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VINE-PRODUKTTESTERam 11. September 2010
Steels Mill's Green Eyed God gehört zu den Kleinoden des Heavy Rock der frühen Siebziger. Das ist eine klasse Rockscheibe, die teilweise sehr an den Sound der frühen Black Sabbath erinnert, gepaart mit beliebten Einflüssen des Progessive Rock jener Zeit, aber auch mit unüberhörbar psychedelischer Einfärbung, sowie deutlichen Anleihen im Folk und Jazz.

Dass dieses Album heute noch auf CD erhältlich ist, betrachte ich als Glücksfall. Und wer auf Rockmusik der 70er steht, kommt meiner Meinung nach an dieser Scheibe nicht vorbei.

Traurigerweise gibt es offenbar keinerlei Informationen über die Musiker von Steel Mill, die dieses Album eingespielt haben. Sucht man nach Informationen, stösst man allenfalls auf den Vorläufer von Spingsteen's E-Street Band mit gleichem Namen. Aber damit hat diese Musik überhaupt nichts zu tun.

Selbst der Verfasser der Linernotes zu dieser CD, Mark Brennan, füllt seinen Text eigentlich nur mit der Information, dass man nichts weiss. Nach Brennans Erkenntnissen findet sich noch nicht mal in den Archiven der britischen Musikergewerkschaft ein Eintrag, geschweige denn eine Akte über auch nur einen der beteiligten Musiker.

Der Mann geht sogar so weit, dass er die Käufer auffordert, die jetzt die CD in Händen halten, sich mit Informationen an Repertoire Records zu wenden, falls jemand aus der geneigten Käuferschicht mit sachdienlichen Hinweisen aushelfen kann.

Die ursprüngliche, 8 Songs unfassende LP wird auf der CD um zwei weitere Titel erweitert, nämlich der Single A-Seite Get On The Line (mit dem regulären LP-Stück Summers Child als B-Seite), sowie der B-Seite der Green-Eyed-God-Single, Zang Will.

Weitere Anspieltipps ausser den eben erwähnten Single-Tracks sind Blood Runs Deep, Mijo And The Laying Of The Which, Treadmill und Jewel Of The Forest.

Für mich inzwischen ein 'must have' für jeden, der sich intensiver mit der Rockmusik der frühen 1970er Jahre beschäftigen will und ein seltenes Stück Musikgeschichte obendrein.

Für die Fahndungsliste sei noch eben die Bandbestzung von Steel Mill erwähnt und das ist man dieser Platte einfach schuldig:
- John Challenger / woodwinds
- Chris Martin / drums
- Dave Morris / keyboards, vocals
- Jeff Watts / bass
- Terry Williams / guitar
66 Kommentare|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 6. März 2006
Wow! Steel Mill hier bei Amazon...

Steel Mill sind eine dermaßen undergroundige Truppe, daß man sich wundert, sie überhaupt noch im Jetzt anzutreffen. Umso schöner, daß dieser vergessene Meilenstein wieder der geschmackssicheren Sammlerschicht zugänglich gemacht wird!
Steel Mill spielen eine (in etwa) Mischung aus Jethro Tull, Sweet Smoke, Traffic, Free, den frühen UFO, Black Sabbath, "Krautrock" und auch einem kleinen Touch Freejazz (aber melodisch)... Natürlich sind das nur ungefähre Vergleiche, denn sie fahren einen deutlich eigenen Sound/Stil. Ich finde sie klingen wie aus einer fremden Parallelwelt (vorallem wegen dem extremen Feeling und der Mystik).
Zeitweise glaubt man nicht was man da hört, sowas von eigen sind die Stimmungsbilder. Aber es ändert nichts an der Genialität dieser Platte, sie läßt einen nicht mehr los und reißt einen auch förmlich aus der Realität.
Wenn Ihr die oben genannten Bands nur ansatzweise gut findet, wird dies hier einer Offenbarung gleichkommen, glaubt mir!
Jeder 70s Fan bekommt hier eine derartige Vollbedienung, daß man's nicht glauben kann!
Und die zwei Bonustitel stehen dem Album in nichts nach!
Zugreifen und völlig abspacen!!!
Liebe Grüße

