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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super
Diese Aufnahme ist die Unfranzösischte die man sich vorstellen kann. Keiner der Darsteller spricht gutes Französisch. Aber bei den Stimmen ist das egal.
Price ist die dunkelste, verruchteste und rauchigste Carmen überhaupt. Ihre Höhen sind klar, ihre tiefen duster, ihre Interpretation perfekt.
Correlli ist der spannendse Jose auf Platte, und...
Veröffentlicht am 2. Januar 2012 von 1717PRO

versus
3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel schönes dabei ...
Ich gebe zu, dass ich mich dieser starbesetzten Carmen mit großer Skepsis genähert habe - zu oft ist gerade diese Oper mit mehr Gespür für Publicity als musikalischer Sorgfalt produziert worden. Diese Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet, trotzdem bleibt neben viel Licht auch Schatten:

Von allen Sopranistinnen, die die Mezzopartie...
Veröffentlicht am 1. Mai 2009 von vully


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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, 2. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: The RCA Opera Treasury - Carmen (Audio CD)
Diese Aufnahme ist die Unfranzösischte die man sich vorstellen kann. Keiner der Darsteller spricht gutes Französisch. Aber bei den Stimmen ist das egal.
Price ist die dunkelste, verruchteste und rauchigste Carmen überhaupt. Ihre Höhen sind klar, ihre tiefen duster, ihre Interpretation perfekt.
Correlli ist der spannendse Jose auf Platte, und nicht so "wohlerzogen" wie Gedda. Vllt. passt das nicht zur Rolle, ist aber extrem Unterhaltsam. Und als so ein feurigen Jose kann man besser verstehen warum Carmen sich den ausgesucht hat.
die 27 Jährige Freni singt wie ein Engel, dazu muss man nichts weiteres sagen.
Und Karajan? Dirigiert mit einem ungeheueren Temperament die für mich Beechham übertrifft.
Einer der Un-französischten aber besten und spannendsten Aufnahmen auf dem Markt.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dunkle, feurig, sehr ausgewogen, 9. August 2010
Von 
Grüner Baum - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The RCA Opera Treasury - Carmen (Audio CD)
Ich kenne diese Aufnahme, die mit Beecham/los Angeles und Pretre/Callas. Diese hier war meine erste, die ich mir zugelegt habe, weil ich das dunkle Timbre von Price als am passendsten für die Rolle der Carmen eingschätzt habe. Das hat sich auch im Prinzip bewahrheitet. Mit der natürlichen Färbung ihrer Stimme verkörpert sie die Figur sehr überzeugend. Sie verlässt sich allerdings nicht völlig auf den Effekt, sondern ist weniger temperamentvoll als man es sich vorstellen könnte und sie vermutlich auch in der Lage dazu wäre, sondern spielt viel mit zarten Zwischentönen und wirkt oft verletzlicher und zurückhaltender als ich es erwartet hätte. Auf die lange Sicht ist das sicher der überlegne Ansatz. Gerade bei dieser Oper hätte ich mir aber trotzdem ab und zu ein bisschen mehr primitives Feuer gewünscht. Trotzdem eine sehr beeindruckende Vorstellung.

Corelli als Don Jose finde ich sehr überzeugend. Er interpretiert sicher nicht sehr ausgefeilt, sondern stellt seine Strahlkraft und sein kräftiges, helles Timbre in den Vordergrund. Das aber klngt berauschend und passt für mich in die Rolle. Zugestandenermaßen aber muss man das mögen und es gibt sicher Hörer, die mit diesem Gesangtstil grundsätzlich nicht zurecht kommen. Auf jeden Fall passt es zum Dirigat Karajans, das (im ganzen tonal etwas dunkel anglegt) auch auf Schwung, Strahlkraft und Eindruck setzt - sonst mag ich das bei Karajan nicht so, aber hier überzeugt mich der Ansatz. Für mich das beeindruckendste und in sich stimmgste Dirigat der drei Aufnahmen.

