holidaypacklist Hier klicken Sport & Outdoor Cloud Drive Photos TomTom-Flyout BildBestseller Learn More madamet HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen104
4,7 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 7. April 2006
Wir schreiben das Jahr 1984. Ein Freund leiht mir eine LP ( die schwarzen runden Dinger mit Rillen ) und murmelt etwas von Wahnsinn,unglaublich,volles Brett usw.
Diese LP war "Kill'em all" und nach dieser Scheibe war nichts mehr wie zuvor !!
Noch nie zuvor wurde Speed/Trash mit dermaßen genialen Melodien und Abwechslungsreichtum verbunden. Der Sound springt dir mitten ins Gesicht ! Im totalen Gegensatz zum aktuellen "St.Anger" stecken hier noch wirkliche Ideen in den Songs .
z.B.:
"Whiplash": Eingeleitet vom genialen "(Anesthesia)-Pulling Teeth" ,Basssensensation von Cliff Burton (R.I.P) ,ultraschnell und hart
mit dem Bekenntnis "we`ll never stop , we never quit ,because we`re Metallica ! "
"The Four horsemen":Unglaublich abwechslungsreich und hart
"Seek and destroy" : Die Livehymne schlechthin . Das Lied , bei dem sich alle "load"-und "reload"-Fans bei Konzerten ängstlich umschauen .
"No remorse": Wiederum superhart und abwechslungsreich.
Was den Sound betrifft:
Das Album ist sehr kernig und erdig produziert. Im Vergleich zu "St.Anger" , multimillionendollarproduziert , ziehe ich "Kill`em all " klar vor. Und hey : CD einlegen , Anlage aufreissen und headbangen ! Es zählt das wesentliche und das sind die Songs !
Ich schliesse mir den legendären Worten von Mick Wall von der HardRock/HeavyMetal-Zeitschrift "Kerrang" : " Bang that head that doesen`t bang !!!!"
0Kommentar|32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2003
Metallicas Debüt Kill'Em All gilt als absolut bahnbrechend für die Geschichte des Heavy-Metal. Nachdem die Bands der 70er ausgedient hatten und der Metal durch die NWoBHM praktisch von England aus bestimmt wurde erhob sich Metallicas Demotape "No Life 'Till Leather" aus dem Underground und verbreitete sich bei den Metalfans wie ein Lauffeuer. Die Songs des Demotapes bildeten einen Teil des Albums Kill'Em All, das eine Art Wiedergeburt des Metal darstellte und durch diesen Schub aus dem Underground den Siegeszug des Heavy-Metal in den 80ern entscheidend antrieb. Es war das erste Speedmetal Album der Geschichte, der Sound härter, schneller, aggressiver, als alles was man zuvor gekannt hatte. Nebendem zeigte sich auch Metallicas Talent und die bleibende Qualität ihrer Kompositionen, für ein Debütalbum ist Kill'Em All geradezu unglaublich, auch wenn Kill 'Em All gegen z.B. Master Of Puppets mehr wie ein Rohdiamant wirkt. Metallica gelang bereits zu Anfang ein Klassiker, während die Debüts von Slayer, Megadeth oder Anthrax eher unbedeutend blieben.
Die Riffs aus "Hit The Lights", "No Remorse" oder "Motorbreath" sind aber keine Phänomene der damaligen Zeit sondern haben auch nach 20 Jahren kein bisschen ihrer Frische verloren. Wie Metallica mit ihren Gitarren einen Rhythmus erzeugen, angetrieben von Schlagzeug und Bass, war bis dahin in dieser Form unbekannt, Thrashmetal war geboren. Komplexere Stücke wie "The Four Horsemen" mit seinem genialen Doppelsolo, deuteten an, dass aus dieser Band etwas ganz grosses werden würde, gerade wenn man es mal mit dem wirren "The Mechanix" von Megadeth, welches mehrheitlich der gleiche Song ist. Die Soli kommen bei jedem Track messerscharf und hyperschnell, werden aber nie langweilig. Metallicas Sound Attacke wirkt zu keinem Zeitpunkt unkontrolliert, sondern präzise und gerade deshalb um so heftiger. Ein absolutes Highlight ist das Basssolo von Cliff Burton, der sich dadurch selbst ein Denkmal gesetzt hat. Jeder Metalfan kennt Songs wie "Seek & Destroy", welches zu einem Klassiker der Metalgeschichte wurde und einer der besten Live-Songs von Metallica ist.
Dieses Album ist also nicht nur aus historischer Sicht wertvoll, sondern wird sich selbst auch musikalisch gerecht. Es ist vollständig stimmig, wird nie langweilig, ist gleichmässig energiegeladen und ist vorbehaltlos zu empfehlen.
0Kommentar|32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Oktober 2006
Historisches:

