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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Power-Bluesrock einmalig stark dargeboten, 31. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Voodoo Highway (Audio CD)
Von dieser 1991 erschienenen Scheibe schossen mir vor wenigen Tagen mal wieder zwei Songs durch den Kopf. Was lag also näher als diesen leider sehr unterbewerteten Juwel aus dem Bereich Bluesrock mal wieder aufzulegen. Aus dem "mal wieder" wurde nun bereits der x-te Durchlauf: zu Hause oder auch im Auto. Ich muß sagen, was Badlands hier abgeliefert haben ist knackig, kraftvoll und von einer Spielfreude inspiriert, wie man sie selten hört. Eine Studioaufnahme, die klingt als wäre sie live aufgenommen. Der Sound sauber, aber eine Power wie bei einem Club-Auftritt.
Auch wenn man Jake E. Lee als Gitarristen von Ozzy Osbourne kennt, Ray Gillen als Sänger, der kurzzeitig bei Black Sabbath beschäftigt war und Drummer Jeff Martin der Mitte der Achtziger Sänger(!) der äußerst gitarrenlastigen US-Metalband Racer X war, die Dank Ihres Axmans Paul Gilbert durchaus als direkter Vorläufer der kommerziell recht erfolgreichen "Mister Big" gelten dürfen, schlägt das Pendel auf dem besprochen Album doch eindeutiger Richtung Blues als Richtung Rock aus. Hier gibt es kein rocktypisches Riffgewitter, sondern man erlebt einen Jake E. Lee, der sein freilich voll aufgedrehtes Instrument sehr filigran spielt und sich ein Solo nach dem anderen aus den Fingern saugt.
Allen vier Musikern muß man attestieren, daß sie mit vollem Engagement und Spielfreude am Werke sind: Ein Greg Chaisson am Baß, der den Songs einen wahnsinnigen Druck verleiht, ein Drummer bei dem man das Gefühl hat, das ihm einige Licks spontan während des Spielens gekommen sind und ein Sänger der den Blues in der Stimme hat, von kraftvoll bis gefühlvoll, manchmal an Robert Plant erinnernd.
Die CD startet mit einem Kracher "The Last Time", dann kommt das sehr bluesige "Show me the Way" gefolgt von "Shine on", das Led Zeppelin alle Ehre machen könnte. "Whiskey Dust" beschreibt musikalisch wie textlich die Befindlichkeit aus einer Mixtur von Musik, Alkohol, und schönen Frauen. Über allem schwebt das erdig, bluesige Gitarrenspiel von Jake E. Lee, das von vorn bis hinten der rote Faden der CD ist. Zwei akustische Songs "Voodoo Highway" und "In A Dream" unterstützen diesen Gesamteindruck hervorragend. Alle Songs können das Niveau bis zum Schluß halten.
Hier haben die Jungs die Platte gemacht, die sie schon immer einmal machen wollten. Leider blieb der kommerzielle Erfolg aus und so flog man wieder aus dem Majorvertrag. Mit der rockigeren Vorgänger CD "Badlands" von 1989 war man noch als Hoffnungsträger bei Atlantic Records ins Rennen geschickt worden und erhielt mit dem Song "Dreams in the Dark" zumindest auf AFN regelmäßig Airplay. Der Nachfolger zu "Voodoo Highway" mit dem knappen Titel "dusk" wurde kurze Zeit später aufgenommen, jedoch erst 2000, ein paar Jahre nach dem Tod von Ray Gillen bei dem Mini Lable Z Records veröffentlicht. Auch das wurde nochmals ein sehr bluesiges Stück Rockmusik, wenn auch nicht ganz so stark wie "Voodoo Highway".
Wer Led Zep, Free, Bad Co. und dominante Gitarren mag, sollte sich die Alben von Badlands auf jeden Fall sichern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mississippi Delta Blues auf dem Weg in die rockigen 80iger, 31. Dezember 2012
Von 
Asphaltwolf (4942 Meilen bis Graceland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Voodoo Highway (US Import) (Audio CD)
Nachdem ich immer nur das Beste über Badlands gelesen habe, bin ich irgendwann regelrecht neugierig geworden, und habe mir letztes Jahr mal ihre Alben besorgt. Nach all den Schwärmereien in Superlativen war ich offen gestanden erst doch ein bißchen enttäuscht. Was hier allerdings nicht bedeuten soll, dass Badlands in etwa schlecht wären. Man kann zweifellos sofort hören, dass auf dem Debüt und "Voodoo Highway" Könner und Profimusiker am Werke sind. Man darf nur keine Powerrock-Sause erwarten, denn Badlands gingen viel filigraner zu Werke.

Badlands spielten bluesigen, etwas aufgekratzten Hard Rock in der Schnittmenge von frühen Bad Company, Led Zeppelin und Free, mit geringen Anleihen an Jimi Hendrix, Robert Johnson, Muddy Waters und Foghat, der auf mich auch ein wenig den Eindruck macht, als ob er ein bißchen für die 80iger US-Hard Rock-Szene aufbereitet wurde. Badlands haben ihren ganz eigenen Stil, erinnern mich musikalisch aber ein wenig an weitere exzellente, von Blues beeinflusste Rockgruppen der 80iger wie Great White oder Tangier. Wobei Badlands durch einen erdigen, kratzigen Gitarrensound und prägnantem Riffing etwas bissiger sind. Hervorstehend für den Badlands-Sound sind Gitarrist Jake E. Lee, der seine Fertigkeiten an der Gitarre an feinen Riffs und Soli demonstriert, und Ray Gillen, der wirklich ein super Sänger ist. Insgesamt klingt er mir manchmal etwas zu sehr nach Robert Plant. Das soll nicht negativ gemeint sein, das ist nuneinmal seine Stimme, und Plant ist sicherlich nicht der schlechteste Rocksänger, mit dem man verglichen werden kann.

