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am 24. Juni 2003
Einen Song zu konzipieren, das er direkt in die Seele geht ist nichts außergewöhnliches. Ein ganzes Tragik-Album zu produzieren schon! Ein Musical ohne Schauspiel. Ein Kunstwerk. Brave begeistert durch harmonischste Gitarren-Klänge (Danke Steve R.), einen klasse Keyboardhintergrund, deftige und softe Schlagzeugsequenzen sowie einer Stimme, die man nicht nur hören sondern auch fühlen kann. Den brilliant in Ton gesetzten Bass (Pete Trewavas) nicht zu vergessen. Steve Hogarth hat Marillion in den Neunzigern ein komplettes Sound-Lifting gegenüber Fish gestiftet - zum Glück. Nach dem Pop-Album Holidays in Eden war es an der Zeit, sich nicht auf Songs, die Charts-Flair haben zu konzentrieren, sondern neue Wege einzuschlagen. Meiner Meinung nach ist Marillion das mit brave und afraid of sunlight sehr gut gelungen. Der Bandname wird zwar wahrscheinlich nie wieder in den Charts stehen, jedenfalls nicht in den deutschen, aber wen stört's? Ist halt keine Musik für die Masse, sondern für die Genießer. Eine CD für die Ewigkeit, die man sich getrost 50 mal anhören kann, ohne das sie langweilig wird - und ich meine durchhören. Fazit: Die beste CD in meinem Regal!!!
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am 15. Januar 2002
Es gibt wenige so ernste Konzeptalben wie Brave. Ein Mädchen steht auf einer Brücke und will sich das Leben nehmen. Dieser Umstand stellt gewissermaßen die Rahmenhandlung dar. Was der Hörer nun im Rückblick auf das Leben des Mädchens erfährt, ist weniger eine klare Geschichte als vielmehr ein gelungenes Psychogramm einer Person, die an der Welt zerbricht. Hier beginnen Marillion ihre Erzählung mit der erstmaligen Reizüberflutung nach der Geburt, mit der vorerst wunderbaren Welt ("The beauty of your mother's eyes..."), setzen fort mit sich einschleichender Gewohnheit und der Entdeckung der Oberflächlichkeit.
Der Hinweis im Booklet "Play it loud with the lights off" ist nicht nur ein Vorschlag, sondern sagt schon: Dies ist kein hirnloses Gute-Laune-Abgeh-Konzeptalbum. Brave macht traurig und nachdenklich aber auch nicht notwendigerweise depressiv. Marillion weisen vielmehr in ihrer eigenen Tonsprache und textlich mitunter regelrecht poetisch auf Probleme hin, mit denen fast jeder einmal konfrontiert wird. Das hätte leicht belehrend werden können, Marillion bieten aber keine Lösungsvorschläge, sondern nennen die Umstände--immer am Beispiel ihrer Protagonistin--schlicht beim Namen (bestes Beispiel: "The Hollow Man").
Das Album ist natürlich molllastig. Aber wer hätte denn bei der Thematik etwas anderes erwartet? Brave ist übrigens auch besonders dicht produziert. Selten waren Marillion so überraschend: Gerade wenn man glaubt, das ganze Album zu kennen, flüstert einem (beim zwanzigsten Hören!) eine leise Kinderstimme doch noch etwas ganz Neues ins Ohr.
