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Kundenrezensionen

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Nach seiner 2. Scheidung sinniert Paul Simon lange über eine bedeutende Änderung seiner musikalischen Ausrichtung nach. Als ihm eine Kassette mit südafrikanischer Musik in die Hände fällt, war das Inspiration für ihn, eine Fusion mit seiner bisherigen musikalischen Welt zu versuchen. Das Ergebnis ist ein Meilenstein der Symbiose von westlicher Popmusik mit afrikanischer Folklore geworden, nämlich GRACELAND, das 1986 für Furore sorgte. Das Album war ein Megaseller, rief aber auch Kritiker auf den Plan, die SIMON vorwarfen, er habe mit seinem Projekt gegen den Boykott der Apartheitsregierung von Südafrika verstoßen. Im Nachhinein betrachtet war diese Aktion aber eher förderlich für die Kultur und die Musiker des Landes. PAUL SIMON versteht es, den exotischen Sound Südafrikas so mit westlicher Popmusik zu kombinieren, dass das Resultat beschwingt und ungekünstelt erscheint. Er fand mit Cajun und Cydeco verwandte ethnische Klänge und baute diese genauso ins Gesamtbild ein, wie den Tex-Mex-Sound von LOS LOBOS. Hier ist ihm das Kunststück gelungen, komplexe, beinahe unvereinbare Töne wie selbstverständlich zusammengehörend klingen zu lassen. Auch über die Jahre hat GRACELAND nichts von seiner Faszination eingebüßt. Im Gegenteil, die remasterte Version von 2012 offenbart weitere Details und ist auch für Klang-Gourmets eine Offenbarung. Das Album ist ein einziger vor Ideen strotzender Trip, der den aufgeschlossenen Hörer in eine funkensprühende, bunte, lebendige musikalische Welt entführt.
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am 31. Januar 2003
PAUL SIMON die weitaus kreativere Hälfte des Kult-Duos Simon & Garfunkel, erwachte 1986 in Südafrika zu neuem Leben. Nach jahrelanger Erfolgslosigkeit beim breiten Publikum, traf die Musikerlegende mit seinem Album "GRACELAND" punktgenau ins Schwarze. Unterstützt von der schwarzen Vokaltruppe Ladysmith Black Mambazo wurde sein nordamerikansicher Folk mit südafrikanischen Rhythmen und Gesang aufgepeppt und plötztlich war Paul Simon kein Folksänger mehr, sondern die Führungsfigur in Sachen World-Music. Eine Mischung die nicht jedem glückt, mit Ausnahme der Talking Heads die ein paar Jahre vorher ihren New Wave Stil mit Ethno-Klängen erfolgreich auf "Remain in light" verfeinerten.
"Graceland" dürfte wohl Paul Simons bestes und zugleich auch erfolgreichstes Solo-Album sein. Mit der gleichnahmigen Single "Graceland" und dem wunderaren "You can call me Al" hatte Paul Simon auch zwei seiner erfolgreichsten Top-Ten-Hits seiner langen Kariere aufzuweisen.
Leider hatte Paul Simon mit "Graceland" auch mit dem Vorwurf zu kämpfen ein Ausbeuter und Kolonialist zu sein, der die südafrikansiche Musik für seine Zwecke mißbrauche um seine Kariere wieder in Schwung zu brigen und damit sehr viel Geld verdient und den Ausverkauf Afrikas weiter vorantreibt.
Ganz ehrlich gesagt, lebt die Musik von stängigen musikalischen Grenzübertritten, wobei jeder von jedem etwas nimmt und auch wieder gibt. Zum anderen glaube ich, daß ein Mann mit dem Bekanntheitsgrad eines Paul Simon gerade beim breiten Publikum das Interesse an afrikansicher Kultur, Künstlern und Musik erst geweckt hat. Denn nach "Graceland" gab es einen wahren Boom auf Musik vom schwarzen Kontinet und einer noch nie dagewesenen Anzahl von Künstlern in den europäischen und amerikanischen Charts.
"Graceland" ist ein absolut zeitloses Album und weckt beim Einen oder Anderen die Lust auf mehr Musik aus Südafrika und damit sei Paul Simon verziehen, der damit mehr für Entwicklungshilfe getan hat als untätige Kritiker.
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Wenn man es sich einfach machen will, drückt man "Graceland" einfach den Stempel "World Music" auf und zieht zufrieden von dannen...
Paul Simon, der einst mächtig Kritik dafür einstecken musste, dass er zur Zeit der Arpatheid nach Südarfrika reiste (wir befinden uns in den Mittachzigern), um dort mit einheimischen Musikern ein paar Tracks aufzunehmen, ist dabei aber weit mehr gelungen, als eine kommerziellere Form afrikanischer Musik. Es ist doch um einiges komplexer, um einiges "eigener" als das, was uns sonst (meist) in Dritte-Welt-Läden als "World Music" verkauft wird.

