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am 1. Januar 2012
ReLoad

Als 1996 Load herauskam wurde dieses Album schlecht gemacht, kritisiert und bemängelt wie kaum ein anderes Album je zuvor. Ich kann diese unzähligen Miesmacher nicht verstehen. In Ordnung; es ist kein Thrash-und Speedmetal mehr, aber so ein Stilwechsel ist nichts schlechtes. Generell finde ich es toll, wenn Bands sich weiterentwickeln, und dass haben Metallica mit Load hervorragend gemeistert. Load ist von Anfang an in meinen Augen ein Meisterwerk gewesen und das wird es auch immer bleiben.
Ein Jahr nach Load erschien der Nachfolger ReLoad. Stilistisch sind beide Alben gleich, aber Load gefield mir deutlich besser! ReLoad hat folgendes Problem: Alle guten Songs befinden sich am Anfang und danach verflacht ReLoad immer weiter, weil die folgenden Songs das Niveau einfach nicht halten können.
Load bot noch freche und fetzige Songs, wie 'Ain't My Bitch', '2X4' und 'King Nothing'. Aber auf ReLoad bekommt man 'Where The Wild Things Are'und 'Attitude'.
Aber an der Stelle möchte ich ReLoad nicht schlecht reden. Es hat, genauso wie Load, seine Highlights und leider auch seine Ausfälle, auch wenn bei Load bei weitem nicht so viele Ausfälle vorhanden waren.
Aber jetzt zu den Songs im Einzelnen:

Fuel
Standardsong auf Konzerten. Schneller und eingängiger Song, der sofort ins Ohr geht.
Aber bei weitem nicht der beste Song des Albums.
9/10

The Memory Remains
Ebenfalls auf jedem Konzert gespielt, aber ich kann dem Song nicht sonderlich viel
abgewinnen. Live sicherlich toll, aber dieses da-da-da von Marianne Faithfull nervt und
macht den Song einfach nur peinlich.
6/10

Devil's Dance
Yeah! Langsam und groovend und ein richtiger Hammer! Geht ins Ohr und ist wie eine Walze,
die alle überrollt die sich ihm in den Weg stellen. Ein toller Song, aber ein Spätzünder.
9/10

The Unforgiven II
Was für ein Song! Der beste von ReLoad und einer der besten von Metallica überhaupt. Toller Refrain und Emotionen
in Hetfields Stimme. Ein Song, den man immer und überall hören kann. Schade, dass der Song nur einmal live gespielt wurde.
Ich finde ihn auf jeden Fall tausend mal besser als Fuel und Memory Remains. Ganz großes Kino, was einem hier geboten ist!
Nach diesem Song geht es aber nur noch bergab.
11/10

Better Than You
Schneller, flotter Song. Allerdings kann ich den Song gar nicht ab. Auch nach mehrmaligem Hören nervt der Refrain immernoch. Warum hat dieser Song eigentlich einen Grammy erhalten?
4/10

Slither
Gott oh Gott. Was für ein schlechter Song. Ein wirkliches Desaster. Slither ist ein Midtempo-Song im Tempo
von Prince Charming, kommt aber nicht im entferntesten an diesen heran.
3/10

Carpe Diem Baby
Dieser Song hat einen tollen Groove; schade dass aus diesem Song nicht mehr gemacht wurde, denn er hat Potenzial.
Aber dennoch wirkt er unfertig und man hat das Gefühl, einen Demosong zu hören.
7/10

Bad Seed
Ganz in Ordnung. Hat die ein oder andere Stelle, aber im Endeffekt nichts Besonderes. Aber ne nette Double-Bass Einlage ab 2:00.
7,5/10

Where The Wild Things Are
Langweiliges Gejamme! Will nicht in den Kopf hinein und man ist wirklich froh, wenn es vorbei ist.
Der schlechteste Song von ReLoad!
2/10

Prince Charming
Jaa, den Song mag ich! Der fetzt und erinnert an die guten Songs von Load. Ein Highlight und ein Song den man immer wieder hört.
9/10

Low Man's Lyric
Interessante, ungewöhnliche und berührende Ballade. Ist eigentlich mit keinem Metallica-Song vergleichbar, vielleicht "Mama Said", aber sonst nicht. Mir gefällt's!
9/10

Attitude
Laangweilig. Ist zwar schnell, aber das macht keinen guten Song aus. Einfach zum einschlafen und regt zum skippen an.
2/10