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am 17. Oktober 2006
Marillion war für mich immer nur mit Fish auch wirklich Marillion. Allerdings auch nur die ersten drei Alben (Script, Fugazzi und Misplaced Childhood). Um alles andere habe ich immer einen großen Bogen gemacht. Nur rein zufällig bin ich auf Brave gestoßen und ihr werdet es nicht glauben: Die CD verstaubte ohne einmal angehört worden zu sein im Regal. Eines Tages steckte ich sie dann doch mal in die Anlage und sie kam nach einem durchzappen auch gleich wieder raus. Was ist das denn, bitte? Dachte ich mir. Und ihr dürft mich jetzt nicht falsch verstehen, ich bin ein großer Prog Rock/Prog Metal Fan aber auch bei den "schwierigsten" Platten muß mich irgendetwas reizen bevor ich eine CD dann auch immer wieder höre. Bei Brave war das nicht der Fall. Klare Fehleinschätzung meinerseits. Die CD verstaubte weiter und geriet schon völlig in Vergessenheit. Bis vor kurzem. Legte sie einfach als Hintergrundmusik für ein Mittagspäuschen rein - und mir gefiel zwar immer noch nicht was ich da hörte, nur auf einmal zog mich die Musik, die Stimme, die Atmosphäre, einfach alles in seinen Bann. Lies das Album daraufhin erstmal wieder Ruhen, aber meine Gedanken kreisten wie ein Geier um dieses Meisterwerk.
Hörte mir das Album nochmal in Ruhe und Aufmerksam an und seit dem ist es um mich geschehen. Ein starkes Stück Prog; Das ich es zuerst so dermaßen verkannt habe, werde ich mir selbst nie verzeihen. Die Musik versprüht eine "schöne" Traurigkeit. Ein Werk mit Herz und Verstand, was aber viel Zeit braucht um sich vollends zu Entfalten. Höre es seit Tagen und bin absolut Begeistert.
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am 11. Januar 2001
Brave ist das dritte Album der Band mit Steve Hogarth als Sänger, und mit diesem Album stellten Marillion alles, was bis dahin da gewesen war, in den Schatten. Das über 70mütige Konzeptalbum zeigt uns Marillion auf der Höhe ihres Könnens: Die einfühlsamen und zugleich aggressiven Texte von Hogarth und seinem Co-Autor John Helmer, die sich wohltuend von den pseudopoetischen Lyrics des früheren Frontmans Fish abheben, und natürlich die Melodien und Arrangements: immer abwechslungsreich, immer passend, immer eingängig und zugleich immer anspruchsvoll, immer absolut einmalig. Und dazu die wundervollen Soli des Saitenzauberers Steve Rothery und natürlich Hogarths Stimme, die einem immer wieder kalte Schauer über den Rücken jagt. Dieses Album hat zwar bestimmt seinerzeit viele alte Fans der ersten Stunde verschreckt, doch für alle anderen ist es ein musikalisches Erlebnis, das sich nicht abnutzt und an dem man immer wieder neue Facetten entdeckt. Fünf Sterne sind viel zu wenig. Auf der Bonus-CD finden sich neben zwei schönen Instrumentals Demos und Rohversionen der einzelnen Albumtracks, anhand derer man die Entwicklung des Albums nachvollziehen kann. Zudem enthält das Booklet viele interessante Informationen der Bandmitglieder zur Entstehungsgeschichte und natürlich die Texte und der Hinweis der Band: Play it loud with the lights off! Die perfekte Ausgabe einer perfekten Platte.
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am 4. Februar 2008
Im September 1997 lernte ich Steve Hogarth persönlich im Rahmen eines Marillion-Konzertes in der Bonner Bisquit-Halle kennen.
Ich hatte zu dieser Zeit bereits mit dem offiziellen Fan-Club in England schriftlich korrespondiert- auch bzgl. des Inhaltes von "Brave"...
Steve Hogarth war wirklich sehr nett zu mir- und den anderen dort anwesenden Fans, keinerlei "Star-Allüren", o.ä., wirklich sympathisch der Mann.
Wir sprachen auch über "Brave"- und Steve Hogarth war damals selbst der Meinung, daß dieses Konzept-Album wohl das Beste sei, welches er bis zu dem Zeitpunkt mit Marillion produziert hatte (Anm.: 1997 tourten Marillion bereits mit dem Album "This Strange Engine" durch die Lande...).
Und wirklich: Die Geschichte, die aufgrund eines Zeitungsberichtes fiktiv entstand, nimmt den Zuhörer/die Zuhörerin mit auf den "Seelentrip" einer jungen Frau, welche von ihrem eigenen Vater mißbraucht wurde.
