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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alte Herren machen junge Musik für die Ewigkeit
Hach, schon wieder Zeit vergangen. Da tröstet dieses Album auch einige Jahre nach seinem Erscheinen ganz zuverlässig. Wer ist daran schuld?
Elvis Costello (der mit dem neuen Album) heißt eigentlich Declan Patrick McManus, ist um die Fünfzig, trotz des irisch klingenden Namens Engländer und in den späten 70ern mit rotziger und...
Veröffentlicht am 18. Juli 2002 von dcbe

versus
2 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hübsch nervend
Dieses Album könnte sehr hübsch anzuhören sein. Schöne Arrangements. Aber der Sänger nervt mit seinem übertrieben eingesetzten Vibrato. Schade.
Am 19. August 2004 veröffentlicht


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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alte Herren machen junge Musik für die Ewigkeit, 18. Juli 2002
Von 
Rezension bezieht sich auf: Painted from Memory (Audio CD)
Hach, schon wieder Zeit vergangen. Da tröstet dieses Album auch einige Jahre nach seinem Erscheinen ganz zuverlässig. Wer ist daran schuld?
Elvis Costello (der mit dem neuen Album) heißt eigentlich Declan Patrick McManus, ist um die Fünfzig, trotz des irisch klingenden Namens Engländer und in den späten 70ern mit rotziger und intelligent getexteter New Wave-Musik bekannt geworden. Schon seit seinen Anfängen hat er sich immer wieder mal als Crooner versucht, dazu regelmäßig kluge kleine Balladen selbst geschrieben und sich über die Jahre einen treuen Kundenstamm erarbeitet.
Er sieht seit ungefähr dreißig Jahren schon gleich aus, ein komischer Typ mit Hornbrille, ein bißchen wie Groucho Marx. Als vielseitiger "Singer-Songwriter" wird er weitermachen, bis an sein Lebensende.
Burt Bacharach ist dem schon deutlich näher, er wurde im Mai satte 75. Er sah mal richtig gut aus und hat in den frühen 50ern nach dem Musikstudium als Arrangeur für Marlene Dietrich begonnen. Als er 1955 seine erste LP veröffentlichte, war Declan McManus gerade mal geboren. In den 60ern schuf Bacharach seinen ganz eigenen Sound und schrieb robuste bis traumhafte Klassiker gleich zu Dutzenden. Unmöglich, seinen Einfluss auf gute Popmusik zu überschätzen - er ist für mich einer der drei oder vier größten Komponisten aller Zeiten (ernsthaft!).
Richtig fette Hits hatte er vornehmlich mit Dionne Warwick in den 60ern, Mitte der 70er schien er sich langsam Richtung Rente zu verabschieden. Trotzdem war er hinter den Kulissen immer noch aktiv (wenn Euch ein Popsong mal so richtig Klasse vorkommt - schaut mal auf die Credits).
Und dann machen ausgerechnet diese beiden Herren ein Album zusammen?
Durchaus, denn es passt. Beide stehen auf Ihre Art für geniale Popmusik mit Hintergedanken, und sie teilen einige Ansichten, die auch das Programm für dieses Album vorgeben:
Ja, Musik darf auch zum Nachdenken anregen.
Ja, wir sind schon länger nicht mehr 20.
Ja, wir waren auch schon traurig und können uns daran erinnern.
Ja, wir leben dennoch gerne und mit Hoffnung.
Oder ganz anders gesagt, mit den Worten von Costello: "Let's just say that Burt and I are here to kick Celine Dion's ass."
Was dabei herauskommt:
Was die beiden mit "Painted from Memory" angerichtet haben, ist schon kaum zu glauben. Nie sang McManus so herzerwärmend, selten hat Bacharach ausgefeiltere Harmonien gebaut.
Wie es klingt:
Bacharach-typischer satter Schönklang voller Oboen, genialer Klavierakkorde und warmer Streicher säuselt um engagiert und gefühlvoll vorgetragene Songtexte. Zwar ist Herr McManus kein wirklich toller Sänger, und so presst und schiebt es schon mal angestrengt aus ihm heraus. Doch das passt erstaunlich gut zu diesen Songs. Gelegentlich legen Flügelhorn und Saxophon eine sanfte Harmonie-Schicht dazu, häufiger mal dürfen die drei weiblichen Background-Sängerinnen eher zart wirkende Stimmchen einfügen. Das Tempo ist stets zurückgenommen, keine Tanznummern hier, aber auch nichts zu Einschlafen. Die Melodien sind klar und schön, jede Nummer gut strukturiert, immer mit einer kleinen Überraschung - herrlich.
Wovon es singt:
Es beginnt, noch ganz winterlich, mit "In The Darkest Place", sehr traurig, sehr anrührend. "Toledo" bietet zum Einstieg richtig typische wundervolle Bacharach-Bläsersätze, dann singt Costello ganz persönlich (und ganz poetisch) eine Geliebte an, die er hintergangen hat: Sie wird ihm nicht verzeihen. So ist das nun mal.
