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Kundenrezensionen

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am 20. November 2010
Ich habe dieses Album als LP 1975 (mit 15 Jahren) gekauft. Sofort hat mich die Musik in fremde Welten und Sphären entführt. Stunden-, tage-, monatelang habe ich dieser Musik gelauscht: dabei Frank Herbert, Lem, Asimov, Bradbury oder Adams gelesen ... oder einfach nur geträumt. Ich habe die LP noch 2 x wegen Kratzern nachgekauft, dann als CD, hab sie als MP3 und sie läuft heute immer noch, so einmal pro Woche mindestens, und das nach 35 Jahren. Und wenn sie läuft, tauchen Bilder aus den dabei gelesenen Büchern auf... Mehr muss man, glaube ich, nicht dazu schreiben.
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am 9. März 2011
Tangerine Dream (man könnte auch sagen: Herr Froese et al.) machen nun seit über 40 Jahren Musik. Viel zu viel Musik, wenn man ehrlich ist. Aber auf "Rubycon" möchte ich nicht verzichten. Warum eigentlich? Im Grunde ist es ja kaum mehr als improvisiertes Gedudel, wie auf den vorherigen und nachfolgenden Alben der 70er auch. Es kommt einem fast lächerlich vor, dass es drei Leute brauchte, um diese Klänge zu erzeugen - Klaus Schulze hätte das sogar damals im Alleingang geschafft, dann wäre die Platte freilich 20 Minuten länger.

Egal, dieses Album verbreitet eine geradezu mystische Atmosphäre und hat (vielleicht nur aus Versehen) einen Spannungsbogen; die 35 Minuten ergeben für mich ein harmonisches Ganzes. "Rubycon" kam mir immer vor wie eine akustische Reise durch die flirrende Unterwasserwelt auf einem fremden Planeten. Anfangs watet man noch durch eine sumpfige Landschaft, aber dann taucht man in ein klares Gewässer ein und wird schwerelos... Die Musik ist mal unheimlich, dann wieder zart und schön, mal statisch, dann wieder rhythmisch-treibend. Aber sie hängt niemals durch. Alles passt. Diesen Eindruck kann bereits "Stratosfear" ein Jahr später nicht mehr bieten.

Fazit: Auch wenn TD anschließend noch einige hörenswerte Alben fabrizieren sollten: Dies hier - zusammen mit "Ricochet" aus demselben Jahr - halte ich bereits für den Höhepunkt ihres Schaffens.
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am 7. September 2008
Wer die Kritiken zu diesem Werk liest wird feststellen müssen Tangerine Dream waren ihrer Zeit entrückt. Erst im nachhinein ist die Einzigartigkeit dieser Schaffensphase zu erkennen. Ineinander verwobene Klangteppiche, Sequenzen - neue Sounds, Instrumente - technikverliebte Umsetzung gnadenloser Räumlichkeit - die Überwindung von Grenzen erhören wir auf rubycon!
Und genau das lieben wir an dieser Musik. Tangerine Dream haben die Rahmen und Beschränkungen durchbrochen - sie kommen aus der Stille verzaubern und verschwinden wieder im Nichts.
Aus einem Staubkorn entwickelt sich eine Supernova. Verfremdung als Erkenntnis - Offenheit in Wohlgefühltheit. Es war die Zeit der Neuen Deutschen Musik.
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am 4. August 2012
Rubycon ist für mich die Musik von Tangerine Dream in ihrer Essenz. Das Werk von Tangerine Drema ist unglaublich umfasssend. Ich persönlich bin ein Fan der siebziger Jahre-Phase von TD. Hier ist die Musik noch kompromisslos und unangepasst. Seit Anfang der Achtziger wurden sie durch Tatort-Filmmusik dann einem immer größeren Publikum bekannt und die Musik wurde zusehends angepaßter und für ein breiteres Publikum konzeptiert. Rubycon markiert für mich den absoluten Höhepunkt der Schaffensphase in den Siebzigern. Kompromisslos abgedreht und verträumt. Wo Pink Floyd längst aufgehört hatten, fingen TD gerade an. Hier ist die Heimat aller Tagträumer. Rubycon ist Musik wie nicht von dieser Welt. Die Werke von TD sind ja oft als Zufallsprodukt verschrien. Aber wenn dieses Produkt einem Zufall unterworfen war, so ist es ein vollkommener Zufall. Nie war elektronische Musik perfekter.
Ich möchte auch ausdrücklich dem werten Rezensenten widersprechen, der den Anfang und das Ende beider Stücke als langatmig erlebt hat. Gerade die Aufteilung beider Stücke in drei Momente, erster Teil sehr sphärisch, zweiter Teil rythmisch dominiert und dritter Teil Ausklang, ist einfach perfekt und Teil des Geniestreichs.
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TOP 500 REZENSENTam 25. April 2006
Rubycon hatte mich zunächst einmal durch sein ansprechendes Coverartwork aufmerksam gemacht, wie das bei guten Platten ja auch sein soll.

Was soll ich sagen: der Inhalt ist adäquat und für meine Begriffe wunderschön und harmonisierend ohne Pseudo-esoterisch zu werden.

Sehr gekonnt und geschmackvoll werden Synth-Landschaften erschaffen, die die Phantasie anregen und zum Verweilen einladen. Ein großartiges, wieder einmal gelungenes Konzept, einer noch großartigeren Gruppe.

Wird in Tschörmany glaube ich, leider immer noch nicht so ganz verstanden...stört mich persönlich nicht.

