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TOP 500 REZENSENTam 26. Juli 2010
1967 ist das Jahr der Aufnahme dieses Albums. Es ist auch die Zeit, in der es für Sinatra, den Erfolgsgewohnten, immer diffiziler wird, mit seiner Musik mehrheitsfähig zu bleiben - Elvis, die Beatles, die Flower-Power-Bewegung bringen neue, sehr populäre Stilelemente in die Popmusik, revolutionieren, sind en Vogue, erobern die relevante Käuferschicht der Teenies, verdrängen zusehends die Klassiker der vorangegangenen Epoche, die plötzlich als eher angestaubt, obsolet und patinaüberzogen gelten.
Der altgediente Entertainer weiß, das das Aufspringen auf diesen Zug ebenso peinlich wie erfolglos geraten würde. Also bleibt ihm nur eine Möglichkeit, sich im stark verändernden Business zu behaupten: Er muss auf seine Stärken setzen. Swing, vor allem jedoch Balladen bilden das Terrain, auf dem ihm niemand ernsthaft das Wasser zu reichen imstande ist. Da sich beide Stile indes vom Zeitgeist überrannt sehen, bleibt nur eines: Qualität - und die auf dem höchstmöglichen level.

Er sucht und findet Songschreiber wie auch Arrangeure, die ihm Maßgeschneidertes in die samtige Kehle legen. Den unerwarteten Superhit "Something stupid" im Duett mit seiner Tochter Nancy, der ihn allen Unkenrufen zum Trotz auf Platz 1 der Charts spült. Er nimmt den Kaempfert-Song "The world we knew" auf, eine melancholische Gänsehautballade, von der er weiß, dass sie "unkaputtbar" , da unabhängig von schnell wechselnden Moden ist. Eine Konzession an den Zeitgeist gibt es auch: "Born free", ein populärer Titel des gleichnamigen Films, auf den die beiden sehr rhythmischen Songs "Don t sleep in the subway" sowie das treibende "This town" folgen. Mit der Aufnahme von "You are there" reiht der alte Fuchs die vielleicht sehnsuchtsvollste, melancholischste zweieinhalbminütige Tragödie in sein äußerst umfangreiches Repertoire ein - ein Stück von atemberaubender Schönheit, dessen Magie man sich einfach nicht entziehen kann; arrangiert von keinem Geringeren als Gordon Jenkins. Und "Drinking again", ein Saloon-Song in der Tradition des einzigartigen "One for my Baby", steht Letzterem in nichts nach.

Die unter die Haut gehend phrasierende, so ungemein facettenreiche Stimme dieses Mannes, gepaart mit einer Elite der besten Musiker und Arrangeure jener Zeit, die er sich ins Studio holt, schufen ein Album, das mit viel Liebe zum Detail - perfekt produziert - in dieser so schwierigen Epoche nicht nur mehrheitsfähig wurde, sondern diese auch noch überdauerte. Ein Klassiker unter den vielen Frank Sinatra-Alben, das durch die klanglich bestens bearbeitete Neuauflage seinen Status auch weiterhin behalten wird.

Nicht immer setzt sich Qualität durch. In diesem Falle schon - und das hochverdient!
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am 12. Oktober 2010
Leider kann ich mich dem überschwenglichen Lob meines Vorredners nicht anschließen. Sinatra singt, wie fast immer, ausgezeichnet. Das ihm eigene Timing sowie die Phrasierungen sind unerreicht. Was leider nicht passt sind meiner Meinung nach die Arrangements. Große Namen allein reichen hier nicht aus. Die von Streichern überladenen Songs erinnern leider an Fahrstuhlmusik und hätten so auch vom Ray Connif Orchester eingespielt werden können. Die Krux bei dieser wie auch bei vielen anderen Sinatra Platten ist die Musik. Ohne Sinatra wären viele dieser Alben nicht das Vinyl wert gewesen. Bei den Arrangements wäre weniger hier oft mehr gewesen. Bei den Live Alben gilt hier dasselbe nichts geht über die klassischen Big Band Besetzungen ohne Streicher (Absolutes Highlight, Sinatra at the Sands mit der Count Basie Big Band). Balladen müssen nicht gezuckert arrangiert sein um melancholisch zu klingen, nichts geht über einen Sinatra nur vom Piano begleitet. Auch wenn ich von den Sinatraisten hierfür gesteinigt werde meine Empfehlung: für Sammler ok, für Swingcats lieber sein lassen.
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am 3. Dezember 2014
Diese paar "schwächelnden" Alben des imho größten Songinterpreten des AmericanSongbook leiden eigentlich nur durch die mangelnde kompositorische Kraft der darauf enthaltenen Songs. Wie bei allen Giganten, von denen Frank zweifellos der größte war, ist es aber doch so, daß deren Genialität so groß war, daß sie selbst aus Durchschnittsware alles rausholten, so daß eben auch bei diesen C-Grade Alben ein paar feine Tracks drauf sind - Talent läßt sich also doch nicht so leicht kaputtmachen - andrerseits leider auch richtig: fehlendes Talent kann auch durch teuerste Produktion im Endeffekt nicht kaschiert werden, das ist der Unterschied. Deshalb: eines der schwächsten Sinatra-Alben, keine Frage - aber in Summe immer noch Weltklasse, speziell im Vergleich zu den Mitbewerbern. Allerdings: ein paar Ausrutscher sind - auch hier wieder ein Ausnahmetalent - einfach nur megapeinlich!
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am 21. März 2015
Ol' blu eyes Frank Sinatra fasziniert auch weiterhin mit seiner einzigartigen Stimme & Präsenz!
Mit jedem weiteren Hören scheint die Faszination an diesem Ausnahmekünstler zu wachsen.
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