Einen klaren Vorsprung hat die Aufnahme in den Nebenrollen. Vor allem Mirella Freni als Micaela singt glasklar, intensiv und betörend (fast stiehl sie Price ein bisschen die Schau), und ist eine ebenbürtige Konkurrentin zu Carmen. Da passt die Spannung. Gleiches trifft auf Merrill als Escamillo zu. Sicher hat er in den tiefen Lagen etwas Schwierigkeiten und klingt weniger kraftvoll als nötig, im Vergleich zu anderen Aufnahmen ist er mit der Präsenz seiner Stimme und Persönlichkeit aber ein viel ebenbürtigerer Gegenspieler zum Don Jose. Durch zwei Sänger aus der gleichen 'Gewichtsklasse' wirkt auch hier die Konkurrenz zwischen den Figuren viel überzeugender. In anderen Aufnahmen haben Don Jose (oder auch Carmen) schon rein sängerisch zu stark die Nase vorn.

Bei den Carmens und Don Joses habe ich keine eindeutige Präferenz. Aufgrund der ausgewogensten Gesamtbesetzung halte ich diese Aufnhame aber für den idealen Erstkauf zum Kennenlernen der Gesamtoper.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 10. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The RCA Opera Treasury - Carmen (Audio CD)
Die wohl klangprächtigste Carmen-Aufnahme, die zu haben ist. Leontyne Price ist in vielen Belangen einzigartig. Ihr rauchiges Timbre paßt hervorragend zur Rolle, berückend ihre hohe Lage. Corelli hingegen ist eine völlige Fehlbesetzung - sein französisch ist einfach lächerlich und sein Macho-Gehabe einmal mehr unerträglich. Merrill ist, wie schon erwähnt, mit der tiefen Tessitura seiner Rolle überfordert. Freni punktet. Trotzdem ist diese Aufnahme zu empfehlen, auch wegen dem breiten, vollen, berauschend schönen (manchmal vllt. zu sentimentalen) Orchesterklang. Keine ideale Aufführung wie die Beechams, aber eine ordentliche. Wegen Leontyne Prices großartiger Darstellung 4 Sterne.
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9 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein der besten Carmen Aufnahmen, 16. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The RCA Opera Treasury - Carmen (Audio CD)
Diese Einspielung ist nich so berühmt wie die von der Callas oder die von Abbado dirigiert wurde und es ist schade.
Karajan ist hier ein grosser Theaterdirigent und die Sänger sint erstklassig. Nur Leontune Price ihre französische Aussprache ist nicht perfekt, aber das is mit den meisten Carmen Aufnahmen der Fall.
Dazu bringt Karajan ein Plus zur Musik: er macht es Deutlisch dass bei Bizet es mehr gibt als die bekannten pittoresken Arien. Und das haben weninge Dirigenten vollbracht.
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein 'Weib' !!!, 17. Juli 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The RCA Opera Treasury - Carmen (Audio CD)
Hier wird glaubhaft, warum ein Mann (auch einer vom Format und Optik eines Corelli) den Kopf verliert. Sie gurrt, sie lockt, sie verströmt betörenden Wohlklang, sie dräut fast im Bariton - Leontyne Price vereint die besten Eigenschaften großer Carmen Protagonistinnen aber ausser bei Aida fand ich ihr Timbre noch nie so umwerfend passend. Callas, Simionato, Bumbry, alles wunderbare Carmens, aber ich gebe die Krone der Price. Vielleicht auch wegen des Gesamteindrucks dieser Aufnahme unter H. v. Karajan, welcher es schafft mit Hilfe der Wiener Philharmoniker dieses Werk aus dem 'Wunschkonzertniveau' haushoch zu erheben. Freni, Corelli, Merrill - ein Ensemble zum 'niederknien'. Genuss pur !
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel schönes dabei ..., 1. Mai 2009
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The RCA Opera Treasury - Carmen (Audio CD)
Ich gebe zu, dass ich mich dieser starbesetzten Carmen mit großer Skepsis genähert habe - zu oft ist gerade diese Oper mit mehr Gespür für Publicity als musikalischer Sorgfalt produziert worden. Diese Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet, trotzdem bleibt neben viel Licht auch Schatten:

Von allen Sopranistinnen, die die Mezzopartie der Carmen gesungen und/oder aufgenommen haben, war Leontyne Price vielleicht die naheliegendste Wahl: Ihre Stimme, eine der schönsten Sopranstimmen des 20. Jahrhunderts, hatte einen vollen, dunkel-warmen Klang, der durchaus an einen Mezzo erinnerte.

