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5.0 von 5 Sternen hervorragender Pop/New Wave
Das 1982 auf Chrysalis erschienene Album "Quartet" der britischen Synthie-Pop-Rock Formation Ultravox,die auch immer mal im Fach New Age eingeordnet werden,gehört für mich zu einem Quartett von Alben,die sich qualitativ deutlich von dem restlichen Material der Band abgrenzen.
Im Vergleich zu "Vienna","Rage In Eden" und...
Vor 7 Monaten von high end veröffentlicht

versus
2 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Uninspired and lifeless
The digital age began with "Quartet", the third of four albums featuring Midge Ure, Warren Cann, Billie Currie and Chris Cross. The sound was now dominated by sterile digital synthesizers; even the guitars sound sterile. Tracks like "Serenade" or "Hymn" use classical elements but the result is poor and unconvincing. "Visions In Blue" sounds like a pitiful and hopeless...
Veröffentlicht am 13. August 2006 von Andrew Hyde


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hervorragender Pop/New Wave, 16. Dezember 2014
Von 
high end - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Quartet (Audio CD)
Das 1982 auf Chrysalis erschienene Album "Quartet" der britischen Synthie-Pop-Rock Formation Ultravox,die auch immer mal im Fach New Age eingeordnet werden,gehört für mich zu einem Quartett von Alben,die sich qualitativ deutlich von dem restlichen Material der Band abgrenzen.
Im Vergleich zu "Vienna","Rage In Eden" und "Lament" ,den anderen herausragenden Scheiben der Band,wirkt "Quartet" allerdings deutlich eingängiger,poppiger,weniger experimentell.
Auf den Vorgängern hatten die Musiker mit Conny Plank zusammengearbeitet,auf dem Nachfolger "Lament" die Produktion selbst übernommen.
Für "Quartet" entschieden sich die bewährten Musiker Cann/Ure/Currie/Cross nach einigem hin und her dafür,mit dem Erfolgsproduzenten George Martin zusammenzuarbeiten.
Die Band war auf der Suche nach neuen Sounds,schielte beim komponieren offensichtlich etwas mehr auf die breite Masse.
Die Suche nach einer Erweiterung des eigenen Stils mit dem neuen Produzenten führte zum erstmaligen Einsatz digitaler Klänge und dem Anschaffen neuen Equipments.
Trotz der erwähnt glatteren Produktion blieb man grundsätzlich seinem sehr eigenen Klangbild treu.
Wieder klingt die Musik,kühl,steril,elektronisch,hell,schlank,künstlich,unwirklich,synthetisch.
Der Qualität der Kompositionen tat das zwar keinen Abbruch,dennoch wirkt "Quartet" etwas charts-ambitionierter und damit etwas beliebiger,weniger emotional,als zB "Lament".
Mit "Reap The Wild Wind" und "Hymn" sind zwei erfolgreiche Hits auf der Scheibe,auch die anderen Tracks können sich sehen/hören lassen.
Mir gefällt "Quartet" durchaus gut.
Ja,es ist leichte Muse,Pop,aber der eigene,unnahbare,kühle Sound schafft in Verbindung mit den teils etwas platten,dennoch immer ansprechenden Songs eine eigene "Ultravox-Atmosphäre",die einen Nerv bei mir trifft.
Die weitestgehend fehlende Wärme in den Klangfarben bei gleichzeitig doch gefühlvollen Melodien erschafft bei mir Assoziationen an eine neonfarbene Großstadt,in der ich mich in Distanz zu den ebenfalls distanziert wirkenden,ihre Emotionen nicht zeigenden Menschen, schnell fortbewege und mich frei und fasziniert fühle.
Schön,daß Ultravox,selbst,wenn sie es etwas seichter anlegen,dennoch ihren Stil nicht ablegen und die Phantasie ansprechen.

Die erste CD-Auflage fiel gegen die Schallplatte klanglich etwas ab.
Die folgenden Neuauflagen haben gemeinsam,daß sie lt Musik-und Hifi-Foren allesamt,auch remastered,nicht besser klingen.
Ich habe die Remasters nur bei "Lament" überprüft und habe dort auch enttäuschende Erfahrungen gegenüber der Erstauflage
gemacht,sodaß ich davon ausgehe,daß das Gelästere in den Foren nicht übertrieben ist.
Allerdings gibt es deutliche Unterschiede beim Bonus-Material.
Mal gibt es "nur" einige Bonus-Tracks mit B-Seiten und unveröffentlichtem Material,der 2009er Remaster verwöhnt als Doppel-CD zusätzlich mit Live-Aufnahmen und Extended-Version.
Wer das haben will,ist dort bestens bedient.
