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Kundenrezensionen

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4,6 von 5 Sternen
Lied Von der Erde
Format: Audio CDÄndern
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. September 2003
Bei dem Lied von der Erde handelt es sich um einen Orchester-Liedzyklus aus der letzten Schaffensphase Mahlers. Es herrscht eine Stimmung von Wehmut und Abschied vor. Der Orchesterpart ist so unglaublich gut auskomponiert, dass dieses Stück gelegentlich als Mahlers letzte Sinfonie bezeichnet wird.
Es gibt zwei Aufnahmen, die immer wieder empfohlen werden: Wegen des Dirigenten und der Sängerin die Aufnahme von Ferrier unter Walter (der Mahler noch kennengelernt hatte und daher einen gewissen Authentizitätsnimbus hat). Und wegen des Tenors diese Aufnahme von Wunderlich unter Klemperer. Alle mir bekannten späteren Aufnahmen enttäuschen, wenn man diese beiden kennt.
Ich höre die Aufnahme mit Wunderlich tausendmal lieber. Der Ton ist um Welten besser. Die Leistungen von Ludwig als Sopran und dem Orchester unter Klemperer sind ausgezeichnet und lassen keine Wünsche offen. Und was Wunderlich leistet, ist bis heute unerreicht. Hinsichtlich des Ausdrucks, des Timbres, der Intensität, der Einfühlung in den Text, der Färbung ist Besseres schlicht nicht vorstellbar.
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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. November 2000
Diese Interpretation des Liedes von der Erde sucht seines gleichen. Man ist verdorben fuer andere vielleicht stimmkraeftigere Einspielungen mit Heldentenoeren wie z.B. von King (den ich sonst sehr verehre). Wunderlich singt diese extreme Partie mit seiner wohltunenden lyrischen Leichtigkeit wundervoll ausdrucksstark aber auch volltoenend. Einfach brilliant und intonationssicher. Welch Stimme! Christa Ludwig steht ihm da in wenigem nach, hat nur einen kleinen Stimmkratzer im 2. Lied. Auch das Orchester unter Otto Klemperer ist fantastisch, geradezu bewegend. Ein perfektes Ensemble also und eine sehr gute EMI aufnahmetechnik. Insgesamt sehr zu empfehlen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Oktober 2012
Einmal gehört, erlebt und nie wieder vergessen! Was diese Aufnahme in sehr guter Klangqualität bedeutet, ist in Worten kaum zu beschreiben, eine Platte für die einsame Insel!
Ach, Fritz Wunderlich, was soll man noch über ihn sagen, was nicht schon tausendfach geschrieben? In der Bewältigung dieser ungemein anspruchsvollen Partie hat er die Latte derart hoch gelegt, dass bis heute kein Tenor ihm das Wasser reichen konnte. Alles ist zu finden: Strahlende Spitzentöne, wundervollstes Legato, einmaliges Timbre, weiche und zärtlich liebkoste Phrasen, das Sehnen und der Überschwang, absolute Wortverständlichkeit, hin- und mitreißende Musikalität, alles aus der Gesangslinie entwickelt, unbeschreiblich herrlich!
Jede Stimmung wird mit einer Natürlichkeit und Souveränität erfasst und gesungen, dass man sich im Gesangshimmel wähnt.
Ebenso Christa Ludwig: Mit ihrem herrlich dunklen Mezzotimbre erfüllt sie alle Anforderungen, vor allem in dem beinahe halbstündigen "Abschied". Wenn sie auch sagte, sie habe erst durch Leonard Bernstein die Bedeutung der Gesänge erkannt, so hat sie hier intuitiv den rechten Klang gefunden und ohne verkopfte Interpretationsansätze eine einmalig schöne und bewegende Aufführung geboten. Die Stimme schimmert, leuchtet und erfühlt die unterschiedlichen Szenen - eine Sängerin auf der Höhe ihrer Kunst!
Und das Orchester unter Otto Klemperer? Mahler aus erster Hand? Nun, das vermag ich nicht zu beurteilen. Für mich ist dies alles nur absolut stimmig, ob Tempi, Rubato, das Musizierenlassen, die Sichtbarmachung der facettenreichen Partitur, "alles kommt zu allem"!
Das Philharmonia und New Philharmonia spielen kraftvoll, farbig, vollmundig, saftig und träumerisch schwelgend, geben jede Stimmung sehr natürlich wider.
Für alle Freunde von Mahler oder die es werden wollen: Hier ist die Aufnahme dazu, eine einmalige Sternstunde in allen Belangen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. September 2012
Einmal gehört, erlebt und nie wieder vergessen! Was diese Aufnahme in sehr guter Klangqualität bedeutet, ist in Worten kaum zu beschreiben, eine Platte für die einsame Insel!
Ach, Fritz Wunderlich, was soll man noch über ihn sagen, was nicht schon tausendfach geschrieben? In der Bewältigung dieser ungemein anspruchsvollen Partie hat er die Latte derart hoch gelegt, dass bis heute kein Tenor ihm das Wasser reichen konnte. Alles ist zu finden: Strahlende Spitzentöne, wundervollstes Legato, einmaliges Timbre, weiche und zärtlich liebkoste Phrasen, das Sehnen und der Überschwang, absolute Wortverständlichkeit, hin- und mitreißende Musikalität, alles aus der Gesangslinie entwickelt, unbeschreiblich herrlich!
Jede Stimmung wird mit einer Natürlichkeit und Souveränität erfasst und gesungen, dass man sich im Gesangshimmel wähnt.
Ebenso Christa Ludwig: Mit ihrem herrlich dunklen Mezzotimbre erfüllt sie alle Anforderungen, vor allem in dem beinahe halbstündigen "Abschied". Wenn sie auch sagte, sie habe erst durch Leonard Bernstein die Bedeutung der Gesänge erkannt, so hat sie hier intuitiv den rechten Klang gefunden und ohne verkopfte Interpretationsansätze eine einmalig schöne und bewegende Aufführung geboten. Die Stimme schimmert, leuchtet und erfühlt die unterschiedlichen Szenen - eine Sängerin auf der Höhe ihrer Kunst!
Und das Orchester unter Otto Klemperer? Mahler aus erster Hand? Nun, das vermag ich nicht zu beurteilen. Für mich ist dies alles nur absolut stimmig, ob Tempi, Rubato, das Musizierenlassen, die Sichtbarmachung der facettenreichen Partitur, "alles kommt zu allem"!
Das Philharmonia und New Philharmonia spielen kraftvoll, farbig, vollmundig, saftig und träumerisch schwelgend, geben jede Stimmung sehr natürlich wider.
Für alle Freunde von Mahler oder die es werden wollen: Hier ist die Aufnahme dazu, eine einmalige Sternstunde in allen Belangen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. März 2013
diese mahlersinfonie mit guten sängern zu besetzen ist nicht einfach. speziell die tenöre haben unter den schwierigkeiten der partitur ordentlich zu kämpfen.
so ist fritz wunderlich, obwohl schon etwas zu "gesund" klingend neben ernst haefliger(der nicht so ein geiles timbre hat, was aber bei den stücken super passt) unter jochum der sänger, der in meinen ohren gnade findet.
Von wunderlich gibt es noch zwei weitere aufnahmen, mir ist eine mit nan merriman bekannt unter schmidt isserstedt(live). da kann zeigt er es auch live - sehr gut.