Das ist, zugegeben, keine "leichte Kost"- dennoch, ist die Musik mitreißend und fesselnd (besonders dann, wenn man "die Lichter ausschaltet- und die Musik laut hört", wie in den Credits empfohlen...).
Die Produktion ist insgesamt sehr sauber.
Marillion haben insgesamt 8 Monate an dieser Produktion gearbeitet.
Die zweite CD enthält Studio-Demo-Takes- und Alternative Versionen, welche die Entstehungsgeschichte von Brave aufzeigt.
Die erste CD ist digital remastered; umfassendes Booklet mit Kommentaren aller Beteiligten am Projekt "Brave".

Ein Marillion-Konzept-Album, welches "Misplaced Childhood", meiner Meinung nach, in nichts nachsteht!
Da stellen sich die Ohrmuscheln auf Empfang...
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am 15. Mai 2005
Nach den Ausflügen in die Top-Of-The-Pops-Welt macht Marillion hier einen Schritt zur Seite und wirft noch ein letztes Mal einen Blick in richtung eigene Wurzeln.
Dieses Konzept-Album MUSS man, falls es im Kopf und Bauch ankommen soll, mehrmals BEWUSST und KONZENTRIERT durchhören. Ja, am besten - wie im Booklet verwiesen - in der Dunkelheit und recht laut.
Wie kommt es also, dass dieses Werk melodisch erst einmal so 'sperrig' wirkt?
Nun, es sind nicht wenige, gradlinig(ere) Rock-Songs enthalten! Zu benennnen wären: 'Living With The Big Lie', 'Runaway', 'Hard as Love', 'The Hollowman', 'Alone Again...', 'Paperlies' und vielleicht noch andere. Wenn man die 'lockereren' Anteile aus den übrigen Songs hier noch dazurechnet, reicht es für ein ganzes Rock-Album! Die Jungs haben also auch hier einen Spagat versucht, zwischen "Neue-Fans-Bei-Stange-Halten" und "Alte-Fans-Wieder-Ins-Boot-Holen".
Was es auf Anhieb 'schwer verdaulich' macht, ist nicht nur die musikalische Struktur an Sich, es ist - vor allem - zum einen die Abmischung, dann die Athmosphäre und letzten Endes auch der Konzept-Charakter, der zum bewussten Durchhören, Mitdenken und Mitfühlen einlädt.
Zur musikalischen Struktur:
Die vielen Songs (siehe oben) sind an sich recht einfach strukturiert. Es sind nahezu eingängige Stücke, die das Gesamtkonzept auflockern. Interessant und wirklich anspruchsvoll sind die 'Zwischenstücke', die das Ganze zusammenhalten, an erster Stelle ist 'Goodbye to All That' zu nennen, das aus mehreren Unterteilen gebastelt ist. Alles in allem ist die Struktur er Stücke recht gradlinig. Wir bekommen etwa nicht viele Rhythmuswechsel, es wird eher mit minimalistischen Mitteln, filigranen Sounds, Fingerpicking oder verzerrter Gitarre Stimmung erzeugt.
Zur Abmischung:
Die Instrumente sind stark ineinader verwoben. Dieser Umstand führt - vor allem bei den lauteren Stellen - zu einer dauerhaften 'Wall of Sound'. Dies erfordert recht viel 'Rechenleistung' vom Gehirn, um parallel verarbeitet zu werden. Eine klassische Zutat des Progrocks.
Zur Stimmung und Konzept:
Die dustere, beklemmende Athmosphäre zieht sich nahezu durch. Auf Anhieb möchte man eigentlich "unterhalten" werden und es dauert eine Weile, ehe man sich auf die "Finsterheit" eingestellt hat und die entsprechenden Kanäle im Kopf und Bauch offen sind. Wenn sich aber diese Finsterheit durch das recht lange Album durchzieht, fordert sie von einem einen ebenso langen Atem ein. Dann ist man für die o.g. aufgelockerten Songs dankbar!
