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Kundenrezensionen

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am 13. Dezember 2012
Sicher, "Load" ist nicht Master of Puppets und auch nicht das Black Album, das mal gleich zu Anfang. Wie hätten Metallica aber zwei der wahrscheinlich besten Metalwerke aller Zeiten überbieten können, wenn nicht mit einem neuen Weg, der mit dem Alten gar nicht zu vergleichen ist. Mit "Load" schlägt die Band völlig neue Töne an. Wie schon in anderen Rezensionen erwähnt zeigen diese Jungs eindrucksvoll, dass sie auch was Anderes als "ganz hart" drauf haben. Mit "Hero of the Day" schafft die Band die perfekte Brücke von Ballade zum Metal. Und später werden sogar Bausteine des Blues eingebaut.
Aber der Name verpflichtet auch beim sechsten Studioalbum. Mit "Ain`t my Bitch" lassen James, Kirk, Lars und Robert nichts von den späteren in sich verfließenden Musikgenres erahnen und brennen im ersten Track ein Feuerwerk ab. Ab dann beginnt die Metallicaplatte der 1000 Musikrichtungen.
Was mich persöhnlich gefreut hat war, dass sich die Band trotz vieler Experimente (die gelungen sind, man kann es gar nicht oft genug sagen) treu bleibt und der Zuhörer nie das Gefühl verliert, die Legenden des Heavy Metal auf den Ohren zu haben.
Für jeden Metallica-Fan ist diese CD ohnehin Pflicht. Und jeder, der noch keiner ist, sollte mit diesem Album schleunigst zu einem werden.
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am 6. März 2005
Was haben die Puristen nicht geschrien. "Metallica verraten den Metal". Klar, mit Alben wie Justice, Master oder Lightning hat Load nicht mehr viel zu tun. Das soll aber kein Nachteil sein. Es wäre ja ein Armutszeugnis, hätte sich Metallica in 20 Jahren nicht weiterentwickelt. Was dieses Album von den Vorgängern deutlich unterscheidet ist der bluesige Touch, der zweifelsohne durch Kirk Hammets Beteiligung am Songwriting zurück zu führen ist. Immerhin ist dieser Bekennender Fan von Blues und Old Time Rock Marke Hendrix.
Die Qualtität des Sounds ist für meinen Geschmack fast ein wenig überproduziert. So wurde, wenn eine zweite Stimme benötigt wurde, nicht Jason Newsted(wie das live gemacht wird) ans Mikro gebeten, sondern einfach James' Stimme gedoppelt. Trotzdem versprüht dieses Album eine Energie wie sie selten auf anderen CDs zu finden ist.
Die Highlights:
Ain't My Bitch: hätte meiner Meinung nach auch auf das Black Album gepasst.
2x4: ich sag nur Blues - Rock! Das fetzt!
King Nothing: gerade für mich als Bassist eine Hymne!
Cure: mein Fave! Hammer Groove!
Wasting My Hate: cooles Intro und solider Song!
Mama Sad: sticht total heraus - weil ein Country Song!
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am 16. Februar 2006
Als langjähriger Fan von Metallica verstehe ich bis heute nicht, warum Load bei vielen Fans nur Entäuschung und manchmal sogar blankes Entsetzen ausgelöst hat.Ich selbst betrachte Load als eines meiner absoluten Lieblingsalben (sei es Metallica oder allgemein).Das Album ist in meinem Augen ein durchaus gelungenes Experiment, einfach mal mehrere Richtungen zu mixen.So finden sich auf Load Lieder wie z.B. das mit Blues angehauchte Ronnie, die Nackenbrecher Ain't my Bitch und Waste my hate, das Country lastige Mama said und Hero of the Day wo ab und zu ein wenig Southern Rock durchschimmert.
Und gerade diese Experimentierfreude finde ich durchaus gelungen! Wenn ich mir alle Metallica Alben anhöre, stelle ich nur immer wieder fest, das sich schlicht und ergreifend kein Album wie das andere anhört.Aber was ist schlecht daran?Es ist doch grade gut, wenn eine Band ihren Horizont erweitert, als immer nur an einem Stil festzuhalten.
Zwar ist Load kein Überalbum wie z.B. das Black Album oder gar Master of Puppets, aber trotzdem absolut grandios und sowohl empfehlens-, als auch kaufenswert!
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am 8. Mai 2016
Ich finde das Album bei weitem nicht so schlecht, wie es gemacht wird. Von Kommerz kann keine Rede sein, den die Kommerz Bombe war bereits schon das Vorgängeralbum ("Black Album").

