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Kundenrezensionen

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am 28. April 2010
Das Black Album ist deutlich einfacher dimensiert als die Vorgängeralben und ist damit auch für eine größere Masse zugänglich. Viele Songs sind damit auch wirklich Songs für die Evigkeit, weil sie einfach gut ins Ohr gehen. Leider sind aber auch ein Paar lückenfüller drauf und besonders bei den ganz schnellen Songs kommt durch das einfachere Schnell langeweile auf.

1. Enter Sandman: Erster Welt-Hit Klassiker. 1.Riff das einfach im Ohr bleibt und für Gänsehaut Live sorgt.
2. Sad but True: Zweiter Klassiker. Langsam aber Hart und zweite Live Pflichtnummer.
3. Holier Thou: Eher ein Lückenfüller. Erster schneller Song, für mein Geschmack hier zu Simple aufgebaut, trotzdem noch gut hörbar.
4. The Unvorgiven: Erste Richtige Ballade von Metallica. Paßt sehr gut zur Stimme von James und auch so baut der Song eine gute Atmosphäre auf ohne übermäßig Kompliziert zu sein. Der beste Teil aus der Unvorgiven-Reihe.
5. Wherever I may roman: Bestes Lied auf der Platte. Bestes Solo. Klasse Text über das Tourleben. Guter Songaufbau und nie langweilig.
6. Don't Tread on me: Gefällt mir persönlich nicht!
7. Through the never: Bestes von den schnellen Liedern, wenn auch hier nicht mit den Vorgängeralben zu vergleichen.
8. Nothing else matters: Dritter Klassiker auf dem Album. Ein Song denn man eigentlich nur mögen kann. Anders aber Klasse. Kennt auch jeder nicht Heavy Metal Fan.
9. Of Wolf and man: Eine Nummer die für mich am oberen Mittelfeld anzusielden ist.
10. The God that failed: Ungewöhliche Nummer, die Texlich gut nachzuvollziehen ist. Man kann sich gut darauf einlassen.
11. My Friend of Misery: Eine Nummer die gut ist und gezeigt hat das auch Jason was am Bass konnte. Diese Nummer werden wir nach den Streit um Jaso wohl nicht mehr Live hören.
12. The Struggle Within: Schlechteste Nummer der Platte und wohl das schlechteste Lied von Metallica als letzten Song. Für mich zumindest hat dieses Lied gar nichts besonderes aber gescmäcker sind ja zum Glück verschieden.
12.
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Dass zu vorliegender Scheibe bereits über 200 (!) Rezensionen verfasst wurden spricht für sich schon Bände. Dass speziell Metal-Bands früher oder später mit einer mainstreamtauglichen Platte daherkommen, die alteingesessene Fans der ersten Stunde zunächst argwöhnisch beäugen (oder behören) ist mittlerweile auch nichts Neues mehr und in sämtlichen anderen Rezensionen hierzu schon mehr als genug besprochen worden.

Auch ich bin weder eingefleischter Metal- noch Metallica-Fan und dennoch (oder eben gerade deshalb) der Meinung, dass das "schwarze Album", das insgesamt 5. der Metallica-Chronologie, ein Musthave ist, das man als Musikfreund und/oder Sammler auf jeden Fall sein eigen nennen muss.
Das Album verbindet schöne, harmonische (aber keineswegs geschmalzene) Melodien mit staubtrockener Metalmusik, wobei das Ganze in sehr, sehr guter Dynamik und soundtechnisch perfekt verarbeitet serviert wird. Tatsächlich gibt es bis heute wohl kaum eine Metallica-Platte die derart viele bekannte Kompositionen enthält. Das vielbesprochene (und von alteingesessenen Fans auch durchaus vielgescholtene) "Nothing Else Matters" bildet dabei nicht mehr als die vielzitierte "Spitze des Eisbergs". Freilich haben wir diesen Song inzwischen bereits mehr als oft genug gehört - und spätestens seit mehr oder minder konservative Radiosender den Song für sich entdeckt haben und er auch recht regelmäßig von moderneren Bierzeltbands zum Besten gegeben wird, ist selbst Nicht-Metallica-Fans klar, dass jener Song etwas zu lange auf der (Aus)schlachtbank gelegen hat. Dennoch - und gerade das ist verblüffend - berührt mich dieser Song (wenn ich in Stimmung bin) immer noch!