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5.0 von 5 Sternen Alles ist mein!, 1. April 2015
Von 
Hugo Humpelbein "das Viech" (Niemandsland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Quartet (Audio CD)
Ich muss endlich einmal was Eigenes zu Ultravox sagen, und das ist kein Aprilscherz. Es ist für einen Liebhaber des unverkennbaren Klanges der New Wave-Popmusik der Achtziger schwierig, überhaupt Argumente zu finden, weshalb diese oder jene Band besser oder schlechter sein soll als eine andere. Schließlich schwammen sie damals alle im Kielwasser einer großen Erfolgswelle und ähnelten einander mehr oder weniger. Doch die markante Stimme von Midge Ure und der Sound von Ultravox stellen für mich etwas Besonderes in diesem Genre dar. Es passiert nicht oft, dass man einen ganzen Tag hindurch ein und dieselbe Gruppe hören kann, ohne ihrer überdrüssig zu werden, sondern im Gegenteil in einen Glücksrausch gerät, den man am besten beschreiben kann mit dem Gefühl, von aller Welt verlassen im Kosmos zu schweben und zu denken:
The power and the glory till my kingdom comes. Es gibt jetzt nur noch mich und alles ist mein! Mir gehört das Universum!
Ultravox mit ihrem ultragenialen, sphärischen Potpourri aus synthetischen 80er Elementen und kräftigen Melodien erzeugten diese Empfindung mit jedem zweiten Song oder Instrumentalstück, und das soll als Grund genügen, warum Ultravox zu meinen Favoriten im überschwemmten Bereich "Eighties-Pop" zählt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mainstream Produktion mit Highlights, 18. Dezember 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Quartet (+ Bonus Tr) (Audio CD)
Quartet kommt nicht an die Genialität des Vorgängers "Rage in Eden" ran. Produzent George Martin hat das Album sehr glatt und massentauglich produziert. Natürlich sind trotzdem hervorragende Songs vertreten, aber die kühle, melancholische Atmosphere fehlt mir. Meine Anspieltips sind die genialen "Visions in blue", "When the scream subsides", "We came to dance" und die experimentellen Bonustracks, die seinerzeit die Single B-Seiten waren. Hier erkennt man wieder die "wahren" Ultravox :-)

QuartetQuartetQuartet [US-Import]
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Ultravox-Album, 19. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Quartet (+ Bonus Tr) (Audio CD)
Auf diesen Titel habe ich mich nun festgelegt, zur Debatte stand noch der Nachfolger "Lament". Beide Alben bieten keinen einzigen Ausreißer. Da "Quartet" jedoch noch einen Titel mehr auf Lager hat, habe ich mich für dieses Werk entschieden.
Zu "Vienna" und "Rage In Eden", den Lieblingen der Kritiker, gibt es einen deutlichen Schnitt. Zwar findet man auch auf diesem Album einige New-Romantic-Stücke, aber der Anteil handelsüblichen Pops ist gestiegen. Doch Perfektionisten, wie sie waren, sind diese dennoch keine 08/15-Lieder, sondern strotzen nur so vor Kraft, Harmonik und Pathos.
Die Titel im Einzelnen:
"Reap The Wild Wind": Die erste Single-Auskopplung, aber schwächer als die Nachfolge-Singles. Ein Gute-Laune-Titel
"Serenade": Dramatisch und pathetisch.
"Mine For Life": Ein rockiges, gitarrenlastiges Stück.
"Hymn": Die zweite Single-Auskopplung ist mein unbestrittenes Lieblingslied von Ultravox und eigentlich auch allgemein. Eine wunderschöne Melodie perfekt in Szene gesetzt. Am meisten liebe ich das Zwischenspiel nach dem dritten Refrain. An diesem Lied kann ich mich nicht überhören.
"Visions In Blue": Die dritte Single-Auskopplung. Wohl das dramatischste Stück des Albums: Ganz langsam tastet sich die Melodie vorwärts, schwillt dann plötzlich an zu einem wunderschönen, schnelleren keyboard-lastigen Mittelteil, bevor es am Ende wieder ruhig wird. Midge Ure treibt den Pathos auf die Spitze, seine Stimme wirkt regelrecht klagend. Ganz großer Pop.
"When The Scream Subsides": Wieder mal rockig, wäre auch Single-tauglich gewesen, aber irgendwann wurde es ja auch mal Zeit für das nächste Album... ;-)
"We Came To Dance": Die vierte Single-Auskopplung. Irgendeiner der Jungs hatte mal gemeint, wenn man zu einem Ultravox-Titel tanzen wollte, müsste man zwei verschieden lange Beine haben; dieses Lied sei die einzige Ausnahme. Und irgendwie hat er ein bisschen Recht: sehr eingängig und Disco-tauglich, trotzdem wird die übliche Dramatik geboten.
"Cut And Run": Im Vergleich zum Rest eher Füllmaterial, bei jeder anderen Gruppe, die sich diesen Titel als Debüt-Single ausgesucht hätte, aber ein Hit.
