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The Gregg Allman Tour
Format: Audio CDÄndern
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. November 2002
'Due to illness, I am unable to perform tonight, but Gregg Allman has kindly consented to perform on my behalf....' - Introduction by Martin Mull
Mit den Allman Brothers jammte Gregg Allman ausgiebig im Blues-Umfeld. Bei seinen Solo CD's schimmerten hingegen andere Vorlieben durch. So auch bei dieser Live-Aufnahme von '74 aus der Carnegie Hall und dem Capitol Theatre. Mit seiner damaligen Begleitband Cowboy und unter Mithilfe von Brother Chuck Leavell, einer umfangreichen Bläsersektion und eines `24 Piece Orchestras` frönt er ausgiebig seinem entsprechend mit Streichern und Bläsern durchsetzten Gospel-R&B.
So zu hören bei einigen Stücken seines damals aktuellen Solo-Albums LAID BACK, "Don't Mess Up A Good Thing" und "Queen Of Hearts", Chuck Willis' "Feel So Bad", älteren Allman Brothers Stücken wie "Dreams" von ihrem Debut-Album und "Stand Back" von EAT A PEACH sowie Traditionals wie dem R&B-Standard "Turn On Your Lovelight" oder dem Country-Klassiker "Will The Circle Be Unbroken". Und bei zwei Stücken, "Time Will Take Us" und "Where Can You Go?" überlässt er seiner Begleitband Cowboy die Bühne.
Alles in allem sehr gediegen und wohl ein bisschen von einer anderen amerikanischen Institution, der Band und ihrem ROCK OF AGES Album, abgeguckt. Und das ist ja wahrlich kein schlechter Vergleich. Wem also die Endlos-Jams der Allman's auf Dauer ein bisschen auf den Wecker gingen, wird mit dieser All(man) American Music seine Freude haben!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Juli 2007
Da ist 'mal wieder eine Scheibe, die ich schon vor vielen Monaten rezensiert haben müßte. Ein musikalischer Leckerbissen, der sehr nahrhaft ist, um im Bild zu bleiben. Der mich seit Jahrzehnten begleitet und nichts von dem Zauber eingebüßt hat, seit ich 1975 die ABB mit ihrem gewiss nicht überragenden "Win, lose or draw" für mich entdeckte.

GREGG ALLMAN war seinerzeit 1974 "on the edge" - hart am Grat zwischem musikalischem Höhenflug und physiologischem Absturz. Das Leben "on the road" forderte seinen Tribut: der Konsum von Koks und Whisky geriet außer Kontrolle. So manchem Star -bis in die heutigen Tage- ist dieser steinige Weg ganz nach unten zu sich selbst, nicht erspart geblieben. Ich will da keine "moralischen" Zeigefinger sehen - dieser enorme Druck, 365 Tage im Jahr täglich Höchstleistungen zu bringen, muß erst einmal ausgehalten werden!
Als ob's der Probleme nicht genug gewesen wäre, gab's auch noch heftigen Trouble mit der amerikanischen Justiz, die GREGG's persönlichen Pusher, den stellvertretenden Roadmanager der ABB, verhaftet hatten. Um seine eigene Haut zu retten, sagte er gegen diesen aus. Dies spielte sich wenige Wochen vor dieser "Gregg Allman Tour" ab, und war letztendlich der Todesstoß für die ABB. Seine Bandkollegen hielten dies für einen nicht zu entschuldigenden Verrat - 1976 war erstmal "Schicht" für die ABB.

Keine guten Vorzeichen für ein inspiriertes Album? Denkste!! GREGG ALLMAN war in sehr guter Form und hatte sich eine kompetente Band organisisiert: Chuck Leavall (Keys), Tommy Talton und Scott Boyers (Guitars), Randall Bramblett (Sax) um jetzt 'mal nur die Bekanntesten zu nennen. Wie's sich für guten R&B gehört, gab's auch eine brilliante Horns-Section - bei "Queen of hearts" und "Dreams" gar ein kleines Orchester.
Zwei Songs, "Time will take us" und "Where can you go?", entert die gesamte COWBOY-Crew die Bühne. Wer da jetzt aber Country-Geschrammel erwartet liegt ziemlich schief - diese Songs bekommen von GREGG ALLMAN den Blues, und zwar satt!!

Alles in allem ist GREGG ALLMAN's Solo-Projekt bluesiger als die ABB-Scheiben ausgefallen - die tiefen Ausflüge in den R&B mögen nicht jedermanns Geschmack sein, mir gefallen sie ausgesprochen gut.
Neben den, bereits oben genannten Songs, möchte ich noch das absolute Highlight "Turn on your love light" hervorheben. Ebenso die Zugabe "Oncoming traffic", nur mit Piano- und Orchesterbegleitung ist da Gänsehaut angesagt! Naja, den Gopsel "Will the circle be unspoken" hätte man sich sparen können, aber auch dies ist Geschmackssache.

GREGG ALLMAN's "The Gregg Allman Tour", 1974 erstmals erschienen, gehört zweifellos in jedes gut sortierte Southern-Regal. Ärgerlich ist die künstliche Hochpreisigkeit dieser Scheibe - ich kann garantieren, daß die für weniger als 10 Mücken als Neuware zu haben ist, wenn man bereit ist, etwas zu warten!!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Gregg Allman in noch recht jungen Jahren mit unverbrauchten Songs und viel Spielfreude. Den Ausführungen der weiteren Kritiker mit den sehr positiven Benotungen ist wenig hinzuzufügen.
Wer dieses Album liebt sollte unbedingt auch das noch relaxtere Album "Laid Back" erwerben. Aufgrund der Tatsache, dass es sich hierbei um ein Studioalbum handelt, ist die Klangqualität etwas besser. Die beiden Alben stammen ganz eindeutig aus der gleichen Zeit - das bestätigen Songs und Sound.
Thema Preis (wurde hier angesprochen): solange es die Alben zum akzeptablen Preis zu kaufen gibt würde ich bei Gefallen nicht lange zögern und zugreifen. Es sind sicher schon einige Titel nicht mehr im Katalog mancher Musikfirmen, und dann fordern manche privaten Anbieter "Liebhaberpreise".
Also: kaufen!
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