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am 30. März 2000
Im Jahre 1985 erschien PSYCHOCANDY zur unpassendsten Zeit und damit keine Sekunde zu früh. Es machte einfach eine diebische Freude, seinen Mitmenschen, deren Ohren von lauter Modern Talking- und Italo-Pop völlig verweichlicht waren, diese Lärmorgien aufzuzwingen. Dabei ist die Musik eigentlich extrem melodisch und eingängig, wären da nicht diese nervenzerrenden Rückkopplungen, die in der einzigen Fernsehsendung, die J&MC damals live zu präsentieren wagte, mit deutlich mehr Buhrufen als Applaus bedacht wurden. Zu Unrecht. Denn J&MC taten nichts anderes, als die Hörgewohnheiten einer im Grunde desinteressierten Hörerschaft ein wenig herauszufordern, und sollte gute Musik das nicht immer tun? Immerhin war es damals noch relativ leicht, sich von seinen Mitschülern abzusetzen und als Sonderling zu gelten. Eine Platte wie PSYCHOCANDY reichte da schon aus, während man sich heute schon Körperteile verstümmeln muß, um auf sich aufmerksam zu machen. Ach ja: Dieses Album ist heute vielleicht nicht mehr ganz so spektakulär wie damals, gehört aber definitiv in jede Plattensammlung, die auch die Beatles und/oder Velvet Underground enthält!
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am 6. September 2002
Wie 1985 dürfte das Debut "Psychocandy" von JESUS AND MARY CHAIN auch heute 17 später beim Hitparaden-Freund, Entsetzen und das Wort "Schrott" hervorrufen. Wer sich aber ernsthaft mit Musik befaßt, wird seine wahre Freude mit dieser Scheibe der vier Schotten haben.
JESUS AND MARY CHAIN randalierten auf der Bühne und lästerten Gott. "Psychocandy" bietet Rock'n Roll mit Feedback und zarte Liebeslieder. Doch auch das süßeste Liebeslied versank bei ihnen im Lärm. "Psychocandy" nutzte noch einmal die Möglichkeit, die Sternstunden des unschuldigen Sixties-Pop zu huldigen. "Psychocandy" hat es geschafft nicht einen einzigen Moment dumm dazustehen. Für JESUS AND MARY CHAIN war "Psychocandy" ein Meisterwerk, das sie nicht mehr überbieten konnten. Leider blieben JESUS AND MARY CHAIN in Deutschland nicht mehr als ein Geheimtip, aber mehr wollten die vier Schotten wahrscheinlich auch nicht sein.
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am 19. Juli 2002
Man stelle sich vor: Brian Wilson wird in Brooklyn von Lou Reed und Moe Tucker entführt, man speist im Chelsea Hotel jede Menge Cornflakes mit Heroin statt Milch, heuchelt gegenseitige Wertschätzung, schließt sich sechzig Sekunden vor Mitternacht in eine übel duftenden Garage ein, stellt die von den Sex Pistols geklauten Verstärker und Verzerrer auf MAX und dann donnert das ungleiche Trio kurzerhand Teenage-Angst-Hymnen in die verschneite Adventsnacht. An den Reglern hockt das Skelett von Phil Spector und knabbert an kubanischen Filterzigaretten.
Okay, der Prolog strotzt vor Hyperbeln, aber wir sprechen hier auch nicht von irgendeinem Album, sondern von PSYCHOCANDY, der womöglich wichtigsten Platte Vinyl der frühen 80er Jahre. Nachdem die New-Wave-Frisurenzombies alle Keyboardläden in und um London aufgekauft hatten, stellten die Brüder Jim und William Reid das Heiligtum des Rock'n'Roll ins Zentrum des chaotischen, vor depressiver Vitalität überberstenden Geschehens: Die Gitarre.
Zu dem apokalyptischen Lärm, der zäh fließt wie Lava in Richtung Honolulu, gesellen sich die monotonen Neandertaler-Rhythmen von Bobbie Gillespie (heute PRIMAL SCREAM) und Douglas Hart. Wir inhalieren lyrische Oden an hässliche Traumfrauen, harte Drogen, schwere Motorräder, schwarze Sonnenbrillen und gekämmte Brusthaare. Der Traum des Loser vom Macho-Sein - wie die frühen Rolling Stones, nur wütender, nur zärtlicher, nur ehrlicher.
Wie die Bauarbeiten einer Gruppe Blinder in einem Nuklearkraftwerk, so klingt das. Immer am Rande des Zusammenbruchs.
Bester Song: Taste of Cindy. Die vielleicht wunderschönsten und bittersten anderthalb Minuten, die man erleben (+ überleben) kann...
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am 26. April 2000
Diese CD ist ein absoluter Klassiker. Oberflächlich gesehen mag es Lärm sein aber wenn man genauer hinhört kann man die Melodien erkennen.Das klingt (wenn auch aus den tiefsten 80ern) einfach frisch und mit dem jungen Bobby Gillespie an den "Drums" unschlagber.Wer einmal die Hymne "just like honey" hehört hat (eines der Lieder die eingänglicher sind) wird besessen.
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am 18. April 2008
In ein Meer aus Weichspüler krachten The Jesus & Mary Chain und schufen mit Psychocandy ein gewaltiges Stück Musikgeschichte. Die perfekte Melodie schlängelt sich durch Feedback Angriffe, VU dröhnend in Bobby GillespieŽs Kesselpauken - Rausch -, "Heroin" wie ein Liedchen aus früheren Tagen, CaleŽs Violine von den Reid Brüdern durch den Verstärker gedreht. In einer Musikwelt, die sich nur allzugerne selbst zitiert und wiederholt, alles Mögliche ständig wieder aufkocht ist auch 23 Jahre danach nie mehr annähernd etwas Vergleichbares entstanden und selbst die JAMC haben es verstanden, dieses Sound Monument so einzigartig stehen zu lassen wie es eben ist.
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am 28. Juni 2007
Für mich ist das die beste Platte der Achtziger-New-Wave-Scene. Wer denkt das ist Lärm der irrt sich ganz gewaltig ! Ziemlich schnell hört man die feinen Melodien die sich hinter den Feedback-Gitarren verstecken. Dazu die düsteren und melancholischen Gesänge der Gebrüder Reid. Gerade in der heutigen Zeit wo Bands wie Editors, Interpol, Bloc Party usw groß rauskommen kann man sich diese Platte wieder ganz gepflegt anhören. 20 Jahre sind vergangen und Psychocandy hält immer noch ganz locker mit. Keine Abnutzungserscheinungen sind bemerkbar. Hab gehört es gibt eine Reunion der Mary Chain, aber so ein Werk bekommen sie wohl nicht mehr hin. Wie auch, besser gehts es einfach nicht.
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