Ich verstehe die Leute nicht, die meinen, Metallica müßten ewig wie zu "Ride The Lightning" - (keine Frage ein Meisterwerk !) oder zu "Master Of Puppets" - Zeiten (weiteres Meisterstück !) klingen. Was haben wir denn davon? Sollte man nicht dankbar sein, wenn eine Band mal etwas neues riskiert, als ewig dasselbe zu machen?

Natürlich ist nicht alles auf "Load" das Gelbe vom Ei, da auch der Härtegrad ein wenig runtergeschraubt wurde, aber es ist trotzdem ein sehr abwechlungsreiches Album geworden, das seine 4 Sterne locker wert ist !

Ohne auf Kommerz aus zu sein, liebäugeln Metallica mit vielen verschiedenen Musik Stilen wie z. B.

01. Blues,
02. ZZ Top (sehr zum empfehlen: ZZ Top: "The Complete Studio Albums 1970-1990" !!!) Rhythmen,
03. Grunge,
04. Heavy Rock
und sogar ein
05. Country
Stück ("Mama Said") hat es auf die Platte geschafft !

Höhepunkte sind das rockige "Ain't My Bitch" und "King Nothing", Die Hymne "Until It Sleeps", das rotzige "Wasting My Hate", das göttliche "Bleeding Me" und das interessant aufgebaute "Thorn Within".

