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5.0 von 5 Sternen Schwarzenegger pumpt das Eisen für Alvin Lee!
ALVIN LEE setzte nach dem country-balladesken "On the road to freedom" seine Sololaufbahn mit ALVIN LEE & CO. (In Flight) und 1975 der LP "PUMP IRON" fort. Diese wiederum leicht countrymäßig, gewürzt mit dem kräftigen Stones-Rock & Roller "Truckin` down the other way", der wunderschönen Slowballade...
Veröffentlicht am 10. März 2004 von buji

versus
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2.0 von 5 Sternen Reiseziel unbekannt
"He was looking for new sounds and grooves in the search for inspiration and the result was he played and sang better than ever." Man muß kein Fan von Alvin Lees vormaliger Band Ten Years After sein, um Chris Welchs Bewertung von Alvins Soloalbum "Pump iron" nicht zu teilen. Die Scheibe, so Welch in seinen Linernotes weiter, "was cut ... during a period when Alvin...
Veröffentlicht am 27. November 2011 von birddog


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5.0 von 5 Sternen Schwarzenegger pumpt das Eisen für Alvin Lee!, 10. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Pump Iron (Audio CD)
ALVIN LEE setzte nach dem country-balladesken "On the road to freedom" seine Sololaufbahn mit ALVIN LEE & CO. (In Flight) und 1975 der LP "PUMP IRON" fort. Diese wiederum leicht countrymäßig, gewürzt mit dem kräftigen Stones-Rock & Roller "Truckin` down the other way", der wunderschönen Slowballade "The darkest night" oder psychodelicdüster im Alptraum "Let the sea burn down".
Alvin Lee ging andere Wege und holte sich hiezu diverse Spitzenleute, wie Tim Hinkley, Ian Wallace, Boz Burrel, den Spitzensaxophonisten und Flötenspieler Mel Collins u.a. Wenn man Alvin Lee/TYA - Fan war, dann kam der Schock - und der saß tief. Inzwischen hatte sich auch der Musikgeschmack der Jugend auf die bereits nächste Generation überlagert, weltweit hielt das Discozeitalter Einzug, die Sounds verflachten zu puren Rhythmus- und Dancecollagen, und für ALVIN wurde es immer schwieriger. Viele enttäuschte TYA-Fans hatten ihm den Split sowieso nie verziehen und wandten sich anderen Interessen zu. Der "schnellste Gitarrist der Welt" (Sounds) verschwand mehr und mehr aus den Schlagzeilen und pausierte 1977 um eine neue Band vorzubereiten.
Ich gebe zu, auch mir gefiel anfangs "Pump Iron" nicht besonders, doch ich zwang mich zum Hören, und siehe da, nach ein paar Monaten liebte ich es geradezu.
Die CD hat Top-Qualität. Die Bonus-Tracks werfen einen aber nicht vom Hocker.
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2.0 von 5 Sternen Reiseziel unbekannt, 27. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Pump Iron (Audio CD)
"He was looking for new sounds and grooves in the search for inspiration and the result was he played and sang better than ever." Man muß kein Fan von Alvin Lees vormaliger Band Ten Years After sein, um Chris Welchs Bewertung von Alvins Soloalbum "Pump iron" nicht zu teilen. Die Scheibe, so Welch in seinen Linernotes weiter, "was cut ... during a period when Alvin was experimenting and trying out new techniques". Genau diese Soundbastelei in Kombination mit unausgereiften Songideen macht die CD für mich nur schwer genießbar. Flitzefinger Lee macht sich mit ihr auf eine musikalische Reise, deren Ziel er offenbar selbst nicht kennt. Bester Titel des Albums ist für mich bezeichnenderweise eine Coverversion. Es handelt sich um das Traditional "Midnight Special", das der CD als Bonustrack hinzugefügt worden ist, übrigens von Alvin selbst als "one of my all time favourites" bezeichnet. Im Vergleich z. B. zur ebenfalls ansprechenden Version von Creedence Clearwater Revival geht der Song richtig gut ab. Aber auch bei diesem Titel konnte Lee das nachträgliche Herumbasteln, genauer das Overdubbing des Gesangs und das Einfügen neuer Gitarrensoli, nicht lassen. Dadurch klingt auch dieser Song irgendwie unorganisch, künstlich. Doch der Reihe nach. Mit dem einfallslosen Stampfer "One more chance" und dem unscheinbaren Liedchen "Try to be righteous" beginnt "Pump iron" bereits eher enttäuschend. "You told me" und "Julian Rice" sind recht behäbige Rock-Songs. Die country-mäßigen "Time and space" und "It's all right now" wirken im Gesamtkontext der Scheibe deplaziert. "Burnt fungus" ist ein treibender Instrumental-Jam, der ebenfalls wie soviele andere Songs mit "sound effects" aufgemotzt worden ist. Tiefpunkt des Albums ist das schmalzige Liebesliedchen "The darkest night", zu dem Chris Welch in seinen Linernotes offenbar auch nichts eingefallen ist. Beim 6-Minuten Song "Let the sea burn down" schließlich hat Alvin Lee die Soundbastelei dann total übertrieben. "It's full of sound effects and thunder" wird er im Begleittext zitiert, wo er auch genauestens ausführt, wie schwierig es sei, einen echten Donnerschlag auf Band zu dokumentieren. Das ganze Song-Monstrum klingt wirr und auf Dauer ermüdend. Insgesamt wirkt "Pump iron" - erschienen 1975 nach Alvin Lees in Kooperation mit dem Songwriter Mylon LeFevre erschienener Scheibe (1973) und dem guten Livealbum "In flight" (1974) - somit recht orientierungslos. Wie viele andere Rockmusiker damals ist der Gitarrist und Sänger bei diesem Werk den Verlockungen der Studiotechnik erlegen. Für Alvin Lee ein eher unrühmlicher Beginn seiner Solo-Karriere nach Ten Years After.
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Pump Iron
Pump Iron von Alvin Lee & Ten Years After (Audio CD - 2005)
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