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5.0 von 5 Sternen Der sehr gute Nachfolger zu Load!
Nur ein Jahr nachdem Metallica "Load" auf den Markt brachten, legte die Band mit "ReLoad" den Nachfolger vor, mit der Erklärung es seien Stücke, die in der Load-phase aufgenommen wurden, da es ursprünglich als Doppelalbum geplant war, und das "Reload" etwas härter wäre als der Vorgänger. Dummerweise interpretierten viele Fans der alten Alben...
Veröffentlicht am 3. September 2008 von Ananasfighter89

versus
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3.0 von 5 Sternen Nicht wirklich Metallica
1997 kam der Nachfolger von LOAD heraus, der eigentlich ursprünglich mit diesem zusammen eine Doppel-CD bilden sollte. Wohl aus plattenfirmentechnischen Gründen entschieden sich die Jungs von Metallica dann doch dagegen. Fragt sich, wie bei einer Doppelscheibe das Albumcover ausgesehen hätte. Beide Motive zusammengemischt? Blut mit Urin UND Sperma? Aber...
Veröffentlicht am 14. Juli 2011 von A. Rojahn


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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der sehr gute Nachfolger zu Load!, 3. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Reload (Audio CD)
Nur ein Jahr nachdem Metallica "Load" auf den Markt brachten, legte die Band mit "ReLoad" den Nachfolger vor, mit der Erklärung es seien Stücke, die in der Load-phase aufgenommen wurden, da es ursprünglich als Doppelalbum geplant war, und das "Reload" etwas härter wäre als der Vorgänger. Dummerweise interpretierten viele Fans der alten Alben zuviel in diese Äußerrungen hinein und waren später furchtbar enttäuscht als (schon wieder) kein Thrash Metal geboten wurde. Ich für meinen Teil bin dagegen sehr zufrieden mit "ReLoad". Der Weg den Metallica mit dem Vorgänger eingeschlagen hatten, wurde konsequent weitergegangen, auch wenn noch ein bisschen experimentiert wurde. Im Grunde ist es wieder der Hardrock-Stil mit Einflüssen aus Blues, Country, Alternative und Metal. Nur ragt der Alternative-Part etwas heraus, was sich vor allem in Songs wie "Memory Remains" und "Fixxxer" bemerkbar macht. Ausserdem sind ein paar Metal-Nummern wie "Fuel" und "Prince Charming" vorhanden, wenn es auch zugegebenermaßen kein 100%er Metal ist. Insofern kann man das Album ruhig härter als seinen Vorgänger bezeichnen.
Ansonsten hat sich fast nix verändert. Die Jungs tragen die selbe merkwürdige Mode (Hach, die 90er *grins*), Kirk Hammet's Solos bestehen immer noch fast ausschließlich aus dem Wah-Pedal, James' Gitarre hat denselben geilen schmutzigen Klang, seine Stimme ist immer noch auf dem Höhepunkt und die Produktion ist immer noch vom Feinsten.

Titelbewertung:
Fuel: Und gleich ein Brett zu Anfang. Sehr geil. (5/5)
The Memory Remains: Alternative-Song mit ordentlich Groove. Nur der Einsatz von Marianne Faithful ist etwas übertrieben. Ansonsten sehr gut. (5/5)
Devil's Dance: Absolutes Bass-Monster! Wird nicht umsonst auch heute noch auf Konzerten gespielt. (5/5)
The Unforgiven II: Der zweite Teil muss sich nicht vor dem Original verstecken. Diese Country-lastige Ballade ist zumindest genauso klasse! (5/5)
Better Than You: Gutes Lied mit kleineren Schwächen. (4/5)
Slither: Blues-Hardrock-Song mit geilen Riffs! Sauber! (5/5)
Carpe Diem Baby: Wieder ein Bassmonster mit Groove. (5/5)
Bad Seed: Laute Bässe, harte Riffs, Hammersolo, alles vorhanden in diesem starken Song. (5/5)
Where the Wild Things Are: Eine sehr merkwürdige Alternative-Nummer. Sicherlich Geschmackssache. Mir gefällt es sehr gut. Düster, komisch, anders, gut. (5/5)
Prince Charming: Ein Metalsong der auch aufs schwarze Album gepasst hätte. Das Lied geht sowas von ab. Geil! (5/5)
Low Man's Lyric: Zuerst sehr gewöhnungsbedürftig wegen der Strings, doch im Endeffekt eine sehr schöne Ballade. (5/5)
Attitude: Auch gewöhnungsbedürftig, aber wegen toller Riffs ein guter Song. (4/5)
Fixxxer: Mal wieder ein langsamer Abgang, der auch durch geile Riffs und Atmosphäre überzeugen kann. Sehr gut! (5/5)