Das Album besteht aber keineswegs nur aus Balladen. Schon der Opener "Enter Sandman" ist ein Feuerwerk von einem Eröffnungsträck und führt begeisternd und stimmig in dieses Meisterwerk ein. Die darauffolgenden "Sad But True" sowie "Holier Than You" halte ich ebenfalls für recht typische Metal-Nummern, die auch nach mehrmaligem Hören immer noch Spaß machen. Ein weiteres Highlight auf dieser Platte ist für mich das orientalisch angehauchte "Wherever I May Roam", das bezüglich Sound, Harmonien, Komposition und spielerischem Können vielleicht sogar das größte kleinere Aushängeschildchen darstellt - einfach fabelhaft!

Fazit: Dass man Bands immer wieder vorwirft zu komerziell geworden zu sein, ist längst nichts Neues mehr. Man nehme z.B. nur einmal die Red Hot Chili Peppers her, die anno 1991 mit BLOOD SUGAR SEX MAGIK sich doch ein Stück weit von ihrem Funk-Pruisten-Dasein entfernten - und im Nu den Rock-Olymp erreichten. Aber auch weitaus ältere Jahrgänge, wie etwa ein Bob Dylan (der ob seiner Liebelei mit elektrisch verstärkter Gitarrenmusik verhasst "Judas" gerufen wurde) oder aber auch die Rolling Stones (die sich nach anfänglichen Blues-Puristen-Jahren mehr und mehr der Pop/Rock-Welle hingaben, um später allerdings wieder zu ihrem eigenen Stil von Blues zurückzufinden - ist aber eine andere, sehr lange Geschichte) können als Musterbeispiele für vermeintliche Kommerzialisierung herangezogen werden.
Und bitte: Wenn eine derart beflügelnde Platte wie diese hier (um wieder bei Metallica zu landen) herauskommt, dann kann uns "neutralen" Musikinteressierten das doch nur recht sein, wie ich finde...

Kurzum: METALLICA ist trotz vorangegangener Größen wie etwa MASTER OF PUPPETS ein gewaltiges Ausrufezeichen, das Metallica verdient in die höchsten Höhen musikalischer Größen gehievt hat. Komposition(en), Interpretation (des vorhandenen Materials) sowie Produktion sind in einem Wort: TOP!!

Da mag jammern wer will - diesem Meisterwerk kann man schlichtweg nur mit dem Höchstbewertungsmaß gerecht werden!
(Man nehme zum direkten Vergleich bittschön das 2000 erschienene Iron-Maiden-Werk BRAVE NEW WORLD her, das auch Euphorie und Verdammung zugleich hervorrief).

Als allgemein musikinteressierter Mensch ist es fast schon spaßig diese ewigen Diskussionen um Kommerz, Ausverkauf, Originalität usw. mitzuverfolgen - ist doch schön, wenn Musik immer wieder ein solch heißdiskutiertes Thema sein kann!

Prädikat: Besonders wertvoll - unbedingt kaufen!!
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am 30. Januar 2012
An alle alten und neuen Metallicafans und solche die es werden wollen. Dies ist die Rezension eines Klassikers !!!

Als ich vor nunmehr fast 10 Jahren diese CD hörte, kam ich nicht umhin dieses Album als etwas Besonderes anzusehen. Damals war Sad but True das Lied welches mich mit seinem Klang schier verzauberte. Zuerst Gitarren und Schlagzeug dann diese legendäre Pause und dann der Text, traumhaft !!!