Fazit: Ich finde das Album sehr empfehlenswert, das Metallica nicht auf Nummer sicher gegangen sind, und ein zweites "Black Album" eingespielt haben. Sie haben stattdessen Songs gemacht, die man Ihnen vorher niemals zugetraut hätte !!
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am 12. Januar 2016
Bei mir ist Load unter meinen Top 3 Lieblingsalben von Metallica. Zugegeben, der Stil der Band hat sich bei Load im Vergleich zu den Vorgängern drastisch geändert , letztendlich ist es mir aber egal, ob das nun Metal, Hard Rock oder Blues ist, Hauptsache die Musik ist für mich überzeugend.
Und das ist sie auf Load definitiv. Bleeding Me und Outlaw Torn sind für mich nicht nur die absoluten Highlights dieser Scheibe, sie sind auch in meinen Top 5 Metallica Songs wieder zu finden. Großartig ist auch Until it Sleeps, in dem Hetfield den Krebstod seiner Mutter verarbeitet.
Weitere Anspieltipps: Ain't my bitch, Hero of the Day, 2 x 4 , King Nothing , Mama Said.
Ein Stern Abzug im Vergleich zu den ersten Vier , da mit Cure, Poor Twisted Me & Ronnie drei Tracks auf der Scheibe sind, die im Vergleich zum Rest abfallen, was bei den ersten Vier meiner Meinung nach nicht der Fall ist. Trotzdem : Megageile Scheibe!
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am 3. Januar 2003
Dieses Album spaltet die Metallica Fans in zwei Lager. Die einen finden es genial, die anderen finden, es hätte überhaupt nichts mehr mit dem ursprünglichen Geist von Metallica zu tun.
Schauen wir uns das Album mal ganz unvoreingenommen und abseits dieser Kontroverse an:
Zuerst mal ist die CD mit Musik vollgepackt. Mehr geht auf eine normale CD gar nicht drauf. Man bekommt also schon mal reichlich Sound für sein Geld. Desweiteren bietet das Album ein breites Spektrum an: Rotzige freche Stücke wie "Ain't my bitch" oder "Wasting my hate", balladenartige Songs wie "Hero of the day" oder "Mama said", von Stücken die von beidem etwas haben wie "Until it sleeps" oder "Bleeding me" bishin zu Tracks, die man gar nicht recht einzuordnen vermag, weil es etwas Vergleichbares einfach kaum gibt. Wie zum Beispiel der abschliessende, fast träge wirkende, aber dennoch total mitreissende Track "The outlaw torn".
Ich muss dazu sagen, dass ich damals unvoreingenommen an dieses Album heranging, weil es ganz einfach mein erstes Metallica Album war. Und dieses Album hat mich zum absoluten Fan gemacht. Heute kenne ich alle Alben in und auswendig. Obwohl es in der Metallica Discography eigentlich nur Meisterwerke gibt, ist dieses Album für mich nach wie vor das beste (von den Studioalben). Und zwar ganz einfach aus dem Grund, weil kein anderes Album derart viele einzigartige und individuelle Hammer-Tracks bietet:
1. Ain't my bitch: Ein cooler Song, gehört aber nicht zu den besten des Albums.
2. 2x4: Hier haben die Jungs etwas zu viel experimentiert. Nicht ganz mein Geschmack.
3. The house that Jack built: JAAA, hier fängt die CD richtig an, gemäss der Zeile "Let the show begiiiiiiinnn!!!". Ein langsamer, stampfender Song, der jedoch total mitreisst. In unnachahmlicher Metallica-typischer Manier wird der Song über den ganzen Verlauf aufgebaut, um in einem gigantischen Finale zu explodieren.
4. Until it sleeps: Setzt noch einen oben drauf. Sehr melodiös aber dennoch rhytmisch. Ein wahrer Klassiker.
5. King nothing: Erinnert stark an Enter Sandman vom Gefühl her, ohne jedoch ganz dessen Klasse zu erreichen. Kommt aber ziemlich nahe dran.
6. Hero of the day: Bei diesem Stück bringen es Metallica mal wieder fertig, eine wunderschöne Ballade mit einem brutal hämmernden Part perfekt zu kombinieren. Wundervoll!
7. Bleeding me: Wieder eine gelungene Kombination von Ballade und hartem Sound. Hier jedoch differenzierter und stark mehr in die Länge gezogen. Zugleich wunderschön melodiös als auch krachend.
8. Cure: Einer der nicht ganz so genialen Songs, aber mit einem ungemein groovigen Riff ausgestattet.
9. Poor twisted me: Für mich der schwächste Song des Albums.
10. Wasting my hate: Der einzige echte Nackenbrecher auf dem Album. Schnell und agressiv. Kommt sicher nicht an die älteren Speed-Metal Klassiker heran, weiss aber auf seine Weise auch zu gefallen.