Im Grunde passt bei Badlands alles zusammen, allerdings kann das Songmaterial bei mir persönlich nicht restlos zünden. Die Lieder werden überwiegend von Ray Gillens charismatischen Vocals und Jake E. Lees Gitarrenarbeit getragen. Die ist natürlich prima, aber an manchen Parts habe ich das Gefühl, als ob er sehr damit beschäftigt war, sich selbst zu präsentieren. Auf jeden Fall verleiht sie den Songs eine besondere Charakteristik, die man auch schon an "Bark At The Moon" und "The Ultimate Sin" von Ozzy Osbourne in anderer Form wahrnehmen konnte. Leider begann es während des Aufnahmeprozesses von "Voodoo Highway" innerhalb der Band wegen des Songwritings zu kriseln, was zu einem Bruch zwischen Gillen und Lee führte. Der viel zu frühe Tod von Ray Gillen Ende 1993 besiegelte endgültig das Schicksal von Badlands.

Musikalisch merkt man "Voodoo Highway" die damals entstandenen Spannungen allerdings nicht an, es ist ein homogenes, rundes Bluesrock-Album, bei dem alles zusammenpasst. Vieles war zwar schoneinmal da, aber Badlands knüpften daran mit einem zeitlosen, neuen, rockigen Drive an, was auf jeden Fall ziemlich gut kommt. Steht man auf den Hard Rock der 70iger, macht man mit Badlands wahrscheinlich nicht viel verkehrt, aber auch Fans der 80iger Rockmusik (für die die Alben damals wohl gedacht waren) können auf ihre Kosten kommen. Einen größeren Erfolg erlangten Badlands an der Schwelle zu den 90igern leider nicht mehr. Obwohl auf dem Debüt ein paar Kracher vertreten sind, ist "Voodoo Highway" das Album, das mir in seiner Gesamtheit am Besten von Badlands gefällt. Bereut habe ich den den Kauf jeden Falls nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensationell, 6. Juli 2010
Von 
Göttle (Wangen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Voodoo Highway (Special Edition) (Audio CD)
Eine der Tragödien der Musikgeschichte ist, dass Badlands nie groß rausgekommen sind und nur 3 Alben veröffentlicht haben. Umso schöner, dass nun die ersten beiden Alben wiederveröffentlicht wurden und man sich nochmal an den an Led Zeppelin und Free angelehnten Bluesrock-Großtaten dieser Ausnahmekönner um Super-Sänger Ray Gillen und Gitarrenvirtuose Jake E. Lee erfreuen kann.
Voodo-Highway ist ebenfalls wie das Debut durchgehend großartig und ein Pflichtkauf für Hardrockfans.
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5.0 von 5 Sternen Habe das Album durch das Video "The Last Time" auf youtube entdeckt..., 10. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Voodoo Highway (Special Edition) (Audio CD)
...umgehend recherchiert, schnellstens alle drei Badlands-Platten erworben und höre von diesen das mittlere Werk "Voodoo Highway" so ziemlich am meisten. Diese 13 Stücke aus dem Jahr 1991 inklusive der Instrumentals sind für mich neben Lou Gramm's "Shadow King" aus dem gleichen Jahr und der Journey-Reunion "Trial By Fire" fünf Jahre später astreines Songwriting, gespielt von TOP-Leuten! Sowas nenn' ich Maßlatte!
Ray Gillen kannte ich noch vom Phenomena-II-Projekt mit dem toll gemachten "Did It All For Love" - gesungen vom unvergleichlichen John Wetton. Im zugehörigen Video (auch auf YouTube) ist Ray Gillen am Mischpult sitzend und wie immer emphatisch lächelnd zu sehen...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Rock, 1. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Voodoo Highway (Audio CD)
Das Album Voodoo Highway ist mir eigentlich vor 6 oder 7 Jahren durch Zufall in die Finger gekommen.
Badlands war eine Band die den Stil des 80er Hardrock spielte. Anleihen zu Whitesnake oder Deep Purple sind durchaus heraus zu hören.
Blues Einflüsse sind auch in geringen Maßen enthalten. Sehr gut kommt der Swampartige Song Fire and Rain.
Auch wenn das Cover, Titel und vielleicht der Bandname dazu verleiten könnte, daß Badlands eine Southern Rock Band sind, so ist dies falsch. Rocksongs die den Stil der oben genannten Bands pflegen sind angesagt.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bluesrock-Klassiker, 17. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Voodoo Highway (Audio CD)
Der Preis ist zwar keine Kleinigkeit, aber diese CD ist es wert. Ein Bluesrock-Klassiker vor dem Herrn. An der Gitarre Ex-Osbourne Klampfer Jake E. Lee, begleitet vom Sangesgott Ray Gillen (RIP) und am Schlagzeug der hauptberufliche Sänger (!) von Racer X (eine US-Metal Legende). Diese Scheibe lebt von der genialen Gitarrenarbeit und dem unvergleichlichen Sänger. Und mit "Silver Horses" ist hier eines der besten Gitarrenriffs ever verewigt. Müßig zu erwähnen, das es die Band nicht mehr gibt. Also, zugreifen, so lange es noch geht.
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Voodoo Highway [Musikkassette]
Voodoo Highway [Musikkassette] von Badlands (Hörkassette - 1991)
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