Fixxxer
Wächst mit dem mehrmaligem Hören. Kommt zwar nicht an Outlaw Torn heran, aber dieser Song ist eine Perle für sich.
9/10

Fazit:
Eindeutig das schlechteste Metallica-Album. Ich habe mich mit diesem Album genauso viel beschäftigt wie mit Load, aber mit den meisten Songs werde ich nicht warm.
Mein Lieblingsalbum wird immer Ride The Lightning sein und ReLoad ist da keine Konkurrenz. Wenn ihr eure Zeit sinnvoll verwenden wollt, dann hört Load, Ride The Lightning, Master Of Puppets oder Death Magnetic. Aber dieses Album könnt ihr euch sparen, auch wenn es echte Highlights bietet.

Anspieltipps:
Fuel
Devil's Dance
The Unforgiven II
Prince Charming
Low Man's Lyric
Fixxxer
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Im November 1997 erschien das siebte Studioalbum von Metallica aus den Staaten. "Reload" wurde eingespielt von
James Hetfield - Vocals, Rhythm Guitar
Kirk Hammett - Lead Guitar
Jason Newsted - Bass Guitar
Lars Ulrich - Drums, Percussion
Produziert wurde das Album von Bob Rock, James Hetfield und Lars Ulrich. Die meisten Songs stammen von Hetfield und Ulrich.

Ich war damals sehr gespannt, ob Metallica den gleichen musikalischen Weg gehen wie auf dem Vorgänger "Load" (1996), oder ob es wieder Thrash Metal zu hören gibt. Direkt vorweg, "Reload" geht in die gleiche Richtung des Vorgängers. Es gibt eine Mischung aus Hard Rock und Heavy Metal zu hören. Manchmal würde ich auch nur von Rock reden. Von Thrash Metal ist jedenfalls weit und breit nichts zu hören.
Es geht gut los mit dem flotten Metal Song `Fuel`. Auch die Single `The memory remains`, mit Gastsängerin Marianne Faithfull, gefällt mir. Auch der dritte Titel `Devil's dance` kann überzeugen. Aber ab `The unforgiven II` wird es immer lahmer und langweiliger. Es muss ja nicht unbedingt Thrash sein, aber die Tracks müssen überzeugen und fesseln. Aber genau das passiert viel zu selten. Offenbar ist den Herren Hetfield, Ulrich und Hammett kaum was vernünftiges eingefallen. Jason Newsted bekam eh nur für ein Lied Credits. Erst das lange, abschließende `Fixxxer` geht wieder als überdurchschnittlich durchs Ziel.

"Reload" ist nicht besser als "Load". Die Jungs von Metallica waren in meinen Augen auf dem Holzweg. Gut verkauft hat sich das Album trotzdem. Egal, man hätte aus beiden Alben EIN gutes machen können. Die anderen Titel hätte man nicht gebraucht. Aufgrund einiger weniger guten Songs und der amtlichen Produktion halte ich noch 3 Sterne für gerechtfertigt.
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am 23. August 2015
Für Reload(18.11.1997) gilt dass gleiche als auch für Load(1996) - Quantität ist nicht gleich Qualität. Grösstenteils gemeinsam mit Load geschrieben hat das Album bei 13 Songs mit einer Spielzeit von 76 Minuten einfach seine Längen. Die progressiven epischen Longtracks kommen nicht im entferntesten an die Songs von Hit-Alben wie Master of Puppets(1986) oder And Justice for all...(1988) heran. Bob Rock ist hier abermals Hauptproduzent neben Hetfield/Ulrich. Die Songs sind meist Midtempo-Hardrock, von Heavy Metal oder gar Thrash-Metal ist kaum etwas vorzufinden, einige Passagen sind sogar von Country-Klängen beeinflusst. Mit dem fast schon furios punkigen schnellen Opener "Fuel" fängt das Album recht heftig an, jedoch schon bei der ersten eingängigen Mainstream-Single "The Memory Remains"(mit Gastsängerin Marianne Faithful) geht es recht gemächlich zu, der nächste Song ist der schleppende Rock-Stampfer "Devils Dance", bevor mit "The Unforgiven II" eine deutlich schwächere Ballade folgt als es das Original war. Ansonsten sind noch halbwegs hörbar, die 3 Rocker "Attitude","Better than you" und "Prince Charming" sowie das monumentale Abschlussstück "Fixxxer", den Rest empfinde ich als belanglos und langweilig. Man bekommt an brauchbaren Songs eine Spielzeit von 45 Minuten zusammen, besser wäre es aber gewesen man hätte aus Load und Reload ein Album gemacht, anstatt auf den beiden Alben jede Menge unnützen Ausschuss zu präsentieren. Insgesamt hat das Album schon einen ähnlichen Musikstil wie das schwarze Album, aber eben mit schwächeren Songs, und angereichert mit einigem experimentellem. Nicht dass das Album unbedingt total schlecht wäre, aber es war bis dahin das schwächste von Metallica, auch einen Hauch schwächer als Load. Braucht man nicht!
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am 4. November 2008
Ein gutes, auf seine Art und Weise sogar sehr gutes Album hätten Metallica schaffen können, wenn sie sich entschlossen hätten, das beste Material von "Load" und "Reload" auf eine einzige CD zu brennen. Grund dafür ist, dass auf "Reload" genau wie auf dem Vorgänger eine handvoll gelungener Songs einigen Füllern gegenübersteht. Der Unterschied im Songwriting ist gleich null (logisch, die Songs stammen ja aus den gleichen Sessions), sodass alles was für "Load" gilt auch für den Nachfolger gesagt werden kann.

