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am 10. Dezember 2002
Ich bin ein großer Reinhard-Mey-Fan, und diese CD gehört zu meinen absoluten Favoriten. Schon das Cover gefällt mir, weil es das ausdrückt, was ich an Reinhard Mey so liebe: er ist einer der großen deutschen Liedermacher und beherrscht sowohl das nachdenkliche oder melancholische Lied, als auch die komischen oder zumindest augenzwinkernden Ohrwürmer. Wer ihn einmal live erlebt hat, weiß zu schätzen, welch schöne Atmosphäre Reinhard Mey nur mit einer Gitarre "bewaffnet" schaffen kann.
Ich gehöre zu der Generation von Fans, die als Kind erstmal über die Eltern an seine Lieder herangeführt wurden (freiwillig!). Damals mochte ich schon so Lieder wie "Zeugnistag" oder "Ankomme Freitag den 13.", die ich als Kind vielleicht noch auf einer anderen Ebene aufgenommen habe als heute, aber die mich schon damals gefesselt haben. Speziell diese CD mag ich, weil sie einige meiner Lieblingslieder enthält und von allen Stärken Reinhard Meys etwas bietet. Es ist eigentlich kein Stück auf dieser CD, das ich nicht besonders gerne hören würde. Zu einigen der Lieder noch ein paar Worte:
"Manchmal wünscht' ich" ist für mich eines der schönsten Liebeslieder von Reinhard Mey, eines dieser Lieder, bei denen ich denke: "Ja, perfekter kann man es nicht ausdrücken", was manchmal deprimierend sein kann, wenn man selbst mal dichten möchte.
"Annabelle, ach Annabelle" ist eines meiner absoluten Lieblingslieder, weil es mit so herrlicher Leichtigkeit die Verkrampftheit so mancher Möchtegern-Individualisten entlarvt. Am schönsten finde ich die "Nonkonformisten-Uniform".
"Alles, was ich habe" ist der Küchenschaben-Klassiker, der in jede Reinhard-Mey-Sammlung gehört.
"Schade, daß Du gehen mußt" ist eines von mehreren Liedern über den Tod, die Reinhard Mey geschrieben hat. Auch bei diesem Thema gelingt es ihm herrlich, Nachdenklichkeit mit positivem Denken zu verknüpfen.
"Die heiße Schlacht am kalten Buffet" kennt ja jeder; auch ein Pflichtstück, ein echter Ohrwurm.
"Bevor ich mit den Wölfen heule" ist das zweite Lied auf der CD, das ich zu meinen persönlichen TOP 5 zähle. Das Lied der wahren Individualisten :-) Meine Lieblingszeilen: "Und es paßt, was ich mir denke, auch wenn ich mich sehr beschränke, nicht auf einen Knopf an meiner Brust!" und "Ich sing' weiter ad libitum, ich marschier' verkehrt herum". Herrlich!
"Gute Nacht, Freunde" ist der dritte Klassiker auf der CD.
Langer Rede kurzer Sinn: Gehört in jede Liedermacher-Sammlung!!!
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Auch der mittlere Teil der von mir so empfundenen Klassiker-Trilogie (eingerahmt von "Ich bin aus jenem Holze" und "Wie vor Jahr und Tag") wartet mit dem zu jener Zeit von Mey-Alben vertrauten Themenzyklus auf: Wortwitz-Satire ("Musikanten sind in der Stadt", eine Parodie auf lieb gewonnene Vorurteile, "Annabelle, ach Annabelle", die spöttische Satire auf Diskussionskultur und Emanzipationsbestrebungen der 68er, "Ich wollte immer schon ein Mannequin sein" und der böse Seitenhieb auf die Konsumgesellschaft in "Die heiße Schlacht am kalten Büffet"); dann wieder Meys ganz eigene Art, Liebeslieder zu schreiben ("Manchmal wünscht' ich", "Herbstgewitter über Dächern"); hier nur ein Lied über Vergänglichkeit und Tod, wie stets gepaart mit Verweisen auf den Alkohol als Mittel, das Leben zu feiern ("Schade, dass du gehen musst"); und wie schon ein Jahr zuvor mit "Ich bin aus jenem Holze" diesmal gar zwei Hymnen auf den Individualismus (der Titelsong und "Bevor ich mit den Wölfen heule").

Dazu gesellen sich das bedrückende "In Tyrannis" über die Situation politischer Gefangener und sein erster großer Hit "Gute Nacht, Freunde", der sowohl als Lied über (Gast-)Freundschaft als auch als Live-Rausschmeißer funktioniert.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich "Alles, was ich habe (...ist meine Küchenschabe") als eins von ganz wenigen Mey-Liedern bis heute auf keiner Ebene wirklich verstanden habe - oder warum gerade dieser Song den Titel zu seinem gleichnamigen Best-of-Album ein Jahr später lieferte...