"The Song (We Go)": Mit einem Gute-Laune-Stück fing es an, mit einem Gute-Laune-Stück hört es auf. Ein Lied mit Ohrwurmgarantie.
Darüber hinaus werden noch einige Bonustitel geboten, auf die man aber, bis auf "Monument", verzichten kann.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pop Musik als geniales Kunstwerk, 16. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Quartet (+ Bonus Tr) (Audio CD)
Es reicht sicherlich nicht aus, dass für mich mit Abstand beste Pop Album aller Zeiten, in einer angemessenen Form zu beschreiben bzw. zu würdigen. Hier finden Pop Musik und Kunst in höchsten Maße harmonisch zusammen. Wer ein Fan nicht nur von Pop ist, sondern auch hinter die Songs schaut bzw. hört, wird hier in jedem Song eine kleine Kurzgeschichte finden. Unübertroffen bis heute sind Songs hier zu finden, wie das geniale "Visions in Blue", "We came to dance" oder auch "Reap the Wild Wind". Alles unter der Leitung von George Martin, dem Ex-Produzenten der Beatles. Dieses Album ist ein Diamant in der Pop-Welt bis auf den heutigen Tag, schade, dass man für solch ein Meisterwerk nur 5 Sterne geben kann.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines ihrer besten Alben, Synthy-Pop vom feinsten, 3. April 2005
Von 
A.W. "asw-ka" (Karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Quartet (+ Bonus Tr) (Audio CD)
Gegründet Mitte der 70er war Ultravox einer der Pioniere der Synthesizer Musik. Sie machten dabei eine ähnliche Entwicklung wie Roxy Music durch, die sich beide von eher rockigem teilweise schrägem Sound zur Pop Band mit kommerziellem Sound und Erfolg entwickelten.
Bei Ultravox vollzog sich diese Kehrtwende 1980 als Midge Ure als Frontmann übernahm. Nach "Vienna" und "Rage in Eden" sollte sich die Band weiterentwickeln und man verpflichtete den Beatles erfahrenen George Martin als Produzent. Entsprechend bietet von allen Ultravox Alben dieses den ausgetüftelsten Sound. Mit "Reap the wild wind", "Hymn", "Visions in blue" und "We came to dance" sind dann auch gleich vier UK Top 20 Hits drauf.
Für mich war es damals (1983) eines meiner ersten Alben und ich muß gestehen, daß ich es nach wie vor mag, auch wenn ich es nicht mehr so oft höre. Für die echten Fans der Band bietet diese CD als Bonus vier Stücke, die B-Seiten sind (Stück 10 bis 13), wobei es sich dabei mehr um Soundexperimente handelt, auf die man getrost verzichten kann.
Fans von Synthesizer Pop Musik aus den 80ern wie z.B. Depeche Mode, Heaven 17, Human League oder Camouflage werden an dieser CD ihre Freunde haben, daher 5 Sterne.
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2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Normaler 80er-Pop - und trotzdem irgendwie gut, 8. Dezember 2003
Rezension bezieht sich auf: Quartet (+ Bonus Tr) (Audio CD)
Gute 20 Jahre nach dem Erscheinen des Ultravox-Albums "Quartet" kommt man wohl nicht umhin sich einzugestehen, dass die Songs allesamt nicht sonderlich originell sind. Und doch: Irgendwas hat das Album!
Da ist zum einen der Ultravox-Klassiker "Hymn", der - etwas zeitgemäßer produziert - wohl auch heute noch ein Hit würde. Und da ist zum anderen natürlich die unverwechselbare Stimme von Midge Ure, die der Band erst ihr eigentliches Format verleiht und sie von unzähligen anderen Tralala-Synthi-Pop-Bands der 80er abhebt.
Dass mit "Reap the wild wind", "Serenade", "We came to dance" und "The song (We go)" gleich noch ein paar eingängige (wenn auch wenig originelle, siehe oben) Songs vertreten sind, rundet das Ganze zu einem gelungenen 4-Sterne-Album ab.
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2 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Uninspired and lifeless, 13. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Quartet (+ Bonus Tr) (Audio CD)
The digital age began with "Quartet", the third of four albums featuring Midge Ure, Warren Cann, Billie Currie and Chris Cross. The sound was now dominated by sterile digital synthesizers; even the guitars sound sterile. Tracks like "Serenade" or "Hymn" use classical elements but the result is poor and unconvincing. "Visions In Blue" sounds like a pitiful and hopeless take on the brilliant "Vienna". "Reap The Wild Wind" pleases with a pretty little piano motif but as an album opener the song itself is far from gripping. And where the hell have Billie Currie's weird synth sounds and solos gone, not to mention his captivating violin? Gone for good, it seems, leaving behind mediocre songwriting and a cold, lifeless overall sound. A major disappointment.
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Quartet (+ Bonus Tr) von Kelis (Audio CD - 2003)
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