Heute 21 Jahre nach Erscheinen liebe ich diese Platte mehr als jede Andere dieser Band. Selbst Master of Puppets ist nicht so gut. Das liegt daran, dass, das Black Album einfach anders ist, als seine Vorgänger und es trotzdem perfekt in die Reihe passt. Unglaublich berührt hat mich im Nachhinein The Unforgiven, wo James über das Leben mit seinen Eltern als Teil der Christian Science Sekte singt. Dieser Song überzeugt durch eine unglaubliche Eleganz und klingt auch nach dieser langen Zeit kein bisschen altbacken.

Auch Wherever I may Roam ist ein Meisterwerk, dass seinesgleichen sucht. Erst orientalisch und dann super heavy und ein Headbangersong schlechthin. Eine kurze, aber nicht minderwärtigere Verschnaufpause bietet Don't tread on me" bevor der nächste Kracher "Through the never" ins Haus steht. Es sind hier vor allem wieder die Pausen, die diesen Song erst zu dem machen, was er ist: Etwas besonderes!!!

Nothing Else Matters ist ohnehin die schönste Ballade von Metallica und der einzige Song, von dem ich wirklich jede Textzeile mitsingen kann, ein Song für die Ewigkeit.

Und so könnte ich hier noch viele weitere Lieder nennen, doch am besten man hört sich diese Platte einmal selbst an, um sie zu beurteilen. Eines ist jedoch nicht von der Hand zu weisen: Dieses Album ist ein wahres Metalepos der letzten 20 Jahre. Ich freue mich jetzt schon auf die Performance bei Rock am Ring. LASST ES KRACHEN!!!

Metallica, ich liebe Euch !!!
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am 15. September 2008
In der Musikrichtung Heavy Metal (und all seinen verschiedenen Spielarten) gibt es ein sehr interessantes Phänomen: sobald eine Band kommerziell erfolgreich wird, verliert sie einen Teil ihrer Fanbasis. Die ansonsten sprichwörtliche, unbeirrbare Treue der Anhänger ist oft doch nicht so groß, wie man denkt, wenn plötzlich überall lauthals "Ausverkauf!" gebrüllt wird (zumindest "offiziell", denn ich bin mir sicher, dass viele "Fans der ersten Stunde", die plötzlich nichts mehr mit der Band zu tun haben wollen, im stillen Kämmerlein auch die erfolgreicheren Sachen mit Begeisterung hören).

Nun bin ich ebenfalls Heavy-Metal-Fan (hauptsächlich Thrash, Power und Black Metal, auch ein wenig Death Metal und Industrial), und das nicht erst seit gestern oder - um beim Beispiel dieser Rezension zu bleiben - seit ich zum ersten Mal "Enter Sandman" gehört habe. Trotzdem stellte sich mir niemals die Frage nach der musikalischen Qualität des schlicht "Metallica" betitelten schwarzen Albums. Das hat für mich zwei Gründe: zum einen verstehe ich nicht, was es für mich als Fan für einen Unterschied machen soll, wie viele Leute meine Lieblingsband gut finden. Mir ist es herzlich egal, ob die neue Metallica-CD auf Platz 1 oder Platz 100 der Charts liegt. Und genau dieser Ansatz führt mich zum zweiten Grund: die Sturheit mit der manche darauf pochen, wie Metallica zu klingen haben. Ich selbst bin - wie schon erwähnt - u. a. Thrash-Metal-Fan. Mit Thrash hat diese Platte aber nicht mehr viel zu tun. Das stört mich aber überhaupt nicht, wenn das Songwriting stimmt. In so einem Fall gibt es für mich auch keine Genre-Grenzen mehr, Lieder die mir gefallen, gefallen mir eben, egal in welchem Stil sie geschrieben sind und wie viele Leute sie sonst noch mögen. Insofern habe ich kein Problem damit, die ersten 5 (!) Alben von Metallica als sehr gut zu bezeichnen. Die Phase danach ist eine andere Geschichte - aber ich empfinde sie ebenfalls nicht als so durchgängig mies wie manch anderer.