Der Einstieg ist mit "Fuel" denkbar günstig gewählt - eine schnelle und einfache Nummer, die auf Anhieb gefällt. An weiteren guten Songs sind "The Unforgiven II" (übertrifft meiner Ansicht nach das Original, von Teil 3 auf "Death Magnetic" ganz zu schweigen) und "Slither" (mit leichten "Sad But True" Anleihen) auszumachen. Das schwer groovende und langsame "Devil's Dance" geht ebenfalls in Ordnung. Mit "The Memory Remains" ist auch diesmal ein herausragender Track vorhanden, der gut ins Ohr geht und durchaus Langzeitwirkung entfaltet. Sehr ansprechend ist dabei der Gesang von Marianne Faithful (kommt im Video besonders gut und ist natürlich ein Mitsing-Garant bei Konzerten). Diesmal ist auch das überlange Stück ("Fixxxer") spannender geraten. Bei den Balladen hat meiner Ansicht nach allerdings "Low Man's Lyric" ganz klar das Nachsehen hinter "Mama Said", obwohl beide "Nothing Else Matters" um Längen schlagen.

Der Rest der Scheibe plätschert für meine Ohren eher vor sich hin. Zur Mitte hin gibt es mit "Carpe Diem Baby" und "Bad Seed" zwei Totalausfälle zu hören. Ähnliches muss man über "Attitude" und "Better Than You" sagen, die überhaupt nicht zünden wollen. Überhaupt lässt auf der zweiten Albumhälfte neben dem angesprochenen "Fixxxer" lediglich "Prince Charming" ein wenig aufhorchen. Zumindest interessant, aber insgesamt doch eher durchwachsen ist auch "Where The Wild Things Are", das merkwürdig-hypnotisch aus den Boxen kommt, was aber nur in bestimmten Stimmungslagen (des Hörers) zu gefallen weiß.