Die Kill em all ist ohne jeden Zweifel eine der 3 wichtigsten und bahnbrechendsten Scheiben der Metal-Geschichte. Nie zuvor war Heavy Metal so hart, schnell und brutal. Ich denke wer heute mit Cannibal Corpse aufwächst kann wohl kaum nachvollziehen, wie diese Scheibe 1983 die gesamte Szene auf den Kopf gestellt hat. Schnell und hart ist heute jeder, aber früher... Es gab an schnelleren Bands doch nur Motörhead und Venom. Mehr war da nicht...

Und dann kommen 4 Teenager und verändern die Welt mit einem Album, das bis heute kaum zu übertreffen ist.

Musikalisches:

Vom intergalaktischen Opener "Hit the lights" bis zum zum alles vernichtenden Finale "Metal Militia" werden hier keine Gefangenen gemacht. Jeder Song wird von zumindest einem Jahrhundertriff getragen und enthält ein vollkommen gelungenen Refrain, den man spätestens beim zweiten Hören mitgröhlen kann. Das brauchen echte Hits nunmal. Auch Breaks, die zu "Justice"-Zeiten um ihrer selbst eingesetzt wurden, gibt's hier nur, wenn ein Wechsel von langsam zu schnell ansteht. Das macht dieses Album auch so frisch und eingängig. Hier wirkt überhaupt nichts gekünstelt oder gar aufgesetzt. Echte, reine Bauchmusik, die noch nach Schweiß riecht. Laute, deftige und prollige Mucke von und für Metalheads, die nicht nur auf Konzerte gehen, um bei "Nothing else matters" mit Feuerzeugen zu winken....

So schade es auch ist, Metallica waren damals noch in der Lage ECHTE Klassiker zu schreiben und hier ist JEDER Track einfach unsterblich. Bis heute geraten echte Metallica-Fanatiker völlig in Extase, wenn James ein Song von dieser Scheibe ankündigt. Egal welchen!!!!

Kurz und gut, wer diesen Meilenstein (noch) nicht kennt, ist entweder vor 25 Jahren gestorben, taub oder kein Metaller. Andere Ausreden kann man nicht gelten lassen...
0Kommentar|17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. September 2013
Wir schreiben das Jahr 1983 und befinden uns mitten in der Evolution des Heavy Metal. Auf dem alten Kontinent hat die New Wave of British Heavy Metal mittlerweile ihren Höhepunkt erreicht. Priest's „Screaming for Vengeance“ und Maiden's „Number of the Beast“ gelten bereits als kommende Klassiker, die Gangart ist allgemeinhin härter geworden. Die ganz harte Mucke wird jenseits des Undergrounds aber bislang lediglich von Motorhead und Venom repräsentiert. In den USA ist es noch vergleichsweise ruhig. Manowar sind drauf und dran, sich zu etablieren, aber sonst... Im Untergrund brodelt es allerdings: Dort zischt man sich bereits seit einem Jahr den Namen „Metallica“ zu, deren Demo „No Life till Leather“ sich zwar nur in überschaubaren Kreisen, dort aber nachhaltig Gehör verschafft.

1983 ist es dann soweit: Das Debut „Kill 'em all“ erscheint auf Music for Nations und nichts war wie vorher. Nie zuvor hatte sich eine Band getraut, derartig rauhes Material, durchgängig in überaus hoher Geschwindigkeit gespielt, auf voller LP-Länge zu veröffentlichen. Alleine aus kommerzieller Hinsicht der reinste Selbstmord hätte man mutmaßen können, hätte dabei die immer zahlreicher werdenden Metalheads unterschätzt. Die leisteten der Aufforderung „Bang your head against the stage like you never did before“ (Kult!) aus "Whiplash“ nämlich nur allzu gerne Folge. Wenn's denn ging, auch mal 24 Stunden am Tag...