Und sie ist tatsächlich eine sehr überzeugende Carmen, aber aus ganz anderen Gründen: In der tiefen Lage klingt ihre Stimme nicht so voll, rund und leuchtend wie in der Höhe, sondern etwas hauchig. Trotzdem erliegt sie nicht der Versuchung, durch exzessiven Einsatz der Bruststimme künstlich Fülle zu erzeugen, sondern singt ihre Rolle mit fast verträumtem Ton und leicht jazziger Artikulation, wirkt erotisch, aber nicht billig. Wenn man etwas kritisieren möchte, dann allenfalls ihr stark amerikanisch gerolltes R.

Franco Corelli singt den Don José hier etwas subtiler als in seiner zweiten Carmen-Aufnahme (unter Maazel), ist aber trotzdem der Schwachpunkt der Besetzung: Der José ist ein etwas unbedarfter romantischer Junge vom (französischen!) Lande, der erst durch die amour-fou zu Carmen zum Deserteur, Schmuggler, schließlich Mörder wird. Sänger wie Georges Thill, Jussi Björling oder Nicolai Gedda hatten den nötigen lyrischen Ton, die französische Phrasierung und Aussprache für die Rolle. Corelli dagegen singt durchgehend mit Verismo-Technik und starkem, italienischem Akzent, was teilweise zu geradezu komischen Effekten (Parle-moi de ma Määääähre) führt. Diese Art zu singen und sein sehr männliches, metallisches Timbre passen erst im Finale zur Rolle.

Robert Merrill besaß eine der schönsten Baritonstimmen des 20. Jahrhunderts. Als Escamillo hat er das Problem vieler Baritone: Die Rolle liegt sehr tief, insbesondere das berühmte Auftrittslied bringt viele Sänger, auch Merrill, an ihre Grenzen. Dazu ist das Timbre des Sängers zu elegant für den demonstrativen Machismo des Stierkämpfers. Um das auszugleichen, forciert er etwas. Ein guter, kein überragender Escamillo.

Die Micaela von Mirella Freni dagegen lässt (mit Ausnahme von Helen Donath) die meisten Sängerinnen dieser Rolle verblassen. Mit großer Wärme und träumerischem Klang ist sie eine wirkliche Gegenspielerin für die Carmen.

Die Nebenrollen sind gut besetzt, der Chor ausgezeichnet. Die Wiener Philharmoniker zeigen, warum sie - zumindest damals - als bestes Opernorchester der Welt galten.

Herbert von Karajan wählt wie immer eher langsamere Tempi, ohne aber in Trägheit zu verfallen. Seine klangschöne, sangliche Interpretation kann auch heute noch gefallen.

Insgesamt haben gegenüber dieser Carmen Sir Thomas Beechams dramatisch gespannte Aufnahme mit de los Angeles und Gedda einerseits und Sir Georg Soltis klangschöne Interpretation mit Troyanos, Domingo, te Kanawa und van Dam noch die Nase vorn. Mit einem anderen Don José könnte sie dennoch zur erweiterten Spitze gehören.
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4 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vous pouvez m'arreter......Jetzt könnt Ihr mich verhaften..., 11. September 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: The RCA Opera Treasury - Carmen (Audio CD)
...ja nach dieser super Einspielung sitzt man mit diesen Don José (F.Corelli)im Knast, wenn er Carmen (L.Price)erdolcht. Dieses freche "Luder"!! Granatenstark nimmt L.Price durch ihr schönes warmes Organ euch fest an Ihre Zigeunerbrust. Der arme geprellte Don José gesungen na....??? von wem wohl? Franco Corelli!!! Er ist fix und alle, wegen dem Teufelsweib, aber keines Falls seine MEGASTIMME - er singt Carmen ja zu Tode.Natürlich auch all die anderen Sänger ein Traum. Und Karajan treibt das Orchester zur Höchsform, da hört man das gesamte Volumen des Orchesters bis hin zur zartesten Note, Karajan zieht einen einmaligen Bogen über alle Register und wir Mittendrin. Also Leute ab nach Sevilla..und mal sehen ob wir dort die Zigeuner herumlungern sehen(hören) was sonst mit dieser CD (die Ihr alle eifrig kaufen solltet)......null problemo. Erste Sahne.....tschüß Euer Jürgen (Corelli -Fan)
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