ReLoad ist somit eine weitere geniale Hardrock-Scheibe von Metallica. Etwas härter als Load und zumindest genauso gut. Auch hier gilt wieder: Wer von Metallica immer nur Thrash Metal erwartet, sollte die Finger hiervon lassen. Doch alle die ein sehr gutes Stück zeitloser Rockmusik hören wollen, denen ist dieses Album wärmstens zu empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss im Ohr reifen wie ein guter Wein, 30. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Reload [Explicit] (MP3-Download)
So ich melde mich auch mal zu Wort um meine Meinung in die Rezensionen einfließen zu lassen.
Ich habe das Album jetzt ungefähr seit 8 Monaten und habe es mir Anfangs nur wegen "The Memory Remains" und "Fuel" geholt.
Damals konnte ich mir das Album nur bis "Better than you" anhören. Dann hatte ich keine Lust mehr.
Aber damals stand ich auch noch mehr auf die "alten" Metallica Alben.
Und nun wünsche ich mir ab und zu mal was "ruhigeres" von den Jungs und greife dann immer wieder gerne zu den "(Re)Load" Alben, da sie eine gute Genre Mischung sind. Schnell aber auch ruhig und "Hard Rockig" sowie "Bluesig".

Also abschließend kann ich sagen das wenn man gerade mal als erstes Album eins der Älteren Werke hat, man nicht zu diesen Greifen sollte, nicht das die einen "Abschrecken".
Die schlechten Bewertungen werden m.M.n. dem Album nicht gerecht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht wirklich Metallica, 14. Juli 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Reload (Audio CD)
1997 kam der Nachfolger von LOAD heraus, der eigentlich ursprünglich mit diesem zusammen eine Doppel-CD bilden sollte. Wohl aus plattenfirmentechnischen Gründen entschieden sich die Jungs von Metallica dann doch dagegen. Fragt sich, wie bei einer Doppelscheibe das Albumcover ausgesehen hätte. Beide Motive zusammengemischt? Blut mit Urin UND Sperma? Aber egal.

Wer LOAD kennt, sollte sich innerlich bereits darauf eingestellt haben, dass Metallica mit diesen beiden Alben eher in Richtung Hardrock marschiert sind. Was ja an sich noch vertretbar wäre, schließlich nehmen viele Bands im Laufe ihrer Karriere einen Kurswechsel vor. Allerdings waren die ersten vier (oder auch fünf, je nachdem wen man fragt) Alben von Metallica derart gut, dass man zumindest in Punkto Qualität die Scheiben trotzdem automatisch miteinander vergleicht.

Um es gleich vorwegzunehmen: RELOAD verhält sich stilistisch im Wesentlichen wie sein Vorgänger und bietet gute Stücke, leider aber auch zahlreiche Ausfälle.

Die Platte fängt dabei sehr gut an: "Fuel" bietet ein eingängiges Hauptriff, Gesang voller Energie und ein kurzes, aber passendes Solo. Der Song reißt regelrecht mit und hat wohl auch wegen des Textes seinen Platz als Soundtrack diverser Rennspiele gefunden. "Fuel" schlägt auf jeden Fall alle anderen Songs der Platte um Längen und vielleicht auch alle der Schwesterplatte.
Mit der hochkeimenden Hoffnung, dass dieses Album doch besser ist als sein Ruf, schaltet man weiter zu "The Memory Remains". Der etwas jaulend klingende Anfang täuscht, auch dieser Song gehört noch zu den stärkeren der CD - zumindest bis zur Mitte. Dort setzt Gastsängerin Marianne Faithful mit einem "Lalala"-Gesang an, über den man sich streiten mag. Die einen mögen ihn, für andere klingt es wie nervtötendes Gequäke. Da muss sich wohl jeder selbst seine Meinung bilden. Auf jeden Fall wird diese Stelle gerne live von den Fans mitgesungen.
Auch bei "Devil's Dance" nimmt die Stimmung noch nicht ab: Das Stück ist zwar langsam, aber sehr stark, wenn man ihm ein bisschen Zeit lässt. Vor allem Newsteads mächtiger Bass ist hier besonders gut zu hören, speziell am Anfang. Das war in der Vergangenheit ja nicht immer der Fall ("Justice"). In anderen Punkten blieb die Band übrigens weniger progressiv: Newstead durfte wie auf den bisherigen Alben (außer LOAD, wo sein Input komplett fehlte) nur an einem Song ("Where the Wild Things are") mitschreiben.
Mit dem mittlerweile vierten Track wird es noch einmal richtig stark: "The Unforgiven II" beginnt, wie sein Vorgänger, mit einem Horn, um dann in eine Halbballade überzugehen, die sich gewaschen hat. Hetfields Gesang überzeugt vollkommen, was bei Teil I nicht immer der Fall war. Überhaupt wirkt Teil II nicht mehr so trocken wie Teil II. Im Chorus findet sich zu Beginn wieder das Bekannte "What I've felt, what I've known". Im Outtro ein schöner Klimax.