christa ludwig macht einen sehr ordentlichen job. allerdings gibt es für die mezzos gute alternativen. baker, merriman unter jochum(nicht unter schmidt isserstedt live, da ist sie stimmlich schon etwas "drüber") jessye norman (allerdings leiden ihre einspielungen samt und sonders unter nicht so super tenören, wie jon vickers - dieses timbre des mannes, brrrr)

die orchesterleistung ist makellos, herb, und es sind viele details zu hören. ja, diese aufnahme ist immer noch die.
allenfalls die concertgebow unter jochum mit haefliger und nan merriman ist noch gut hörbar. in der orchesterführung und im sound allerdings weniger prägnant.
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Gustav Mahlers „Lied von der Erde“ zählt zu den großen Vermächtnissen der europäischen Kunst und Kultur. Sie vereint ostasiatisches Liedgut, relativ frei übertragen durch Hans Bethge, mit abendländischer Kompositionskunst, freilich nicht ohne Aufbietung des einen oder anderen exotischen Momentums. Große Themen sind die Vergänglichkeit allen Seins, und damit auch des Menschen, die Beziehungen der Menschen untereinander und zur Natur und um menschliche Regungen angesichts der Allgewalt der Natur, zum Beispiel im Wandel der Jahreszeiten. Inwieweit diese Themen den böhmisch-österreichischen Tonsetzer selbst berührten, sei dahingestellt.
Konzipiert ist das Werk als Sinfonie für großes Orchester und zwei Singstimmen. Es soll Mahlers Aberglaube gewesen sein, der ihn davon abhielt, das „Lied von der Erde“ als seine neunte Sinfonie zu proklamieren, da nach Beethoven kein namhafter Komponist seine Neunte lange überlebt habe. Doch es liegt auf der Hand, dass man es hier mit einem symphonischen Gebilde zu tun hat. Besonders auffällig ist der sechste und letzte Satz, der mit seiner fast halbstündigen Spielzeit nahezu die Hälfte des gesamten Werkes ausmacht und der einen der schönsten Trauermärsche aus der Feder Mahlers birgt.

