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am 23. August 2000
Kurz gesagt, das hier ist einfach ein Klassiker aus dem weiten und manchmal unendlich dummen Feld des (deutschsprachigen) FunPunks. Wenn man erst die späteren Platten der Zitronen kennt, wird sich vielleicht um so mehr über die Entwicklung wundern (und sie dafür noch mehr lieben), die die Jungs durchgemacht haben. Aber Songs wie "Skinheadmädchen" oder "Horst, Schorsch und Dieter" gehören einfach Pflichtgemäss ins Plattenregal (Vinyl ist zwar besser, aber CD geht auch)eines jeden Teenagers, der sich seinen ersten Iro rasiert, die ersten Docs kauft und Papas Lederjacke mit Anarcho-A`s verziehrt. Gehört zu D-Punk, wie Nutella aufs Brot und Bier in den Magen.
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am 1. Oktober 2013
GOLDENE ZITRONEN waren mein 1. Punk-Konzert, meine ersten ZWEI Punk-Konzerte genaugenommen, denn 1986/87 spielten sie 2x ziemlich kurz hintereinander im Rendsburger Jugendzentrum. Wenn sich meine Erinnerungssynapsen seitdem nicht total verknotet haben, müßte damals ein Plakat am schwarzen Brett des Gymnasiums, auf das ich ging, gehangen haben. Irgendwie schwer zu glauben, vor allem, wenn ich an den Direx-Geschichtslehrer (Typ Anzugsadist) denke, dessen Blick sich verklärte, wenn er vom blauen Himmel über den Schützengräben sprach. Oder an den Anderen, der einer freikirchlichen Gemeinde angehörte und ganze Doppelstunden opferte, um uns über Backward Masking und andere Höllenschlünde der Rockmusik aufzuklären. Der mehrbödige Humor der Zitronen wäre anhand kruder Inschriften wie "Gimme sat Punk, Brother!" wohl theoretisch zu erkennen gewesen, ich war aber zu doof und nahm das Ganze erstmal 1:1. Testosteroniger und männlich-aggressiver hätte es mich wahrscheinlich mehr angesprochen, aber entgehen lassen durfte ich es mir natürlich nicht. Es gab Freibier, aber Bier mochte ich eigentlich gar nicht. Und die Rockismen, über die sich die Band an vielen Stellen belustigte (Die "Das ist Rock"-EP ist auf dieser CD enthalten), fand ich im Grunde...ja, cool.

Fast noch schwerer zu glauben, daß "Porsche, Genscher, Hallo HSV" von der selben Band kommt (OK, nach vielen Jahren, einer beeindruckenden Entwicklung und mehreren Line-Up-Wechseln), die dieser Tage mit "Who's Bad?" eins ihrer besten Alben vorgelegt hat. Mit hochinteressanter Eigenes-Süppchen-Musik, die Kraut, Post-Punk, Dub, Elektro, komisches Gebimmel & andere faszinierende Geräusche zusammenbringt. Und wie immer den ganzen Hörer fordernden Texten, die sich der Mitgröhlbarkeit verweigern, dafür aber Bewußtseinsräume im Kopf aufmachen wie politisches LSD.
Von diesem über die Zeit gewachsenen Alleinstellungssound (der mindestens genauso viel Beachtung verdient wie die Worte) ist auf "Porsche,..." tatsächlich NICHTS zu hören. Man muß wissen, daß die "Goldies" (wie sie noch heute liebevoll genannt werden) bewußt als Fun-Punk-Ensemble starteten, um sich von dogmatischen Verbissenheiten der damaligen Hardcore-Szene abzugrenzen. Allerdings waren ihre Mittel von Anfang an subtiler als die Bier- und Geschlechtsteil-seelige Pröllerei mancher Kollegen - zu denen über Eck und ohne Bier auch DIE ÄRZTE gezählt werden können, deren frei gewordenen Platz sie später einnehmen sollten, wenn es nach begierigen, bösen Plattenfirmen gegangen wäre. Ted Gaiers Gitarrenspiel kommt eindeutig vom Rockabilly, involviert daher automatisch Country-Elemente und hat keinen fetten Sound. Stücke wie "Ich vermisse dich" und natürlich der ALPHAVILLE-/SHAM 69-Bastard "Für immer Punk" kokettieren zumindest streckenweise mit Glamrock. Die Selbstvorstellung der Bandmitglieder im Intro von "Der Brief" ist ein TEENS-Tribut, der Song selbst geht in Richtung Beat-Schlager, wenn auch, na klar, brachialer geholzt. "Punklektion", eine weniger als halbminütige Teenage-Angst-Synopse ("Ich hasse meine Eltern, ich hasse diesen Staat, ich hasse alle Lehrer, ich hasse die Schule auch, KEIN BOCK, KEIN BOCK!"), ist gleich 2x drauf; einmal als ordentliche Studioversion, einmal als Kasi-Mitschnitt, der sich eigentlich genauso anhört, wie die Kasi-Mitschnitte, die mein wegen meiner damaligen Punk-Behinderung bald-leider-nicht-mehr-Freund MS im Rendsburger JZ machte. Telefonfreizeichen-kompatibles Klischee-HC-Geknatter mit irgendwie unpassendem Text. Ein verklausuliertes Sich-Beömmeln über die Iro-Päpste auf St.Pauli, von denen einer sogar am Zitronen-Schlagzeug saß. Und statt Großstadt-Tristesse lieber feuchtfröhliche Provinz-Ausgelassenheit ("Im Dorfkroch"); statt systemschädigender Arbeitsverweigerung lieber Spaß in der Lehrzeit ("Horst, Schorsch und Dieter").