Ab dann geht es jedoch bergab: "Better than you" fängt durchaus nicht uninteressant an, überzeugt aber dann nicht wirklich, was die Frage aufwirft, wie dieses Stück einen Grammy gewinnen konnte. Der Chorus bleibt auch bei mehrmaligem Durchhören blass, schöne Hooklines sucht man überwiegend vergebens.
Traurigerweise war das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange: Die nächsten 7 Stücke sind noch schwächer und geben allesamt kaum etwas her. Wenig bleibt hängen und noch weniger gefällt wirklich. Jeder mag in dieser Reihe vielleicht noch ein oder zwei kleine Schmuckstücke finden (bekanntlich hat jeder einen anderen Geschmack), aber im großen und ganzen wird man das Gefühl nicht los, dass dieser Abschnitt als Lückenfüller herhalten musste, um die Platte zu füllen. Die 7 Songs sind zwar nicht grottenschlecht, machen aber auch keinen richtigen Spaß.

Erst beim letzten Stück "Fixxxer", dem Äquivalent zu "The Outlaw Torn" von LOAD, kommt noch einmal das angenehme Gefühl vom Beginn hoch: Das Lied beginnt spannend mit kranken Gitarrensounds und verliert auch in über 8 Minuten nichts von dieser Stimmung, während Hetfield einen mitreißenden Text über eine kaputte Kindheit singt, bei der man merkt, mit welcher Seele der Sänger/Gitarrist bei der Sache ist.

Mit dem letzten Akkord schließt sich ein seltsames Album, über das sich die Metallica-Anhänger bis heute streiten. Wer bislang nur die "alten" (oder jetzt auch wieder "neuen") Metallica kannte, wird von diesem Album - ebenso wie von LOAD - anfangs vermutlich enttäuscht sein. Freilich sollte man dann trotzdem zumindest reinhören, an die neue Richtung kann man sich (mit etwas Geduld) durchaus gewöhnen, wonach die Metallica-Songs der 90er-Jahre tatsächlich Spaß machen und zum "Kopfschütteln" anregen können. Allerdings ist RELOAD definitiv schwächer als der Vorgänger. Die ersten vier Stücke können über weite Strecken überzeugen, ab dann wird es bis auf "Fixxxer" überwiegend plätschernd. Zusammenfassend gesagt: ein Blick lohnt sich trotzdem auf jeden Fall, wenn man bereit ist, sich auf den damals neuen Kurs von Metallica einzulassen.
Bewertung: Hätte es auf der Platte nur "Fuel", "Devils Dance", "The Unforgiven II" und "Fixxxer" gegeben, hätte man ihr problemlos 4, im Vergleich zu LOAD sogar 5 Sterne geben können. In Anbetracht des Füllmaterials muss man jedoch der Fairness halber anderthalb Sterne abziehen, womit man bei 2,5 -> 3 Sternen wäre. Man ist halt leider doch irgendwo an andere musikalische Ebenen der besten Metal-Band der Welt gewöhnt...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse, 1. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Re - Load (Audio CD)
Das beste Album der Ära zwischen "Load" und "St.Anger". Nach den ruhigen Klängen des Vorgängers "Load" haben Metallica wieder zur Härte zurück gefunden. Naturlich kann das Album nicht ganz an Klassiker wie "Master of Puppets" und "...and Justice for all" anknüpfen, trotzdem ist Metallica hier ein geniales Album gelungen. Lars Ulrich darf wieder auf seine Drums einhämmern, James Hetfield röhrt ins Mikro fast wie in alten Zeiten, Kirk Hammett zaubert geile Riffs aus dem Ärmel und Jason Newsted liefert die beste Bass-Performance seit "...and justice for all".
Auch wenn dieses Album nicht so gut ist wie die ersten Alben, so sind Songs wie "Fuel", "The Memory Remains" und "The Unforgiven II" echte Klassiker, die ins Ohr gehen.
Fazit: Trotz neuem Stil: Spitzen Teil mit super Sound.
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3.0 von 5 Sternen Lange nicht so gut wie Load!, 1. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Reload (Audio CD)
ReLoad