Schließlich spielen die Jungs hier schön drauf los. Rothery hat noch mal seine typischen Gitarrensounds ausgepackt und übernimmt eine großen Anteil musikalischer Arbeit. Kelly macht an seinen Keys hier viel mehr, als er jemals wieder tun wird und Trawavas' Bass ist einfach genial. Mosleys Trommelspiel ist gewohnt hochklassig. Diese Klasse wird die "Nach-Fish-Ära" vermutlich nicht mehr erleben.
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am 21. März 2007
Nach der eher poplastigen,wenn auch erfolgreichen,`Holidays in eden`CD von 1991 war nicht unbedingt davon auszugehen,daß so ein eher komplexes Album knapp 3 Jahre später folgen würde.Ein Konzeptalbum,in der Zeit von Techno,Boygroups und Britpop.Das war sehr mutig und kompromisslos!
Die Band durfte sich monatelang auf ein Chateau in Frankreich zurückziehen um sich von der Gegend,dem Essen und dem Wein inspirieren zu lassen.(Viele Hintergrundgeräusche wurden dort ebenfalls aufgenommen.)Die Vorproduktion kostete also der Plattenfirma ein Menge und man erwartete viel.15 Monate tüfftelte man an dem Album und es gilt für viele Fans als das beste der Band,welches sich aber erst nach mehrmaligen Hören wirklich erschließt.
Rockige Songs wie `Paper lies`,`Hard as love`wechseln sich ab mit mystischen Sachen wie `The opium den`oder dem Titelstück.Das völlig überdrehte `Mad`ìst ebenfalls hervorzuheben.Es wurden 3 Singles ausgekoppelt mit eher durchschnittlichem Erfolg.(`The hollow man`UK:#30,
`The great escape`UK:#38,NL:#38 und`...lap of Luxury`UK:#56)`The great escape`hatte auch auf MTV einige Einsätze,trotzdem zeigte es sich,daß Marillion keine Singleband waren,sondern ihre Schwerpunkte auf Alben gelegt hatten.Marillion tourte erfolgreich durch die Welt und führte das komplette Album live auf.Die Chartnotierungen von `Brave`ließen sich in Europa durchaus sehen( UK:#10,D:#17,CH:#21,SWE:#25),trotzdem war die Plattenfirma auf Grund der hohen Produktionskosten nicht zufrieden und stellte der Band ein Ultimatum!Die nächste Platte sollte günstiger und schneller produziert werden. Und sie sollten Hits abliefern ,ansonsten wäre der Deal gefährdet. (Vielleicht nannten sie deswegen das nächste Werk `Afraid of sunlight`?)Jedenfalls ist`Brave`ein sehr intensives Stück Musik,welches man laut und bei Kerzenlicht genießen sollte.Für Leute die die Story besser nachvollziehen wollen ,sollte noch die `Brave`DVD ans Herz gelegt sein.Ein 65 Minuten Film als Videoclip konzipiert.(zusätzlich mit Interviews etc.)Ein `Bravo`für soviel Mut ein solches Meisterwerk abliefern zu wollen anstatt zur `POP Karikatur der 80er/90er Jahre Genesis`zu mutieren.....!
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am 1. März 2015
Diese Platte ist ein Klassiker und in der Gesamtheit großartig. Für mich endete damit allerdings die Phase der richtig großen Marillion-Alben. Die Tendenz des ein wenig "säuseligen" Gesangs von H ist schon angedeutet, aber das Werk ale Ganzes ist großes Kino. Es gibt eigentlich nichts Vergleichbares.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. März 2013
Nachdem man mit "Holidays In Eden" ein für Marillion-Verhältnisse ungewohnt eingängiges,stellenweise fast schon poppiges Album abgeliefert hatte,zog man sich diesmal für längere Zeit zurück,um etwas ganz Besonderes zu erarbeiten.Es sollte ein langes Konzeptalbum mit deutlich komplexeren Strukturen und viel Tiefe werden,sozusagen Marillions "Lamb..."(Genesis)oder "Wall"(Pink Floyd).Und das hat man,trotz wenig Begeisterung von Seiten der Plattenfirma,dann auch auf grandiose Weise getan.
