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4.0 von 5 Sternen Damals noch: Marius Müller Milchgesicht
Obwohl das zweite Album von Marius aus dem Jahre 1976 noch etwas unreif klingt, werde ich mich hüten, es schlecht zu bewerten. Klar, man hätte damals nicht glaubhaft vorhersagen können: der hat aber eine jahrzehntelange Karriere vor sich! Die Arrangements auf "Ich geh meistens bei Rot" oder "Ich hab dich so schrecklich lieb" sind beängstigend. Aber...
Veröffentlicht am 2. Februar 2008 von Hugo Humpelbein

versus
6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwer verdauliche Kost
„Bittersüß" lautet der programmatische Titel der zweiten Westernhagen-LP, auf der er es empfindsam angehen lässt. Nach eigenem Bekunden handelt die Platte im wesentlichen von seinem kurzen Leben als Erwachsener. Der Tonfall der Texte, die sich mit allgemeingültigen Inhalten beschäftigen, wirkt oft aufgesetzt. Beim Song „Endspurt"...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2002 von Der Kritiker


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Damals noch: Marius Müller Milchgesicht, 2. Februar 2008
Von 
Hugo Humpelbein "das Viech" (in Sicherheit) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bittersüß (Audio CD)
Obwohl das zweite Album von Marius aus dem Jahre 1976 noch etwas unreif klingt, werde ich mich hüten, es schlecht zu bewerten. Klar, man hätte damals nicht glaubhaft vorhersagen können: der hat aber eine jahrzehntelange Karriere vor sich! Die Arrangements auf "Ich geh meistens bei Rot" oder "Ich hab dich so schrecklich lieb" sind beängstigend. Aber mein ungeschlagenes Marius-Lieblingslied "Endspurt" ist hier drauf! Eine ergreifende, kitschfreie Geschichte einer todkranken Frau, die jeden übriggebliebenen Tag auskostet und mit einem Lächeln stirbt. Ich heul dabei jedesmal in die Kissen.
Nach dem 1. Anhören vor vielen Jahren war ich enttäuscht von "Bittersüß" und fand das Album eher bitter als süß. Aber die Melodien und Texte der Stücke "Paula","Franz Stumpf" und "Armer Star" sind mir - ich sag es frei heraus - ans Herz gewachsen. Ein schönes Frühwerk, finde ich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Marius auf dem Gipfel seiner musikalischen Kreativität, 14. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Bittersüss (Audio CD)
Ich bin ganz erstaunt, dass dieses in sich so stimmige und ehrliche Album oft nicht gut ankommt. Ich habe mich im Laufe der Zeit durch die meisten von Marius' Alben gehört, konnte aber keines entdecken, dass sowohl an die musikalische als auch an die textliche Qualität dieser Platte heranreicht. Hier findet man seine schönsten Balladen (Endspurt, Paula, Franz Stumpf), gut ausgetüftelte Big Band- und Orchesterarrangements, inhaltsreiche, oft kritische Texte und mitreißende Uptempo-Nummern (36, ich geh' meistens bei rot, ich hab' dich so schrecklich lieb). Ich mag die positive Ausstrahlung der Musik und dass sie mal ganz weit weg ist von den sonst bei Westernhagen so üblichen Blues- und Rock'n'Roll-Klischees, die ihm als Vehikel für seine mit zunehmendem Alter immer sinnärmeren und wahlloser zusammengeschusterten Textkonstrukte dienen.
Auch die vielen gesanglichen Ausdrucksmöglichkeiten von Marius' Stimme kommen hier zur vollen Entfaltung. Besonders beeindruckend finde ich, wie er in dem funkigen "Ich geh' meistens bei rot" zwischen einem chansonhaften Ton, Scat-Gesang und Schreien hin- und herpendelt und sich in der Songmitte ganz lässig in ein unisono-Duett mit einem fulminanten Gitarrensolo einschwingt. Das klingt allerdings nach großer Kunst. "Bittersüß" ist mein Tipp, wenn jemand nach der eigentlichen Essenz von Marius Müller-Westernhagens Musikalität sucht.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen unglaublich, 16. Februar 2002
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bittersüß (Audio CD)
Eine fantastische Scheibe. Westernhagen in seiner besten Form. Noch nicht dem Durchschnittsgeschmack
angepasst . Musikalisch einfach, einfach musikalisch. Die Texte vergisst man nicht mehr. Vor Jahren wie verrückt gehört und kann es kaum erwarten Westernhagen "pur " wieder einzulegen. Der frühe Westernhagen, für mich der Beste.