Als 1996 Load herauskam wurde dieses Album schlecht gemacht, kritisiert und bemängelt wie kaum ein anderes Album je zuvor. Ich kann diese unzähligen Miesmacher nicht verstehen. In Ordnung; es ist kein Thrash-und Speedmetal mehr, aber so ein Stilwechsel ist nichts schlechtes. Generell finde ich es toll, wenn Bands sich weiterentwickeln, und dass haben Metallica mit Load hervorragend gemeistert. Load ist von Anfang an in meinen Augen ein Meisterwerk gewesen und das wird es auch immer bleiben.
Ein Jahr nach Load erschien der Nachfolger ReLoad. Stilistisch sind beide Alben gleich, aber Load gefield mir deutlich besser! ReLoad hat folgendes Problem: Alle guten Songs befinden sich am Anfang und danach verflacht ReLoad immer weiter, weil die folgenden Songs das Niveau einfach nicht halten können.
Load bot noch freche und fetzige Songs, wie 'Ain't My Bitch', '2X4' und 'King Nothing'. Aber auf ReLoad bekommt man 'Where The Wild Things Are'und 'Attitude'.
Aber an der Stelle möchte ich ReLoad nicht schlecht reden. Es hat, genauso wie Load, seine Highlights und leider auch seine Ausfälle, auch wenn bei Load bei weitem nicht so viele Ausfälle vorhanden waren.
Aber jetzt zu den Songs im Einzelnen:

Fuel
Standardsong auf Konzerten. Schneller und eingängiger Song, der sofort ins Ohr geht.
Aber bei weitem nicht der beste Song des Albums.
9/10

The Memory Remains
Ebenfalls auf jedem Konzert gespielt, aber ich kann dem Song nicht sonderlich viel
abgewinnen. Live sicherlich toll, aber dieses da-da-da von Marianne Faithfull nervt und
macht den Song einfach nur peinlich.
6/10

Devil's Dance
Yeah! Langsam und groovend und ein richtiger Hammer! Geht ins Ohr und ist wie eine Walze,
die alle überrollt die sich ihm in den Weg stellen. Ein toller Song, aber ein Spätzünder.
9/10

The Unforgiven II
Was für ein Song! Der beste von ReLoad und einer der besten von Metallica überhaupt. Toller Refrain und Emotionen
in Hetfields Stimme. Ein Song, den man immer und überall hören kann. Schade, dass der Song nur einmal live gespielt wurde.
Ich finde ihn auf jeden Fall tausend mal besser als Fuel und Memory Remains. Ganz großes Kino, was einem hier geboten ist!
Nach diesem Song geht es aber nur noch bergab.
11/10

Better Than You
Schneller, flotter Song. Allerdings kann ich den Song gar nicht ab. Auch nach mehrmaligem Hören nervt der Refrain immernoch. Warum hat dieser Song eigentlich einen Grammy erhalten?
4/10

Slither
Gott oh Gott. Was für ein schlechter Song. Ein wirkliches Desaster. Slither ist ein Midtempo-Song im Tempo
von Prince Charming, kommt aber nicht im entferntesten an diesen heran.
3/10

Carpe Diem Baby
Dieser Song hat einen tollen Groove; schade dass aus diesem Song nicht mehr gemacht wurde, denn er hat Potenzial.
Aber dennoch wirkt er unfertig und man hat das Gefühl, einen Demosong zu hören.
7/10

Bad Seed
Ganz in Ordnung. Hat die ein oder andere Stelle, aber im Endeffekt nichts Besonderes. Aber ne nette Double-Bass Einlage ab 2:00.
7,5/10

