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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen George Harrison mischt Blues mit melodischen Balladen, 18. April 2001
Von 
Mattias Röthlein "CD-Sammler und Gitarrenenth... (München, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dark Horse (Audio CD)
Nach dem groß produzierten "LIVING IN THE MATERIAL WORLD" Album kam der Ex-Beatle 1974 mit "DARK HORSE" zurück, dem ersten Soloalbum übrigens, dass er auch Live präsentierte. Viel groovender und relaxter als auf dem Vorgänger liefert George eine coole Mischung aus bluesigen Klängen (Bye Bye Love), augenzwinkernden Hymnen (Ding-Dong, Ding-Dong) und vielen Harrison-typischen Rocksongs ab. Ein Album, dass nach wie vor nicht altbacken wirkt und immer wieder Spaß macht!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Georg und sein "lahmendes" Pferd, 3. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Dark Horse (Audio CD)
Auf "Dark Horse" von Georg Harrison bin ich nur gestoßen , weil ich mich mit dem Wertegang von Mick Jones (Foreigner Bandleader) beschäftigt habe. In diesem Fall ist es eher eine bescheidene Studiomitarbeit ;-) Der Einstieg mit "Haris On Tour" fällt sehr leicht , ist es doch eine schöne flotte Instrumentalnummer mit viel Gitarre und tollen Saxophonpassagen. Das folgende "Simply Shady" , "So Sad" und "Bye Bye Love" dümpelt so etwas vor sich hin. So richtig weiß ich nicht wo her Harrison hinwill... Es sind zwar wie gewohnt phantastische Harmoniefolgen vorhanden aber man wartet immer auf eine genialere Songentwicklung! Mit "Maya Love" löst sich so ein bisschen "die angezogene Handbremse" ;-) "Ding Dong Ding Dong" bei dem Mister Mick Jones Gitarrentechnisch Georg Harrison beisteht , ist zwar kein "intellektueller" Höhepunkt aber dafür ein sehr melodische und eingängige Popnummer! So kennt ich Harrison! Beim Titelsong merkt man die gesundheitlich angeschlagene Situation Harrison`s recht deutlich. Er klingt rauh und quält sich offensichtlich durch diese Produktion. "Far East Man" gefällt durch sehr schöne Harmoniewechsel und ist für mich so ein Art "Geheimtip" dieses Albums ;-) Als Abschluß gibt es noch mit "It Is He" eine poppig flotte Lobpreisung Harrison`s Glaubenswelt... Fazit: Klanglich sehr transparent auf CD gebannt! Kompositorisch nicht der ganz so große Wurf aber trotzdem ganz passabel und durchhörenswert... :-)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Georges dunkles Jahr..., 28. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Dark Horse (Audio CD)
"Dark Horse" entstand in einer Zeit, die rückblickend wohl nicht als die schönste in Georges Leben bezeichnet werden kann: Seine Frau Pattie verließ ihn für seinen damals sehr guten Freund Eric Clapton und hinzu kam, dass er sich kurz vor den Aufnahmen dieses Albums eine Kehlkopfentzündung zugezogen hatte. Nichtsdestotrotz nahm George sein Album "Dark Horse" auf, das seine noch für dasselbe Jahr geplante Amerika-Tournee (der bisher größten eines Ex-Beatle) einläuten sollte, die (aufgrund der Probleme mit seiner Stimme) zu größten Teilen ausfiel und somit gewaltig floppte. Das Album wurde von der Kritik fast einhellig und gnadenlos verrissen, nicht zuletzt wegen Georges schlechter Stimmverfassung. Dabei bietet es durchaus schöne, oft bluesige Melodien und klingt ein wenig lockerer als das getragenere Vorgängeralbum "Living In The Material World".
Aber der Reihe nach...