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4.0 von 5 Sternen Anders als alles andere, 29. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Bittersüß (Audio CD)
Sein zweites Album von 1976 wurde mit dicken Arrangements vollgepackt, groß orchestriert und hat mit Rockmusik im eigentlichen Sinne wenig zu tun. Es ist nicht wie der Vorgänger und auch nicht wie die Nachfolger. Es hat unter den ersten 3 Alben eine Ausnahmeerscheinung, weil es sich so anders anhört. Und bei den meisten fällt sie durch. Ich werde aber nun hier und jetzt gestehen, dass dies meine Lieblingsplatte unter den 3 Alben vor dem Durchbruch ist. Ganz einfach, weil mir die Stücke gut gefallen. Jedes Lied hier hat eine tolle, eingängige Melodie. Für mich aber durch die Texte von jeglicher Schlagerhaftigkeit befreit. Der erste Song "36" z.B., eine Liebeserklärung an seine damalige Freundin Katrin Schaake, ist so naiv herzhaft vorgetragen, das ich micht nicht mehr dagegen wehren kann. Die Melodie ist super und außerdem singt er hier auf dem kompletten Album. Also so richtig SINGEN. Auch "Paula" halte ich nach wie vor, so kitschig es vielleicht auch ist, für eine seiner besten Balladen. Der Text mag etwas holprig sein, aber der Refrain ist unfassbar gut. Auch das darauffolgende "Franz Stumpf" ist gut gemacht. Vor allem die Idee eine Ballade über eine Trennung in zwei Songs aufzusplitten und einmal aus der Sicht der Frau und dann aus der Sicht des Mannes zu besingen hat allein schon 2 Sterne verdient. Und mit "Ich geh meistens bei Rot" fröhnt er hier dem Funk und ist dem späteren Westernhagen hier am nächsten. Und egal ob "Armer Star", das lockere "Einer wie er", die schöne, traurige Ballade "Endspurt", "Ich hab dich so schrecklich lieb" oder der lustige Seitenhieb auf "Rudi Carrell", mir gefallen sie, weil sie einen charmant, naiven touch haben, dem ich mich nicht entziehen kann. Jedoch ist das natürlich alles nicht zu vergleichen mit "Pfefferminz" und "Stinker" und co. Aber ich geb hier trotzdem 4 Sterne. Ich kanns nicht rational erklären, aber "Bittersüß" hat es mir angetan.
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5.0 von 5 Sternen Westernhagen mal anders, 26. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Bittersüss (Audio CD)
Um mal den negativen Rezensionen entgegenzutreten:
Ntürlich ist das nicht Westernhagen, so wie man ihn kennt, und wer Westernhagen unbedingt in seiner Reinform hören möchte, dem rate ich auch von diesem Album ab.

Klar ist das kein rotziger Marius, wie man ihn von "Mit Pfefferminz..." kennt, aber auch dieser Stil hat durchaus seinen Charme. Ich würde sogar behaupten, dass Westernhagen auf diesem Album gesanglich auf seinem Höhepunkt ist. Der höhere und weichere Gesang passt gut zu dem, was in einigen negativen Rezensionen als "Big-Band-Sound" bezeichnet wurde. Dennoch hört man in den Basslines noch die Blueswurzeln durch und das Ganze klingt trotzdem nicht zu kitschig.
Vor allem finde ich dieses Album aber textlich sehr stark, was die gefühlvolle Art zu singen noch unterstreicht.
Einzig "Ich gehe meistens bei rot" gefällt mir überhaupt nicht, aber das ist ja schnell geskippt.
