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No Fuel Left for the Pilgrims
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am 8. März 2013
Die dänischen Hard Rocker von D.A.D gründeten sich ca. 1982 in Kopenhagen, damals noch mit dem Namen Disneyland After Dark. Unter diesem Moniker veröffentlichten sie 1986 und 1987 zwei Alben, die eine bunte, eigentümliche Mischung aus Blues, Country, Folk, Hard Rock, Punk und Rock N'Roll beinhaltete, welche von der Band selbst als "Cow Punk" bezeichnet wurde. Ob der Begriff Cowpunk allein auf die Dänen zurückgeht, vermag ich nicht zu sagen, da es von Country beeinflussten Punk Rock seit Ende der 70iger gibt.

Mit ihrem dritten Album "No Fuel Left For The Pilgrims" wurde die Band 1989 jedenfalls wesentlich rockiger und sehr viel straighter. Dieses Album markierte den Durchbruch für D.A.D, welches zum größten internationalen Erfolg der Band aus Kopenhagen wurde. Die damalige Aufmerksamkeit, die D.A.D. zuteil wurde, rief den mächtigen Disney-Konzern auf den Plan, der der Band eine Klage androhte, sollten sie den Namen "Disneyland After Dark" denn weiterführen.

Mit "No Fuel Left For The Pilgrims" lehnten sich D.A.D zwar etwas an den seinerzeit angesagten L.A.- Sleaze Rock aus Hollywood an, behielten aber ihre ureigene Persönlichkeit bei. Trotz Anleihen an AC/DC in puncto Klang und Rhythmik hatten D.A.D da ihren ganz eigenen, sehr melodiösen, einzigartigen Rock N'Roll-Stil. Im Speziellen kommt dies durch die schwirrenden, Rockabilly-mäßigen Gitarrenmelodien von Liedern wie bsp. "Sleeping My Day Away" oder auch "Girl Nation" zur Geltung. Aber auch insgesamt greifen viele fein ausgearbeitete Songs auf fetzigen, von Blues und Country beeinflussten Rock N'Roll zurück, der hier zeitgemäß hart und schmutzig dargeboten wird.

Mit "No Fuel Left For The Pilgrims" rocken sich D.A.D durch 12 grandiose Rock N'Rollnummern, die je-nach-dem auch mal härter und schneller, aber auch mal etwas getragener oder nachdenklicher ausfallen, wie das langsamere "Rim Of Hell" oder das ironische "Point Of View", wie auch die tollen "Lords Of The Atlas" und "Wild Talk". D.A.D nahmen sich aber selbst nicht so ernst, sondern rockten mit ordentlich Fun an der Sache, was durch die etwas lächerlich und lustig anmuteten, aber keineswegs schlechten Lyrics verdeutlicht wird. Jesper Binzers kräftige, charismatische Vocals, und ein toller, kratziger Gitarrensound, sowie eine guter Gesamtklang, runden das Album und seine hervorragenden Lieder gelungen ab. Ich würde sagen, sie verfeinerten ihre Art, Rockmusik zu interpretieren, und kamen sehr viel zielgerichteter und rock n'rolliger zur Sache.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Oktober 2006
D.A.D. ist kein Punk. Wer das behauptet, hat keine Ahnung. (Die ersten beiden Platten "Call of the Wild" und "Draws a Circle" wurden allerdings - zugegeben - als "Cowpunk" gehandelt.)

Eine Steelguitar findet ebensowenig Verwendung, wie ein Slider ("Bottleneck"). Die D_A_D-typischen Gitarrenparts spielt Cobber (Jacob Binzer)alle ganz normal auf seiner Fender Jaguar.

Seit mehr als 10 Jahren ist der "alte" Drummer Peter Jensen bereits ersetzt durch Laust Sonne.

Zu guter Letzt bin ich aber voll einig mit den übrigen Rezensenten: Mindestens 5 Sterne für die beste Liveband unter der Sonne und für jedes Album das diese ausgezeichnete Rock'n'Roll-Combo je gemacht hat.