Ähnliches Thema, nur anders herum in "I Still Have That Other Girl". Diesmal will Sie offenbar, er aber hängt noch zu sehr an einer alten Liebe. Eine mögliche Konsequenz im nächsten Song: "This House Is Empty Now", wieder mal Allein. Und so geht es weiter.
Auf "Tears At The Birthday Party" trifft er eine früher Begehrte, längst und lange schon mit einem Anderen zusammen. Aber er begehrt sie immer noch. Vielleicht, vielleicht wird er es doch noch mal schaffen, Ihr sein Begehren zu bekennen. Wird es etwas nützen? Vielleicht ja, auf "Such Unlikely Lovers" kommen jedenfalls Zwei zusammen - und er kann es eigentlich gar nicht fassen. Wie wird das wohl weitergehen? Auf dem Album zumindest ist hier Halbzeit. Die zweite Hälfte wird wieder ähnliche Themen aufnehmen.
Richtig, neu ist das alles nicht. Immer wieder kreist Costello um das Leid der Liebe, von Tiefpunkten wieder nach oben schwingend, zweifelnd, zögernd, und doch immer wieder bereit, sich darauf einzulassen. Mögen auch die Themen profan klingen, diese Songs sind es keinesfalls. Fast alle Texte glänzen durch kluge Metaphern (manchmal ein wenig verschroben) und sind doch immer wahr, frisch - und tief. Diesen alten Herrschaften gelingen doch wirklich Aussagen, die so vorher noch nicht da waren! Ich bin immer wieder erstaunt bis ergriffen.
Insgesamt wäre es ungerecht, einen der 12 Titel hervorzuheben. Es gibt wirklich keinen Ausfall auf dieser CD, nicht eine Peinlichkeit, keine falschen Töne und ganz sicher keine Langeweile. Der Grundton ist melancholisch, vielleicht wie ein nur noch matt durchwärmter Tag im späten Oktober. Die Musik fordert zum Zuhören auf, sie hilft zur Nachdenklichkeit - und sie spendet Trost. Selbst in einer Frühlingsnacht.
Noch ein paar Fakten zum Schluß:
"Painted From Memory" ist im September 1998 auf Mercury erschienen (Polygram) und hat 1999 sogar einen Grammy gewonnen. Ganz am Schluß ist mit "God Give Me Strength" noch eine Nummer angefügt, die etwas früher als erste Kooperation der beiden Herren für einen Soundtrack geschrieben wurde. Es gibt ein Album mit seltsamen Coverversionen vom Gitarristen Bill Frisell (parallel entstanden, sogar in engem Kontakt, aber doch ganz anders). Ein zweites gemeinsames Album von Bacharach und Costello wird immer mal wieder angekündigt, ist aber bisher noch nicht auszumachen.
Egal ob von den beiden noch mal etwas nachkommt, für mich ist dieses zurückhaltende Meisterwerk eine uneingeschränkte Freude mit Suchtpotenzial und klarem Anspruch auf ewige Gültigkeit. Dafür sagt man wohl Danke.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach wunderschön ..., 20. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Painted from Memory (Audio CD)
Mehr kann ich auch kaum sagen, denn diese CD, die ich durch Zufall fand, ist zu einer meiner absoluten Lieblings-CDs geworden. Die warme Stimme Costellos mit den angenehm schmeichelnden Melodien - schöner kann man kaum einen Abend mit einem Scotch bei Kerzenschein verbringen :-)
Absolut empfehlenswert! Und alle, denen wir diese CD ans Herz gelegt haben, teilen bislang unsere Meinung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Songs für die Ewigkeit, 4. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Painted from Memory (Audio CD)
Wow, ein Meisterwerk das die Herren Costello und Bacharach abliefern. Jedes der zwölf Stücke ist eine Perle der Popmusik. Nie sang Costello besser, seine Stimme schwingt sich in aberwitzige Höhen, dazu begleitet Bacharach ihn mit sentimentalen Klavierkaskaden. Kurz und gut, die beste Platte des Jahres 1999, und Musik für die Ewigkeit.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Wunder, 23. Juli 2004
Von 
Andreas Wittenburg (Hamburg, Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Painted from Memory (Audio CD)
Elvis Costello, der vom rotzigen Punkrocker der Siebziger einen weiten und abwechslungsreichen Weg zurück gelegt hat und Burt Bacharach, der einige der schönsten Melodien der Musikgeschichte geschrieben hat, zusammen auf einer CD. Geht das gut?
Ja, hier ist ein Werk von großartiger Eleganz und Atmosphäre entstanden, berührend und emotional, hymnisch und traurig.
Zunächst sind es die berührenden bittersüssen Geschichten von Trennung und Trauer, Wehmut und Hoffnung, ohne jede Angst vor Kitsch mit viel atemlosen Herzblut, und immer eine Tonlage höher vorgetragen als es ihm eigentlich liegt, vorgetragen von Elvis Costello.