Natürlich ist es merkwürdig, wenn beim Metallica-Konzert plötzlich ein ganz anderes Publikum auftaucht, als man das erwartet. Und natürlich ist man als Heavy-Metal-Fan lieber unter seinesgleichen, das gebe ich unumwunden zu. Aber dieses "Problem" reguliert sich meist von selbst, spätestens wenn es den nächsten Trend gibt, bleiben wieder die wirklichen Fans übrig, die nicht nur dorthin gehen, weil es gerade angesagt ist.

Eine etwas lange Einführung, die aber vielleicht denen zugute kommt, die das Album bzw. die Band wirklich noch nicht kennen (soll's ja auch geben) und sich fragen, wie die vielen Rezensionen eigentlich zu verstehen sind.

Das "Schwarze Album" selbst bietet in meinen Ohren eine sehr ausgewogene Mischung aus Härte und Melodie - zwei Faktoren, die für die Musik von Metallica schon immer bestimmend waren. Wenn man sich die musikalische Entwicklung der Band bis 1991 ansieht, kann man den Prozess recht gut erkennen, der zu "Metallica" führte. Die unkontrollierte Rasanz und Härte gab es meiner Ansicht nur auf dem Debüt "Kill 'Em All", alles was danach kam verschob sich doch eher in Richtung Kontrolle und Melodie (natürlich angereichert mit mal mehr, mal weniger Härte). Vor allem am Gesang ist das gut zu beobachten.

"Metallica" beginnt mit "Enter Sandman", einer Hymne sondergleichen, an der sich bereits die ersten Geister aus oben genannten Gründen scheiden. Nichtsdestotrotz habe ich bei einem Metallica-Konzert noch niemanden gesehen, der bei diesem Lied nicht mitsingt oder sogar so konsequent ist und die Halle verlässt, wenn das ach-so poppige Mainriff angestimmt wird. Ähnliches gilt für das Groove-Monster "Sad But True" und für die typische Halbballade "The Unforgiven", die sofort ins Ohr gehen und dort auch hängenbleiben. Auch "Wherever I May Roam", "Don't Tread On Me" (mit seinen "West-Side-Story"-Anleihen und kritischem Text) und "Of Wolf And Man" können auf ganzer Linie überzeugen, von Radiotauglichkeit kann ich hier jedenfalls nicht allzu viel erkennen. Ebenfalls gut gelungen sind "The God That Failed" und "My Friend Of Misery", einer der wenigen von Jason Newsted mitgeschriebenen Songs. Immerhin guter Durchschnitt sind die im Gesamtkontext etwas untergehenden "Holier Than Thou" und "Through The Never".

An Ausfällen bzw. Füllern kann ich lediglich "The Struggle Within" und vor allem "Nothing Else Matters", die einzige "richtige" Ballade von Metallica ausmachen (dieses Lied dürfte wohl den größten Anteil am "Ausverkauf-Geschrei" ausmachen, ich persönlich finde es im Vergleich zu den klassischen Halbballaden einfach langweilig, obwohl es live ganz gut Stimmung macht).

Alles in allem eine Platte, die sich sehr schnell erschließt, im Gegensatz zu "wirklicher" Radio-Pop-Musik aber dennoch nicht nach dem dritten Mal hören langweilig wird. Damit ist "Metallica" ein krasser Gegensatz zu seinem Vorgänger "...And Justice For All", der wesentlich schwerer zugänglich (aber trotzdem beileibe nicht schlechter) war.

Für mich wären das 4,5 Sterne, die ich nur deshalb auf 4 abrunde, weil mir die ersten drei Alben (jedes auf seine Weise) doch um ein Stückchen besser gefallen.
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am 26. Januar 2016
Vorneweg muss ich erwähnen, dass ich begnadeter SACD und DVD Audio Hörer bin und es zu tiefst bedauere, dass man diese beiden Medien weitgehend eingestellt hat. Für mich unfassbar, gerade für Musik-Liebhaber bringen diese Scheiben, eine entsprechende Anlage vorausgesetzt, einen echten Mehrwert. Auf die Möglichkeit von Mehrkanal gehe ich nicht ein, da ich ein reiner Stereo-Hörer bin.