Abschließend muss man - leider - konstatieren, dass "Reload" genauso wenig wie "Load" vollends überzeugen kann. Zu viel Durchschnitt befindet sich auf beiden Platten, wenn man die besten Songs auf eine CD gepackt hätte (dazu vielleicht noch den guten "Mission: Impossible 2" Soundtrack-Beitrag "I Disappear"), wäre ein ansprechendes Album herausgekommen, dass 4 Sterne locker verdient hat. So müssen es 3 sein, einer Band mit dem Talent von Metallica eigentlich unwürdig. Was man "Reload" (genau wie allen anderen Alben der Kalifornier aus den 1990ern) auf jeden Fall zugute halten kann, ist die amtliche Produktion. Weder zwischen 2000 und 2008 noch zwischen 1983 und 1990 gab es einen ähnlich druckvollen und transparenten Sound von den Jungs zu hören - ich höre schon, wie die Szene-Wächter "Ausverkauf" und "Weichspüler" schreien, aber mir ist ein Mix, der die Feinheiten der Musik erkennen lässt lieber... auch wenn das mit der Songqualität praktisch nichts zu tun hat.
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am 1. März 2004
Das beste Album der Ära zwischen "Load" und "St.Anger". Nach den ruhigen Klängen des Vorgängers "Load" haben Metallica wieder zur Härte zurück gefunden. Naturlich kann das Album nicht ganz an Klassiker wie "Master of Puppets" und "...and Justice for all" anknüpfen, trotzdem ist Metallica hier ein geniales Album gelungen. Lars Ulrich darf wieder auf seine Drums einhämmern, James Hetfield röhrt ins Mikro fast wie in alten Zeiten, Kirk Hammett zaubert geile Riffs aus dem Ärmel und Jason Newsted liefert die beste Bass-Performance seit "...and justice for all".
Auch wenn dieses Album nicht so gut ist wie die ersten Alben, so sind Songs wie "Fuel", "The Memory Remains" und "The Unforgiven II" echte Klassiker, die ins Ohr gehen.
Fazit: Trotz neuem Stil: Spitzen Teil mit super Sound.
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am 3. September 2008
Nur ein Jahr nachdem Metallica "Load" auf den Markt brachten, legte die Band mit "ReLoad" den Nachfolger vor, mit der Erklärung es seien Stücke, die in der Load-phase aufgenommen wurden, da es ursprünglich als Doppelalbum geplant war, und das "Reload" etwas härter wäre als der Vorgänger. Dummerweise interpretierten viele Fans der alten Alben zuviel in diese Äußerrungen hinein und waren später furchtbar enttäuscht als (schon wieder) kein Thrash Metal geboten wurde. Ich für meinen Teil bin dagegen sehr zufrieden mit "ReLoad". Der Weg den Metallica mit dem Vorgänger eingeschlagen hatten, wurde konsequent weitergegangen, auch wenn noch ein bisschen experimentiert wurde. Im Grunde ist es wieder der Hardrock-Stil mit Einflüssen aus Blues, Country, Alternative und Metal. Nur ragt der Alternative-Part etwas heraus, was sich vor allem in Songs wie "Memory Remains" und "Fixxxer" bemerkbar macht. Ausserdem sind ein paar Metal-Nummern wie "Fuel" und "Prince Charming" vorhanden, wenn es auch zugegebenermaßen kein 100%er Metal ist. Insofern kann man das Album ruhig härter als seinen Vorgänger bezeichnen.
Ansonsten hat sich fast nix verändert. Die Jungs tragen die selbe merkwürdige Mode (Hach, die 90er *grins*), Kirk Hammet's Solos bestehen immer noch fast ausschließlich aus dem Wah-Pedal, James' Gitarre hat denselben geilen schmutzigen Klang, seine Stimme ist immer noch auf dem Höhepunkt und die Produktion ist immer noch vom Feinsten.

Titelbewertung:
Fuel: Und gleich ein Brett zu Anfang. Sehr geil. (5/5)
The Memory Remains: Alternative-Song mit ordentlich Groove. Nur der Einsatz von Marianne Faithful ist etwas übertrieben. Ansonsten sehr gut. (5/5)
Devil's Dance: Absolutes Bass-Monster! Wird nicht umsonst auch heute noch auf Konzerten gespielt. (5/5)
The Unforgiven II: Der zweite Teil muss sich nicht vor dem Original verstecken. Diese Country-lastige Ballade ist zumindest genauso klasse! (5/5)
Better Than You: Gutes Lied mit kleineren Schwächen. (4/5)
Slither: Blues-Hardrock-Song mit geilen Riffs! Sauber! (5/5)
Carpe Diem Baby: Wieder ein Bassmonster mit Groove. (5/5)
Bad Seed: Laute Bässe, harte Riffs, Hammersolo, alles vorhanden in diesem starken Song. (5/5)
Where the Wild Things Are: Eine sehr merkwürdige Alternative-Nummer. Sicherlich Geschmackssache. Mir gefällt es sehr gut. Düster, komisch, anders, gut. (5/5)
Prince Charming: Ein Metalsong der auch aufs schwarze Album gepasst hätte. Das Lied geht sowas von ab. Geil! (5/5)
Low Man's Lyric: Zuerst sehr gewöhnungsbedürftig wegen der Strings, doch im Endeffekt eine sehr schöne Ballade. (5/5)
Attitude: Auch gewöhnungsbedürftig, aber wegen toller Riffs ein guter Song. (4/5)
Fixxxer: Mal wieder ein langsamer Abgang, der auch durch geile Riffs und Atmosphäre überzeugen kann. Sehr gut! (5/5)

