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TOP 500 REZENSENTam 20. Januar 2011
Barry Ryan ist ein 1948 geborener britischer Musiker,der Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre große Erfolge vorweise konnte. Erste Beachtung fand er bereits Mitte der 60er,als er Platten in Zusammenarbeit mit seinem Zwillingsbruder Paul Ryan herausbrachte. Der große Erfolg kam aber erst als Solokünstler ab 1968 mit dem Song "Eloise",der immerhin noch von Paul geschrieben war. Bis 1974 war Barry sehr erfolgreich,danach hatte er keine Charterfolge mehr und zog sich 1978 ins Privatleben zurück. Zaghafte Comebackversuche scheiterten.
Diese holländische Compilation veröffentlicht noch einmal 16 seiner schönsten Veröffentlichungen von Singles und spendiert noch einen Bonus von 8 Monoaufnahmen,die mit seinem Bruder Paul entstanden(welcher im Alter von 44 Jahren an Krebs verstarb). Klingen Teile der Letzteren wegen des merkwürdigen Duettgesangs und der damals zeitgemäßen Arrangements recht antiquiert,so bieten seine Solosachen doch recht zeitlosen Pop-Orchestersound mit Hang zum Bombastrock und sich sehr in die Stücke steigernder Stimme. Nicht umsonst hieß einer seiner größten Erfolge "Kitsch". Die Qualität finde ich trotz allem mehr als bemerkenswert und auch heute noch emotional und mitreissend. Vielleicht kann man seine Stücke nicht immer hören,aber sie sind ein gutes Beispiel dafür,warum 70er-Jahre-Musik durchaus noch sehr beliebt ist.
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am 27. Oktober 2010
"Eloise" ist der Türöffner für 24 herrliche Songs mit Barry Ryan & Orchestra. Und diesen melodischen Rockpop mit Orchester gab es schon Ende60er/Anfang 70er. In jedem Song gibt es etwas zu entdecken. Ich merke, Barry Ryan hat bislang noch gefehlt in meiner Sammlung.
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In den mittleren 60er-Jahren sangen der blutjunge Barry Ryan und sein Zwillingsbruder Paul gemeinsam eingängige, zumeist mit für die damalige Zeit typischen Streichern arrangierte Popsongs ein und schafften damit immerhin acht Charthits in England, die man allesamt als nette 'Zugaben' auf dieser CD hören kann. In Deutschland waren die Ryans damals noch eher unbekannt.

1968 entschieden sich die Brüder für eine Aufgabentrennung: Paul zog sich ins Back-Office zurück, komponierte und arrangierte Songs, während Barry im Scheinwerferlicht verbleiben und den Kompositionen seines Bruders ein Gesicht geben sollte.

Das zweite Produkt dieser Zusammenarbeit war "Eloise", ein mit großem Orchester eingespielter, bombastischer Song mit lauten und leisen Passagen; bis dahin fast ungehört, aber angeblich stark beeinflusst von "MacArthur Park", mit dem ein gewisser Richard Harris im Sommer 1968 einen großen Hit in England und den USA gehabt hatte. Jedenfalls schaffte "Eloise" den 2. Platz der UK-Charts und wurde in Deutschland sowie fünf anderen Ländern sogar die Nummer 1.

Nach dem sensationellen internationalen Erfolg seines Debüts versprach der unverschämt gut aussehende Barry Ryan, für Jahre einer der größten Popstars überhaupt zu werden. Doch irgendetwas lief danach falsch, denn schon die nächste Single, das allerdings fast identisch wie "Eloise" klingende "Love Is Love", wurde nur Nummer 25 in seiner Heimat England, und alles, was danach noch in die Charts kam, schaffte nicht einmal mehr die Top 30.

In Deutschland sprang hingegen für "Love Is Love" ein hervorragender vierter Platz heraus. Schon bald war der Erfolg eher auf das europäische Festland beschränkt; insbesondere Spanien, Frankreich und Deutschland entwickelten eine dauerhafte Liebe zu Barry Ryan.

Fast wöchentlich informierte hierzulande die Jugendzeitschrift BRAVO über das sympathische Idol, und die Teenager kauften Barrys Platten weiterhin in beachtlichen Mengen. 1971 ging es allerdings auch hier merklich bergab, und so kam wahrscheinlich jemand von der Plattenfirma auf die Idee, Barry doch einmal auf Deutsch singen zu lassen. Die Single "Zeit macht nur vor dem Teufel halt" war die beeindruckende Version eines im Original eher unauffälligen Titels namens "Today" vom Album RED MAN und verschaffte Barry Ryan zum ersten Mal seit mehr als einem Jahr (gleichzeitig aber auch zum letzen Mal) den Einzug in die Top Ten der deutschen Charts. Beide Titel finden sich zum Vergleich auf dieser CD.

Zudem enthält die Compilation mit "Kitsch", "Red Man", "We Did It Together", "The Colour of My Love", "The Hunt" und dem grenzwertigen "My Mama" einige großartige Symphonic-Pop-Monumente sowie andere gute Popsongs wie "Can't Let You Go", "Magical Spiel", "Give Me a Sign" und "Sanctus Sanctus Hallelujah", das allerdings ein wenig zu offensichtlich auf der damaligen "Jesus-Welle" surfte und im September 1972 für die letzte, schwache Chartnotierung in Deutschland sorgte (lediglich eine Woche auf Platz 42). Auch zu diesem Song gab es eine deutschsprachige Version, die auf dieser CD allerdings fehlt.

Bis heute tritt Barry, der später eine Karriere als Maler und vor allem als anerkannter Fotograf gemacht hat, immer wieder in TV-Oldie-Shows auf, darf dabei aber leider immer nur den einen Song zum Vortrag bringen, der damals alles ausgelöst hat und mit dem ihn viele inzwischen ausschließlich verbinden: "Eloise". Doch da war so viel mehr.

Bisher sind nur die ersten beiden seiner fünf bis 1972 erschienenen Originalalben auf CDs erschienen. Außerdem warten einige spätere englisch- und deutschsprachige Singles (zum Teil sogar wieder mit Paul im Duett), diverse Single-B-Seiten, eine spanische Version von "Love Is Love" und sicherlich auch das eine oder andere bisher unveröffentlichte Stück darauf, endlich in digital remasterter Form auf den Markt gebracht zu werden.

Wie wäre es denn also in 2011 endlich mal mit einem richtig tollen, luxuriösen Barry-Ryan-Box-Set mit drei oder vier CDs? Man wird ja schließlich noch mal schüchtern fragen dürfen!
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am 13. Februar 2012
Diese CD sollte nicht den Zusatz + haben vor THE SINGLES sondern mit einem EINIGE SINGLES als Vorsatz.
Denn Barry`s Solokarriere begann natürlich nicht mit Eloise, sondern einige Monate vorher schon mit dem Song GOODBYE. Der wurde sogar auf Deutsch eingesungen.
Und die Singlekarriere endete auch nicht mit I`m Sorry Susan sondern erst etliche Singles später.
Wer also auf Komplettheit der Singles aus ist, wird auch mit dieser CD nicht glücklich werden.
Ach ja,die Musik ist aber trotzdem schön.
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