„Kill 'em all“ hat im musikhistorischen Kontext eine erhebliche Bedeutung: Hunderte, tausende von Bands waren wie elektrisiert von diesem Sound, wollten genauso (zumindest so ähnlich) klingen, benötigten im Regelfall aber noch ein, zwei Jahre, um die vorgegebene Geschwindigkeit erstmal selber ansatzweise unfallfrei hinzubekommen. Die große Speed-/Thrash- (und später) Death-Metal-Welle setze 85/86 ein und erreichte 90/91 ihre Hochzeit. Die Pioniere waren einst Metallica mit dem hier vorliegenden Album. Der starken Produktion, die recht roh, dabei aber differenziert und dynamisch klingt, verdanken wir das diese (Musik-) Geschichte auch heute noch alles andere als verstaubt klingt und daher sollte man doch mal ein Öhrchen riskieren: Der zackige Opener "Hit the Lights", das etwas technischere "The four Horsemen", die Hymne "Jump in the Fire", das volle Brett "Metal Militia" und und und... Im Text der Abrissbirne "Whiplash" lesen wir übrigens die Zeile "Adrenaline starts to flow, you're thrashing all around...", die im Nachhinein für die Namensgebung des Thrash-Metal herhielt. Macht also nix, wenn man dem Album in regelmäßigen Abständen ganz pathetisch huldigt.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. September 2002
Das Debütalbum von Metallica - gleichzeitig ihr härtestes, aggressivstes und brutalstes. Krasse Texte, eingängige, harte Riffs und rasende Soli. Wenn man sich diese CD in den Player packt, kann man sich dazu abreagieren, mitgrölen oder begeistert Luftgitarre spielen und einfach nur abrocken.
Schon der Opener "Hit the lights" ist einfach nur geil mit den schnellen Soli zwischendurch, der folgende Song "The four horsemen" beweist, dass Metallica nicht einfach nur irgendeine billige Haudrauf-Truppe sind, sondern was von Rhythmuswechseln etc. versteht.
Eingängig ist dann vor allem "Motorbreath" und hammermäßig natürlich Cliff Burtons (R.I.P.) Bass-Spiel bei "Anasthesia" und der Riff-Killer "Jump in the fire" (welch ein Solo am Ende - oh Gott, ist das krass!). Aber damit hat das Wegpusten des Kopfes und der Ohren noch kein Ende: es folgen Stücke wie "Phantom Lord", das brutale, schnelle "Whiplash" und vor allem das hyperaggressive "No Remorse" mit einem der geilsten Gitarrensoli (ganz am Anfang)überhaupt in der Metal-Geschichte wie ich finde.
"Metal Militia" ist dann der finale Plattmacher.
Alles in allem: Einfach geil; geile Soli, coole Riffs und klasse Songwriting. - Wenn man das Album zu Ende gehört hat, muss man erst mal durchpusten - das ist garantiert!
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Mai 2006
Kaum zu glauben, dass es auf einer Scheibe mit einem höchst geistreichen Titel wie "Kill Em All" derart brilliante Lieder gibt. Von Anfang bis Ende heißt es hier: headbangen bis zum Nackenbruch. Songs, die gute Qualität und hohe Geschwindigkeit so kombinieren, wie es hier der Fall ist, reißen einen einfach vom Hocker. Besonders das atemberaubend schnelle "Hit The Lights", das Schlusslied "Metal Militia" und das ultimative Live Lied "Seek And Destroy" haben es mir angetan. Wer also auf Songs mit hohem Nackenschmerzfaktor und ultraschnellen Soli steht, sollte hier zuschlagen. Dazu kommt noch, dass "Kill Em All" zu den Klassikern des Genres schlechthin zählt.