Einschließlich der neuen DVD "Scare yourself alive", übrigens ...
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Dezember 2001
Die vier aus Kopenhagen um die Gebrüder Binzer und den Two-String-Bass-Liebhaber Stig gehören ganz sicher zu den am meisten positive Stimmung bringenden Rockbands der letzten 20 Jahre. Warum auch bei den meisten größeren Händlern maximal eine Scheibe dieser Band zu finden ist, bleibt eines der ungelösten Rätsel der Neuzeit.
Auf diesem ersten reinen Rockalbum (die Veröffentlichungen davor hat die Band als Cowpunk bezeichnet - berechtigterweise!) spielen sie gleich ihre Stärken aus: direkter, eingängiger Rock gepaart mit sehr dominanten und melidiösen Riffs und ebensolchem Bass. Wem dieses Album gefällt, den erwarten noch weitere Highlights der Bandgeschichte, das folgende "Riskin it all" ist stilistisch (und qualitativ) wie die vorliegende Scheibe, mit "Helpyouselfish" zeigen D:A:D, wie Grunge wirlich kommen kann (für mich ein absolutes Muss eines jeden Rockfans - die Scheibe der 90er!!!), um danach wieder etwas poppigeren, teilweise sehr augenzwinkernden Rock zu spielen. Die Veröffentlichung der nächsten CD im Januar lässt wieder eine kleine, aber ungemein begeisterte Fangemeinde im Norden erschaudern, die die Band als den Topact des Roskilde-Festivals alle zwei Jahre kennen und lieben gelernt hat und eigentlich ganz froh ist, das die sich noch in der zweiten Reihe befindet. Verdient hat sie es jedoch nicht...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
D.A.D. (Disneyland After Dark) aus Dänemark spielten auf "No Fuel Left For The Pilgrims" wunderbar dreckigen Rock, der mit Western-anmutenden Gitarren aufgepeppt wurde. Aufmerksam wurde ich damals auf die Platte, als sie 1998 im Rock Hard in der Liste "Top 25 der Rotzrockalben" auftauchte. Gut, D.A.D. klingen (oder klangen hier) nicht nach Genrevertretern wie Gluecifer oder frühen Hellacopters, sondern sind meiner Meinung nach schon eher im AC/DC-Sektor anzusiedeln, wenngleich sie vielseitiger agieren. Dieses mittlerweile 20 Jahre altes Album krame ich jedenfalls immer wieder gerne raus, es ist eben ein echter Klassiker.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. November 2001
Yeah - that's it! Eine absolute Hammerscheibe aus dem hohen Norden. Mit "Sleeping My Day Away", "Point Of View" und vielen anderen Perlen könnt ihr den Nachbarn mal wieder ordentlich eins draufgeben - diese CD MUß auf Vol. 10 abgespielt werden!
Die seltene Steel-/Slide-Guitar macht im übrigen für jeden Rock- und Metal-Sammler einen besonderen Reiz aus.
Absolut partytaugliche Scheibe - genauso zeitlos wie AC/DC!!!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Januar 2013
Für mich die geilste Scheibe der Jungs, die irgendwie aus meiner CD-Sammlung verschwunden ist. Nun hab' ich sie wieder. Super!
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4 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Januar 2003
D.A.D. sind eine der wenigen nennenswerten Bands aus Dänemark. Die vier Jungs von D.A.D musizieren seit 17 Jahren zusammen und können inzwischen auf stattliche acht Studioalben und zwei offizielle Live-Platten zurückblicken. D.A.D begannen ursprünglich unter dem Namen Disneyland After Dark Musik zu machen. Ende der 80er Jahre pocht die Disney Company auf ihr Namensrecht, und die Punkrocker benennen sich kurzerhand in D.A.D. um. Die Original-Besetzung besteht aus Stig Pedersen (Bass), Peter L. Jensen (Drums) und Jesper Binzer (Gitarre, Vocals), sowie dessen Bruder Jacob Binzer (Gitarre).
Ich möchte hier auf das meiner Meinung beste ihrer Alben „No fuel left for the pilgrims" aus dem Jahr 1989 eingehen. Die punkrockige Musik mit großem Spaßfaktor spiegelt die Lebenseinstellung der vier Jungs wider. Selbst bei MTV laufen die lustigen Videos zu „Sleeping my day away" und „Girl nation", und bei den Livekonzerten tritt Stig Pedersen mit einem Raketenbass auf.
Der Opener "Sleeping my day away" (handelt übrigens von der Lebenseinstellung von D.A.D.) geht gleich richtig gut ab, ist sehr melodiös und im Chorus mehrstimmig gesungen. Ein Punkrock-Song mit hohem Fun-Faktor, der gut ins Ohr geht.
Der zweite Track „Jihad (no fuel left for the pilgrims)" beginnt mit rockigen Gitarren, ist sehr aggressiv gesungen, hat aber trotzdem eine klasse Melodie. Wie man schon an der Länge des Songs erkennen kann, ein typischer Punkrock-Song. Mein absoluter Anspieltipp von diesem Album! Auf Grund des Textes von diesem Song, der sich mit der Nahost-Problematik beschäftigt, kam es übrigens zu Drohungen von arabischen Fundamentalisten.
„Point of view" ist wesentlich ruhiger als die beiden vorigen Songs. Aber auch hier ist wieder die typische, leicht leiernde D.A.D. Gitarre zu hören. Bestimmt wird der Track von schönen mehrstimmigen Gesang.
„Rim of hell" wird durch Drums und Gitarren eingeleitet, und hat einen etwas schleppend wirkenden Rhythmus, der mir aber gut gefällt.
„ZCMI" ist ein sehr schneller Song, der hauptsächlich von Gitarren und dem zeitweise fast gebrüllten Gesang bestimmt wird. Die Punkeinflüsse von D.A.D. sind hier besonders deutlich zu spüren.
Da auch die weiteren Songs alle der Punkrock-Rubrik zugeordnet werden können, und ich mich größtenteils nur wiederholen würde möchte ich nur kurz auf diese Tracks eingehen, das soll allerdings keine Wertung von mir sein, und nicht heißen das diese Songs weniger gut sind, als die ausführlicher behandelten.
„True believer", „Siamese twins" und „Ill will" sind sehr schnelle, punkige Songs. Während die anderen 4 Tracks eher rockiger, melodiöser und etwas ruhiger sind.
Insgesamt ein sehr gelungenes Album der vier Jungs von D.A.D., die sich musikalisch deutlich von den aktuellen „Punkrockbands" wie z.B. Blink 182, Sum 41 usw. unterscheiden.
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