Kundenrezensionen

29
4,7 von 5 Sternen
The Spliff Radio Show
Format: Audio CDÄndern
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2004
Mit dieser Platte strampelte sich die ehemalige "Nina Hagen Band" von ihrer Frontfrau frei und veröffentlichte eine Art Rockrevue in englischer Sprache, die den internationalen Vergleich (z.B. mit den Tubes) nicht zu scheuen brauchte. Das "Fachblatt" bezeichnete Spliff als "Europas professionellste Band". Hört man dieses Album, erkennt man, dass diese Aussage nicht übertrieben ist. Die Musiker Reinhold Heil, Herwig Mitteregger, Manne Praeker und Potsch Potschka spielen dermaßen frisch und mit Power, und dabei gleichzeitig unheimlich virtuos und auf den Punkt, dass man ihnen auch heute noch gerne zuhört. Den Gesang übernehmen Gäste wie Alf Klimek und Rick Delisle (DJ). Sehr originell sind die Jingles - spätestens hier zeigte sich, dass die Jungs wirklich ALLES spielen konnten: Reggae, Jazz, Funk, Rock etc. Dieses scheinbare "Konzept der Konzeptlosigkeit" ist ihnen manchmal auch zum Vorwurf gemacht worden - aber sollte man den Jungs vorwerfen, dass sie so gut sind, dass sie wirklich ALLE Stile beherrschen? Ich denke: Nein! Immerhin geht es inhaltlich um die zynische Abrechnung mit den Mechanismen der Plattenindustrie (die die Jungs nach Ninas Ausscheiden beinahe fallen gelassen hätte). Somit ist dieses Album heute aktueller denn je. Für Freunde anspruchsvoller und gleichzeitig tierisch losgehender Rockmusik ein absolut Muss!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. August 2001
Dieses Album ist ein musikalisches Juwel. Spliff zeigen so ziemlich alles, was sie drauf haben, und das ist eine ganze Menge. Die Radio Show ist ein Werk, das nie langweilig wird, da es sich aus mehreren verschiedenen Stilen zusammensetzt. Bei "Deep in the City" fühle ich mich an Jim Steinman erinnert; dieses Lied könnte genauso gut aus dem Soundtrack zu Straßen in Flammen stammen. Wunderbar auch die Werbejingles, mit denen dem AFN-DJ Rik DeLisle ein Denkmal gesetzt wurde. Rein ins Auto, Fenster weit aufmachen und play it extra loud! It rocks!!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 13. Januar 2009
Spliff waren zu ihrer Zeit in Deutschland ja eine Klasse für sich. Musikalisch ungefähr auf demselben Level wie ihre amerikanischen Kollegen von Toto -' also erstklassige Session Musiker -' gebaren Sie im Verlauf ihrer Karriere dann auch kreativ songs mit deutschen Texten, die aus der Masse der NDW Veröffentlichungen herausstachen.