Nun zu der DVD Audio Metallica – Black Album.
Diese Scheibe hat mich förmlich umgehauen! Was ein glasklarer Sound. Ich habe einen breiten Musikgeschmack von Rock bis zur Elektronik. Nun besitze ich auch den ein oder anderen Highlight auf diesen beiden Medien aber mit dieser Aufnahme, dieser Klangqualität konnte meines Erachtens bisher nur Kraftwerk mithalten. Allein der Beginn mit Enter Sandman reißt einen schon aus den Sitzen. Spätestens bei Unforgiven muss ich mich anschnallen, sonst könnte ich durchdrehen vor Musikschmaus in meinen Ohren! Ich habe zum Vergleich die normale CD auch einmal abgespielt, was eine ziemliche Ernüchterung gewesen ist.

Liebe Fan-Gemeinde von SACD und DVD Audio, diese Scheibe ist als DVD Audio zwar seit Jahren out of print aber sofern ihr die Möglichkeit habt sie zu erwerben, nicht über den Sammlerpreis nachdenken – KAUFEN! Ihr bereut es nicht!
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am 29. Mai 2004
Das "Black Album" wie "Metallica" oft genannt wird war sicherlich das erfolgreichste METALLICA Album und viele halten es für das beste, andere halten es wiederum für eines der schlechteren was am jeweiligen Standpunkt des Betrachters liegt.
Der melodische, kräftige aber nicht zu harte Mainstream-Metal den METALLICA hier spielen mag sicherlich nicht schlecht sein, so richtig anfreunden kann ich mich damit jedoch nicht da ich METALLICA als schnelle,harte Speed/Thrashband kennen und lieben gelernt habe. Mit dem Sound von "Kill 'em All" bis "Master of Puppets" hat dieses Album jedoch nicht mehr viel gemeinsam. Statt wütender Shouts gibts "richtigen" Gesang zu hören, statt krachender Riffs in Lichtgeschwindigkeit eher Midtempo orientierten Metal. Ich denke ab diesem Album spaltete sich das METALLICA Fan-Lager in zwei Hälften. Da sind die alten Fans die nicht verstehen können das die Band plötzlich so soft geworden ist (im Vergleich zu den frühen Tagen), und die neuen Fans die METALLICA vielleicht erst seit dieser Scheibe kennen. Ich persöhnlich finde die Scheibe hörbar aber chanchenlos im Vergleich zu den ersten Scheiben. Wenn du melodischen, gut produzierten Metal magst der nicht zu heavy ist bist du hier richtig, solltest du jedoch auf nackenbrecher Riffs stehen solltest du dich an die ersten drei Alben halten.
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am 15. Januar 2016
Haben sich Metallica bei ihren ersten 4 Alben eher als anspruchsvolle Thrashband einen Namen gemacht, bei denen man aber zugeben muss dass jedes Album wirklich sein ganz eigenes Charisma hatte, so hat man mit dem selbstbetitelten Metallica 1991 tatsächlich die Symbiose geschafft ihre Musik einem breiteren Mainstream-Publikum zugänglich zu machen ohne zu sehr seine bisherigen Wurzeln und den geschaffenen bisherigen Bandsound zu verleugnen(was eingeschworene Hardcore-Thrash-Fans teils anders sehen). Über den riffbetonten Rockhammer "Enter Sandman" braucht man keine Worte mehr verlieren, die gefühlvolle Schmuseballade "Nothing else Matters", sowie die Powerballade "The Unforgiven" gehören bis heute zum besten was in dem Metier jemals abgeliefert wurde, auch die anderen beiden kraftvollen Midtempo-Singles "Where ever I my roam" und "Sad but true" sind aller erste Sahne. Diese 5 Songs sind sicherlich auch die grössten Aushängeschilder des Albums, wobei auch die anderen 7 Songs des 62-minütigen Albums durchweg überzeugen können. "Holier than thou" und "Throuh the never" sind die beiden schnellsten Songs des Tempomässig recht gemässigten Albums(im Gegensatz zu früher). Bob Rock hat klanglich einen klasse Sound hinproduziert. Die Songs auf Metallica kommen insgesamt schneller auf den Punkt und sind nicht so sperrig als zuvor, die Spielzeiten der Songs halten sich im normalen Rahmen auf bei 3-6 Minuten, "My friend of misery" ist mit 6:47 Minuten der längste Song, was Metallica auf vorigen Alben teils deutlich überschritten haben. Das Album ist wirklich ein eingängiges klasse Teil geworden, auf dem Metallica es verstehen einer breiteren Masse ihre Musik näher zu bringen. So gut sollten Metallica danach nie mehr werden, die Nachfolger, der Doppelschlag Load(1996) / Reload(1997) schlägt musikalisch in eine ähnliche Kerbe, jedoch qualitativ lange nicht so zwingend, dort geht es recht viel belangloser und langweiliger zu.

