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5.0 von 5 Sternen Wie sagt man so schön ? Gesamtkunstwerk ?
5 Sterne, für mich (bis jetzt) die beste von Tim Buckley. Auf seinen ersten beiden Alben ist alles noch verspielt und ein bisschen verrückt, er ist noch am ausprobieren. Dazwischen kommt dann noch "Blue Afternoon", die ich leider noch nicht habe. Und dann kommt "Happy/Sad", melancholisch, mit Jazz-Elementen, teilweise mit Vibraphon, man merkt...
Veröffentlicht am 3. August 2003 von juliamarigold2

versus
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1.0 von 5 Sternen Unerträgliche Jaulerei!
Nun habe ich mich von den drei vorausgehenden Rezensionen so richtig schön einwickeln lassen. Im besten Glauben, bei Amazon für kleines Geld einen Meilenstein erworben zu haben, folgte eine bis heute anhaltende Ernüchterung. Ich kannte vorher nur Musik von JEFF Buckley, die ist nicht schlecht und da dachte ich, der Alte wird dann ja auch nicht schlechter...
Veröffentlicht am 5. August 2012 von G. Hillebrecht


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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie sagt man so schön ? Gesamtkunstwerk ?, 3. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Happy/Sad (Audio CD)
5 Sterne, für mich (bis jetzt) die beste von Tim Buckley. Auf seinen ersten beiden Alben ist alles noch verspielt und ein bisschen verrückt, er ist noch am ausprobieren. Dazwischen kommt dann noch "Blue Afternoon", die ich leider noch nicht habe. Und dann kommt "Happy/Sad", melancholisch, mit Jazz-Elementen, teilweise mit Vibraphon, man merkt einfach total, dass er jetzt einen (wunderbaren) Stil gefunden hat. Ich finde -aus Erfahrung- man muss diese CD im Stück hören, das ist noch viel schöner als einzelne Titel, es kommt dann einfach alles noch besser an.
Natürlich ist diese CD nicht durchgehend langsam, tragend und traurig, nicht umsonst heißt sie Happy/Sad.
"Strange feelin'" ist sehr jazzig, mein Vater hat mir erst gestern erzählt, der Gitarrist hat sich den Part am Anfang von Miles Davis' "Kind of blue" abgekuckt...
"Buzzin' fly" ist hier finde ich fast ein bisschen zu schnell geraten, wenn man es mit der Version von der "The Dream belongs to me"-CD vergleicht, die wiederum ist aber auch nicht jazzig und nur mit Akustik-Gitarre. Mir gefallen beide Versionen.
"Love from..." ist schön, man fängt automatisch an zu träumen, wenn man es hört... Meeresrauschen...
"Dream Letter" ist ein wirklich trauriges, tief-melancholisches und auch düsteres Stück, in das ich mich aber auch sofort verliebt habe. Für dunkle Momente.
Bei "Gypsy Woman" erinnert mich Tim an Jeff Buckley, er spielt mit seiner Stimme und kostet sämtliche Höhen und Tiefen aus...
dieser Song geht einfach total ab !
"Sing a song for you" ist wieder so ein Stück, bei dem ich dann auf die "The Dream belongs to me"-CD verweisen würde, denn die Version von "Happy/Sad" ist wunderschön, aber wie ich finde, ein bisschen kurz, und die von "The Dream belongs to me" ist länger, ausgedehnter... mein Tip: Einfach beide CD's zulegen !
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5.0 von 5 Sternen Nahe am Wahnsinn., 30. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Happy/Sad (Audio CD)
Dieses Album ist ein Meilenstein im Songwriterkosmos.Seltsam dass er nie die Aufmerkasamkeit bekam welche ihm zustand.
Kaufen.Angejazzter tiefsinniger Songwriterfolk.Wer seinen Sohn mag Könnte dieses auch geniessen.
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5.0 von 5 Sternen Radikale Weiterentwicklung, 12. August 2011
Von 
Heino Walter - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Happy/Sad (Audio CD)
Noch gereifter, eigenwilliger und selbstbewusster als auf den vorigen Alben kommt das 1969er Werk Happy Sad daher. Tim Buckley hatte grade den Saxophonisten John Coltrane für sich entdeckt. Deshalb heben deutliche Jazz-Improvisationseinflüsse dieses Album dann auch aus dem bisherigen Folk-Rock-Umfeld ab. Da Larry Beckett zum Militär eingezogen wurde, schrieb Tim die Songs nun vollständig selber. Happy Sad ist ein mächtiges, in sich geschlossenes, innovatives Album geworden. Es hält perfekt die Balance zwischen Improvisation und Komposition. Das Zusammenspiel von Lee Underwood und David Friedman erzeugt eine einzigartige halluzinative Atmosphäre. Buckley schöpft mit seinem Gesang seinen vollen Oktavenumfang aus. Er ist dominant, nach vorne gemischt und dadurch Dreh- und Angelpunkt der Songs. Die Platte besteht nur aus sechs Aufnahmen.

