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am 10. Dezember 2008
Die Siebte gehört neben der Vierten zu den beliebtesten Sinfonien Anton Bruckners. Diese Sinfonie verschaffte Bruckner zu seinen Lebzeiten den größten Erfolg. Daher ist auch die Angebotsbreite mit hervorragenden Aufnahmen besonders groß. Glücklicherweise haben sich bei dieser Sinfonie keine Fassungsprobleme ergeben, sieht man von der Frage des Beckenschlags ab. Bruckner hatte noch einige Änderungen vorgenommen. Dabei ließ er sich von dem jungen Dirigenten Arthur Nikisch dazu überreden, auf dem Kulminationspunkt der gesamten Sinfonie, im Adagio (zweiter Satz), einen Beckenschlag einzufügen, und zwar mittels eines Streifens mit ergänzenden Stimmen von Pauke, Triangel und Beckenschlag. Der Streifen wurde an der betreffenden Stelle an den Rand des Partitur-Autographs geklebt, nicht ohne dahinter 6 Fragezeichen anzubringen. Später soll er die Fragezeichen dick durchgestrichen und über den Einfügungskomplex "gilt nicht" geschrieben haben. Inzwischen haben sich Zweifel ergeben, dass die Worte "gilt nicht" mit der Handschrift Bruckners identisch sind. Andererseits bestehen aber aus einer Reihe von Gründen berechtigte Zweifel am Sinn der Einfügung. Das Adagio ist von erhabener Würde geprägt, die durch den Beckenschlag eher gestört als sinnvoll bereichert erscheint.

Wem die Sinfonie Nr. 7 ohne den Beckenschlag zusagt, dem sei diese Einspielung mit Günter Wand und den NDR-SO empfohlen. Im Beiheft sind die Gründe für das Unterlassen des Beckenschlags ebenso umfassend wie überzeugend dargelegt. Die Interpretation ist ganz überragend gelungen. Der erste Satz mit seinem melodischen Fluss zeichnet Bildner von edler Schönheit. Aber auch die Umsetzung der monumentalen Steigerungstechnik Bruckners mit breitflächiger Dynamik (Orgelpunkt) wird äußerst beeindruckend vollzogen. Mittelpunkt ist das Adagio des zweiten Satzes, in dem die Bratschen und insbesondere die Tuben eine wichtige Rolle spielen, sowohl beim Anfang des Satzes als auch beim Abgesang mit feierlichen Tubenklängen. Diesen Abgesang wollte Bruckner als Klage auf den Tod von Richard Wagner verstanden wissen ("und dann erst schrieb ich dem Meister die eigentliche Trauermusik"). Das Scherzo dritter Satz erscheint wie ein wirbelnder Tanz ganz im typischen Stil von Bruckner. Der vierte Satz bildet ein ebenso zielstrebiges wie einfallsreiches Finale.

Die Einspielung mit Günter Wand kann mit dem Verständnis und der Hingabe auch als Maß für eine vollendete Interpretation angesehen werden, hier stimmt aber auch alles. Perfektion und lebendig-warme Einfühlsamkeit fügen sich in idealer Weise zusammen. - Auch Dennis Russel Davies hat mit seinem Bruckner Orchester Linz einen überaus starken Eindruck hinterlassen Der dritte Satz (Scherzo) erscheint wie ein Tanz auf dem Vulkan. Davies versteht es, die Komposition farbig aufzumischen. Eine interessante Variante zu Wand und anderen Dirigenten.
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am 17. Dezember 2007
Die Einspielung der Sinfonie ist absolut erstklassig - mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Für die Statistk: Diese Version ist *ohne* Beckenschlag im Adagio, so wie man es von Günter Wand erwartet, da Bruckner dieses Zusatz eigenhändig wieder gestrichen hat.

Leider sind auf der CD die Stereokanäle vertauscht. Da es als sicher anzunehmen ist, dass Wand die ersten Geigen nicht nach bühnenrechts umgesetzt hat, ist wohl bei der Abmischung dieser nachgerade idiotische Anfängerfehler passiert. Peinlich. Dafür einen Stern Abzug.
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am 21. Juni 2003
Diese Aufnahme der 7. von Bruckner ist die beste, die ich kenne! Günter Wand - zu Recht berühmt für seine außergewöhnlichen Interpretationen der Sinfonien Bruckners - hält sich beinahe sklavisch an die Partitur, sodaß die Aufnahme so klingt, als gehöre diese Sinfonie genau so. Die unglaubliche Spannung, die dabei entsteht, umfaßt das ganze Stück, was natürlich auch daran liegt, daß es sich um Konzertmitschnitte handelt. Das NDR-Sinfonieorchester spielt grandios, die hervorragende Tontechnik steuert einen weiteren Baustein bei, der diese Aufnahme so außergewöhnlich macht. Unbedingt kaufen und genießen!
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am 23. Juni 2003
Diese Aufnahme der 7. Sinfonie von Anton Bruckner - seiner populärsten - ist einfach wunderschön, die beste, die ich kenne! Wand bringt die Musik so zum Klingen, daß man das Gefühl hat, nur so könne sie gespielt werden, er "interpretiert" nicht, sondern zeigt nach gründlichstem Partiturstudium sehr genau, was hinter den Noten steht. Das großartig spielende NDR-Sinfonieorchester trägt seinen Teil dazu bei, ebenso die hervorragende Tontechnik. Zudem ist diese Aufnahme ein Konzertmitschnitt, was sehr zur wunderbaren Atmosphäre beiträgt. An diese außergewöhnliche Qualität kommt selbst Haitink mit dem Concertgebouw nicht heran.Unbedingt kaufen und genießen!
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