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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Maestro, seine Diva und ihr Pech mit den Männern �
Es gibt wohl kaum bessere Interpretationen der Senta als die von Cheryl Studer. Da die Holländerdiskographie nicht viele solcher Leistungen aufzuweisen hat (auch Anja Silja und Leonie Rysanek überzeugen nicht durchweg) ist dies immerhin ein Grund für diese Aufnahme. Sinopoli überzeugt mit einer packenden, transparenten und auch aufnahmetechnisch...
Veröffentlicht am 6. Juli 2005 von schreibe was sie hören wollen ...

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der enttäuschende Holländer
Das Positive vorweg: Cheryl Studer ist eine der wenigen Sentas, die nicht wie eine Sirene klingen und weiß ihre Rolle gut zu gestalten, Peter Seiffert (dessen Paraderolle im Holländer ja eigentlich der Erik ist) überzeugt als Steuermann. Das war es dann aber auch schon an lobenswertem ...
Sinopolis Dirigat erscheint mir recht holprig und wenig...
Veröffentlicht am 17. September 2007 von ShortestFrame


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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Maestro, seine Diva und ihr Pech mit den Männern �, 6. Juli 2005
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wagner: Der Fliegende Holländer (Gesamtaufnahme) (Aufnahme Berlin 1991) (Audio CD)
Es gibt wohl kaum bessere Interpretationen der Senta als die von Cheryl Studer. Da die Holländerdiskographie nicht viele solcher Leistungen aufzuweisen hat (auch Anja Silja und Leonie Rysanek überzeugen nicht durchweg) ist dies immerhin ein Grund für diese Aufnahme. Sinopoli überzeugt mit einer packenden, transparenten und auch aufnahmetechnisch hochwertigen Interpretation - großartig auch die Chöre. Weikl und Domingo nehmen ihm jedoch den „Wind aus den Segeln". Weikl zerstört die Gesangslinie durch eine fast parodistisch anmutende Deklamation (besonders auffällig in den Duetten mit Studer, da er ganz anders phrasiert), obendrein noch mit unkontrolliertem Vibrato (offenbar ist ein guter Sachs nicht zwingend auch ein geeigneter Holländer). Domingo wirkt in den zahlreichen dramatischen Passagen des Erik vollkommen unbeteiligt - wusste er, was er sang - Hier zeigt sich erst, wie sehr diese Rolle von der sprachlichen Gestaltung lebt. Hans Sotins Stimme (Daland) wirkt leider bereits (? 1991 ?) etwas glanzlos in der Höhe. Peter Seiffert hingegen überzeugt sehr als Steuermann.
Wer eine großartig dirigierte Aufnahme ohne sängerische „Ausfälle" hören möchte, sei an Klemperers Studioaufnahme verwiesen, wo Theo Adam den Holländer trotz Anstrengung textlich differenziert (und singend !!) gestaltet.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sinopolis Meisterstück, 27. Oktober 2008
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wagner: Der Fliegende Holländer (Gesamtaufnahme) (Aufnahme Berlin 1991) (Audio CD)
Dieser Holländer mußte im deutschen Sprachraum recht viel Kritik einstecken, was verwundert, da er in England und den USA geschätzt ist. Der Penguin Guide führt ihn als top recommendation, der American Record Guide und Gramophone als ganz solide und die amazon.com-Kundenrezensionen sind ebenfalls zum größeren Teil sehr positiv.
Was erhält man also? Eine sehr gemischte Sängerschar, aus der allein Studer mit einer herausragenden Leistung hervorsticht: einen so souveränen Wagner-Gesang muß man in Aufnahmen der letzten 30 Jahre suchen. Der Chor singt sehr robust, was gut zu den Schiffsmanschaften paßt; auf manch anderer Aufnahme klingen die Chöre harmlos wie ein Ruderverein beim Vatertagsausflug. Clou der Aufnahme ist aber Sinopolis zupackendes Dirigat. So durchgefeilt und gleichzeitig emotionalisiert habe ich Wagner zuletzt von Carlos Kleiber dirigiert gehört. Die Klangqualität ist nicht schlecht, aber ein noch größerer Aufnahmeort als der große Sendesaal des SFB hätte wahrscheinlich für mehr Klangvolumen und Transparenz gesorgt. Im letzten Akt, wenn das Orchester und die zwei Schiffsmannschaften gegeneinander ansingen, ist eindeutig die Grenze der Durchhörbarkeit erreicht.
Fazit:
Sänger: 2-3 Sterne
Dirigat: 6 Sterne
Klang: 3-4 Sterne.
Gesamt: 4 Sterne
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der enttäuschende Holländer, 17. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Wagner: Der Fliegende Holländer (Gesamtaufnahme) (Aufnahme Berlin 1991) (Audio CD)
Das Positive vorweg: Cheryl Studer ist eine der wenigen Sentas, die nicht wie eine Sirene klingen und weiß ihre Rolle gut zu gestalten, Peter Seiffert (dessen Paraderolle im Holländer ja eigentlich der Erik ist) überzeugt als Steuermann. Das war es dann aber auch schon an lobenswertem ...
