards) und den 3 neuen Werner Kopal (Bassgitarre), Jens Streifling (Gebläse und Gitarre) und Mario Argandoña (Percussion und Gesang). Produziert wurde es von Heuser und Büchel. Als Toningenieur war wieder Hans Wollrath am Start.

Zu den Titeln:
Nix wie bessher - Ein ruhiger Anfang mit Akustikgitarre. Dann setzt die ganze Gruppe ein und das Lied wird ein mittelschneller, nachdenklicher Rocker mit schöner Melodie.
Silver un Jold - Cooler, netter Country-Rocker mit Gebläse von Jens Streifling.
Amok - Auch ein mittelschneller Rocker, welcher mich trotz eines guten Refrains nicht ganz überzeugen kann, ist aber auch nicht schlecht.
Wie `ne blaue Ballon - Die erste Halbballade des Albums. Irgendwie nichts besonders, der Refrain kann aber wieder gefallen.
Saach, wat ess bloss passiert? - Cooler Drumrhythmus und Orgel, geschrieben u.a. von Jürgen Zöller.
Amerika - Der Titelsong. Extrem ruhiger Titel und sehr nachdenklich. Wieder mit Gebläse, ist aber mit 7.43 Minuten zu lang.
Niemohls verstonn - Ein eher eingängiger Titel, mit netten Refrain von Jens Streifling und Niedecken geschrieben.
Talk Show - Vom Effendi und Wolfgang geschriebener Rocker, aber die Handbremse wird nicht gelöst. Mit Keyboard-Solo.
Do jeht ming Frau - Die nächste Ballade und etwas zu lang. Mehr gibt es nicht zu schreiben.
Novembermorje - Direkt die nächste Ballade. Wie der Vorgänger vom Major und Wolfgang geschrieben. Dann steigert sich das Lied, somit drohe ich nicht mehr einzuschlafen.
Völlig ejal - Endlich wird wieder gerockt. Über Durchschnitt kommt der Song aber nicht hinaus.
Wirklich noch nie - Ein schneller Rocker, u.a. von Jürgen Zöller geschrieben. Kommt auch nicht über Durchschnitt hinaus, aber schönes Piano-Solo vom Effendi.
Asphaltpirate - Netter Titel, von Wolfgang alleine geschrieben, mehr nicht.
Weihnachtsnaach - Zum Abschluß wieder ein ruhiges Stück. Als Gast Nina Hagen und etwas `schräger` Track.

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass bei "Amerika" die Luft ein wenig raus war bei BAP. Es sind viele (zuviele) ruhige Titel am Start. Und die Rocker können meist nicht richtig überzeugen. Einige Songs sind zu lang und auch das Album ist mit 75 Minuten Spielzeit einfach zu lang. Hier wäre weniger sicher mehr gewesen. Das hört sich jetzt ziemlich negativ an. Wirklich schlecht ist das Album aber nicht. Man kann es gut hören, aber diesmal kommt die Gruppe nicht über 3 Sterne hinaus. Man kann die Scheibe kaufen, haben muss man sie aber nicht.
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am 15. September 2001
Die wieder sehr einfühlsamen Texte von Frontman Wolfgang Niedecken erzählen viele Geschichten und lösen sich insgesamt hier stärker als zuvor von seiner Person, so daß sie allgemeingültiger sind. Somit ist Amerika ein sehr zeitloses Album.
Im Titelstück "Amerika" ist die Atmosphäre so dicht wie niemals zu vor, daß Musik und Text zu einem wahnsinnigen deutlichen Bild verschmelzen. Ein schönes Liebeslied hat den stolzen Refrain: "Da geht meine Frau". In "Asphaltpiraten" werden die ein bißchen verklärt aber ehrlich die Roadies als Söldner im Hintergrund bewundert. Eine Geschichte aus der Kölner Kindheit ist "Nichts wie Bisher" und erzählt vom Fußballspielen in der Toreinfahrt. Das Duett mit Nina Hagen in dem von den Pogues gecoverten Stück "Weihnachtsnacht" macht einfach Spaß. Dies wären auch gleichzeitig die auf dieser CD enthaltenen Hits für meine persönliche BAP-Bestenliste, weil sie von der Musik her klar, dicht und von den Texten eben zeitlos sind. Ein schönes BAP-Album für diejenigen nicht so sehr an Köln und dem aktuellen Privatleben von Texter W. Niedecken interessiert sind.
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am 11. Oktober 2010
Diese CD ist damals völlig an mir vorbei gegangen. Ich habe sie jetzt erst im Zuge einer bei mir neu aufgekommen Lust an BAP entdeckt. Und ich war wirklich überrascht. Ein tolles Album. Songs wie "Amerika", toller Text und schöne Athmosphäre, und vor allen Dingen "Weihnachtsnaach" im Duett mit Nina Hagen und den Kelly`s als Chor machen wirklich Spaß.

Von den 14 Songs finde ich 8 - 9 wirklich gut und 5 Titel richtig geil. Ist doch eine respektable Ausbeute, finde ich.
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am 10. August 2007
Ich finde - insb. im Rückblick und im Vergleich zu den Alben, die die Band nach dieser Platte auf den Markt gebracht hat - ist diese CD das letzte Album, was man als wirklich gut bezeichnen kann. Musikalisch sehr ausgereift (Saxophon in "Amerika", Richtungswechsel in "Novembermorje"), textlich nicht zu so mit der ständig gleichen Sozialkritik des Herrn N. behaftet. Neben "Salzjebaeck" meine Lieblings-CD der Band.
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am 13. Juni 2014
Niedecken verarbeitet hier seine Erfahrungen und Eindrücke seiner USA-Reise. Besonders gut von Text und Musik ist der Titelsong. Auf jeden Fall mal 'reinhören - auch für nicht BAP-Fans oder Einsteiger.
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am 2. Januar 2002
BAP hat eine Vielzahl wirklich toller Alben produziert - mit Ausnahme von diesem. Bemüht und angestrengt klingen die Songs, es bleiben kaum Refrains im Ohr hängen. Wirklich gut nur der Titelsong und "Nix wie bessher", den Rest kann man getrost vergessen und das gesparte Geld lieber in anderen BAP-Platten anlegen.
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