Es ist Herrn Simon außerdem hoch anzurechnen, dass er mit seinem Vorhaben mehr Menschen erreichte, als sich das viele Hilfsorganisationen wohl jemals träumen lassen...
Im Prinzip ist "Graceland" eine Popplatte, die gepaart mit schönen Texten, so leicht von der Seele geht, wie ein schöner Sommertag im Freien. Das schönste Beispiel hierfür ist mit Sicherheit der Ohrwurm "You Can Call Me Al" - das auch mein Favorit auf der Scheibe ist!
Hinzu kommen noch "afrikanische Elemente" - die keineswegs aber, so wie man vielleicht meinen könnte, müßig hineingemischt, sondern vielmehr selbstverständlicher Bestandteil der Songs sind - mal mehr mal weniger freilich. Paul Simon hat also die richtigen Leute zur richtigen Zeit um sich geschart!
Und so ungezwungen, wie hier Pop und Tradition aufeinandertreffen, so ungezwungen hört sich auch die Produktion der Platte an. Zwar kenne ich die vorherigen Versionen nicht, aber dieses "2011 Remaster" erfüllt alle Ansprüche, die einen entspannten Hörgenuss erfordern, problemlos.

"Graceland" ist für mich - und ich bin sicher kein eingefleischter Simon- und/oder Garfunkel-Fan - so eine Art afrikanisches Popsagenbuch, das Afrika musikalisch in unsere heimeligen Wohnzimmer transportiert.
Dass es viele Wohnzimmer sein müssen, die damit erreicht wurden, beweist die Tatsache, dass hier immer noch so ausführlich über die Platte geschrieben und diskutiert wird.
Ebenso ist festzuhalten, dass "Graceland" seinerzeit zudem ein großer kommerzieller Erfolg war - was (glaube ich) von vorn herein aber eher nicht unbedingt abzusehen war.
Nicht umsonst gilt "Graceland" - zumindest, wenn man dem Rolling-Stone-Magazine glauben möchte - auch als eine der 100 besten Rock/Pop-Platten aller Zeiten. Zurecht, würde ich meinen...

Resümee: Ein schönes, poppiges, abwechslungsreiches Album voller Schönheit und Tiefe. Gleichzeitig ein Gute-Laune-Album, für sämtliche Käuferschichten empfehlens- und besitzenswert!