1980 aber, als NDW noch nicht wirklich da war, machte man Rock-Kabaret erster Güte; Konzeptmäßig (und auch musikalisch) sind die Vorbilder leicht zu herauszuhören: die Tubes, und auch das ein Jahr zuvor erschienen Zappa Album Sheik Yerbouti dürften einen großen Einfluß auf diese LP gehabt haben '- gerade die Keyboards klingen hier sehr nach dem damaligen Zappa Keyboarder Peter Wolf. Und auch ideenmäßig hatte man da einiges abgefkupfert ('Disco Kaine' ist ähnlich wie Zappa's 'Dancin' Fool' ein satirischer Abgesang auf die Disco Ära). Ein Klasse Album ist das trotzdem, weil die Kompositionen wirklich gelungen und eingängiger als auf den ersten beiden Nina Hagen Alben sind. ''Sweet As Radio'', das Reggae Versatz-Stück ''Producers'', ''Jet Set Star'', die Musikbusiness Abrechnung ''Rock Is A Drug'' und vor allem das nicht mehr aus den Ohren zu bekommende ''Deep In The City'' klingen auch heute noch nach gutem 80er Jahre New Wave Rock, und da stört es auch nicht weiter, daß da jede Menge Soundeffekte (sehr exzessive Verwendung von Synth-Arpeggios) draufgepackt wurden, die heute schon recht altbacken klingen. Ein Album jedenfalls, daß immer noch packend, kraftvoll und witzig zugleich ist, und eben auch hervorragend eingespielt wurde. Das Nachfolge Werk wurde dann ganz anders, aber da lag der New Wave Rock dann auch schon im sterben.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2012
Diese LP hab ich, seit sie '80 herausgekommen ist. Ich denke, wer in meinem Alter (Mitte 40) ist, dem muß ich dazu nichts erzählen. Die erste LP nach der Trennung von Nina Hagen (Spliff war quasi Nina Hagen Band) und in englisch! Erst mit der zweiten LP "85555", die nach ihrer Bestellnummer benannt wurde, stiegen sie dann wieder auf deutsch um.
Zu empfehlen wäre z. B. "Sweet as Radio", "Producers", "Jet Set Star" und natürlich "Rock is a drug", bei der "der alte Ami" Rick DeLisle (ein amerikanischer DJ in Berlin, erst AFN Radio, später Rias) mitgewirkt hat.
Alles in allem eine sehr zu empfehlende Anschaffung!
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2005
Wie habe ich dieses Album, damals noch als LP gekauft, geliebt. Auf Vinyl macht i.ü. auch der Spliff-Jingle (Titel 9) plötzlich Sinn. Durch die Rillen konnte man zum Schluß durchschauen, so oft habe ich die Scheibe gehört. Auch heute ergeht es mir immer noch beim Hören des Albums(jetzt als CD)wie bei einem guten Buch: Einmal angefangen, ist eine Unterbrechung fast unmöglich. M.a.W.: Schlichtweg genial !!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. November 2012
Ist das lange her, dass ich damals die LP (LP!!) zum ersten Mal auf den Plattenteller gelegt und die beiden Seiten nacheinander habe durchlaufen lassen - nun habe ich also endlich doch mal auch zur CD gegriffen und musste es nicht bereuen. Der Klang ist super, das Booklet enthält die Infos des alten Inlays und des Covers, und an der Musik hat sich in den letzten (Moment, nachrechnen) gut dreißig Jahren nichts geändert: immer noch kraftvoll, rockig, dreckig, poppig, witzig, dagegen, zum Abtanzen, also richtig schön gemischt und immer wieder neu.

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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Juni 2001
Habe mir jetzt erst die CD bestellt, aber ich habe die LP.Auf dem Cover steht das Kaufdatum: (07.02.1981) Die erste Scheibe der Nina Hagen Band (falls es die überhaupt mal gab) ein absoluter Knaller. Ein Konzeptalbum aller erster Güte. Man sollte der alten guten Zeit nachweinen. Kein Kommentar zur heutigen neuen Musik. Viele Grüße und viel Spaß beim Zuhören wünscht Winni
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Die Nina Hagen Band war schon lange zu ende. Schon nach der ersten Platte.
Die zweite wurde ja anscheinend mehr oder weniger getrennt aufgenommen.
Kurz nach den offiziellen Aus jobbten die Jungs nebenher herum, bis sie ein ehrgeiziges Projekt in Angriff nahmen. Die Spliff Radio Show.

Irgendwo stand hier was von Zappa, New Wave...
Stimmt voll.
Das ganze Album klingt tatsächlich h wie eine Radio Show, inkl Jingles.

Wenn man hinterher das erste richtige Spliff Album anhört, so hört man auf den ersten Ohr (Blick kann man beim hören schlecht sagen, oder?) kaum Ähnlichkeiten zwischen der Radio Show und der 85555.
Welten und Klassen dazwischen.

Kultalbum! Pflichtalbum!
So Klang deutsche Musik kurz vor der vermeintlichen NDW (vorausgesetzt, man weiß, was die echte NDW überhaupt ist. Tipp: Marcus, Nena... sind es nicht!)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Januar 2007
Eigentlich kann ich mich nur den anderen Rezensionen hier anschließen. Das Teil ist einfach ein Klassiker der deutschen Musikgeschichte. Obwohl Spliff hinterher noch saugute Sachen gemacht hat, topt dieses Frühwerk alles. Spliff wird wirklich zu unrecht als NDW-Band abqualifiziert. Das war eine der schäfrsten Rockbands in Deutschland. Wer auch immer auf Rockmusik steht, muss da reinhören.
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am 13. April 2015
Nachdem ich die LP bereits seit - tja, Jahrzehnten - besitze, hat sich der erneute Kauf als CD für mich gelohnt.
Gleich nach den ersten Takten - oder sollte man eher sagen Klängen des Spliff-Jingles war alles sofort wie in den Achtzigern !
Absolut genial finde ich die Vielfalt dieses Werks und die vollkommen unterschiedlichen und witzigen Jingles.

Mitreissende Titel wie "Deep in The City", "Jet Set Star" oder auch "Sweet as Radio" machen das Hören zum Vergnügen.
Aber: Allen, die bereits Spliff Alben wie "85555 oder "Herzlichen Glückwunsch" haben müssen wissen, dass diese Scheibe hier nicht "NDW" ist.
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