"Brave" ist ein Meisterwerk!Trotz der düsteren Grundatmosphäre des gesamten Albums,welche dem Thema desselben gerecht wird,birgt die Musik fast durchgehend eine beeindruckende Schönheit.
Obwohl Musik immer auch Geschmackssache ist und sicher nicht jeder die "Antennen" für solch eine vor Emotionalität fast berstende Musik hat,kann man Marillion einfach nicht absprechen,daß sie mit "Brave" ein Werk geschaffen haben,dem man Oberflächlichkeit,Mainstream,Wandeln auf ausgetretenen Pfaden oder unprofessionelle Umsetzung ganz sicher NICHT nachsagen kann.
Schwebende,von tiefen Baßläufen flankierte Keyboards,wunderbar gefühlvolle Gitarrenparts...wer für diese Art von Musik eine Schwäche hat,kann,wenn er sich die Zeit nimmt,sich in dieses Album hineinzuhören,uU das gleiche erleben,wie ich:
Dauergänsehaut vor Wonne....
Der Klang der ersten CD-Veröffentlichung war sehr gut."Brave" ist also ordentlich aufgenommen worden.
Das aktuell erhältliche Remastering von Peter Mew (Abbey Road) ist leider eine Zumutung.
Extrem angehobene Bässe,komprimiert,reduzierte Räumlichkeit...unmöglich.Ich höre nur die "alte" CD.
Wer allerdings das Bonusmaterial haben will,muß leider die remasterte Ausgabe mit Bonus CD erwerben.
Für Hörer,die gerne das Gefühls-und Klangbaden mit viel(düsterer) Atmosphäre zelebrieren,ist "Brave" unbedingt zu empfehlen.
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am 4. Oktober 2014
Siebtes und fantastisches Konzept-Studio-Album von 1994, dass die britische Rockband wieder zurück zu ihren Wurzeln, den progressiv-orientierten Rock führt und sich tatsächlich auf Platz 10 der UK-Charts platzieren konnte. Die sechs progressiv/überlangen Nummern sind nur schwer zu greifen, und benötigen mehrere Hördurchläufe um sie vollständig zu erfassen. Künstlerisch der große Wurf gelingt dabei mit den Langversionen der Singel-Auskoppelungen "Alone again in the lap of luxury" und "The great escape". Die Album-Tracks "Bridge/Living with the big lie","Goodbye to all" und "Hard as love" bestechen in selber musikalischer Art und Weise mit einer Gesamtspielzeit über insgesamt 26 Minuten. Das dritte Album der neuen Band-Ära verfügt somit über ausgezeichnetes Songmaterial und kennzeichnet die künstlerische Rückkehr zum atmosphärischen Prog-Rock, erstmals ohne Ex-Sänger Fish zu vermissen. Das ist wohl dass größte Kompliment für ihren neuen Frontman Steve Hogarth, dass er sich mit diesem tollen Album auch redlich erabeitet hat. Als Fish-Fan der ersten Bandstunde, ziehe ich erstmals meinen Hut vor ihm. 1998 veröffentlichte EMI Records die digital remasterte 2 Disc-Deluxe-Edition inklusive einer Bonus-Disk, die neben dem Original-Album die orchestrale Version von "The great escape", die instrumentalen "Marouette jam" , "Winter trees" und "Hard as love", die Akustik-Versionen von "The hollow man", "Alone again in the lap of luxury" und "Runaway" und mit "Living with the big lie", "Alone again in the lap of luxury", "Dream sequence" und "The great escape" vier bis dato unveröffentlichte Demos beinhaltet.
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