5 STERNE also!
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am 1. Juni 2016
schon als die CD seinerzeit erschien war ich total begeistert. Kaufte sie auch damals sofort. Irgendwie ist sie verschwunden??? Keine Ahnung, wohin!!!
Vor kurzem sah ich eine Doku über Paul Simon.... ich musste die CD wieder haben - unbeschreiblich schön!!
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am 20. April 2016
Schöne Musik in einer tollen Qualität, schön, dass es diese Musik auf Schallplatte gibt. Auch der Preis ist vertretbar. An der CD finde ich gut, dass es mehrere Stücke als Instrumentalversion gibt.
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am 16. Mai 2016
Eine meiner Lieblings CDs. Ich mag eingängige aber nicht triviale Musik möglichst mit guten Klang gepaart.
Hier ist beides vorhanden.
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am 8. Dezember 1999
Dieses Album von Paul Simon ist meiner Meinung nach eines der besten von ihm. Ich habe mir dieses Album nur wegen des Liedes "Graceland" gekauft und wusste nicht was ich damit fuer einen Volltreffer lande. Sicherlich ist es Geschmackssache, aber mich hat diese stimmengewaltige Musik und der Rhythmus dazu sehr gut gefallen. In der CD ist eine ziemlich interessante Beilage mit einer Menge Informationen zu Paul Simon und seinen Aufnahmen in Suedafrika. Mit dem Kauf dieser CD kann man auf keinen Falls etwas falsch machen. Mir gefaellt sie so gut, dass ich sie mit 5 Sternen bewerten moechte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 19. April 2016
Eine außerordentlich, rhythmische Musik die sofort ins Ohr und in den Kopf geht. Nein nicht unbedingt in die Beine aber der Körper swingt sofort mit. Es ist mit Worten schwer zu beschreiben wie gut die Musik ist. Manche CDs muss man zweimal hören um die Musik richtig gut zu finden. Hier ist es sofort ein absolutes Klangerlebnis. Ich selbst habe meine Musikanlage sofort hochgedreht was den Pegel deutlich weit über normale Zimmerlautstärke brachte. Im eigenen Haus natürlich kein Problem, wenn es die Nachbarn hören konnten- auch gut. Beschwert hat sich keiner. Wie auch, bei diesem Sound kann man einfach nur zuhören.
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am 27. Oktober 2002
Ausbeutung in guter alter Kolonialistenart warfen einige Neider Paul Simon vor, als er diesen mit südafrikanischen Musikern und mit deren folkloristischem Sound eingespielten Meilenstein der Pop- und auch der Weltmusik 1986 veröffentlichte...dabei wurde ein Rekord-Stundenlohn für Musiker gezahlt...so viel dazu:
Musikalisch ist "Graceland" unglaublich gut gelungen. Mich wundert, dass die selben Menschen, die 6 Jahre früher noch "One trick pony" (mein Lieblings-Simon-Album) und 3 Jahre darauf "Hearts and bones" noch sträflich ignoriert hatten, diesem ungewöhnlichen weil unglaublich kreativen Album zu einem kommerziellen Erfolg verhalfen, der Paul Simon lange nicht mehr beschieden war. Verschiedenste Aspekte verhelfen "Graceland" zu einer unglaublichen Wirkung: Da wäre z.B. das immer wieder aufblitzende Akkordeon, ein harter E-Gitarren-Sound oder verschiedene afrikanische Chöre. Die Songs selbst glänzen durch einfach schöne Melodien und extrem schwungvollen, dennoch nie banalen Sound. "The boy in the bubble" und "Graceland" sind nachdenkliche Epen (und längst Klassiker geworden), "I know what I know", "Gumboots" und "Diamonds on the soles of her shoes" klingen genau so druchgeknallt wie genial, und die Musiker sprühen geradezu vor Spielfreude, ebenso wie bei "You can call me Al" (Welthit); hier glänzen vor allem die Bläser mit einem eingängigen Motiv, das wohl jeder Mensch einmal gehört oder auch vor sich hin gesummt hat, und der virtuose, sehr präsente Bass.
Mein Favorit auf "Graceland" ist jedoch "Crazy love Vol. II", ein Song der, wie im von Simon selbst verfassten, ausführlichen, aber dennoch sehr übersichtlichen Booklet zu lesen ist, "weniger nach Südafrika als nach Malawi und Simbabwe klingt"; und er hebt sich wirklich von den anderen ab, denn er kommt noch harmonischer daher, lebt jedoch auch vom Rhytmus, wie das gesamte Werk. Sehr interessant ist dabei, dass dieses Album sowohl auf Parties als auch im Kreis musikalisch hochsensibler, melancholischer Simon-Verehrer wie mir Anklang finden kann.
Rhytmische und melodische, exotische und abendländische sowie fröhliche und melancholische Elemente werden exzellent miteinander verknüpft, so ziemlich jeder wird "Graceland" daher lieben!
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am 22. November 2013
Remasterte Version mit Bonus Tracks und der bekannt genialen Musik. Schade, daß es nichts vergleichbares gibt. Der Aufpreis zur Erstveröffentlichung lohnt vor allem für gute HiFi Anlagen, da bereits die Erstveröffentlichung klanglich erste Sahne war.
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