Where The Wild Things Are
Langweiliges Gejamme! Will nicht in den Kopf hinein und man ist wirklich froh, wenn es vorbei ist.
Der schlechteste Song von ReLoad!
2/10

Prince Charming
Jaa, den Song mag ich! Der fetzt und erinnert an die guten Songs von Load. Ein Highlight und ein Song den man immer wieder hört.
9/10

Low Man's Lyric
Interessante, ungewöhnliche und berührende Ballade. Ist eigentlich mit keinem Metallica-Song vergleichbar, vielleicht "Mama Said", aber sonst nicht. Mir gefällt's!
9/10

Attitude
Laangweilig. Ist zwar schnell, aber das macht keinen guten Song aus. Einfach zum einschlafen und regt zum skippen an.
2/10

Fixxxer
Wächst mit dem mehrmaligem Hören. Kommt zwar nicht an Outlaw Torn heran, aber dieser Song ist eine Perle für sich.
9/10

Fazit:
Eindeutig das schlechteste Metallica-Album. Ich habe mich mit diesem Album genauso viel beschäftigt wie mit Load, aber mit den meisten Songs werde ich nicht warm.
Mein Lieblingsalbum wird immer Ride The Lightning sein und ReLoad ist da keine Konkurrenz. Wenn ihr eure Zeit sinnvoll verwenden wollt, dann hört Load, Ride The Lightning, Master Of Puppets oder Death Magnetic. Aber dieses Album könnt ihr euch sparen, auch wenn es echte Highlights bietet.

Anspieltipps:
Fuel
Devil's Dance
The Unforgiven II
Prince Charming
Low Man's Lyric
Fixxxer
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3.0 von 5 Sternen Das schwächere der beiden Hard Rock Alben, 4. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Reload (Audio CD)
Ein gutes, auf seine Art und Weise sogar sehr gutes Album hätten Metallica schaffen können, wenn sie sich entschlossen hätten, das beste Material von "Load" und "Reload" auf eine einzige CD zu brennen. Grund dafür ist, dass auf "Reload" genau wie auf dem Vorgänger eine handvoll gelungener Songs einigen Füllern gegenübersteht. Der Unterschied im Songwriting ist gleich null (logisch, die Songs stammen ja aus den gleichen Sessions), sodass alles was für "Load" gilt auch für den Nachfolger gesagt werden kann.

Der Einstieg ist mit "Fuel" denkbar günstig gewählt - eine schnelle und einfache Nummer, die auf Anhieb gefällt. An weiteren guten Songs sind "The Unforgiven II" (übertrifft meiner Ansicht nach das Original, von Teil 3 auf "Death Magnetic" ganz zu schweigen) und "Slither" (mit leichten "Sad But True" Anleihen) auszumachen. Das schwer groovende und langsame "Devil's Dance" geht ebenfalls in Ordnung. Mit "The Memory Remains" ist auch diesmal ein herausragender Track vorhanden, der gut ins Ohr geht und durchaus Langzeitwirkung entfaltet. Sehr ansprechend ist dabei der Gesang von Marianne Faithful (kommt im Video besonders gut und ist natürlich ein Mitsing-Garant bei Konzerten). Diesmal ist auch das überlange Stück ("Fixxxer") spannender geraten. Bei den Balladen hat meiner Ansicht nach allerdings "Low Man's Lyric" ganz klar das Nachsehen hinter "Mama Said", obwohl beide "Nothing Else Matters" um Längen schlagen.

Der Rest der Scheibe plätschert für meine Ohren eher vor sich hin. Zur Mitte hin gibt es mit "Carpe Diem Baby" und "Bad Seed" zwei Totalausfälle zu hören. Ähnliches muss man über "Attitude" und "Better Than You" sagen, die überhaupt nicht zünden wollen. Überhaupt lässt auf der zweiten Albumhälfte neben dem angesprochenen "Fixxxer" lediglich "Prince Charming" ein wenig aufhorchen. Zumindest interessant, aber insgesamt doch eher durchwachsen ist auch "Where The Wild Things Are", das merkwürdig-hypnotisch aus den Boxen kommt, was aber nur in bestimmten Stimmungslagen (des Hörers) zu gefallen weiß.