(ABER OBACHT: Es gab noch ein Gruppe mit dem Namen Steel Mill - mit Bruce Springsteen - das war aber eine ganz andere Band!)
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der Dummheit der Plattenfirma nichts geworden, die haben wirklich alles
falsch gemacht, z.B. die Scheibe zur falschen Zeit am falschen Ort veröffentlicht.
Sei s drum, hier hört man wirklich eine tolle Mischung aus den damals angesagten Prog-Elementen.
Wir starten mit "Blood runs deep" 5:11 psychedelic-folkig mit Sax-Solo
und verhalltem Gesang. "Summers child" 4:21 folgt leicht melancholisch mit
einem Flötenthema Traffic-like." Mijo and the laying of the which" 7:49
kommt leicht jazzrockig aber melodiös ähnlich "Gravy Train" rüber.
"Treadmill" 3:56 erinnert vom Gitarrenlauf-und Sound an "Black Sabbath"
und am Schluss ein wenig an "King Crimsons" (21-first Century..).
"Green eyed god" 9:41 beginnt mit einem hypnotischen Flötenthema über
genau so einem Rhythmus "Traffic/Tull-ähnlich" und man hört auch wieder
den Sabbath-Sound im Blues-Rock-Mittelteil um wieder im Anfangsthema
auszufaden - einfach klasse. "Turn the page over" 3:48 begeistert als
melancholischer Mid-Tempo-Rocker. Exotisch mit Flötenthema und Chor
erklingt "Black jewel of the forest" 6:00 sehr betörend. Mit "Har Fleur" 0:44 endet die normale LP als kurzes Instrumental mit Flöte.
Bonus-Track I ist "Get on the line" 4:12 das anfangs an "Uriah Heeps Gypsie" erinnert und schliesslich gut abgeht in einem swingenden Rock mit
eingängigem Refrain. Track II "Zang will" 3:43 ist ein straighter Rock
mit Colosseum-Sax und Psychedelic-Elementen.
Es ist auf dieser Platte so, dass man von einer Atmosphäre mit in die
nächste genommen wird, einfach toll.
Das ist die einzige Scheibe dieser excellenten Band und von den einzelnen
Mitgliedern ist danach nichts mehr bekannt. Sie verdienen es aber, hier
genannt zu werden:
Dave Morris - Keyboards, Vocals
Jeff Watts - Bass
Chris Martin - Drums
Terry Williams - Guitars
John Challenger - Woodwinds
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am 1. Juli 2016
Die 3 Besprechungen, die hier auf der Seite stehen, treffen voll zu. Ich kann nur kleine Ergänzungen hinzufügen. Zunächst ist zu den Bands, die als Vergleich herangezogen wurden, wie King Crimson oder frühe Black Sabbath, Tull und Traffic, in jedem Fall ist Jade Warrior als Referenz hinzuzufügen. Das trifft es meiner Meinung noch besser. Die Musik und die einzelnen Titel sind richtig beschrieben, wobei man erwähnen sollte, dass der Übertitel "Green-eyed God" ein Meisterstück darstellte, welches in der Qualität den Perlen der frühen Rockgeschichte gleichkommt, die die Zeiten zu Recht überdauert haben.

Zweitens, Amazon veröffentlicht hier - wie richtig gesagt wurde - die aus 8 Stücken bestehende Origial-LP (die ich habe), erweitert um zwei Titel. Es hat aber weitere Veröffentlichungen gegeben, denn ich besitze die Original LP auch als CD mit acht Stücken. Und dann habe ich auch noch eine Version mit insgesamt 17 Titeln (!!!). Es muss sich also in den Studios noch mehr Material gefunden haben, denn das Plus-Angebot sind nicht alles nur unterschiedliche Versionen der acht bekannten Titel.

Soweit die Fakten, jetzt zu meiner Erinnerung (die täuschen kann, weil verdammt lang her). Für meine Begriffe wurde die Green-eyed God-Single deutlich früher veröffentlicht als die LP, die 1971 als Datum hat. Ich schätze eher 69/70. Die ersten, die drauf aufmerksam wurden, waren die Niederländer. Der grünäugige Götze muss da auch relativ hoch in den Hitlisten gestanden haben. Die Nordsee-Piratensender zogen nach, ebenso Westdeutschland und mglw. Frankreich. Als die LP endlich herauskam, war die Zeit mit einer Fülle von Neuveröffentlichungen über diese Band hinweggeschritten. Vor allem, weil meiner Erinnerung nach, kein Auftritt dieser Band in den damals sehr spärlichen TV-Sendungen aufgezeichnet wurde.Die Tatsache, dass es auch kaum Veröffentlichungen über die Band in den einschlägigen Magazinen gab, tat wahrscheinlich ein Übriges. Steel Mill blieb ein Tip unter Kennern, ähnlich wie Sugarloaf's "Green-eyed Lady".

Wen es interessiert, hier ist die Liste der 17 Titel umfassenden CD:
Tracklist
1 Blood Runs Deep 5:05
2 Summers Child 4:25
3 Mijo And The Laying Of The Which 7:52
4 Treadmill 4:00
5 Green Eyed God 9:45
6 Turn The Page Over 3:52
7 Black Jewel Of The Forest 6:04
8 Har Fleur 0:48
9 Get On The Line (single May 1972) 4:15
10 Zang Will (Single B-Side August 1971 3:43
11 Green Eyed God (Single A-Side Version August 1971) 3:50
12 Confusion 3:59
13 Monday Arrives 3:17
14 Super Clean Man 3:35
15 Keep Working 4:00
16 Growing Bald 3:53
17 A Forgotten Future/A Future Past

Für die erfreulich vielseitigen jungen Bands, die sich der gitarrenbetonten Seite psychedelischer Musik verschreiben, öffnet sich mit Steel Mill eine Schatzkiste voller Ideen. Da ist nur wenig angestaubt, fast alles ist "mind-blowing".
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