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4.0 von 5 Sternen Ein zwiespältiges Vergnügen
Edita Gruberova hat bereits drei Mal die Lucia eingespielt. In allen drei Aufnahmen ist sie sehr gut. Auch in dieser Gesamteinspielung enttäuscht die profilierte Könnerin nicht. Hier handelt es sich um die erste Gesamtaufnahme dieser Oper mit Edita Gruberova in der Titelpartie. Da Gruberova zum Enstehungszeitpunkt der Aufnahme noch recht jung war, klingt ihre...
Veröffentlicht am 22. Mai 2008 von Thomas Raatz

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältiges Vergnügen
Edita Gruberova hat bereits drei Mal die Lucia eingespielt. In allen drei Aufnahmen ist sie sehr gut. Auch in dieser Gesamteinspielung enttäuscht die profilierte Könnerin nicht. Hier handelt es sich um die erste Gesamtaufnahme dieser Oper mit Edita Gruberova in der Titelpartie. Da Gruberova zum Enstehungszeitpunkt der Aufnahme noch recht jung war, klingt ihre...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2003 von Thomas Raatz


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4.0 von 5 Sternen Ein zwiespältiges Vergnügen, 22. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Donizetti: Lucia di Lammermoor (Gesamtaufnahme) (ital.) (Audio CD)
Edita Gruberova hat bereits drei Mal die Lucia eingespielt. In allen drei Aufnahmen ist sie sehr gut. Auch in dieser Gesamteinspielung enttäuscht die profilierte Könnerin nicht. Hier handelt es sich um die erste Gesamtaufnahme dieser Oper mit Edita Gruberova in der Titelpartie. Da Gruberova zum Enstehungszeitpunkt der Aufnahme noch recht jung war, klingt ihre Stimme stellenweise etwas unkontrolliert und scharf. Dennoch überzeugt sie mit grandiosen Koloraturen und herrlichen Spitzentönen. Sie hat weder mit der Tessitura, noch mit den hohen darstellerischen Anforderungen Schwierigkeiten. Ich denke, auch wenn viele Kritiker anderer Meinung sind, daß Gruberova besonders in dieser Aufnahme dramatische Darstellungsgabe und überzeugendes Schauspieltalent beweist. Deutlich wird dies sowohl an ihrer ersten Arie "Regnava nel silenzio" als auch bei der Wahnsinnsarie "Il dolce suono", welche besonderes Können verlangt. Die Cabaletta ist ebenfalls wunderschön und ist eine absolute Spitzenleistung dieser Ausnahmekünstlerin. Selbst in stratosphärischer Höhe vermag die Gruberova wunderschöne Pianissimi zu singen, außerdem ist ihre Diktion klar, was besonders in diesen Höhenlagen äußerst selten ist.
Alfredo Kraus mag vor langer Zeit einmal einer der besten und gefragtesten Tenöre der Welt gewesen sein, doch in dieser Aufnahme enttäuscht er stark. Seine Stimme klingt alt und verbraucht, somit ist von dem leidenschaftlichen Liebhaber Edgardo keine Spur mehr zu merken. Die Höhe klingt stark forciert und selbst in den mittleren Lagen wirkt er angespannt und unsicher. Es klingt, als würde er um jeden Ton bangen. Seine Stimme klingt ungemein verhalten und schwerfällig. Er kann neben der Gruberova nicht bestehen. Selbst im wunderschönen Liebesduett zwischen Lucia und Edgardo ist bei Alfredo Kraus keine Spur von Leidenschaft zu verspüren. Das selbe gilt für die letzte Arie der Oper. "Tombe degli avi miei" klingt wie auswendig gelernt und aufgesagt. Ich mag Alfredo Kraus sehr gerne, besonders in der umwerfenden Traviata mit Maria Callas, doch von der einstigen stimmlichen Brillianz ist in dieser Aufnahme nichts mehr zu merken. Renato Bruson hingegen ist ein bezaubernder Enrico. Seine Darstellung wirkt echt und überzeugend. Seine Stimme klingt jung und unverbarucht. Besonders im zweiten Akt der Oper wird klar, um welch ein außergewöhnliches Talent es sich hier handelt. Bruson ist eine absolute Idealbesetzung für diese Rolle. Das selbe gilt für Robert Lloyd, welcher hier die Rolle des Raimondo gestaltet. Der Rest der Darsteller wirkt ebenfalls überzeugend.

