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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Politisches + Spaß mit besten Noten, 29. November 1999
Von Ein Kunde
Fischmob zeigt auf dieser Scheibe sehr schön, wie man politisches und Spaß im Hip Hop vereinen kann. Für manch einen ist sie zu albern, aber das ist nun mal der Party Charakter. Außerdem sind die Texte keineswegs sinn- oder niveaulos, sondern genau das Gegenteil ist der Fall. In wirklich jedem Titel kommt ihre Redegewandtheit und das Know-how von Kozes Kratzerei voll zum Tragen."Atari" soll verdeutlichen, daß gerade viele andere Musikmacher nur dumpfe Töne produzieren. Das verpacken sie natürlich wieder auf ihre spaßige Art und Weise. Nochmal zum Thema Gesellschaft: "Ey, Aller" erzählt von Problemen, die man jeden Tag mit Streit suchenden Menschen haben kann. Ein falsches Wort kann ein blaues Auge bedeuten. 4'55'' thematisiert die Ungerechtigkeiten, der Justiz, die Zugunsten von Vergewaltigern urteilt. Erfrischend ist auch die Zusammenarbeit mit der Oldenburger Punkband NoNotNow ("Bonanzarad") und der norddeutschen Band Cucumber Man in "Vater will uns sehen". Schade ist, daß "Fick mein Gehirn" nur als sogenannter Vinyl Bonus zu hören ist, also nur ein drittel so lang, wie das Original. Manch einer, der nicht hinter den Text und dessen Bedeutung steigt, wird sich ein bißchen an der Wortwahl stören. Nun ja, sein Problem! Äußerst abrundend ist auch der instrumentale "Blindflug", der so um die 10 min dauert. Also alles in allem eine hervorragende Platte! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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