Der Opener Strange Feelin` gibt die Richtung vor: verspielte Gitarrenparts und Vibraphoneinschübe lassen kaum Rückschlüsse auf Tim Buckleys Folk-Vergangenheit zu. Strange Feelin` lehnt sich an Miles Davis` All Blues von Kind of Blue an. Melodisch ist die Komposition etwas ungelenk, was bei Buzzin` Fly besser funktioniert. Hier harmoniert die Melodik mit der Improvisation. Tim spielt seine harsche zwölfsaitige akustische Rhythmusgitarre, worüber Lee Underwood trockene, elektrische Akkorde legt. David Friedman untermalt das Ganze mit sinnesöffnenden Vibraphoneinlagen. Das über 10minütige Love from Room 109 at the Islander ist in 5 Abschnitte unterteilt und wird von immer wiederkehrenden live aufgenommenem Meeresrauschen begleitet. Es wurde eingeblendet, weil der Tontechniker Bruce Botnick vergaß, die Rauschunterdrückung einzuschalten und nun dienten diese Frequenzen dazu, den Fehler zu neutralisieren. Das Stück ist eine Meditation in Moll mit unsterblich schönen Tonfolgen. Ein weiteres Wunderwerk ist der Song Dream Letter: Lee Underwood und David Friedman eröffnen ihn mit klaren, hellen Gitarren- und Vibraphon-Sprengseln, dann setzt ein Cello ein und Tim ergänzt mit einer sehnsüchtigen, verschachtelten Melodie. Sie wird unterbrochen, aber Cello, Gitarre und Vibraphon improvisieren kurz weiter. Dann setzt Tim mit einer neuen Idee auf, so wird der Song stetig am Köcheln gehalten. Tim hat das Stück für seinen Sohn Jeff geschrieben. Er bedauert darin die Trennung von ihm und fragt sich, wie er sich charakterlich entwickelt hat. Im wahren Leben sahen sich Vater und Sohn nur einmal, als Jeff 8 Jahre alt war. Bei Gypsy Woman kommt Carter C.C. Collins mit seinen Congas das erste Mal ins Spiel. Er begleitet die anderen Bandmitgliedern bei einem sich rhythmisch und vom Tempo her steigernden Thema. Tims Gesang ist hier extrovertiert, teilweise überdreht laut. Insgesamt ist die Komposition mit über 12 Minuten zu lang geraten, da sie über keine tragfähige Melodie verfügt. Stilistisch passt diese improvisiert wirkende Nummer aber gut ins Konzept. Das Album schließt mit der sinnlichen Ballade Sing a song for you, die wie ein Outtake von Goodbye and Hello klingt. The Wind covers me cold singt er hier inbrünstig und man glaubt ihm sofort, dass er diese Empfindung kennen gelernt hat. Das Album war trotz der radikalen Weiterentwicklung ein Erfolg und erreichte Platz 81 der U.S.-Billboard-Charts.
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1.0 von 5 Sternen Unerträgliche Jaulerei!, 5. August 2012
Von 
G. Hillebrecht (Steinhagen/West.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Happy/Sad (Audio CD)
Nun habe ich mich von den drei vorausgehenden Rezensionen so richtig schön einwickeln lassen. Im besten Glauben, bei Amazon für kleines Geld einen Meilenstein erworben zu haben, folgte eine bis heute anhaltende Ernüchterung. Ich kannte vorher nur Musik von JEFF Buckley, die ist nicht schlecht und da dachte ich, der Alte wird dann ja auch nicht schlechter sein. Weit gefehlt: Schon beim ersten Anhören konnte ich das Ende der jeweiligen Stücke nicht erwarten und habe weitergezappt - bei jedem Lied. Dabei ist seine Stimme gar nicht mal schlecht, aber das Arrangement und die Texte sind (für mich) einfach nur schlecht und die Interpretation grottenschlecht. Aber natürlich ist alles im Leben ja Geschmacksache, ich höre mir jedenfalls jetzt immer die Musik an, bevor ich sie kaufe. Tim Buckley hat mich im hohen Alter noch dazulernen lassen, DAS ist sein Erfolg!
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Happy/Sad
Happy/Sad von Tim Buckley (Audio CD - 1990)
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