11. Mama said: Bei diesem Song fragt man sich erst mal: "Ist das Metallica?". Denn es klingt ganz klar nach Country. Damit befindet sich diese Ballade ganz klar ausserhalb von Metallicas üblichem Repertoire. Und trotzdem ist es voll und ganz Metallica. Dieser Song beweist für mich eindeutig: Metallica schreiben nicht nur die besten Metal-Stücke, sie schreiben schlichtweg die beste Musik. Sie könnten wahrscheinlich auch die besten Hip Hop Stücke oder Opern-Arien schreiben. James Hetfield ist einfach auf einem noch nie dagewesenen Niveau des Songwritings angelangt. Entgegen sehr vielen Meinungen sage ich: Mama said ist eines der verdammt besten Stücke überhaupt.
12. Thorn within: Wieder ein dunkler, langsamer Song. Nicht ganz so stark wie etwa "The house that Jack built" aber dennoch sehr gut.
13. Ronnie: Wieder ein etwas untypischer Song für Metallica. Nicht der Überhammer, aber irgendwas hat's.
14. The outlaw torn: Der krönende Abschluss eines perfekten Albums. Wie kann man diesen Song beschreiben? Technisch gesehen ist er sehr seeeehr langatmig und hoppla... der längste Metallica Song überhaupt mit fast 10 min Laufzeit. Doch wenn der Song erst mal läuft, achtet man gar nicht mehr auf solche Details, denn dieses Meisterwerk ruft Gefühle in einem wach, von denen man gar nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt. Alleine schon die düstere, wabbernde Stimmung, die von der Musik erzeugt wird, versetzt einen fast in Trance. Als würden all die unbewussten Sehnsüchte in einem geweckt. Man fühlt ihre Präsenz, kann sie aber nicht anfassen oder verstehen. Die virtuose Passage in der Mitte, die stark an "My friend of misery" erinnert, scheint tatsächlich die Seele zu berühren, nur um dann mit einem Donnerschlag in ein kreischendes Gitarrensolo zu münden, das alles mit einem lodernden Flammeninferno zu überdecken scheint. Ich hab noch nie etwas vergleichbares gehört und es wird wohl kaum je etwas vergleichbares geben.
Nun noch ein Wort zu den Texten: Anders als bei frühren Alben haben die meisten Texte keine deutliche Aussage. Vielmehr fordern sie den Zuhörer auf, selber zu interpretieren und das lässt einem selber kreativen Spielraum. So entsteht vor jedem geistigen Auge ein anderes Bild, eine andere Geschichte oder eine andere Aussage und das ist schlichtweg faszinierend.
Soviel zum Album an sich. Nun doch nochmals zurück zur eingangs erwähnten Kontroverse. Ich möchte unvoreingenommenen Leuten aber auch diesen Ignoranten, die sich fälschlicherweise Fans nennen, folgendes auf den Weg geben:
Die Kritik, die dieses Album massenweise erhält, bezieht sich nur selten tatsächlich auf die Musik an sich. Vielmehr wurde der Style des Albums wie auch der Band kritisiert. Zum Beispiel, dass sich die Jungs die Haare geschnitten haben und statt mit zerrissenen Jeans und T-Shirts nun voll gestylt und mit Sonnenbrille daherkommen (kleine Anmerkung: Schaut mal ins Booklet des ...and Justice for all Albums rein, was seht ihr da? Genau, Sonnenbrillen, also was soll der Quatsch). Wer sich an solchen Dingen stört, der ist keinen Shit besser als all die Backstreet Boys Groupies und Konsorten. Die Musik ist auch nicht mehr dieselbe wie früher. Warum soll sie das denn auch sein? Wenn andere Bands schon verzweifelt und erfolglos versuchten, Meilensteine wie "Master of Puppets" zu kopieren, weshalb sollten es dann Metallica selber machen? Nein, dafür sind die Jungs viel zu schlau und gehen ihren eigenen Weg. Ausserdem: Was ist die eigentliche Botschaft des Heavy Metal? Nicht das zu tun, was andere Leute von einem erwarten. Und das tun Metallica.
Das Load Album ist der beste Beweis für die Innovation, die diese Band schon immer mit sich gebracht hat und auch in Zukunft bringen wird. Ich für meinen Teil bin schon mehr als gespannt auf das nächste Album, das im Sommer 03 kommen soll. Ich habe keine Ahnung, was mich erwartet, das Album wird eh total anders sein, als die Leute es erwarten. Und genau darauf freue ich mich.
Einen abschliessenden Gruss an alle ECHTEN 'tallica Fans, freut euch, wir haben grosses zu erwarten. Searching, seek and destroy!
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am 6. Juni 2015
Was wurde nicht schon alles über dieses Album geschrieben.Natürlich kann man die Cd nicht mit den Klassikern der Band vergleichen.Ich betrachte Load als reines Rockalbum.Deswegen finde ich Load auch gut gelungen.Songs wie Until it sleeps, Bleeding me oder auch Mama said sind gut gelungen.Natürlich sind auch Songs vorhanden die nicht so toll sind,die befinden sich aber in der Unterzahl.Ich höre mir lieber die guten Songs wie The outlaw torn oder Wasting my time an,die machen spaß und funktionieren auch noch nach 20 Jahren.Also knappe 4 Sterne
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am 21. Juni 2012
Für mich ist Load das beste Album von Metallica.