Nicht zuletzt natürlich das "The Night They Drove Old Dixie Down"-Cover, zu dem man sagen kann, daß aus heutiger Sicht "Am Tag als DIETER BOHLEN starb" der richtigere Song gewesen wäre (Der mußte dann auf "Zitronenmord", der B-Seite der Original-7" dran glauben). Lieber Himmel, war die dusselige BRAVO deswegen auf den Barrikaden! Toll! Ich weiß, daß ich es ein bißchen übers Knie gebrochen fand und insgeheim schockiert war, daß da jemandem der Exitus gewünscht wurde, aber es war mein erstes (Nein, es war das Zweite!) Punkkonzert, ich hasste zumindest meine Eltern...Und so enterte ich bei beiden Refrains die Bühne, um lauthals mitzuschmettern. KNARF RELLÖM (damals noch Waldi, der mit HUAH! das Vorprogramm gemacht hatte) verwies mich höflich, bestimmt und völlig zurecht der Bühne. Diese Erinnerungen werden für mich auf ewig mit dieser Platte verbunden sein. Es war nicht so gaaanz mein Ding, aber ich war bei Irgendwas dabei, es ging ab und pustete eine Portion Untergrund und Wildheit in meine deprimierenden Mittelspät-Achtziger. Später Dank, Goldies!
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am 26. Juni 2011
Habe mir die CD aus reinen Nostalgischen Gründen zugelegt und war absolut Überrascht,wie gut ich die Songs/Texte noch auf
der Festplatte hatte (nach über 20 Jahren).
Fantastische Fun/Punk CD die bis dato wohl keine andere Band mehr Toppen wird.
Ausser das eben "Ganz doll Schnaps" Fehlt und durch ein "Schlagwerk" ersetzt wurde, gibt es aber insg. 30 Songs zu
Entdecken die wirklich Spaß machen.
Wer auf Unterhaltung dieser Art steht,wird sicherlich auch "Die Abstürzenden Brieftauben", "Walter Elf", "Die Mimis",
"Die Toten Hosen (Alte Sachen)", "Die Ärzte Alte Sachen)" mögen.
Unkompliziert,teilweise einfach drauf Losgespielt und Improvisiert.
Macht Spaß, auch nach über 20 Jahren!!
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am 28. November 2012
Das waren noch Zeiten.
Richtig guter deutscher FUN-Punk.
Nur schade, dass sie den Titel "Ganz doll Schnaps" dank Lechtenbrink entfernen mussten.
Volle Kaufempfehlung!
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am 23. Februar 2007
Da gibts nix zu meckern... Die Scheibe ist ein Klassiker und das größte was die Zitronen je gemacht haben! Hätten die sich nach der "Fuck You" bloß aufgelöst. Was danach kam ist nur schlecht. Obwohl, nicht schlecht, es hat nur null mit meinen geliebten Zitronen zu tun. Wo ist der Spass geblieben ? Sie waren auch am Anfang nie platt. Das Spätwerk hätte man besser unter anderem Namen released und die Zitronen als Funpunk Legende stehen lassen. Aufruf an alle: KAUFT DIESE CD! BESSER WIRDS NICHT!
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am 1. Februar 2009
Sehr gute Scheibe, die ich vor ca. 20 Jahren nur als LP besessen habe. Leider gestohlen und nie Ersatz gefunden! Jetzt liegt sie endlich in digitaler Form vor, sogar mit mehr Songs. Wer die Band mag, wird sich an der CD erfreuen.
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am 25. August 2010
Die Zitronen haben die CD Ausgabe dieses Superwerks in ihrem Punk-Wahn absichtlich verhunzt. Mal wird die Musik plötzlich leise, mal kommt ein ganzes Lied rückwärts, mal ist der Sound mies, dann nur auf einem Kanal, in einem anderen Track sind künstliche CD-Sprünge eingebaut. (So jedenfalls bei meiner Ausgabe der CD). Alles nur, weil diese anscheinend erzkonservativen Punker gegen dieses seinerzeit neue Medium mit dem "reinen Klang" auf ihre Art opponierten: nämlich den Klang total verhunzten.
Ich war sehr enttäuscht und habe mir für teures Geld die Vinylausgabe zugelegt.
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am 7. Oktober 2000
Ich finde die Texte auf dieser CD weder witzig noch toll anzuhören. Die Jungs sollten mal deutlicher singen. Verstehen tut man sie nicht! Einfach nur schlecht!!!
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