1) Hari's On Tour (Express) - Instrumentaler Opener des Albums, das gleichzeitig die geplante Amerika-Tour ankündigt. Gefällt. 4/5
2) Simply Shady - Ein eigentlich sehr gutes Stück, das jedoch etwas unter dem weinerlichen Gesang und der Kehlkopfentzündig Georges leidet. Eine eher traurige Ballade, man spürt Georges Trennungsschmerz. 3/5
3) So Sad - Ebenfalls von Selbstmitleid triefend, aber kompositorisch durchweg obere Harrison-Klasse. Währe da nicht seine Stimme...aber dennoch: Der Mann kann Stücke schreiben! 3/5
4) Bye bye, Love - Eine sehr freie Interpretation des gleichnamigen Stücks der Everly Brothers und Tiefpunkt des Albums. Weder gesanglich, noch musikalisch überzeugend, plänkelt George konturlos vor sich hin. Das Ergebnis nervt eher als dass es gefällt und spiegelt wohl seine Orientierungslosigkeit nach der Trennung von Pattie wieder (mit der auch dieser Song zu tun hat: "(...) I hope she's happy and ol' Clapper (= Eric Clapton) too"). Schade! 1/5
5) Maya Love - Ein kompositorischer Höhepunkt, sehr bluesig und mitreißend. George hat Spaß am Spielen und das merkt man. Da verzeiht man ihm auch gerne seine (hier nicht ganz so markant erkennbaren) Stimmprobleme. 4/5
6) Ding Dong, Ding Dong - Der Titel lässt es erahnen: Wir haben es mit einem etwas plumpen, aber nicht wirklich schlechten Weihnachtslied zu tun. Hat zur Weihnachtszeit durchaus Flair, wirkt jedoch zu anderen Jahreszeiten etwas deplatziert...und ist sehr repetitiv. 3/5
7) Dark Horse - Der Titeltrack stellt einen der stärkeren Songs des Albums dar und hat durchaus Ohrwurmqualität. Georges Stimme ist hier zwar SEHR heiser, muss aber auch nicht in unerahnte Höhen vordringen, was den Song vor der Unerträglichkeit bewahrt. 4/5
8) Far East Man - Eine Gemeinschaftskomposition mit Ron Wood...und eindeutig der beste Track des Albums! Sehr bluesig und stimmig, Georges Gesang ist durchweg anhörbar. Rundum oberste Klasse! 5/5
9) It is "he" - Kein wirklich schöner Abschluss. Hat George sich vorher noch zusammengerissen, so schimmern hier seine religiösen Attitüden doch noch durch. Da hätte man doch einen weitaus schöneren Schluss finden können! 2/5

Fazit: "Dark Horse" entstand in einer unschönen Zeit in Georges Leben und das merkt man dem Album auch an. Der Zuhörer muss geduldig sein mit diesem Werk, das erst nach wiederholtem, genauerem Hören seine bisweilen aufblitzende Klasse offenbart, wenn man über Georges heisere Stimme hinweg sehen kann. Eigentlich 3 von 5 Sternen wert, jedoch kriegt das Album noch einen Sympathie-Stern von mir, denn ich hab es mit der Zeit doch in mein Herz geschlossen.
Als Einstieg in Georges Soloalben würde ich es allerdings weniger empfehlen (dann eher "All Things Must Pass", "Cloud Nine" oder "Brainwashed"). Dennoch: Es lohnt sich, mal reinzuhören!

Kurios übrigens: Einige Fans sehen in "Dark Horse" ein äußerst gut durchdachtes Konzept-Album. Erzählt würde die Geschichte vom unglücklichen Pop-Star Hari, der nach einem Konzert (Hari's on Tour) bei einer Party - mal wieder - dem Alkohol und Drogen verfällt (Simply Shady), daraufhin in tiefe Depressionen gerät (So Sad), von seiner Frau verlassen und von der Liebe schwer enttäuscht wird (Bye bye, Love), sich dann jedoch der wahren Werte der Liebe wieder besinnt (Maya Love), sein Leben neu startet (Ding, Dong, Ding, Dong), uns beweist, dass er es doch noch kann (Dark Horse), neue Stärke gewinnt (Far East Man) und schließlich seinen Weg zum Glauben wieder findet (It is he).
Also quasi eine Wiederspiegrlung Harrisons eigener Persönlichkeit und Schwierigkeiten zu dieser Zeit. Mag durchaus sein, dass "Dark Horse" Harrisons unterschätztes Konzept-Album war (vllt. deshalb auch die Anlehnung an das Beatles- und ebenfalls Konzeptalbum "Sgt. Pepper's"), ob er es wirklich so geplant hat werden wir jedoch wohl nie erfahren.
Wobei...manche Dinge bleiben doch besser ein Geheimnis...
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harrison Lieblingsalbum, 21. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Dark Horse (Audio CD)
George Harrison ist mein Lieblingsbeatle und Dark Horse mein Lieblingsalbum von ihm. Seine Stimme klingt hier rauh und traurig. Die Songs sind jazzig, grooven und sind irgendwie anders. Dark Horse, Sad Song, Ding Dong, das Instrumental am Anfang, indische Einflüsse. Ein Herbstalbum. Viele tolle Musiker wirken mit. Hoffentlich gibt es irgendwann eine Wiederveröffentlichung mit einigen Bonustracks. Harrison, warum mußte er so früh gehen? Living in the matarial world. Diese Welt war nichts für ihn................
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Dark Horse
Dark Horse von George Harrison (Audio CD - 1992)
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