Warum?

Der Stil: Mit "Load", aber eigentlich auch schon mit dem Vorgängeralbum "Black Album" wandten sich Metallica ab von ihren pubertären Metal-Wurzeln, und wandten sich erwachseneren, ausgereifteren Musikstilen zu, wie etwa dem Hardrock und dem Blues. Das merkt man an der Musik und an dem Feeling. Das ganze Album wirkt sehr erdig, sehr stark, sehr rockig, sehr erwachsen. Es riecht nach Benzin, Whiskey, Rauch und Pistolen.

Der Sound: Das Album ist sehr satt und fett aufgenommen. Vorbei sind die Zeiten von schlecht abgemischten Alben wie etwa "Kill em all" oder "And Justice for All". Auch Hetfields Stimme ist hier sehr gereift und hat qualitativ gewaltig einen Sprung nach oben gemacht. Super!

Die Kompositionen: Das Album ist abwechslungsreich wie nie. Ob richtige "Rock"-Songs, Metal-Tracks, (Halb)-balladen, Blues oder sogar ein Countrytrack, alles gibts auf Load. Die Lieder sind richtig gut arrangiert und zeugen von einem durchdachten und gereiften Songwriting. Zudem gibts auch wieder einige überlange Lieder wie den genialen Abschluss-song "The Outlaw Torn", den ich persönlich für einen der besten Metallica Tracks aller Zeiten halte. Zudem ist die Spielzeit von knapp 79 Minuten unschlagbar gut.

Anspieltips: ain't my bitch, the house jack built, until it sleeps (!), Hero of the day, mama said (!), the outlaw torn (!)

Das Artwork: Erstmals sieht das Metallica-Logo nicht mehr aus wie ein reines Metal-Logo, es wirkt etwas dezenter, aber nicht minder selbstbewusst eindrucksvoll.

Die Abbildung des Covers, eine Melange aus Blut und Sperma, den Quell alles Lebens, zeigt schon an wohin die musikalische Reise geht, nämlich Back to the roots, also zurück zum Ursprung des heutigen Metals und Hardrock, nämlich zum Blues. Und genau das hört man den Songs an.
Das Booklet wartet ebenfalls mit einer so großen Anzahl an Seiten und Bildern auf, wie ich es bei noch keinem anderen Album gesehen habe. Sehr eindrucksvoll!

Leider ließen sich Metallica zu sehr von ihren alten Fans belabern, und lieferten nach dem genialen Load und dem schwächeren Reload, ein sehr enttäuschendes, dem "Nu-Metal" anbiederndes St.Anger ab und danach einen eher lahmen Kaffesatzaufguss namens Death Magnetic, der zum einen schlecht aufgenommen ist und zum anderen den Charme von zweitklassigen "Master-of-Puppets" und "Justice-for-All" - Tracks versprüht.
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am 3. Februar 2012
"Load" ist unterbewertet - keine Frage. Warum ist das so? Das Ding thrasht nicht so, wie die fünf ersten Alben, die Metallica zur kommerziell erfolgreichsten Metalband der Welt gemacht haben. Aber was sollte nach dem Herunterdrehen des Tempos mit dem vorherigen Studioalbum "Metallica" (auch Black Album genannt) denn auch sonst passieren?

Statt wieder ein sehr schweres und stellenweise überproduziertes Album wie "Metallica" einzuspielen, haben sich die Four Horsemen für Load gegenüber allen Stilrichtungen des US-amerikanischen Rock geöffnet. Ja, es ist wahr: Auch Country-Einflüsse (Mama Said), und Blues (Ronnie) finden sich auf Load. Daneben auch straighte Rock/Metal-Nummern wie Ain't my bitch oder King Nothing. Letzterer ist auch einer der Songs mit den schleppenden Riffs, die Metallica seit "Metallica" immer wieder auspacken - Sad but True ist nicht umsonst in jedem Live-Set der Band enthalten.