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6 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwer verdauliche Kost, 8. Dezember 2002
Von 
Der Kritiker (Kassel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Bittersüß (Audio CD)
„Bittersüß" lautet der programmatische Titel der zweiten Westernhagen-LP, auf der er es empfindsam angehen lässt. Nach eigenem Bekunden handelt die Platte im wesentlichen von seinem kurzen Leben als Erwachsener. Der Tonfall der Texte, die sich mit allgemeingültigen Inhalten beschäftigen, wirkt oft aufgesetzt. Beim Song „Endspurt" setzte er sich in die berühmten Nesseln. Er erzählt die Geschichte einer Frau, die Krebs und nur noch ein Jahr zu leben hat, was ihm bitterböse Anfeindungen einbrachte, weil es z.B. diese Zeile enthielt: „Karin starb mit einem Lächeln auf dem Gesicht..." Der Eröffnungssong „36" ist noch die Nummer mit dem größten Schwung, ein Liebeslied an seine damalige Freundin Katrin Schaake. Aber auch „Rudi Carell" hat seinen Reiz. Musikalisch bietet die Platte nicht viel Veränderung zu „Das erste Mal", außer das die Arrangements steriler sind und so „Bittersüß" um so mehr zur schwer verdaulichen Kost machen. Die Musikjournalisten begannen Marius aber langsam ernst zu nehmen, allerdings als recht guter deutscher Liedermacher. Trotzdem glaube ich, Westernhagen selbst hätte für diese Platte nicht mehr als drei Sterne übrig.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Billiger Abklatsch seiner selbst, 11. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Bittersüß (Audio CD)
Mit dem Debütalbum "Das erste Mal" bewies das Allround-Talent Westernhagen seine musikalische Genialität, begleitet von Texten, die nach einer Verbesserung riefen. Die bekamen dann all jene, die Erwartungen nach diesem doch passablen Auftakt stellen wollten, mit dem Nachfolgealbum "Bittersüß" auf jeden Fall. In Ansätzen lässt sich hier schon die professionelle Zeit- und Sozialkritik, die später zu einem Markenzeichen Westernhagens wurde, erkennen. Der Song "Endspurt" schrie nach einem Skandal, was ja heutzutage durchaus als künstlerisches Mittel gewertet werden kann. Auch der Versuch, die Trennung eines Ehepaares von beiden Seiten zu durchleuchten, zeugte von seiner Kreativität, doch leider lässt sich bei diesen Texten nur der Amateur erkennen. Der Rest ist buchstäblich nichts und wirkt auf den Hörer von heute wie in einer halben Woche zusammengeschrieben, um den Tonträger zu füllen. Ganz ähnlich spielt es sich mit der Musik ab, widerliche Bläserarrangements und größtenteils langweilige, holpernde, stümperhafte Melodien. Man darf sagen, dass es aus heutiger Sicht ein sehr schlechtes Album ist, von einem der größten Musiker (Texter und Komponisten), die auf dem Markt gehandelt werden. Zweifelsohne ist auf der Platte an manchen Stellen, die dem arroganten Ohr verschlossen bleiben werden, auch das große Talent bmerkbar, das sich einige Jahre später entfalten konnte, aber es bleibt dabei: "Bittersüß" ist nur für Sammler wirklich sammelnswert.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bitter, ganz schön bitter..., 24. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Bittersüß (Audio CD)
Liedermacher? Schlager? Easy Listening? Big Band? Es fällt wahrlich schwer, dieses zweite '76er Album irgendwie im Kontext der Westernhagen-Werke einzusortieren. Die drei ersten, von Peter Hesslein produzierten Alben haben generell den Ruf, nicht unbedingt zu den Meilensteinen der Musikgeschichte zu gehören. Aber "Bittersüß" ist von allen dreien der mit Abstand größte Tiefschlag. Mögen die Texte teils sozialkritisch und tiefsinnig sein, musikalisch ist dieses schlagerhafte Big-Band-Arrangement samt Streicher, Bläser und Chor schlichtweg nicht zu ertragen. Ich kenne Westernhagens gesamtes - künstlerisch sehr wechselhaftes - Reportoire, und auf jedem umstrittenen Album finde ich stets ein paar Songs, die sich zurecht in den Vordergrund stellen lassen, aber auf "Bittersüß" werde ich auch beim allerbesten Willen nicht fündig. Fazit: ganz, ganz bitter, und selbst für Fans kaum hörbar.
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2 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Stern für den Song "Endspurt", 11. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Bittersüß (Audio CD)
Der Rest ist eine große Jugendsünde von Marius. Furchtbare Schlagerdramatik und Funk-Versuche wie bei "Ich geh'meistens bei Rot". Leider waren die damaligen Arragements des Orchesters völlig emotionslos und ließen nicht zu den oft witzigen Texten durchdringen. "Endspurt" ist für mich die einzige Ausnahme. Bei diesem Song fügen sich die Bläser, in Begleitung des Klaviers, zu einem sehr dramatischen Song ein dessen Text fesselt. Zusammen mit "Lausige Zeiten", "Geiler is'schon" und "Radio Maria" ist dieses Album mit das schlechteste von Marius. Sein Debütalbum "Das Erste Mal" ist um Klassen besser.
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Bittersüss
Bittersüss von Westernhagen (Audio CD - 1988)
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