Sinopolis Dirigat erscheint mir recht holprig und wenig mitreissend, Hans Sotin (Daland) verkauft sich unter Wert, Herr Domingo (Erik) veranstaltet einen Belcanto-Liederabend mit wenig Interesse an Text und Handlung und - wie von meinen Vorrednern bereits erwähnt - Bernd Weikl hatte wohl wenig Lust, einen anständigen Holländer zu singen - phasenweise schrammt er wirklich haarscharf an einer Parodie der Rolle vorbei!
Der einzige trifftige Grund, sich mit dieser Aufnahme zu beschäftigen, ist meiner Meinung nach Cheryl Studers Senta, die einigen anderen Interpretinnen der Rolle überlegen ist, aber letztendlich kann das nicht den satten Preis rechtfertigen. Da gibt es genügend erheblich bessere und dabei auch weitaus günstigere Aufnahmen (Böhm, Steinberg, Konwitschny etc.).
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenig überzeugend, 13. Januar 2013
Von 
opernfan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wagner: Der Fliegende Holländer (Gesamtaufnahme) (Aufnahme Berlin 1991) (Audio CD)
Ich kann diesem Holländer nur wenig Positives abgewinnen. Das Dirigat von Sinopoli wirkt reichlich willkürlich, an manchen Stellen auch steril, insgesamt wenig geunin dramatisch oder packend, am ehesten noch intellektuell gewollt, aber eben nicht empfunden (kein Vergleich mit Klemperer, auch Dorati ist - so langsam er auch dirigieren mag - da noch spannender, weil stringenter; oder Sawallisch live mit London/Rysanek). Immer wieder gibt es merkwürdige Spannungsabbrüche, die aus einer Überbetonung der dramatischen Szenen und einem "überlyrischen" in den weniger dramtischen Szenen resultieren mag; und der wenig präzise Chor hilft auch nicht viel.
Schlimmer steht es hier um die Sänger, wo ich wenig Positiva verbuchen kann. Weikl ist weder stimmlich noch darstellerisch der Rolle gewachsen, er flüchtet sich in ein nur schwer aushaltbares Deklamieren, kämpft mit Höhe und Tessitura. Auch die Studer ist stimmlich nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, v.a. am Schluß muss sie schon sehr mit der Höhe kämpfen und forcieren (kein Vergleich mit der Rysanek oder der Silja, gar nicht erst zu reden von F. Leider). Aber immerhin ist sie dramatisch packend. Sotin wirkt merkwürdig unbeteiligt und Domingo - hat man den Eindruck - weiß nicht so recht, von was er eigentlich singt. Stimmlich wäre er gut, auch wenn er bekannterweise idiomatisch mit dem Deutschen sehr zu kämpfen hat.
In der Summe ist das leider keine empfehlenswerte Aufnahme, die leider eher den so oft "besungenen" Niedergang des Wagner-Gesangs dokumentiert.
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5.0 von 5 Sternen Eine klangschöne und großartig besetzte Holländer-Aufnahme, 9. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Wagner: Der Fliegende Holländer (Gesamtaufnahme) (Aufnahme Berlin 1991) (Audio CD)
Wenn man sich die vorherigen Rezensionen anschaut, stellt man fest, dass diese Aufnahme wohl etwas umstritten ist. Nun ja, die Geschmäcker sind verschieden. Für mich persönlich, ist diese Holländer-Aufnahme die beste. Der Holländer unter Klemperer ist mir viel zu schleppend und gedehnt, obwohl dort Theo Adam die Titelpartie singt. Der Bayreuther Holländer in der Kupfer Inszenierung hat mir noch nie gefallen, wegen seiner harten und unromantischen musikalischen Umsetzung (Ouvertüre & Finale). Die hier vorliegende Einspielung gefällt mir am besten. Sinopoli leitet das Orchester absolut klangschön, kraftvoll und wählt ein zügiges Tempo. Die Chöre sind brilliant. Die Besetzungsliste ist sehr prominent. Der Glanzpunkt dieser Aufnahme ist die Senta von Cheryl Studer. Stimmlich hervorragend, klar und berührend. Alle anderen Solisten meistern ihre Rollen sehr souverän. Diese Aufnahme fällt auch durch eine sehr gute Textverständlichkeit auf, ich finde auch bei Placido Domingo.
Ich kann diese Einspielung auf jeden Fall weiterempfehlen, ohne Abstriche.