Ist "Load" also nun die musikalische Wundertüte, die es jedem ein bisschen, aber keinem ganz recht macht? Ganz und gar nicht. Es ist ein typisches Metallica-Album, das die meist düstere, aber immer wütende Atmosphäre einfängt, aber auch eines, auf dem die Kalifornier endlich ihre Berührungsängste mit allem ablegen, was nicht zwangsläufig "Metal" heißt.

Die Grooves sind da, die zwingenden Riffs, die komplexen Arrangements (The Outlaw Thorn), eben alles, was Metallica nach der Phase der vier blutjungen Metalheads der ersten drei Alben ausgemacht hat. Load ist Musik zum Zuhören, die sich erst abfeiern lässt, wenn man sich die Mühe gemacht hat, sie begreifen zu wollen. Ein Mitgröhl-Song wie Seek and Destroy, der zum drölfsten Bier einlädt, findet sich nicht - und das macht auch nichts.

Wer "Metallica" schon partout nicht mochte, wird auch "Load" nicht lieb gewinnen. Wer aber offene Ohren hat, und nicht nur nach härter-schneller-lauter lechzt, kann auf "Load" viel gute Musik entdecken, die endlich mal im Metallica-Sound gespielt werden musste. Ach ja, Sound: Den haben Band und Produzent Bob Rock nie wieder so lebendig, klar und live-haftig eingefangen. Mit Ausnahme von "Reload", das aus den selben Aufnahmesessions stammt.

Fünf Sterne gibt's trotzdem nicht - dazu sind auf "Load" dann doch zu wenige Hits, die sofort zünden. Man muss sich die Scheibe - oder das MP3 - nicht hart erarbeiten, aber schon ein bisschen Zeit mit guter Wiedergabetechnik investieren. Wer sich darauf einlässt, bekommt ein grundsolides Metallica-Album, an dem es immer wieder neues zu entdecken gibt. Und das ist mehr, als viele andere klassische Bands bieten, die in ihrem Stil der 1980er Jahre gefangen sind. Oder haben beispielsweise Slayer je ein Album geschrieben, das nicht wie "Reign in Blood, Teil 278" klingt? Eben. ;-)
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am 2. Januar 2012
Ich frage mich warum ein so geniales Album wie Load so schlecht bewertet wird. Es ist halt kein Thrashmetal mehr, na und? Ich bin ein großer Fan von Metallica's Thrashmetalalben, Ride The Lightning und Master of Puppets sind meine Favoriten, das heißt aber lange noch nicht, dass ein Album schlecht ist, weil es anders ist!
Wenn es so viele stört, dass Metallica sich weiterentwickeln hätte das "Black Album" auch niederschmetternd bewertet werden müssen. Denn Load setzt den Stilwechsel konsequent fort, der auf dem schwarzen Album begonnen wurde.
Auf Load befinden sich Klassiker (Bleeding Me, Hero Of The Day), freche Songs (Ain't My Bitch, 2X4, King Nothing) und lyrisch durchdachte Songs (The Outlaw Torn, Until It Sleeps). Man muss aber auch dazu erwähnen, dass kaum ein Song auf Load ein Sofortzünder ist.
Also: nicht die Songs anhand 30 Sekunden Previews beurteilen, was bei Songs wie Outlaw Torn nicht funktioniert. Dieses Album ist ein großes Meisterwerk und die Vorwürfe Metallica haben hiermit nur Kommerzmucke produziert ist reiner Schwachsinn. Seit wann sind 10-Minuten Songs, Country-und Bluessongs kommerziell? Da finde ich Fuel von ReLoad um einiges kommerzieller.
Aber hier zu den Songs einzeln:

Ain't My Bitch:
Frecher und wilder Opener. Ich mag ihn mehr als Fuel, aber das ist ja Geschmackssache.
Kein Opener wie 'Battery' oder 'Blackened', aber dennoch ein guter Song
9/10

2X4
Ziemlich blues-lastig, aber trotzdem ein cooler, lässiger Song.
8/10

The House Jack Built
Ab hier beginnt das Album so richtig. Zu Unrecht nie live gespielt, hat Potenzial und ist teilweise ein echtes Highlight.
8/10

Until It Sleeps
Was für ein Song! Ein Song, der von der Krebskrankheit handelt und einen sofort in den Bann zieht.
Noch heute live gespielt und ein großer Klassiker. Der beste von Load und einer der besten von Metallica!
11/10

King Nothing
Tolles Bass-Intro und Texte die sofort ins Ohr gehen. Ebenfalls noch heute live gespielt.
Ein ziemlich unterbewerteter Song und ein Highlight des Albums!
10/10

Hero Of The Day
Tolle Ballade! Kommt nicht an Until It Sleeps heran, aber ist trotzdem ein genialer Song.
Wenn ich die Texte richtig verstehe, handelt der Song von Mobbing in der Schule.
Atemberaubendes Finale, das ein bisschen an One erinnert.
10/10

Bleeding Me
Noch eine geniale Ballade! Als S&M Version noch besser. Dieser Song entfaltet seine gesamte Power,
wenn man es im Auto oder alleine hört. Einfach nur der Hammer!
10/10

Cure
Guter Hardrock Song. Hat einen guten Groove, ist aber nichts Besonderes.
7/10

Poor Twisted Me
Der einzige Totalausfall auf Load. Da bleibt leider nichts im Ohr. Schade.
5/10

Wasting My Hate
Richtiger Nackenbrecher im Stil von Ain't My Bitch. Eingängig, frech und schnell.
Gefällt mir gut!
8,5/10

Mama Said
Untypischer Metallica Song, weil's eine Countryballade ist. Ein echtes Meisterwerk,
was hier mit der Steelguitar vollbracht wurde. Zweitbester Song des Albums, auf jeden Fall besser als Nothing Else Matters,
auch wenn ich mich jetzt mit dieser Aussage bei den weiblichen Metallicafans unter euch nicht beliebt gemacht habe :-D
11/10

Thorn Within
Der`s echt geil! Da passt fast alles! Vom Refrain bishin zum Outro wurde alles richtig gemacht!
10/10

Ronnie
Großartiger Blues-Song und sehr ungewöhnlich ist er zudem auch. Aber mir gefällt er, auch wenn er bei einigen hier auf taube Ohren trifft.
9/10

The Outlaw Torn
Einfach episch! Der längste Metallicasong bis heute und auf jeden Fall ein unterbewertetes Meisterwerk.
So viel durchdachte Musik mit vielen Emotionen. An der Stelle kann ich die S&M Version von Outlaw Torn empfehlen!
10/10

Fazit:
Load ist ein sehr spezielles Album.
Sicherlich ist es kein zweites Ride The Lightning, aber wer erwartet denn so etwas.
Load ist eine Klasse für sich, nicht immer leicht zugänglich, halt ein Album mit dem man sich beschäftigen und sich ihm öffnen muss.
Aber es lohnt sich! Denn man wird belohnt mit viel genialer Musik, die sich einem erst spät öffnet, wie z.B. The Outlaw Torn.

An alle 1-Stern-Rezensenten:
Hört es euch öfter als einmal an! Ihr werdet es nicht bereuen. Und wenn Ihr ein zweites 'Lightning' oder 'Master' erwartet habt, dann hört auch gefälligst diese weiter und schreckt nicht Menschen ab, die sinnvolle Meinungen brauchen bei der Kaufentscheidung!

An alle Menschen, mit offenem Ohr und einem guten Geschmack:
KAUFEN!!!
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