ReLoad ist somit eine weitere geniale Hardrock-Scheibe von Metallica. Etwas härter als Load und zumindest genauso gut. Auch hier gilt wieder: Wer von Metallica immer nur Thrash Metal erwartet, sollte die Finger hiervon lassen. Doch alle die ein sehr gutes Stück zeitloser Rockmusik hören wollen, denen ist dieses Album wärmstens zu empfehlen.
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am 30. Oktober 2008
würde eine x-beliebige oder unbekannte band ein album wie "reload" herausbringen, die ganze rockwelt würde kopfstehen vor begeisterung! aber da metallica es gewagt haben, sich weiterzuentwickeln und nicht immer nur ganz den gleichen trash wie seit "kill em all" (ein album, für das ich persönlich, ähnlich wie "ride the lightening", nicht so viel übrig habe), wird gebuht, daß die scheiben klirren! objektiv betrachtet ist "reload" ein spitzenalbum, erstklassig produziert und mit echten klassikern ausgestattet. hetfields organ ist gut wie immer und songs wie "fuel", "the memory remains", "carpe diem baby" passen hervorragend in jedes live-set.
ich kann nur jedem heavy-fan (allerdings, wie man sieht, nicht jedem metallica-fan) zum kauf raten!
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am 21. Mai 2003
Nach der Enttäuschung durch das unerwartet ruhige und blusige "Load" legten Metallica nun den angekündigten zweiten Teil ihres kreativen Höhenflugs nach, mit Namen "Reload". Und dieses Album wurde verhalten aufgenommen. Zwar hatten wieder alle Lieder den Metallica-Sound des 91er-Albums, den man auf "Load" sehr vermisst hatte, jedoch ergab sich hier schon wieder kein beeindruckendes Gesamtwerk. Wieder fing es vielversprechend an, mit einer schnellen Nummer, die dem Opener von "Load" sehr ähnelte, und auch die beiden Single-Hits "The Memory..." und "Unforgiven II" konnten noch wohlwollen erzeugen, aber, abgesehen von der grandiosen Ballade "Poor Man's...", sowie "Attitude" und "Better Than..." wollte nichts so richtig mitreissen. Wieder einmal kam gerade in der Mitte etwas Langeweile auf. Auch hier muss man sich den einzelnen Liedern intensiver und einzeln widmen, was normalerweise kein Kompliment für die Produzenten des Albums darstellt. Insgesamt ist das Gros des Songmaterials auf "Reload" zwar metallastiger, aber auch schwächer, als auf "Load". Wirklich schwach ist keines der Stücke, aber Lieder wie "Bad Seed", "Devils Dance", "Slither" oder "Where The Wild..." sind wenig spektakulär, kaum einfallsreich, und zusammen können sie die Faszination für ein Album einer Band, von der man bisher dauerhaft Grossartiges gewohnt war, nicht aufrecht erhalten. Somit ist das Album gerade in der Mitte, wo sich die schwächsten Stücke ballen, etwas langatmig. Jeder dieser Songs hat etwas Gutes - ein gutes Riff, einen guten Refrain - aber dazwischen auch viel einfallsloses, undurchdachtes, und entsteht einfach kein wirklich starker Eindruck. Es fehlt Atmosphäre. Das Lied "Carpe Diem..." ist eines, bei dem man fast Bedauern empfindet, dass es sich schon auf diesem Album befindet. Hier hätte wirklich ein Topsong enstehen können, jedoch wirkt er unreif. Viele Passagen beginnen vielversprechend, werden dann getrübt, eine Spannung wird aufgebaut und zu früh abgebrochen, Riff und Tempiwechsel harmonieren nicht. Schade, in Ansätzen ist es sehr gut.
Die Investition für das Album lohnt sich aber auch hier. Es ist kein Album, dessen Songs zu schwach wären. "Fuel", "The Memory...", "Unforgiven II", "Better Than...", "Attitude", "Fixxxer", und vorallem das Highlight "Poor Man's..." sind hervorragende Metallica-Stücke. Der Rest befindet sich auf einem Niveau, welches man mit dem von zB. "The God That Failed" oder "Through The Never" gleichsetzen könnte - Lieder, die man nur zum Durchschnittlichen Metallicas zählen kann, obgleich es viele Bands mit Plattenvertrag gäbe, die froh wären, auch nur einmal ein Lied dieser Qualität komponieren zu können. Etwas eigenartig wirkt auch, dass man hier einiger der allerstärksten Songs der gesamtem (Re)Load Session die Masse der Allerschwächsten regelrecht "einklammern" lies. Es entstehen schon komische Spannungsbögen, wenn man sich dieses Album von vorne bis hinten anhört. Kein Album, welches man einem Metallica distanziert gegenüberstehenden Rockfan geben würde, um ihn von dieser Band zu überzeugen, aber dennoch ein Besseres aus dem Heavy-Metal-Bereich dieser Zeit.
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am 30. Juli 2013
So ich melde mich auch mal zu Wort um meine Meinung in die Rezensionen einfließen zu lassen.
Ich habe das Album jetzt ungefähr seit 8 Monaten und habe es mir Anfangs nur wegen "The Memory Remains" und "Fuel" geholt.
Damals konnte ich mir das Album nur bis "Better than you" anhören. Dann hatte ich keine Lust mehr.
Aber damals stand ich auch noch mehr auf die "alten" Metallica Alben.
Und nun wünsche ich mir ab und zu mal was "ruhigeres" von den Jungs und greife dann immer wieder gerne zu den "(Re)Load" Alben, da sie eine gute Genre Mischung sind. Schnell aber auch ruhig und "Hard Rockig" sowie "Bluesig".

