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Kundenrezensionen

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am 22. Februar 2004
Um es vorweg zu nehmen: Das Album sowie das gebotene Material spaltet. Einerseits bekommt der Käufer/Hörer einen authentischen Live-Mitschnitt (der Rezensent erlebte dies live und gibt den aufrechten Daumen) einer DER innovativen und stilbildenden Bands der späten 80er und frühen 90er Jahre mit zahlreichen "all time favorites"...
...aber wenn man die Tracklist mit dem 1993er Live-album vergleicht, wird man erschreckt große Überschneidungen feststellen und sich wundern. Denn es gibt nichts Neues.

Und hier liegt der Knackpunkt nicht nur dieses Albums, sondern auch der Band als solchen seit den späten 90ern: Nach 1993/94 gab es von Front 242 kein neues Material, wenn auch eine große Fangemeinde, die sich in "Old School-EBM-ler" und so was wie NuMetal aufteilt. Nach der 93er-Tour zu UP EVIL (Material dazu offiziell veröffentlicht auf dem Album Live Code 5413356 424225) gab es dann auch nur vereinzelte Live-Auftritte, zumeist auf Festivals.

Doch nach 5(!) Jahren Stasis werden auch die besten Klassiker ein wenig lau, daher gingen die Belgier für 1998 ins Tonstudio und überarbeitete das vorhandene Material aus fast 20 Jahren Bandgeschichte vehement: Weg vom industriellen, knochentrockenen EBM, mehr hin zu organischen, toxischen Klängen, die auch schon auf dem 93er-Album UP EVIL die EBM-Nation spalteten und in aktuellen Projekten wie Male or Female ihre (m. E. gelungene) Fortsetzung finden. Mit diesem Setup tourte die Band dann bis ins nächste Jahrtausend hinein weiter - zwar weiterhin ohne neue Songs, aber immerhin mit einem mutigen Konzept.

Und damit sind wir beim 1998er-Live-Album Re:Boot angekommen. Diese LP bietet Altes im neuen, z. T. erstaunlichen Gewand. M.E. ist der Transport in die Neuzeit geglückt, denn einige Titel klingen nun SEHR anders, haben aber immer noch jenen besonderen, treibenden "Kern", den die 242-Stücke ausmachen. Nie zuvor kam beispielsweise "Body to Body" so brachial herüber (in dieser Form das unromantischste Liebeslied, das ich kenne), trockene EBM-Stücke erhalten organische Implantate als hätten die Borg zum Dico-Abend in den Kubus geladen. 'First IN/First OUT' von 1988 bekommt 10 Jahre später z. B. vollkommen neuen Schwung und klingt in der neuen Live-version wie ein Mischung aus Space Invaders, Anrufbeantworter und elektronisch geregeltem Schlagbohrhammer, die sich zum Finale über Loops und Live-Percussion nahezu in Kakophonie steigert. Schon cool, aber man muss dies mögen und sich darauf einlassen.
Ich nehme aber an, dass die Belgier es genau darauf angelegt haben, das Publikum mit neuen Klängen zu konfrontieren - die gespaltenen Reaktionen von Fans und Presse zeigen, wie schwer es ist, aus Klischees auszubrechen und nicht in Stasis zu verharren.

Die Tonqualität ist 1a, die Konzert-Atmosphäre ist außerdem sehr gut eingefangen, auch wenn das Album aus (mindestens) zwei Auftritten zusammengeschnitten wurde.

Dennoch würde ich Re:Boot nicht als Einsteigeralbum in dei 242-Materie empfehlen, zu sehr entfernen sich die Stücke von den Originalen, die man kennen sollte, um Re:Boot zu genießen und einordnen zu können. Also eher etwas für Sammler und Kenner, die außerdem nach Import-Versionen von Re:Boot Ausschau halten sollten, da diese bis zu 15 Titel (statt nur 13 der Standard-Version für Deutschland, u.a. gibt es 'Punish your machine' und 'Motion' als Bonustracks) enthalten.
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am 17. August 2006
Fornt 242, früher eine der Kultbands und Mitbegründer der EBM-Szene melden sich mit einem Livealbum zurück. Das auf dem Album nur altes Material in neuem Gewand präsentiert wird, dürfte den Fan nicht stören. Neueinsteiger dürfte der kraftvolle Electrosound sicherlich begeistern. Das Album sorgt für bis zum Brechen gefüllte Tanzflächen und verzeichnet insgesamt keinen Durchhänger. Hits, wie "Headhunter", "Tragedy for you", "Masterhit" und insbesondere "Happiness" gehen einfach nur ab in den neuen Versionen. "Welcome to Paradise" ist das I-Tüpfelchen. Einzig und allein die neue Version des Klassikers "Body to body" wurde leider fast bis zur Unkenntlichkeit verändert, so dass einfach der Charme des Originals fehlt. Aber da kann man auch mal ein Auge zudrücken.

Mir stellt sich jetzt die Frage, ob Front 242 es irgendwann mal schaffen, gutes neues Material (nicht wie "PULSE" zu veröffentlichen. Hoffen wir es.
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am 17. August 2006
Front 242, früher eine der Kultbands und Mitbegründer der EBM-Szene melden sich mit einem Livealbum zurück. Das auf dem Album nur altes Material in neuem Gewand präsentiert wird, dürfte den Fan nicht stören. Neueinsteiger dürfte der kraftvolle Electrosound sicherlich begeistern. Das Album sorgt für bis zum Brechen gefüllte Tanzflächen und verzeichnet insgesamt keinen Durchhänger. Hits, wie "Headhunter", "Tragedy for you", "Masterhit" und insbesondere "Happiness" gehen einfach nur ab in den neuen Versionen. "Welcome to Paradise" ist das I-Tüpfelchen. Einzig und allein die neue Version des Klassikers "Body to body" wurde leider fast bis zur Unkenntlichkeit verändert, so dass einfach der Charme des Originals fehlt. Aber da kann man auch mal ein Auge zudrücken.

Mir stellt sich jetzt die Frage, ob Front 242 es irgendwann mal schaffen, gutes neues Material zu veröffentlichen. Hoffen wir es.
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am 27. August 2005
Also ich glaube nicht, dass die alten Front242-Hits es nötig haben, modernisiert zu werden, da sie wie Led Zeppelin oder Pink Floyd zeitlos und in ihrer eigenen Liga sind. Aber wenn es so geil klingt wie auf diesem Live-Album, dann bitteschön, so lasse ich mir zeitgemässe Musik gefallen! Interessant auch, das letzte Live-Album "Live-Code" im Vergleich zu hören, beides grossartige Alben, und total unterschiedlich! Warum können andere Bands/Produzenten nicht so toll remixen?
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