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Symphonie No. 3 "Eroica"
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am 22. Januar 2009
Der Musikproduzent Hanno Rinke hat in seinen kürzlich erschienenen Lebenserinnerungen seiner langjährigen Zusammenarbeit mit Leonard Bernstein viel Raum gegeben ("Zerrissen. Ein Tagebuch in Briefen", Europäische Verlagsanstalt, 2008). Er beschreibt ihn als in seinen späten Lebensjahren zwischen Depression und Überdrehtheit schwankend. Die Musik, die er in der Zeit nach dem Tod seiner geliebten Frau komponierte und dirigierte, folgt dieser gefühlsmäßigen Wechselhaftigkeit. Auch sein Beethoven scheint um Einiges emotionaler, exaltierter als beispielsweise der von Karajan oder Toscanini. Es ist hilfreich für den Hörer, diesen persönlichen Hintergrund zu kennen.

Die Erwartungen des (europäischen) Publikums an eine zeitgemäße Interpretation Beethovens Dritter hätten wohl größer nicht sein können als in den späten Siebziger- und den beginnenden Achtzigerjahren, gehörte Beethovens sinfonisches Werk damals noch mehr als jetzt zum unverrückbaren Standard des Konzertbetriebs. Arg verschleppte Tempi hat man Leonard Bernstein zuweilen vorgeworfen, doch in Wirklichkeit ist hier nichts, was das hohe Werk in seinen Proportionen beeinträchtigen oder ihm die Spannung nehmen könnte. Bis heute ziehe ich Leonard Bernsteins gemessene, geradezu majestätische Darstellung für die Deutsche Grammophon jeder anderen Version vor.

Bernstein breitet den 2. Satz (Trauermarsch) auf mehr als 17. Minuten aus, zwei Minuten länger als in seiner Einspielung für Columbia aus den Sechzigerjahren. Eine interpretatorische Freiheit, vielleicht. In jedem Fall eine bis heute unangefochtene tonsprachliche Auseindersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit, mithin ein tiefer Einblick in die Seele des großen Dirigenten und Musikpädagogen. Ich denke, die von mir so sehr geliebte "Eroica" kann niemals besser klingen als hier. Der weiche Klang der Hörner und die satte Präsenz der Streicher erfüllen diese klar strukturierte Aufführung mit einer teils sachten, teils überwältigenden Emotionalität.

Beethovens Komposition lässt sich sehr gut mit der Architektur einer Brücke vergleichen, ihre einzelnen Strukturen ragen allesamt aus einem großen Grundbogen hervor. Die Wiener Philharmoniker überzeugen unter Bernsteins Dirigat mit einer äußerst differenzierten Palette von Klangfarben und -schattierungen, ihr harmonisches Spiel ist jederzeit seriös und fundiert. Unterdessen hätte sich zweifellos mit einer besseren Plazierung der Mikrofone ein noch höheres Maß an Balance und Plastizität erzielen lassen. (Ob nun gerade die Holzbläser oder die Streicher zum Einsatz kommen, obliegt gar zu sehr der Wahrnehmung des Hörers.) Gleichwohl ist die Klangqualität der Aufnahme für ihre Zeit einfach superb und überragt manche Studio-Einspielung um Längen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Dezember 2013
er ist schon einige jahre mein lieblings dirigent,er war sehr selbstkritisch,zeitgemäss und interpretierte die musikstücke meiner
meinung nach,in angemessen,ausgewogenen tempi-,schade dass er so früh sterben musste.
ich habe einmal eine reportage,im fernsehen über ihn gesehen,es ging die symphonie fantastic,von hector berlios,probe mit
mit einem jugendorchster.die zusammenarbeit und das verständnis für die jungen leute,war vorbildlich,genauso seine geduld.
passage für passage wurde solange geprobt,bis man einen gemeinsammen nenner gefunden hatte.
ansonsten,kann ich nur zustimmen,was zu dieser aufnahme schon geschrieben worden ist-,eine echte empfehlung .
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