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Beim "Commercial Album" von 1980 handelt es sich um einen Longplayer der ganz besonderen Art.
Die Platte besteht aus 40 tracks und alle sind, mit der Stoppuhr gemessen, nur 1 Minute lang.
Dies entspricht/entsprach der Länge eines Werbespots im Radio, daher machten die Residents auch Werbung für ihr Album, indem sie 40 Werbblöcke zur Präsentation des Albums kauften.
Die Musik ist für Residents Verhältnisse sehr eingängig und süßliche Melodien, die man sogar nachpfeifen kann, waren vorher nicht denkbar.
Zu vier Stücken wurden auch legendäre Videos "One minute Movies" gedreht : "Act of being Polite", "Moisture", "Perfect Love" und "Simple Song" waren nicht nur bei MTV ein Hit sondern auch im "Museum of modern art" in der beständigen Sammlung.

Die gleichnamige DVD enthält natürlich die kleinen Kunstwerke neben mehr oder weniger gelungenen Beiträgen von Fans der
Band, die durch die neuen Medien selbst aktiv werden konnten und Videos beisteuern.
Die Tracks des Commercial Albums wurden und werden auch immer wieder live von den Eyeballs präsentiert und gehören mit
zum festen Ouevre der Band.

Auf den alten Ausgaben der CD wurde diese auf 50 Tracks erweitert- "Shut up,Shut up" und " And i was alone" waren auf der
sogenannten "Commercial Single" zu finden, die in England und Frankreich zum Album veröffentlicht wurde.
Desweitern tracks von der Zusammenstellung "Residue" : "The Sleeper", "Boy in love", "Diskomo", " "Jailhouse Rock", und die Singles "This is a Man's Man`s Man`s World" und "Hit the Road Jack" sowie die MC(Tape)Rarität "Theme for an Amercian TV show" und "We`re a happy Family" von der Platte/CD "Miniatures".
Es lohnt sich also möglichst eine solche Original CD Ausgabe mit 50 Tracks zu erwerben.

Auf dem Cover sieht man die vier Residents im klassischen "Tuxedo and Eyeballoutfit" kopfüber als Augen für 2 grünliche Torsoumrisse fungieren. Die Umrisse stellen John Travolta und Barbara Streisand dar, wohl als Beispiele für amerikanische Popmusik. (Das Cover wurde bei den "Mute" Wiederveröffentlichungen, wie der DVD seitenverkehrt reproduziert)
Dieses Album ist als Einsteig in die Welt der Residents sehr gut geeignet.
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Hey Nutzer & Eyeballheads,

Da sind ja fast alle Rezensenten auf den Leim gegangen. Das COMMERCIAL ALBUM hat ABSOLUT NICHTS mit "KOMMERZIELL" zu tun. COMMERCIALS SIND WERBEFILME BZW. WERBETRAILER. Checkt mal den Pons und vorallem checkt mal das Booklet dieser CD, dort steht nämlich in der von anderen Rezensionen oft (lückenhaft) zitierten Erklärung zum Konzept des Albums:

.......

POINT FOUR: One Minute is also the length of most commercials, and therefore, their corresponding jingles.

POINT FIVE: Jingles are the music of America

......

Zu Deutsch:

Punkt 4: 1 Minute ist auch die Länge der meisten Werbespots, und somit auch ihrer dazugehörigen Jingles.

Punkt 5: Jingles sind die Musik Amerikas.

...........

Dann steht da noch das man die Jingles in Popmusik verwandeln kann in dem man sie drei mal wiederholt um so einen durchschnittlichen 3-Minuten-Popsong zu erhalten.
KEIN KOMMERZIELLES ALBUM ALSO.

Doch genug der Klugscheißerei, das Album jedenfalls und da stimme ich mit den anderen Rezi's überein ist wirklich klasse und praktisch legendär.
Nicht umsonst galt es lange Zeit als eines der Besten und Zugänglichsten Alben der Residents, weswegen diese Scheibe auch eine der Ersten war die ich besaß.
Das die Residents von da an meine Lieblingsband werden sollten, dürfte für sich und vorallem für dieses Album sprechen.