22 Kommentare|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 1999
"Kill 'Em All" ist der Name des 1983'er Albums der amerikanischen Heavyrocker. Und es ist gleichzeitig auch mein persönliches Lieblingsalbum von Metallica. Das liegt daran, daß sich auf der "Kill 'Em All" gleich eine ganze Reihe von großartigen Stücken befinden. Allen voran ist hier das geniale "Seek & Destroy" zu nennen. Aber auch die übrigen der insgesamt zehn Stücke, wie etwa "The Four Horsemen", "Metal Militia" oder "Hit The Lights" sind absolute Kracher. Was James Hetfield, Kirk Hammett, Cliff Burton und nicht zuletzt Lars Ulrich hier zustandegebracht haben ist schlicht atemberaubend. Und für mich gibt es überhaupt keinen Zweifel, dieses Album gehört in jede gut sortierte Heavy Metal-Sammlung. Ich kann es daher jedem Headbanger nur empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Juni 2009
...und richtig gute Scheibe, auch wenn "Master of Puppets" oder "Ride the Lighning" für Einsteiger empfehlenswerter wären. Denn auf "Kill em all" sind die Texte eher stumpfsinnig und die Lieder weniger komplex, dafür schneller und durchgehend laut, haben noch ein gewisses Maß an Melodie und jede Menge Soli. Was zunächst gewöhnungsbedürftig erscheint, ist James' Gesang, da er mehr kreischt als singt. Mittlerweile ist das Album aufgrund der Low-Budget Produktion und der Tatsache, dass es mitlerweile Bands gibt, die viel schneller spielen können, etwas angestaubt, aber in der damaligen Zeit war "Kill em All" bahnbrechend.
1."Hit the Lights" begeistert durch sein atemberaubendes Tempo und etliche Gitarrensoli von Kirk. Grandioser Opener! 5/5
2."The 4 Horsemen" klingt erstmal gewöhnungsbedürftig, wird mit mehrmaligem Hören immer besser. Insgesamt länger und, was die Kompositon angeht, aufwändiger und könnte fast von "Ride the Lightning" sein. 5/5
3."Motorbreath" - Erinnert, nicht nur aufgrund des Namens, an Motörhead und entwickelt sich mit der Zeit zu einem echten Ohrwurm. 5/5
4."Jump in the Fire" - Diese etwas langsamer gehaltene Nummer hat einen ziemlich stumpfsinnigen Text und einen Refrain, der sich etwas zu oft wiederholt. Dennoch ordentlich. 4/5
5."Pulling Teeth" - Bei allem Respekt vor Bassist Cliff Burton, aber mit diesem Instrumental kann ich beim besten Willen nichts anfangen. 2/5
6."Whiplash" - Kirk Hammet soliert wieder, als ginge es um sein Leben. Geht in die Richtung von "Hit the Lights". 5/5
7."Phantom Loard" - Braucht etwas, macht aber gerade wegen der ruhigeren Passage im Mittelteil richtig Spaß 5/5
8."No Remorse" finde ich eher mittelmäßig. 3/5
9."Seek & Destroy" - ein echter Klassiker, der wie ein Song aus der "Load"-Ära beginnt aber ganz anders weitergeht und endet. Toll! 6/5
10."Metal Militia" beginnt grandios, nach dem Hören dieses Liedes bekommt man aber den Eindruck, dass es unfertig ist, weil es viel zu früh mit einem Fade-out endet. Schade. 3/5
Fazit: Wer sich "Kill em All" zulegt, muss mit weniger anspruchsvollen Texten und Songstruckturen (Strophe-Refrain-Solo-Strophe) rechnen, aber gerade dadurch macht dieses unbekümmerte unverkrampft rockende Werk einfach Spaß.
22 Kommentare|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Februar 2008
Metallica's Longplayer-Erstschlag in Form von "Kill'em All" gehört meines Erachtens zu den besten Alben der Alt-Metaller.