Reinhard Mey singt mit dem auf dem Vorgängeralbum entdeckten, wohl verdienten Selbstvertrauen; die Arrangements sind durchgehend spritzig, inspiriert oder eben auch angemessen zurückhaltend (auf "In Tyrannis" begleitet er sich ausschließlich selbst auf der Gitarre, mehr wäre zuviel gewesen). Leider ist die Klangqualität des Albums oft etwas dumpf. Auch hier wieder mein Wunsch, den Aufnahmen doch endlich mal ein neueres als das antiquierte '87er Mastering angedeihen zu lassen!

Zum Glück war hier noch nichts davon zu spüren, dass Mey seinen Biss betreffend über die Jahre doch ein paar Durststrecken durchleben sollte, ganz zu schweigen von den oft schlagerartig anmutenden Begleitarrangements einiger seiner Alben Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger. "Mein achtel Lorbeerblatt" ist, wie die beiden eingangs erwähnten auch, eins von den Alben, die ich schon als Kind gerne mochte - aber erst als Erwachsener konnte ich ermessen, wie genial es die ganze Zeit schon gewesen war!
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am 17. März 2010
Dieses Album ist neben dem 1971 erschienenen ersten Live-Album mein Einstieg bei Reinhard Mey gewesen. Und es ist bis heute noch einer meiner Favoriten - Es ist alles drauf, was Reinhard Mey ausmacht. Heiteres, Besinnliches und seine Liebeslieder am Rande des Kitsch. Eine der wenigen Studio-Alben auf der kein Lied als Schwachstelle ausgemacht werden könnte. Der Sound und die Instrumentierung mag für heutige Ansprüche etwas "antik" erscheinen. Aber für diese LP/CD passt es genau. Mir sind alle zwölf Lieder noch heute im Ohr. Für etwaige Einsteiger - und die wird es wohl eher selten geben - ist diese Platte neben "Wie vor Jahr und Tag" wärmstens zu empfehlen. Da ist alles drauf, dass ihn so beliebt gemacht hat. Meine Favoriten: "Annabelle", "In Tyrannis", "Gute Nacht, Freunde" und "Mein achtel Lorbeerblatt".
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am 26. Juli 2001
Viele behaupten Reinhard Mey sei Geschmackssache, dabei dauert es lediglich etwas länger bis man sich der Lieder angenommen hat, dafür bleiben sie jedoch länger haften als so mancher Chartstürmer. Wobei die Lieder dieses Albums zu den besten und auch schnell erhörbaren zählen, da sich Balladen und poppigere Songs abwechseln. Und es gibt wohl kein Lied dieser Platte, dass heute nicht mehr aktuell wäre. Und diese Platte ist von 1972! Übrigens sind auch nahezu alle diese Lieder als live-Versionen auf verschieden CDs erhältlich. Und live ist Reinhard Mey nun wirklich ein uneingeschränkter Genuß.
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am 2. Februar 2002
Alles, was Reinhard Mey kann, findet man hier schon. Wer die nachdenklichen und melancholischen Seiten von R.M. mag, wird hier gut bedient. Wer lieber Ulk und Klamauk mag (leider ist das eher das, was in den Medien regelmäßig läuft, vom Maikäfer bis zur Diplomatenjagd) soll sich lieber einen Sampler kaufen. Natürlich gibts auch hier "Humor" wie die "Heiße Schlacht am kalten Büffet", aber richtig super sind eben eher die nachdenklichen Lieder: "Mein achtel Lorbeerblatt", "Herbstgewitter", "In Tyrannis" etc.
...Muß man haben...
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am 22. Mai 2013
Reinhard Mey ist zu Recht einer der großen Barden, bei dem das Wort das Wichtigste "Werkzeug" ist, nicht irgendwelche technischen Spielereien. Die haben für andere Stilrichtungen sicher ihre Berechtigung, aber Reinhard Mey zeigt, wie man seine Zuhörer durch den Text fesseln kann.
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am 13. Mai 2013
Textlich und musikalisch eine sehr kreative Phase von Reinhard Mey. Mein absoluter Favorit ist das Lied "Herbstgewitter über Dächern". Die poetische Sprache ist ihm später nur noch selten gelungen.
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am 20. Mai 2016
da ich nur eine LP hatte und auch gerne im Auto eine CD höre, wollte ich die CD von Reinhard Mey
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am 28. Januar 2002
R. Mey zaehlt zu meiner Jugendzeit ... die schon ein paar Tage her ist. Die lyrischen Lieder haben heute noch ihren Sinn fuer mich und ich glaube auch fuer andere. Seine Worte fassen zusammen was man selbst manchmal nur schwer mit so wenigen Worten sagen kann. Die in manchen Liedern vorhandene "Bissigkeit" - Annabelle / bevor ich mit den Woelfen heule - ist das was ich ab und zu brauche.
Mein Lieblingslied "Herbstgewitter ueber Daechern" hoeren und ich bin wieder in Berlin.
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am 26. August 2013
Ich kann die allgemeine Rezension hiermit nur bestätigen: geistreiche Texte, witzig, liebevoll, einfühlsam, gepaart mit jeweils zum Text passenden Medolien und Giutarrenspiel: eben typisch Reinhard Mey.
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