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TOP 500 REZENSENTam 30. August 2006
Leider ist diese erste Karajan-Aufnahme von Beethovens Missa Solemnis nie recht populär geworden, obwohl sie über einzigartige Qualitäten verfügt. Da ist zunächst schon einmal das exquisite Solistenquartett: Elisabeth Schwarzkopf, Christa Ludwig, Nicolai Gedda und Nicola Zaccaria sind auf der Höhe ihrer Kunst, es gibt an ihren Leistungen nicht das Geringste zu bemängeln. Der Chor der Wiener Gesellschaft für Musikfreunde war zum Zeitpunkt der Produktion (1958) einer der besten Chöre der Welt, und das ist hier an keiner Stelle zu überhören. Zudem ist er im Vorfeld der Aufzeichnung glänzend auf seine gewaltige Aufgabe präpariert worden.
So ist zusammen mit dem Philharmonia Orchestra London unter der Leitung von Herbert von Karajan eine Aufnahme entstanden, welche die musikalischen Qualitäten der Partitur eindrucksvoll zur Geltung bringt. Die geistige Durchdringung des gewaltigen Werkes ist meisterhaft. Karajan setzt lebendige Kontraste sowohl in den Tempi als auch in der dynamischen Gestaltung. Ich halte seine vorliegende Interpretation insgesamt für seine beste. Selbst die 1965 in Berlin entstandene DGG-Aufnahme, die wahrlich großartig gelungen ist und gleichfalls über wunderbare Solisten verfügt (u.a. Gundula Janowitz und Fritz Wunderlich), scheint mir hier ein wenig zurückzubleiben, wenn auch die klangliche Realisation ungleich besser gelungen ist.
Das ist wohl auch der eigentliche Minus-Punkt der vorliegenden Produktion: Die Klangqualität ist alles andere als optimal und erscheint insgesamt recht wenig ausgewogen. Man spürt an allen Ecken und Enden, dass die Technik der Stereo-Aufzeichnung noch in den Kinderschuhen steckte. Die digitale Aufbereitung für die CD-Ausgabe hat zwar ein wenig Abhilfe geschaffen, aber trotzdem liegt hier wohl der Knackpunkt für die kühle Aufnahme dieser Einspielung. Sie erhielt allerdings 1963 den "Preis der deutschen Schallplattenkritik", und das ist immerhin ein eindeutiges Indiz für die hohe musikalische Qualität der Legge-Produktion.
Die 2 CD-Box enthält noch Mozarts Symphonie Nr. 38 "Prager" und interessante Proben-Ausschnitte von der Aufnahme sowie ein Interview mit der kürzlich verstorbenen einmaligen Sängerin Elisabeth Schwarzkopf, allerdings in englischer Sprache. Sowohl die Missa als auch die Mozart-Symphonie wurden anlässlich einer Besuchsreise des berühmten Londoner Orchesters im Großen Musikvereinssaal in Wien aufgenommen, und zwar im September 1958.
Es ist TESTAMENT zu danken, dass die Aufnahmen nach langer Pause endlich wieder zugänglich gemacht wurden. Für ernsthafte Sammler ist das Album unverzichtbar. Ein gutes, sehr informatives Textheft liegt bei.
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am 11. September 2010
Beethovens Missa Solemnis Aufnahme 1958 mit Karajan - nachdem ich dutzende von Einspielungen verschiedener Dirigenten, Solisten und Orchestern gehört habe - bleibt für mich die ALLERSCHÖNSTE. Sogar die Tonqualität (1958 !) ist überraschend gut.
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