"Kill'em all" hebt sich dabei deutlich von allem ab, was Metallica sonst so veröffentlicht haben - natürlich vom Spätwerk aber auch vom direkten Nachfolger-Album "Ride the Lightning". Dabei sind Debut-Alben ja so eine Sache; es gibt Bands, da merkt man einfach, vielleicht auch erst später bzw. als Späteinsteiger ins Oeuvre einer Band, wie unausgereift der kreative Erguss noch war - und dann gibt es Bands, bei denen nur das Debut so richtig taugt, da hier eine Band und Songs über Jahre hinweg reifen konnten bis alles dann in Form eines Albums auf die Menschheit losgelassen wird und man als Band noch nicht einem 2-Jahres-Zwangsrhythmus
unterliegt, ein Album veröffentlichen zu müssen.

Metallica gehören nun eigentlich zu keiner der beiden Kategorien. Sie haben mit "Kill'em all" zum einen ein Album veröffentlicht, dass auch 25 Jahre später noch zeitlos gut ist - zum anderen aber danach bis mindetens
Zum schwarenz Album "Metallica" noch jede Menge erstklassige Alben nachgelegt.

"Kill'em all" ist im Vergleich zu den drei Nachfolgern "Ride..:" bis "Justice" wesentlich direkter, was das Songwriting angeht, teils fast
schon punkig angehaucht, was das "Direkt-in-die-Fresse" mässige angeht, dabei aber ohne die musikalische Primitivität weiter Teile des Punks. Der Sound ist für meinen Geschmack und aus heutiger Sicht recht cool, warm, knarzig, authentisch und passend zu den Songs. Fast jeder Song ist ein Klassiker der Band geworden und wird heute noch vielfach live gespielt.

Wer Metallica eher vom "Schwarzen Album" bis zu "St. Anger" kennt, sollte vielleicht vorher mal rein hören, da der Sound doch ganz anders
ist. Wobei eine grundsätzliche Nähe zu "St. Anger" nicht einmal abwegig ist, "St. Anger" aber um Welten schlechter, nerviger ist.
Für Fans von "Ride the Lightning" bis "Justice for all" nehme ich mal an, dass diese "Kill'em all" wohl kennen...falls nicht gilt der gleiche Tipp:
vorher mal reinhören. Ansonsten kann man das Album einfach nur grundsätzlich empfehlen. KULT.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Dezember 2005
Das Debut-Album der Kultband Metallica ist das wohl einschlagendste Debut aller Zeiten gewesen. Nie zuvor, nicht einmal bei den großartigen Motörhead-Platten Ende der 70er und Anfang der 80er hat man einen solch brutalen Sound vernommen, der wirklich jedes Gnick zu brechen vermag. Eine derartige Hitdichte bei einem Debut-Album ist einem ja direkt unheimlich, findet sich doch nicht ein einziger Durchhänger auf dem Album und die Kompromisslosigkeit, mit der Metallica mit ihren Riffs auf den Hörer einschlägt, kann fast schon als Körperverletzung betrachtet werden.
"Hit the lights", der Opener dieses Stücks Geschichte, ist der wohl schnellste Song, den Metallica je geschrieben hat. Ein unglaubliches Riffgewitter, dass einen förmlich zu erschlagen droht. Weiter geht es mit dem 7-minütigen "The Four Horsemen", das schon damals zeigte, dass Metallica nicht nur eine hirnlose Haudraufband sind, sondern ihr Handwerk verstehen.
"Motorbreath" ist ein Genickbrecher, wie er im Buche steht. Einfach grandios!Selbiges gilt für "Jump in the Fire".
Danach folgt der Meilenstein des Cliff Burton, mit dem er sich unsterblich machte, ein Basssolo, wie es niemals zuvor, nicht einmal bei Lemmys "Stay Clean", noch danach erneut gab.
Whiplash ist Trash-Metal in Reinkultur, eine Definition des Begriffs wie man sagen könnte.
"Phantom Lord" ist eine etwas langsamere Nummer des Quartetts, die aber dennoch absolut hart herüberkommt und keinerlei Vergleich zu späteren Werken zulässt.
"No Remorse", der Titel ist Programm. Eine solche Aggression, die in diesem Lied steckt, ist unfassbar. Da geht das Metal-Herz auf!
"Seek&Destroy" ist eine der großen Live-Hymnen Metallicas, die von Anfang an zu begeistern weiß und "Metal Militia" bildet den perfekten Abschluss zu diesem ultra-brutalen Album.
Eine klare Kaufempfehlung für jeden Fan des etwas härteren Metal!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

316,32 €