Nicola Rescigno leitet schwungvoll und ausdruckstark sein Orchester. Das Royal Philharmonic Orchestra steht hier unter seinem Dirigat. Es spielt packend und mitreißend. Hervorragende Musiker und Instrumentalisten sorgen für eine spannende Atmosphäre. Auch der Ambrosian Oper Chorus unter der Leitung von John McCarthy ist brilliant.

Wenn sie besonderes Gewicht auf die Rolle des Soprans legen, dann sollten sie bei dieser Aufnahme zugreifen. Wenn allerdings ihr Hauptaugenmerk auf der Rolle des Edgardo liegt, sollten sie besser zu der Aufnahme mit Neil Schicoff greifen. Auch hier steht Gruberova an seiner Seite. Allerdings könen sie bei diesem Preis ja nicht viel falsch machen!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältiges Vergnügen, 17. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Donizetti: Lucia di Lammermoor (Gesamtaufnahme) (ital.) (Audio CD)
Edita Gruberova hat bereits drei Mal die Lucia eingespielt. In allen drei Aufnahmen ist sie sehr gut. Auch in dieser Gesamteinspielung enttäuscht die profilierte Könnerin nicht. Hier handelt es sich um die erste Gesamtaufnahme dieser Oper mit Edita Gruberova in der Titelpartie. Da Gruberova zum Enstehungszeitpunkt der Aufnahme noch recht jung war, klingt ihre Stimme stellenweise etwas unkontrolliert und scharf. Dennoch überzeugt sie mit grandiosen Koloraturen und herrlichen Spitzentönen. Sie hat weder mit der Tessitura, noch mit den hohen darstellerischen Anforderungen Schwierigkeiten. Ich denke, auch wenn viele Kritiker anderer Meinung sind, daß Gruberova besonders in dieser Aufnahme dramatische Darstellungsgabe und überzeugendes Schauspieltalent beweist. Deutlich wird dies sowohl an ihrer ersten Arie "Regnava nel silenzio" als auch bei der Wahnsinnsarie "Il dolce suono", welche besonderes Können verlangt. Die Cabaletta ist ebenfalls wunderschön und ist eine absolute Spitzenleistung dieser Ausnahmekünstlerin. Selbst in stratosphärischer Höhe vermag die Gruberova wunderschöne Pianissimi zu singen, außerdem ist ihre Diktion klar, was besonders in diesen Höhenlagen äußerst selten ist.
Alfredo Kraus mag vor langer Zeit einmal einer der besten und gefragtesten Tenöre der Welt gewesen sein, doch in dieser Aufnahme enttäuscht er stark. Seine Stimme klingt alt und verbraucht, somit ist von dem leidenschaftlichen Liebhaber Edgardo keine Spur mehr zu merken. Die Höhe klingt stark forciert und selbst in den mittleren Lagen wirkt er angespannt und unsicher. Es klingt, als würde er um jeden Ton bangen. Seine Stimme klingt ungemein verhalten und schwerfällig. Er kann neben der Gruberova nicht bestehen. Selbst im wunderschönen Liebesduett zwischen Lucia und Edgardo ist bei Alfredo Kraus keine Spur von Leidenschaft zu verspüren. Das selbe gilt für die letzte Arie der Oper. "Tombe degli avi miei" klingt wie auswendig gelernt und aufgesagt. Ich mag Alfredo Kraus sehr gerne, besonders in der umwerfenden Traviata mit Maria Callas, doch von der einstigen stimmlichen Brillianz ist in dieser Aufnahme nichts mehr zu merken. Renato Bruson hingegen ist ein bezaubernder Enrico. Seine Darstellung wirkt echt und überzeugend. Seine Stimme klingt jung und unverbarucht. Besonders im zweiten Akt der Oper wird klar, um welch ein außergewöhnliches Talent es sich hier handelt. Bruson ist eine absolute Idealbesetzung für diese Rolle. Das selbe gilt für Robert Lloyd, welcher hier die Rolle des Raimondo gestaltet. Der Rest der Darsteller wirkt ebenfalls überzeugend.
Nicola Rescigno leitet schwungvoll und ausdruckstark sein Orchester. Das Royal Philharmonic Orchestra steht hier unter seinem Dirigat. Es spielt packend und mitreißend. Hervorragende Musiker und Instrumentalisten sorgen für eine spannende Atmosphäre. Auch der Ambrosian Oper Chorus unter der Leitung von John McCarthy ist brilliant.