Darunter liegen wunderbare Arrangements. Ein tiefes Aufatmen in einer synthetisch blubbernden Welt: Richtige Instrumente, Geigenteppiche, Klavier, Vibrafon, Klarinetten, Bläserriffs, Frauenchöre, Dynamik von leisestem Flüstern bis zu bombastischen Crescendi. Das ist sicherlich nicht minimalistisch, beweist aber ein ums andere Mal, das Bacharach einer der größten Arrangeure des zwanzigsten Jahrhunderts war.
Weite Melodiebögen, kompakte Soli, Hooklines, die sich im Ohr festbeissen, dass alles ist große Songwriter-Kunst. Highlights? Jeder Song auf seine Weise. Sei es das treibende "The sweetest punch" mit richtigem "Funk", oder das sich dramatisch steigernde "I still have that other girl", dass mir immer die Tränen in die Augen treibt. Hier paßt wirklich alles zusammen - kaufen, schwelgen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kraft durch Melancholie, 14. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Painted from Memory (Audio CD)
Es gibt Musik für jede Herkunft, Altersklasse und Stimmungslage. Diese hier entscheidet sich: Ja, wir sind schon länger nicht mehr 20. Ja wir waren auch schon traurig und können uns daran erinnern. Ja, wir leben dennoch gerne und mit Hoffnung. Was die beiden reifen Herren da anrichten, ist schon kaum zu glauben. Nie sang McManus so herzerwärmend, selten hat Bacharach ausgefeiltere Harmonien gebaut. Es gibt nicht einen Ausfall auf dieser CD, nicht eine Peinlichkeit, keine falschen Töne und ganz sicher keine Langeweile. Eine Freude.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöne Platte! Stimme voll zu!, 4. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Painted from Memory (Audio CD)
Kann mich den beiden vorherigen Meinungen nur anschließen, die Platte ist wunderschön. Habe Costello mit den meisten Songs von dieser CD auch life in Köln gesehen -- und war völlig begeistert. Eine große Stimme, eine große Ausstrahlung und ganz viel Gänsehaut! Wahnsinn!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastische Musik von 2 Göttern, 24. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Painted from Memory (Audio CD)
Diese beiden Götter der Musik finden hier in einer wahnsinnig schönen Art zusammen. Der unübertroffene Weichmachersound des "Gods of easy listening" Burt Bacharach, verbunden mit dieser so einprägsamen Stimme von Elvis Costello und der ihm eigenen Interpretation, haben neben ein bisschen Kitsch echten Tiefgang und eine realistische Ernsthaftigkeit. Wer sich darauf einlassen kann, wird in seinem Leben ganz bestimmt bereichert. Ein wunderbares Beispiel, für das, was Musik vermitteln soll; nämlich Liebe!
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5.0 von 5 Sternen Großartige Melodien, 19. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Painted From Memory (MP3-Download)
Tolle Platte von einem Melodien-König und einem alten Punk. Die Melodien mit der Stimme von Elvis Costello gehen mir sehr zu Herzen, und ich muss mich nicht vor Kitsch fürchten.
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5.0 von 5 Sternen Immer wieder gut, 29. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Painted From Memory (MP3-Download)
Burt Bacharach ist ja einer der meist-gecoverten Songwriter überhaupt.
Trotzdem hat Elvis Costello es hier geschafft, sehr spezielle Songs auszusuchen und sehr schön zu interpretieren.

Ich könnte gar nicht sagen, WAS genau diese Auswahl so speziell macht - vielleicht eine insgesamt traurige Note? Schleimig, könnte man meinen. Melancholisch triefend auf den ersten Eindruck...
Aber der 2. und 3. Eindruck ist doch einer mit mehr Tiefgang und Freude an den wunderschönen Melodien.

Jedenfalls gehört diese CD, seit ich sie 1999 entdeckt habe, zu meinen meist gehörten Tonträgern.

Mein Favorit: "I still have that other girl" (in my head).
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der schönsten CD seit langem..., 6. Februar 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Painted from Memory (Audio CD)
Elvis Costello mochte ich bisher nicht sonderlich, aber seitdem mein Mann diese CD erstanden hat und ich sie auch schon oft gehört habe, muß ich sagen, ich bin schwer beeindruckt. Eine sehr schöne CD (erinnert mich immer an englische oder amerikanische Filmmusik), die man allzeit hören kann.
Costello auf höchstem Niveau.
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Painted from Memory
Painted from Memory von Elvis Costello (Audio CD - 1998)
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