Die vorliegende Einspielung stammt aus den 60er Jahren und ist in über zwei Jahren 'zusammengetragen' worden. Der Klangqualität und der Homogenität tut dies jedoch in keiner Weise Abbruch – im Gegenteil: Ich möchte diese Interpretation durch Christa Ludwig, Fritz Wunderlich und das (New) Philharmonia Orchestra unter der Leitung des Mahler-Exegeten und -Vertrauten Otto Klemperer als die Referenz schlechthin bezeichnen, ungeachtet etwelcher (musik)historischer Erwägungen.
Selten hat man eine Aufführung des „Liedes von der Erde“ derart homogen und mitreißend erlebt wie hier. Klemperer arbeitet die über weite Teile des Werkes dominante kammermusikalische Schönheit treffend und transparent heraus. Sein Orchester folgt ihm detailverliebt, nuanciert und enthusiastisch. Während Christa Ludwig schon wunderbar agiert, übertrifft Fritz Wunderlich diese noch einmal, besonders im „Trinklied vom Jammer der Erde“. Ludwig glänzt hingegen im letzten Lied, „Der Abschied“. Ihr gesanglicher zusammen mit dem Orchestervortrag schaffen ein atmendes Ganzes, das trotz seiner Überlänge niemals langatmig wirkt.

Fazit: Trotz des hohen Alters vielleicht die beste Einspielung von Mahlers eigentlicher Neunter!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 26. August 2012
Diese Aufnahme gilt vielen Connaisseurs als sehr gute Aufnahme dieses großartigen Werks. Nicht zu Unrecht, hat sie doch viele Meriten.
In Klemperer hat sie einen Dirigenten, der Mahler noch persönlich kannte und der den "rechten" Ton trifft. Wunderbar die Balance zwischen Aufbegehren und Abschiednehmen hält. Die Ludwig singt ihren Part ganz wunderbar, mit ebenmäßiger Stimme, ausdrucksintensiv, keine Frage. Und kaum ein Tenor hat die Lieder für Tenor je so schön gesungen wie Wunderlich. Also die Aufnahme für die Insel?
Für mich nicht - weil sie für mich immer schon etwas im Schatten der Aufnahme mit Ferrier/Patzak/Walter/Wiener Philharmonier stand und steht. Wobei die Stimme der Ferrier (nicht mehr) so schön ist wie die der Ludwig. Aber welches Mehr an Ausdruck und Intensität finde ich dort. Patzak kann bezüglich Stimmschönheit Wunderlich natürlich nicht das Wasser reichen - aber was Ausdruck angeht, finde ich bei Patzak etwas mehr an Schmerzlichem, was auf den "Abschied" weist. Und Walters Dirigat ist noch schmerzlicher, intensiver, noch selbstverständlicher, als ob es eben genau so sein sollte.
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am 19. Juni 2015
nicht nur durch O. Klemperers einfühlsames Dirigat sondern durch die adäquate Besetzung der Gesangspartien mit zwei ungemein harmonierenden Stimmen. Ch. Ludwig und F. Wunderlich erfüllen sämtliche technischen Ansprüche bei höchstmöglichem Wohlklang.- 'Ewig....ewig...'
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16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Dezember 2003
Wunderbar, zum Niederknien. Stimmen und Instrumente sind hervorragend ausdifferenziert; trotzdem fehlt es der Auf-
nahme nicht an Kraft.
Meine Empfehlung: Kaufen! - Hören! Hören! Hören!
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15 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2008
Dies ist ohne Zweifel eine "gute" Aufnahme. Sowohl orchestral als auch sängerisch. Klemperers Tempi sind bereits etwas langsamer als die damals noch den Standard setzenden von Bruno Walter, haben gleichwohl für heutige, an spätere Dirigate gewöhnte Ohren immer noch etwas irritierend "Munteres". Marschartige Passagen werden geradezu "flott" heruntermusiziert; der Exotismus des Stückes wird zu seinen Ungunsten (weil als modisches Phänomen der Jahrhundertwende) auf einmal sehr ohrenfällig. In der Bizarrerie mancher jäh hervorgehobener Klänge und in starken und v.a. abrupten Lautstärke-Kontrasten hat das Dirigat - um seinen m. E. heute noch besten Zug zu nennen - mitunter etwas Verstörendes, Triviales, Flitterhaftes.

Der sinfonische Zug des Ganzen - es ist eben keine "Kette von Liedern" - stellt sich dabei aber nicht her bzw. wirkt parodiert. Die Sänger sind gut, aber m. E. auch nicht hervorragend. Fritz Wunderlichs schöne Stimme wirkt charmant, neigt aber, wie oft Tenöre beim Lied von der Erde, zum Larmoyanten, was dem Gehalt nicht guttut. Christa Ludwig singt routiniert und oft schön; wird aber ganz im Gegensatz zu ihren fünfzehn Jahre späteren Aufnahmen unter Bernstein und Karajan nie existenziell. (Sie selber sagte auch einmal, sie hätte das Stück erst viel später, nach Klemperer, angefangen zu begreifen.) Von daher trägt auch sie zu einem gewissen äußerlich-technischen Gesamteindruck dabei, den die Aufnahme vermittelt.
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