Wenn sie besonderes Gewicht auf die Rolle des Soprans legen, dann sollten sie bei dieser Aufnahme zugreifen. Wenn allerdings ihr Hauptaugenmerk auf der Rolle des Edgardo liegt, sollten sie besser zu der Aufnahme mit Neil Schicoff greifen. Auch hier steht Gruberova an seiner Seite. Allerdings könen sie bei diesem Preis ja nicht viel falsch machen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiespältiges Vergnügen, 5. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Donizetti: Lucia di Lammermoor (Gesamtaufnahme) (ital.) (Audio CD)
Edita Gruberova hat bereits drei Mal die Lucia eingespielt. In allen drei Aufnahmen ist sie sehr gut. Auch in dieser Gesamteinspielung enttäuscht die profilierte Könnerin nicht. Hier handelt es sich um die erste Gesamtaufnahme dieser Oper mit Edita Gruberova in der Titelpartie. Da Gruberova zum Enstehungszeitpunkt der Aufnahme noch recht jung war, klingt ihre Stimme stellenweise etwas unkontrolliert und scharf. Dennoch überzeugt sie mit grandiosen Koloraturen und herrlichen Spitzentönen. Sie hat weder mit der Tessitura, noch mit den hohen darstellerischen Anforderungen Schwierigkeiten. Ich denke, auch wenn viele Kritiker anderer Meinung sind, daß Gruberova besonders in dieser Aufnahme dramatische Darstellungsgabe und überzeugendes Schauspieltalent beweist. Deutlich wird dies sowohl an ihrer ersten Arie "Regnava nel silenzio" als auch bei der Wahnsinnsarie "Il dolce suono", welche besonderes Können verlangt. Die Cabaletta ist ebenfalls wunderschön und ist eine absolute Spitzenleistung dieser Ausnahmekünstlerin. Selbst in stratosphärischer Höhe vermag die Gruberova wunderschöne Pianissimi zu singen, außerdem ist ihre Diktion klar, was besonders in diesen Höhenlagen äußerst selten ist.
Alfredo Kraus mag vor langer Zeit einmal einer der besten und gefragtesten Tenöre der Welt gewesen sein, doch in dieser Aufnahme enttäuscht er stark. Seine Stimme klingt alt und verbraucht, somit ist von dem leidenschaftlichen Liebhaber Edgardo keine Spur mehr zu merken. Die Höhe klingt stark forciert und selbst in den mittleren Lagen wirkt er angespannt und unsicher. Es klingt, als würde er um jeden Ton bangen. Seine Stimme klingt ungemein verhalten und schwerfällig. Er kann neben der Gruberova nicht bestehen. Selbst im wunderschönen Liebesduett zwischen Lucia und Edgardo ist bei Alfredo Kraus keine Spur von Leidenschaft zu verspüren. Das selbe gilt für die letzte Arie der Oper. "Tombe degli avi miei" klingt wie auswendig gelernt und aufgesagt. Ich mag Alfredo Kraus sehr gerne, besonders in der umwerfenden Traviata mit Maria Callas, doch von der einstigen stimmlichen Brillianz ist in dieser Aufnahme nichts mehr zu merken. Renato Bruson hingegen ist ein bezaubernder Enrico. Seine Darstellung wirkt echt und überzeugend. Seine Stimme klingt jung und unverbarucht. Besonders im zweiten Akt der Oper wird klar, um welch ein außergewöhnliches Talent es sich hier handelt. Bruson ist eine absolute Idealbesetzung für diese Rolle. Das selbe gilt für Robert Lloyd, welcher hier die Rolle des Raimondo gestaltet. Der Rest der Darsteller wirkt ebenfalls überzeugend.
Nicola Rescigno leitet schwungvoll und ausdruckstark sein Orchester. Das Royal Philharmonic Orchestra steht hier unter seinem Dirigat. Es spielt packend und mitreißend. Hervorragende Musiker und Instrumentalisten sorgen für eine spannende Atmosphäre. Auch der Ambrosian Oper Chorus unter der Leitung von John McCarthy ist brilliant.
Wenn sie besonderes Gewicht auf die Rolle des Soprans legen, dann sollten sie bei dieser Aufnahme zugreifen. Wenn allerdings ihr Hauptaugenmerk auf der Rolle des Edgardo liegt, sollten sie besser zu der Aufnahme mit Neil Schicoff greifen. Auch hier steht Gruberova an seiner Seite. Allerdings könen sie bei diesem Preis ja nicht viel falsch machen!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn man das Alter von Alfredo Kraus bedenkt, 16. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Donizetti: Lucia di Lammermoor (Gesamtaufnahme) (ital.) (Audio CD)
so liefert er hier ein Lehrstück, wie man diese Rolle singt.
Schöner kenne ich nur unseren geliebten Pipo.
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