Ich empfehle daher ausdrücklich Neu-Eyeballheads den Einstieg in den Residents-Kosmos mit diesem Werk.
Anspieltipps: Perfect Love, Picnic Boy, Die in Terror, Act of being Polite, The Simple Song, Less not More, My Work is so Behind, MOISTURE (DER HIT AUF DEM ALBUM!!!!!!!!), La La
....und für alle Metalfans empfehle ich The Coming of the Crow......

Ihr seht schon 40 Lieder - und jede Menge gutes Residentsmaterial dabei. Daher meine Schlußfolgerung: Dieses Album ist alles andere als kommerziell und will es auch gar nicht sein. Dieses Album ist interessant, schräg und eben typisch Residents. Es finden sich haufenweise gute Melodien und auch witzige Texte ("I found I could not take the pressure - so I took the train") und der Klang des alten Vinyls ist hier relativ gut auf das CD-Medium übertragen worden.

Kultig ist dieses Album ohne Zweifel, aber auch ohne diesen Kultstatus wäre es ein klasse Scheibe! Also K.A.U.F.E.N!

Wer sich die komplette Dröhung geben will kauft sich dazu noch die Commercial-DVD auf der mit den "One Minute Movies" einige wirklich äußerst starke filmische Umsetzungen dieser musikalischen Kleinode zu finden sind.
Zu finden ist diesen Material in Teilen auch auf Youtube!

So meine Minute ist vorbei.
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am 27. November 2004
Nun gut, wenn man sich Residents kauft, muss man wissen mit wem man es zu tun hat. Das Konzept ist so simple wie schräg. Durch die betont dilettantische Interpretation ihrer Musik werfen sie jahrhundertlange Erfahrung in Sachen geordneter Tonfolge einfach über den Haufen und verleihen der Grundidee "Musik" ein gleichsam geisterhaftes wie kindlich unschuldiges Image.
Seit nunmehr 32 Jahren sind sie die wohl bekanntesten Unbekannten der Welt, denn die Residents machen aus ihrer Identität ein publikumswirksames Geheimnis, das jede Menge Anlass zu Spekulationen gab. Die abenteuerlichsten war wohl die Vermutung, hinter den Residents stecken die Beatles, da ihre erste 74er LP "Meet the Residents" starke Anlehnung an das 63er Beatles-Album "With the Beatles" fand, jedoch wurden die vier Pilzköpfe auf der Residents-Version mit Fratzen versehen.
Eine weitere Vermutung bezog sich auf den Multimillionär Howard Hughs, der sein Ableben nur vorgetäuscht haben soll, um die Residents zu gründen, um - mit der Musik der Residents - Kontakt zu Außerirdischen aufzunehmen.
Das "Kommerzielle Album" der Residents aus dem Jahre 1980 a.d. entstand kurz nach dem preisgekrönten Album "Eskimo" ("Bestes Avantgarde-Album") (1979).
Es beweist, dass die Residents der späten 70er, frühen 80er wohl ihre kreativste Schaffensperiode hatten - die Alben waren vollgestopft mit Gründen, Botschaften und jede Menge Spielraum des "Andersdenkenden" sich zu identifizieren. Im kommerziellen Album sieht das folgendermaßen aus:

- Die Residents lieferten ein Album mit 40 Songs a exakt einer Minute Spieldauer.
- Ein kommerzieller Popsong besteht meist aus zwei Komponenten: den Vers und den Refrain. Das wird dreimal wiederholt.
- Wenn du das "Geschnörkel" und überflüssige Zeug aus einem gewöhnlichen Popsong entfernst, erhälst du einen Song von gerade mal einer Minute Spieldauer.
- Zum Residents-Album: Du kannst jeden x-beliebigen Song des kommerziellen Albums nehmen und ihn dreimal hintereinander spielen und du erhälst einen normalen kommerziellen Popsong.
- Die normalen und beliebtesten Charts in Amerika sind die Top 40, daher sind 40 Songs auf dem Album.
- Du solltest die CD in "Shuffle" abspielen (empfohlen), da die Reihenfolge der Titel völlig egal und rein zufällig ist.
Vier Stücke des "Commercial Album" der Residents ist als "One Minute Movies" ("Eine-Minuten-Kinofilme") verfilmt wurden, zu sehen auf der DVD "Icky Flix" der Augäpfel.
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am 28. Mai 2005
Ich habe das Album vor 20 Jahren zum ersten Mal gehört und es hat von Anfang an einen tiefen Eindruck hinterlassen. 40 Stücke auf nur einem Longplayer (normalerweise waren da 10 drauf), schon allein das war genial. Jeder Song steht für sich, auch wenn er kurz ist, ist es irgendwie ein "ganzer Song". Die Texte finde ich teilweise sehr hintergründig und die Songs erscheinen oft wie Filmmusik.
Alles in allem verquer bizarr, genial schräg und voller Ideen und Melodien.
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am 14. September 2003
Das "Kommerzielle Album" der Residents aus dem Jahre 1980 a.d. entstand kurz nach dem preisgekrönten Album "Eskimo" ("Bestes Avantgarde-Album") (1979).
Es beweist, dass die Residents der späten 70er, frühen 80er wohl ihre kreativste Schaffensperiode hatten - die Alben waren vollgestopft mit Gründen, Botschaften und jede Menge Spielraum des "Andersdenkenden" sich zu identifizieren. Im kommerziellen Album sieht das folgendermaßen aus:
- Die Residents lieferten ein Album mit 40 Songs a exakt einer Minute Spieldauer.
- Ein kommerzieller Popsong besteht meist aus zwei Komponenten: den Vers und den Refrain. Das wird dreimal wiederholt.
- Wenn du das "Geschnörkel" und überflüssige Zeug aus einem gewöhnlichen Popsong entfernst, erhälst du einen Song von gerade mal einer Minute Spieldauer.
- Zum Residents-Album: Du kannst jeden x-beliebigen Song des kommerziellen Albums nehmen und ihn dreimal hintereinander spielen und du erhälst einen normalen kommerziellen Popsong.
- Die normalen und beliebtesten Charts in Amerika sind die Top 40, daher sind 40 Songs auf dem Album.
- Du solltest die CD in "Shuffle" abspielen (empfohlen), da die Reihenfolge der Titel völlig egal und rein zufällig ist.
Das "Commercial Album" der Residents ist als "One Minute Movies" ("Eine-Minuten-Kinofilme") verfilmt wurden, zu sehen auf der DVD "Icky Flix" der Augäpfel.
11 Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2003
Warum eigentlich nennt jemand seine Platte "COMMERCIAL ALBUM"? Jeder will ja eigentlich genau das Gegenteil.
1980 nannten die RESIDENTS ironischerweise ihr Werk "Commercial album", das mit sage und schreibe mit 40 Songs vollgepackt ist, wobei jeder nur die 60 Sekunden Grenze erreicht. 40 im Ansatz potentielle Hits, die wenn sie die normale Single-Länge hätten zu seligen frühen 80er Jahren die Charts bevölkern hätten können. Die Avantgardisten Residents aus San Francisco deren Mitglieder ihre Identität bis heute geheimhalten, waren in all ihren Wereken weitaus unzugänglicher für den normalen Musikhörer und Chart-Fan. Das "Commercial album" ist keine Kommerz-Platte, sondern der Beweis von begnadeten Musikern/Künstlern die als namenlose Körper, die statt einem Kopf einen Augapfel besitzen den kommerziellen Musikhörer hätten bedienen können.
Das "Commerical album" ist Kunst auf höchstem Niveau und der Beweis, daß die Residents vieleicht ihre Identität verheimlichen können, aber niemals ihre Genialität.
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am 17. September 2004
Zugegeben: 40 Songs, die allesamt 60 Sekunden dauern als Konzeption für ein Album, das ist eine tolle Idee. Wenn sie denn gut wären. Aber die Arrangments sind Residents-typisch: Stark elektronisch überwuchert (und es klingt sehr nach frühen 80er Jahren, sprich, das Klangbild ist stark gealtert, flache Synthetik, könnte man sagen), die Texte sind dämlich (sollen es auch sein, aber noch nicht einmal ein Zucken in den Mundwinkeln), die Stimmen etwas angeschrägt, die Melodien selten erinnerbar (sagen wir: 5 von 40 Songs sind melodisch interessant). Der Ansatz ist Avantgarde, die Ausführung lässt viele Wünsche offen. Trotzdem ein verrücktes Album, das man durchaus besitzen kann um zu demonstrieren: Ich höre über den Tellerrand.
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