Abschließend muss man - leider - konstatieren, dass "Reload" genauso wenig wie "Load" vollends überzeugen kann. Zu viel Durchschnitt befindet sich auf beiden Platten, wenn man die besten Songs auf eine CD gepackt hätte (dazu vielleicht noch den guten "Mission: Impossible 2" Soundtrack-Beitrag "I Disappear"), wäre ein ansprechendes Album herausgekommen, dass 4 Sterne locker verdient hat. So müssen es 3 sein, einer Band mit dem Talent von Metallica eigentlich unwürdig. Was man "Reload" (genau wie allen anderen Alben der Kalifornier aus den 1990ern) auf jeden Fall zugute halten kann, ist die amtliche Produktion. Weder zwischen 2000 und 2008 noch zwischen 1983 und 1990 gab es einen ähnlich druckvollen und transparenten Sound von den Jungs zu hören - ich höre schon, wie die Szene-Wächter "Ausverkauf" und "Weichspüler" schreien, aber mir ist ein Mix, der die Feinheiten der Musik erkennen lässt lieber... auch wenn das mit der Songqualität praktisch nichts zu tun hat.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das zweite Problemkind, 21. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Reload (Audio CD)
Nach der Enttäuschung durch das unerwartet ruhige und blusige "Load" legten Metallica nun den angekündigten zweiten Teil ihres kreativen Höhenflugs nach, mit Namen "Reload". Und dieses Album wurde verhalten aufgenommen. Zwar hatten wieder alle Lieder den Metallica-Sound des 91er-Albums, den man auf "Load" sehr vermisst hatte, jedoch ergab sich hier schon wieder kein beeindruckendes Gesamtwerk. Wieder fing es vielversprechend an, mit einer schnellen Nummer, die dem Opener von "Load" sehr ähnelte, und auch die beiden Single-Hits "The Memory..." und "Unforgiven II" konnten noch wohlwollen erzeugen, aber, abgesehen von der grandiosen Ballade "Poor Man's...", sowie "Attitude" und "Better Than..." wollte nichts so richtig mitreissen. Wieder einmal kam gerade in der Mitte etwas Langeweile auf. Auch hier muss man sich den einzelnen Liedern intensiver und einzeln widmen, was normalerweise kein Kompliment für die Produzenten des Albums darstellt. Insgesamt ist das Gros des Songmaterials auf "Reload" zwar metallastiger, aber auch schwächer, als auf "Load". Wirklich schwach ist keines der Stücke, aber Lieder wie "Bad Seed", "Devils Dance", "Slither" oder "Where The Wild..." sind wenig spektakulär, kaum einfallsreich, und zusammen können sie die Faszination für ein Album einer Band, von der man bisher dauerhaft Grossartiges gewohnt war, nicht aufrecht erhalten. Somit ist das Album gerade in der Mitte, wo sich die schwächsten Stücke ballen, etwas langatmig. Jeder dieser Songs hat etwas Gutes - ein gutes Riff, einen guten Refrain - aber dazwischen auch viel einfallsloses, undurchdachtes, und entsteht einfach kein wirklich starker Eindruck. Es fehlt Atmosphäre. Das Lied "Carpe Diem..." ist eines, bei dem man fast Bedauern empfindet, dass es sich schon auf diesem Album befindet. Hier hätte wirklich ein Topsong enstehen können, jedoch wirkt er unreif. Viele Passagen beginnen vielversprechend, werden dann getrübt, eine Spannung wird aufgebaut und zu früh abgebrochen, Riff und Tempiwechsel harmonieren nicht. Schade, in Ansätzen ist es sehr gut.
Die Investition für das Album lohnt sich aber auch hier. Es ist kein Album, dessen Songs zu schwach wären. "Fuel", "The Memory...", "Unforgiven II", "Better Than...", "Attitude", "Fixxxer", und vorallem das Highlight "Poor Man's..." sind hervorragende Metallica-Stücke. Der Rest befindet sich auf einem Niveau, welches man mit dem von zB. "The God That Failed" oder "Through The Never" gleichsetzen könnte - Lieder, die man nur zum Durchschnittlichen Metallicas zählen kann, obgleich es viele Bands mit Plattenvertrag gäbe, die froh wären, auch nur einmal ein Lied dieser Qualität komponieren zu können. Etwas eigenartig wirkt auch, dass man hier einiger der allerstärksten Songs der gesamtem (Re)Load Session die Masse der Allerschwächsten regelrecht "einklammern" lies. Es entstehen schon komische Spannungsbögen, wenn man sich dieses Album von vorne bis hinten anhört. Kein Album, welches man einem Metallica distanziert gegenüberstehenden Rockfan geben würde, um ihn von dieser Band zu überzeugen, aber dennoch ein Besseres aus dem Heavy-Metal-Bereich dieser Zeit.