Die Kultscheibe Metallica von Metallica ist Musikgeschichte, und gehört in die Sammlung eines jeden Musikinteressierten !
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am 19. August 2005
Das selbstbetitelte *Metallica* war das insgesamt fünfte und, man kann getrost sagen, das wohl erste richtige Erfolgsalbum der US-Truppe um Lars Ulrich, James Hetfield und Kollegen. Die vorab ausgekoppelte Single *Enter Sandman*, die auf MTV rauf und runter gespielt wurde, erwies sich als gnadenloses Zugpferd für den Erfolg der *Schwarzen* und legte gleichzeitig den Grundstein für eine Metallica-Hype, die ich bis heute nicht nachvollziehen kann.

Einen musikalischen Vergleich mit den vier Vorgängeralben konnte die Scheibe nämlich zu keiner Sekunde antreten. Es gab keine überlangen, starken Instrumentalpassagen, keine ausufernden Soli, keine Nackenbrecher und kein wirklich hartes Riffing, was Bestandteile jeder früheren Metallica-Scheibe war. Dafür bot man kommerziell aufgebaute Songs in bewusst kurz gehaltener Länge mit knackigen Lyrics.

Ich habe die Scheibe seit dieser Zeit bestimmt schon über 50 mal laufen lassen, kann aber immer noch nicht genau sagen, ob sie gut oder schlecht ist. Die Wahrheit liegt wohl mal wieder irgendwo dazwischen. Mein Problem mit *Metallica* liegt eindeutig an dem Umstand das außer den (damals) ausgekoppelten Singles wirklich nichts im Ohr hängen geblieben ist. Neben großartigen und signifikanten Riffs und Melodien tummeln sich jeden Menge Nebensächlich- und Langweiligkeiten auf Basis musikalischer Magerkost, die Metallica ein paar Jahre früher nicht mal als B-Sides verwendet hätten.

Letztendlich überzeugen kann mich das Album heute immer noch nicht. Es klingt einfach zu zahm und poppig. Live dagegen (Nürnberg, 1993) waren die neuen Songs von ganz anderem Kaliber und fielen unter Klassikern wie *Seek And Destroy* oder *One* nicht weiter negativ ins Gewicht.

