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am 20. Oktober 2000
Fifth Dimension markiert einen Meilenstein populärer Musik in den USA der sechziger Jahre. Die Beatles veröffentlichten 1966 'Revolver', die Beach Boys 'Pet Sounds', und die Byrds eben diese wunderbare Platte - vier Jungs aus Kalifornien versahen ihre beatlesken Kompositionen mit intelligenten, Dylan-beeinflußten Texten, streuten ein paar Coversongs und folkige elektrifizierte Traditionals dazwischen und fertig war dieser faszinierende Mix aus Roger McGuinns perlender 12-String-Rickenbacker und dem relaxten Satzgesang seiner Truppe. Die Zeiten, da in den Charts irgendwelche Tommys oder Johnnys mit Heulstimme von süßen sechzehnjährigen Teenagern schwärmten, hatten ein Ende. Auch wenn klangtechnisch noch manches im Argen scheint (die damaligen Produzenten schienen noch nicht viel Erfahrung im Aufnehmen von Rockmusik zu haben, und von der Klangqualität einer George-Martin-gelenkten Beatlesaufnahme ist man meilenweit entfernt), letztlich überzeugen die Kompositionen und zumindest deren vokalistische Umsetzung. Höhepunkte der Platte sind das schmeichlerische 'Wild Mountain Thyme', das lässig aus dem Ärmel geschüttelte 'I See You', das textlich erschütternde 'I Come And Stand At Every Door', die unwirklich schöne, traumgleiche Barockballade 'John Riley' und natürlich das immer wieder gern genommene 'Eight Miles High', dessen Gitarrengeschwurbel gern als fernöstliches Sitarzitat mißdeutet wird, in Wirklichkeit aber nichts weiter ist als der Versuch, das sehr 'nahwestliche' Saxofonspiel des Jazzers John Coltrane auf zwölf Saiten zu übertragen. Fifth Dimension war die erste Byrds-Platte des Schreibers dieser Zeilen, und den Moment, als der Silberling im Player verschwand und die ersten Töne aus den Speakern perlten, hat er nicht vergessen.
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FIFTH DIMENSION ist eine recht gemischte Wundertüte aus wonnigen Titeln ("5 D", Wild Mountain Thyme", "I Come and Stand at Every Door", "Eight Miles High", "John Riley") und durchschnittlichen bis hin zu gar ärgerlichen Nummern ("Hey Joe": Ich habe diesen Song noch nie gemocht, und diese Version ist die vielleicht schlimmste, die ich je gehört habe!).

Vier Sterne für Konzept und Atmosphäre eines insgesamt gelungenen Albums.

PS: Die Bonustracks der remasterten Ausgabe sind nicht wichtig genug, um extra dafür sein hart verdientes Geld anzulegen.
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am 10. Dezember 2009
1966 hatten die Byrds ein Problem. Ihr Songlieferant und Hauptsänger Gene Clark war auf und davon. Die gesangliche Lücke schloß Chris Hillman und beim Songschreiben mühten sich Roger (damals noch Jim) McGuinn und David Crosby redlich. Zunächst war da noch der Folk-Rock. McGuinn griff in die Folk-Kiste und entnahm "John Riley" und "Wild Mountain Thyme". Beides wurde hervorragend arrangiert. McGuinn schrieb den Titelsong, eine Philosophie über die Relativitätstheorie im 3/4 Takt, "Mr. Spaceman", eine lustige Alien-Geschichte im Country-Rock Stil und "2-4-2 Fox Trot (The Lear Jet Song)", mit Cockpitgeräuschen und einem immer wiederkehrenden Chorus, ist wohl als Joke zu verstehen. David Crosby steuerte die vertrackte Sinnsuche "What's Happening?!?!" bei, der erste Song in seinem eigenwilligen Stil. Gemeinsam verfassten sie "I See You" mit seinen großartigen 12-string Solos. Entbehrlich erscheint die Byrds-Version von "Hey Joe", die Crosby erzwang und natürlich selbst sang. "Captain Soul", ein bei den Byrds unerwartetes R&B Instrumental ist eher als Jam zu Ehren von Michael Clarke zu verstehen. Düster und bewegend im Text ist "I Come and Stand at Every Door" über die Atombombe von Hiroshima, musikalisch ist es typischer Folk-Rock. Bleibt noch "Eight Miles High" eigentlich in der Hauptsache von Gene Clark vor seinem Abgang geschrieben, erzählt es vom Kulturschock, den die Byrds erlebten, als sie zum ersten Mal nach London kamen. Der Song wurde irrtümlich als Drogensong gebrandmarkt und von den Radiostation gebannt. Der pumpende Bass, die typischen Byrds-Harmonien, aber vor allem McGuinn's im Stil von John Coltrane's Saxophon gespielte 12-Saiten Gitarre machten den Song außergewöhnlich und zum ersten psychedelischen Song der Rockgeschichte. In der Pressekonferenz zur Albumpromotion zeigten McGuinn und Crosby eine Sitar und sprachen vom Raga-Rock, bei "Eight Miles High" gibt es aber keine Sitar. nur die Gitarren von McGuinn und Crosby.
Die remasterte Version von 1996 klingt ausgezeichnet und hat ein liebevoll aufgemachtes Booklet sowie sechs Bonustracks. Darunter die Single B-Seite von "Eight Miles High" "Why", ein von McGuinn/Crosby verfasstes psychedelisches Stück. Von "Eight Miles High" und "Why" gibt es noch die RCA Studio Versionen, die etwas früher eingespielt wurden, im Ton etwas rauer klingen und von denen Crosby sagt, dass sie besser waren. "I Know My Rider" ist ein traditionelles Folk-Stück und "Psychodrama Drama" von Crosby ist auch etwas Psychedelisches. Von "John Riley" gibt's noch eine jazzigere Instrumentalfassung.
Die Byrds-Alben bis 1968 sind allesamt Meilensteine der Rockgeschichte und sollten daher in keiner Rocksammlung fehlen.
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am 1. Oktober 2014
Das Album ist überwiegend dem Folk zuzuordnen, macht jedoch eine deutliche Weiterentwicklung der Byrds deutlich. Es wurde in diesem Album reichlich mit Sounds experimentiert, und das im Jahr 1966! Aus meiner Sicht ein Muss in der Byrds-Sammlung.
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