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Mit Arthur haben die Kinks ihre Leidenschaft, gegen den Strom zu schwimmen und keine Hits zu produzieren auf eine grossartige Spitze getrieben.
Als Mystizismus und King-Arthur-Kult zu blühen beginnen, schreiben sie 1969 ein Album über Arthur - aber nicht über den legendären König, sondern einen über einen netten Spiessbürger aus einer Londoner Vorstadt und seine Verbundenheit mit der vergangenen Grösse des Britischen Königreiches.
Zusammen mit der "Village Green Preservation Society" bildet "Arthur" für mich den absoluten Höhepunkt der kink'schen Kreativität.
Das Originalalbum umfasst die ersten 12 Track der CD (von "Victoria" bis "Arthur"). Eigentlich kann man von 20 Liedern sprechen, da fast jeder Song aus 2 kunstvoll verwobenen Melodien besteht. Während die Beatles mit "Lady Madonna" bereits das Ende der fein gesponnenen und subtil arrangierten Songs der 60'er eingeleitet hatten, steigern die Kinks den Einsatz "altmodischer" Instrumente zB. mit einem Cembalo.
Das Album skizziert in 40 Minuten den Niedergang des British Empire : Von Viktoria - der letzten Königin des Weltreiches - spannen sie den Bogen hin zu dem kleinen Backstein-Reihenhaus in London, das Arthur hochtrabend "Shangri-La" nennt.
Wie bei Ray Davies üblich fügt er Schnappschüsse zu einem Bilderbogen zusammen : der Tod eines Soldaten im Ersten Weltkrieg ("Some Mothers Sun"), die Gleichschaltung der Bevölkerung durch Propaganda ("Brainwashed") usw.
Mir ist das Album nicht sofort ins Ohr gegangen (die meisten Songs sind sehr hintergründig) - aber das genaue Hinhören hat sich gelohnt.
(Anspieltips : Some Mother's Son, Shangri La, Arthur)
Dem Originalalbum wurde noch eine Bonus-LP mit Singles beigefügt. Vom Stil her passen sie nicht zu "Arthur" und sind auch nachher entstanden. Aber das soll nicht stören - sie sind alle von bester Kinks-Qualität. Auch Songs von Dave Davies sind dabei.
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am 28. April 2001
Gewohnt humorvoll bearbeitet der geniale Ray Davies hier wieder Autobiographisches und Englisches überhaupt. Lächerliche Eitelkeit, liebenswerte Häuslichkeit, seltsamer Nationalstolz, unausgegorener Freiheitsdrang, all das wird in diesem Konzeptalbum ironisch auf die Schippe genommen. Arthur, der Held dieses unaufgeregten Albums, ist der durchschnittlich englische Mittelklassemann mit dem stolzen Namen. Musikalisch ragen Hits wie Victoria oder Shangri-La heraus, aber auch der Rest ist durchaus hörenswert.
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am 22. September 2009
Ich bin mir nicht sicher. Aber mit dieser Scheibe scheint wohl der Begriff "Konzeptalbum" zumindest gefestigt worden zu sein. Ein Meilenstein und absoluter Kult.
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