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3.0 von 5 Sternen Solides Handwerk, 12. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Reload (Audio CD)
Wie der Titel bereits suggeriert, unterscheidet sich 'Reload' nicht grossartig von seinem Vorgaenger 'Load, was leider auch fuer die Qualitaet des Albums gilt. Auch auf 'Reload' finden sich vereinzelt Hoehepunkte, die die ganze Klasse von Metallica widerspiegen, so etwa 'Fuel' (erfreulich hartmetallisch), das von einem tollen Bluesriff vorangetriebene 'The Memory Remains', das vertraeumte 'Low Man's Lyric' oder das emotionale 'Unforgiven II'. Leider gewinnen solides Mittelmass ('Devils Dance', 'Better than You') oder Tristesse ('Prince Charming', 'Carpe Diem Baby') jedoch schnell die Oberhand. Erneut fehlen die zuendenden Ideen, und man wird den Eindruck nicht los, dass Metallica besser beraten gewesen waeren, aus zwei Alben eines zu machen...
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrhaft gut für Metallica und mich, das zählt., 14. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Reload (Audio CD)
Mit Stücken wie dem schnellen, rockig treibenden "Fuel", dem etwas getragenen und durch die brüchige Stimme Marianne Faithfuls angerauhte "The Memory Remains", der zugleich sanften und starken Fortsetzungsstory "The Unforgiven II", dem satten hymnischen "Better Than Thou", dem düsteren leiernden "Where The Wild Things Are", dem fast folkigen elegischen "Low Man's Lyrik" und dem knalligen glanzhaften "Fixxer" ist RELOAD ein hervorragendes abwechslungsreiches Album geworden. Wer wirklich hinhört, mitdenkt und fühlt, müßte das eigentlich erkennen oder zumindest anerkennen. Mit den auf der Disc enthaltenen Stücken, haben Metallica ihr Repertoire ergänzt sowie ihre musikalische Bandbreite erweitert und sich musikalisch weiterentwickelt (d.h. auch ihre persönliche Entwicklung spiegelt sich in der Musik wieder, na klar doch - richtig so!). Damit werden sie zukünftig ihre Live-Auftritte wesentlich vielseitiger und somit auch interessanter gestalten können, als dies bisher schon der Fall war. Natürlich ist RELOAD nicht ihr bestes Album (aber auch nicht ihr schlechtestes). Nicht jedes neue Album kann automatisch auch das beste sein, zumal Metallica 1991 mit METALLICA einen gigantischen Meilenstein vorgelegt haben, den sie selbst nicht so leicht überbieten können, aber erst recht keine andere mir bekannte Band ist dazu in der Lage. Auch die Klasse von LOAD und RELOAD wird selten von anderen Bands erreicht. Damit das mal klar gesagt wird. Eigentlich ist RELOAD eine 4-Sterne-CD. Wegen der Metallica in Rezensionen bzw. Kritiken vielfach entgegengebrachten, nur psychologisch interessierenden Ignoranz, Engstirnigkeit, Intolleranz und Unfairness sogenannter Heavy Metal Fans gebe ich jedoch volle 5 Sterne, basta.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ist der ruf erst ruiniert, rockt es sich ganz ungeniert!, 30. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Reload (Audio CD)
würde eine x-beliebige oder unbekannte band ein album wie "reload" herausbringen, die ganze rockwelt würde kopfstehen vor begeisterung! aber da metallica es gewagt haben, sich weiterzuentwickeln und nicht immer nur ganz den gleichen trash wie seit "kill em all" (ein album, für das ich persönlich, ähnlich wie "ride the lightening", nicht so viel übrig habe), wird gebuht, daß die scheiben klirren! objektiv betrachtet ist "reload" ein spitzenalbum, erstklassig produziert und mit echten klassikern ausgestattet. hetfields organ ist gut wie immer und songs wie "fuel", "the memory remains", "carpe diem baby" passen hervorragend in jedes live-set.
ich kann nur jedem heavy-fan (allerdings, wie man sieht, nicht jedem metallica-fan) zum kauf raten!
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Reload
Reload von Metallica (Audio CD - 1997)
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