Also abschließend kann ich sagen das wenn man gerade mal als erstes Album eins der Älteren Werke hat, man nicht zu diesen Greifen sollte, nicht das die einen "Abschrecken".
Die schlechten Bewertungen werden m.M.n. dem Album nicht gerecht.
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am 12. Januar 2013
Als seinerzeit "Load" erschien war ich weniger über die Musik überrascht als über das neue Image der Band. Wer damals tatsächlich Thrashgewitter erwartet hatte, dem war wohl das "Black-Album" entgangen.

Als ich "Reload" hörte, glaubte ich ein musikalisches Puzzle vorzufinden. Man nehme "Load" und versetze es mit "Reload" und man hat ein Spitzenalbum! Der Gedanke hinter dem Ganzen war jedoch offensichtlich ein anderer (Metallica sagten seinerzeit, dass sie es nicht verkraften konnten, einen fertigen Song nicht zu veröffentlichen - hätten sie es mal besser getan).

Das Resultat hat somit die eine oder andere Enttäuschung zu bieten. Nach einigen Durchläufen hatte ich immer wieder die Fernbedienung zur Hand um in unregelmäßigen Abständen die Skip-Taste zu drücken.
Sicher, "Fuel" und "The Memory remains" wissen zu gefallen, "Better than you" ist verglichen mit den übrigen Songs ein harter Kracher, "The Unforgiven II" ist als "kleiner Bruder von The Unforgiven" auch eine nette Überraschung, zieht im direkten Vergleich jedoch den Kürzeren.
"Where the wild things are" ist für meine Ohren sehr spannend und ich mag den Song gerne und "Low man's lyric" ist um Klassen besser als "Mama said" (Load).
"Fixxxer" ist genauso wie "The outlaw torn" (Load) als Finale der Kracher. Die übrigen Songs wollen mir absolut nicht ins Ohr, selbst für B-Seiten klingen sie mir noch zu belanglos.
Zwar wird man hier nicht so sehr belästigt wie von "Ronnie" (Load), aber eine Band dieser Klasse hätte sich ein zweites Fast-Gutes-Album verkneifen können.

Ich möchte es der Band gar nicht übel nehmen, weiterhin mit gezogener Handbremse zu spielen, denn auch hier sind sie in der Lage Spannendes zu liefern. Für mich als Hörer klingen die vier auf diesem Album aber ausgelaugt, teilweise uninspiriert und schreien förmlich nach einer Auszeit.

Tja, was macht man nun mit diesem Album? Wie dankt man es einer Band, die mehrmals Musikgeschichte geschrieben hatte und sich das Recht herausnimmt, etwas anderes zu spielen?
Anstatt zu meckern, dass die Haare ab sind und es eine Menge Füller auf diesem Album gibt, bedanke ich mich für die anderen Songs - die teilweise sehr stark und interessant sind.
Hätte man sich auf 8 Songs beschränkt, das Pendel hätte zwischen 4 und 5 Sternen gehangen - so schwanke ich zwischen 3 und 4 Sternen... der Realität ins Auge geblickt sind es 3 Sterne, und das ist ja auch nicht schlecht
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