Mein Fazit ist ganz eindeutig: dieses unausgegorene Scheibchen muß man NICHT unbedingt besitzen!
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am 2. Januar 2003
Viele Leute behaupten, Metallica haben mit diesem Album und allem, das sie später produzierten ihre echten Fans verraten und sich dem Mainstream angepasst. Das Album sei kein Thrash-Metal mehr wie früher, sondern nur noch Kommerz-Mist. An all diese Leute: Überlegt mal, was ihr da von euch gebt, denn...
Fakt ist:
1. Das Album IST komplett anders als die alten. Aber wieso ist das ein Problem? Kein Metallica Album ist gleich wie das das andere. RTL war beispielsweise komplett anders als KEA. MOP war wieder anders und AJFA ist wieder anders. Aber jedes ist für sich ein in sich geschlossenes Meisterwerk.
2. Die Songs sind zwar kürzer, einfacher, teilweise auch langsamer aber keineswegs weniger "Heavy". Wer behauptet, ein Song wie "Sad but true" sei nicht heavy, der hat wohl zu viele Pillen geschluckt. Und richtig schnelle Songs sind mit "Holier than thou" oder "Through the never" auch vorhanden.
3. Das Album war ein riesiger kommerzieller Erfolg. Warum? Metallica machten wie immer geniale Stücke. Und zum ersten mal wurden diese richtig gut produziert. "Justice" wäre ein absoluter Hammer gewesen, wenn nicht diese schwache Produktion wäre. Hier kommt alles 100% sauber rüber. Die Gitarren, der Bass, Drums und der Gesang sind perfekt eingespielt.
4. Man schaue sich nur mal die Menge an hervorragenden Tracks an:
- Sandman: Wer kennt diesen Hammer nicht? Einfach genial!
- Sad: Heavier gehts nicht! Sogar noch schwerer und dunkler als der Kult-Song "The thing that should not be"
- Unforgiven: Geniale Ballade mit einer Melodik, die man nie mehr vergisst. Ähnlich gut wie die früheren Meilensteine "Fade to Black" und "Sanitarium"
- Roam: Ein Klassiker! Typisch Metallica! Langsames, bedrohliches Intro, dann gehts richtig ab mit einem groovigen, fetten Heavy-Midtempo Song.
- Nothing: Kennt jeder! Gibt es eine bessere Ballade?...
- Wolf: Einfach nur cool! Dazu hätten sie ein Wahnsinns-Video machen können...
- Misery: Geniale Bass-Melodie! Sollte ursprünglich das Instrumental der Scheibe werden, was ich ganz ehrlich gesagt, auch besser gefunden hätte. Der Refrain ist nämlich leider nicht der Ober-Hammer. Dafür ist der Mittelteil mit dem depressiven Bassspiel und den leise wispernden Gitarren-Klängen so was von genial, dass mir jedes mal Schauer über den Rücken laufen.
Aus all diesen Gründen kann ich dieses Album uneingeschränkt jedem empfehlen, der auch nur ein bisschen was für Rock und Metal übrig hat. Leute, die euch davon abraten, achten eben nur auf Äusserlichkeiten und hören nicht der Musik zu. Und darum gehts doch: Um die Musik. Und auf dieser CD findet ihr einige musikalische Meisterstücke.
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am 31. Dezember 1999
Metallicas warscheinlich erfolgreichste Platte, ob wohl ich persönlich die Justice for all besser finde. Auf dieser Scheibe schlagen sie einer eher Rock und Songorientierte Richtung ein, allerdings muß man zugeben, daß die Technik des Riff an Riff reihens auf besagter Vorgängerplatte bereits bis an die Grenzen ausgereizt wurde. Auch wenn die darauffolgenden Metallicaplatten für meinen Geschmack dann wirklich zu glatt ausgefallen sind, sind auf diesem Werk ein paar wirklich gute Songs zu finden, so z. B. Enter Sandman, oder Nothing Else Matters. Außerdem ist auf dieser Platte die Band erstmals in dem Sound zu hören, denn sie schon von Anfang an verdient hätte. Das Schlagzeug klingt richtig fett und satt, die Gitarren ebenso, und wenn Kirk Hammet das Wah - Wah benutzt fragt man sich, warum er das nicht eigentlich schon viel früher getan hat, und James Hetfield entdeckt zum ersten Mal, daß er bei Bedarf auch richtig singen kann und bereichtert die Band so um eine weitere Farbe. Auf jeden Fall reinhören. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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