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4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Interessant unbefriedigend, 17. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wagner: Der Fliegende Holländer (Gesamtaufnahme) (Aufnahme Berlin 1991) (Audio CD)
Diese Aufnahme stellt aus vielerlei Sicht eine Enttäuschung dar. Schon die Ouvertüre klingt an einigen Stellen übereilt und unausgewogen. Die Bläser, die das Sturmmotiv andeuten, scheinen durch ihren dumpfen Klang im Zusammenspiel mit den anderen Orchesterstimmen unterzugehen. Was in der ganzen Oper beibehalten wird, sind Sinopolis scheinbar völlig unausgewogene Tempi. Dies stellt die erste große Enttäuschung dar, da man von diesem genialen Meister am Pult eigentlich jede Aufnahme empfehlen kann. Ein weiteres Manko dieser Aufnahme ist, dass auch der Chorleiter, der routinierte Hagen-Groll, es seinem Kollegen im Orchestergraben nachmacht und nur durch völlig unpassende, überhetzte Tempi versucht, der Aufnahme Originalität zu verleihen. Mit einem Wort: Der Arbeit mit Chor und Orchester fehlt es an allen Stellen an Natürlichkeit und an dem richtigen Sinn für die Grundstimmung dieser Oper.
Ein Lob mit Abstrichen verdient Cheryl Studer. Ihre Darstellung der Senta ist dramatisch und einheitlich. Jedoch klingt ihr Gesang gepresst und teilweise übertrieben. Man gewinnt dadurch den Eindruck einer neurotischen Selbstdarstellerin und kann ihren Szenen mit dem Holländer nur wenig Liebe entnehmen. Natürlich verdient die Beschäftigung mit der Senta von vornherein Respekt, da es sich um eine Rolle handelt, für die schon Birgit Nilsson wenig Sympathie hatte. Nicht weil sie diese Rolle zu singen nicht in der Lage gewesen wäre (sie sang sie ja auch mehrmals), sondern weil sie so ungemein vielschichtig ist, auf der anderen Seite aber auch so ungemein viele Punkte bereithält, die zu Fehlern einladen, zum Abweichen von Wagners gewünschter Interpretation der Rolle und daher eine ungeheure Anstrengung verlangt.
Es wäre müßig sich nun noch darüber auszulassen, dass Placido Domingo kein decidierter Wagner-Sänger war oder ist. Seine aufrichtige Beschäftigung mit Wagner verdient allein schon daher Respekt, da er darin eine Ausnahme ist unter den italienischen und spanischen Tenören und sie dennoch konsequent betrieben hat. Das tut aber der Tatsache keinen Abbruch, dass er mit der deutschen Sprache, ihrer Bedeutung und der Notwendigkeit sie deutlich vorzutragen, und so zu vermeiden, dass man durch die Platte sofort erkennt, aus welcher Sprachregion der Sänger stammt, starke Probleme hat. Dennoch, es ist seinem Vortrag vom rein technischen Standpunkt her kein Vorwurf zu machen.
Das was diese Aufnahme am meisten schädigt, ist der erschütternd furchtbare Vortrag Bernd Weikls als Holländer. In seinem Vortrag "Ha, stolzer Ozean" hat man fast das Gefühl, er mache sich über Wagner lustig, da er betont, als handele es sich um ein Lied von Franz Schubert. An einigen Stellen kommt sogar das Gefühl auf, er sänge wie ein Unbeteiligter einfach nur so lalala dahin. Er entzieht der Rolle des Holländers somit jede Dramatik. Er unterdrückt die Frustration und das Elend dieser Gestalt, die sich zehnfachen Tod lieber wünscht, als ein weiteres Leben auf See ohne Ziel, ohne Rast, ohne Ruh. Man muss, bei aller Sympathie für welchen Sänger auch immer, einsehen, dass es unverzeihlich ist, wenn man in der Oper, besonders bei Wagner, sich einzig auf das "schön singen" beschränkt und eine der Rolle angemessene individuelle Interpretation völlig ignoriert.
In Gegenwart eines solchen Holländers, geht jede Emotion verloren.
Der gleiche Vorwurf könnte eigentlich auch an Hans Sotin ergehen, jedoch nimmt man es ihm nicht so sehr übel, da er eine weniger dramatische und weniger vielschichtige Rolle darzustellen hat. Ein einzig makelloser Punkt stellt die Darstellung Peter Seifferts vom Steuermann dar, was jedoch nicht zu einer Verbesserung des Gesamteindrucks beiträgt, da die Rolle einfach zu kurz ist. Darin aber liegt der Vorteil der Rolle für ihn - er ist kein Sänger für Tristan, Lohengrin oder Tannhäuser. Solche Rollen mit Ihm zu besetzen, wäre gleichbedeutend mit der Besetzung der Rolle des Calaf mit Piero de Palma.
Insgesamt ist diese Aufnahme nur für denjenigen zu empfehlen, der all die großen Aufnahmen (Klemperer, Konwitschny, Fricsay) schon hat, damit er sie sich anhören kann, wenn er von darstellerischer und sängerischer Perfektion einmal abgehen möchte, um sich eine gänzlich unausgewogene "Interpretation" anzuhören, damit er wieder erkennt, was er an den anderen Aufnahmen so schätzt.
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Wagner: Der Fliegende Holländer (Gesamtaufnahme) (Aufnahme Berlin 1991)
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