Für Stimmungs- und Klangfetischisten eine absolute Empfehlung!

Alles Liebe und ganz viel Freude damit.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Mai 2014
Auf dem zweiten beim Label Virgin erschienenen Album der berliner Electronic.Rock-Formation Tangerine Dream geht die Band den auf "Phaedra" eingeschlagenen Weg konsequent fort.
"Rubycon" gilt als geradezu klassisches Beispiel für den Stil der "Berliner Schule".
Aus Synthesizer,Mellotron,Sequencer,E-Gitarre,modifiziertem und E-Piano,Orgel wird hier ein ätherischer Klangkosmos aufgebaut,der einfach nur faszinierend wirkt.
Elegische Ruhe,wabernde Soundflächen ohne feste Grundstruktur gehen über in hypnotisch-rhythmische Parts,aus denen man dann allmählich wieder in ruhige,die Spannung nehmende, meditative,tagträumerische Stimmung herstellende Strukturen entlassen wird.
Die Schallplatte erschien 1975,TD spielten in der Besetzung Baumann/Franke/E.Froese.
Mit "Rubycon" stellten TD ein psychedelisches,(aufmerksames Zuhören) forderndes,durchaus experimentell-meditatives Album vor,das,die richtige Stimmung und eine Neigung zu dieser Musikrichtung vorausgesetzt,einen schönen Flug durch die eigene Phantasie und Psyche auslösen kann.
Aufnahme-/Klangqualität sind recht gut.Die alte Schallplatte klang sehr ansprechend.
Die erste CD-Serie wurde 1995 durch die hervorragende "Definitive Edition" ersetzt.Diesen Namen darf man wörtlich nehmen,da der sehr geschätzte Simon Heyworth das Remastering offensichtlich sehr ernst nahm.
Er setzte nicht nur SBM ("Super Bit Mapping") -Technologie von Sony ein,er ließ der Aufnahme auch seine gute Dynamik und steuerte nicht bis zum Anschlag aus.Vom Loudness-War und digitalen Verzerrungen also keine Spur.
Auch sonst wurde die klangliche Überarbeitung nicht in die spektakuläre Richtung betrieben.
Die bei anderen Künstlern manchmal nötige Suche nach älteren,ausländischen Pressungen,raren Masterings usw erübrigt sich hier;man kauft die "Definitive Edition" und das war`s.Mehr geht da wohl nicht.Es sei denn,man besitzt einen (guten!) SACD-Player und die dazugehörige audiophile Anlage.
"Rubycon" ist nämlich als (längst vergriffene) Hybrid-SACD erschienen.Leider habe ich diese nie gehört;aufgrund der deutlich überlegenen Auflösung sollte sie aber,bei entsprechendem Mastering,die beste Version sein.
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am 23. November 2000
Tangerine Dream treiben ihre Abstraktionen der Pink Floyd- Musik 1975 weiter. Gegenüber ihren englischen Kollegen bewiesen sie bei weitem vertieftere Kenntnisse in moderner Synthesizertechnik. So beginnt die CD als ein zunächst unentwirrbares Geflecht einzelner Linien, die sich langsam zu harmonischen Gebilden formen, über die eine ruhige Synthesizer- Melodie atmet. Behutsam löst sich das Gewebe zu einem Konglomerat aus Outer Space- Klängen auf zu einem imaginären Raum aus elektronischen Naturklängen. Daraufhin setzen Synthesizer- Sequenzen ein, die zunächst mit tänzelnden Melodien der verfremdeten E- Gitarren konterkariert werden, dann aber durch Einbeziehung von Wechselrythmen und neuen Klangtexturen sich zu einem virtuellen afrikanischen Trommelorchester steigern. Etwas weniger Überraschungen gibt es dann im zweiten Teil zu hören. Dennoch kann "Rubycon" in bezug auf seine klangliche Vielfalt als ein Höhepunkt von Tangerine Dream gesehen werden.
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am 27. Januar 2014
der Gruppe Tangerine Dream als Picture Vinyl Edition. Klanglich top und ein echter Hingucker. Was man sich bei der Verpackung von Picture-LP's noch wünschen würde - eine normale quadratische Hülle mit großem Sichfenster, damit man die Picture-LP sieht. Die Verpackung in einer durchsichtigen Plastikhülle ist nicht optimal.
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am 18. März 2012
Um es kurz zu machen: dies ist auch für mich die beste TD-Platte überhaupt. Zusammen mit "Phaedra" und "Ricochet" bildet sie DAS TD-Trio schlechthin. Der Sound dieser CD-Version ist ausgezeichnet; die Stimmung der LP-Urfassung wurde gut übertragen...
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am 29. Januar 2008
Ich habe diese Platte 1976 zum Geburtstag geschenkt bekommen, naja, ich fand sie zwar ganz gut, aber etwas lang...und langweilig. Bis ich im Oktober 1978
in einen fürchterlichen Liebeskummer fiel. Und noch heute erinnere ich mich an dieses verkorkste Rendezvous aus meiner Jugend, wenn ich Rubycon höre.
Daß die Musik aber solche Emotionen freisetzte und es bis heute tut, das
liegt an den 3 Berliner Synthie-Spezialisten, und nicht an mir.

Das ist kein Synthie-Pop, das ist moderne Klassische Musik, und zwar
eine Klasse für sich!!! Atemberaubend, das war so und das bleibt so, würde 20 Sterne geben!!!
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