newseasonhw2015 Hier klicken mrp_family lagercrantz Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More praktisch w6 Shop Kindle Shop Kindle Sparpaket Autorip SummerSale

Kundenrezensionen

5
4,8 von 5 Sternen
5 Sterne
4
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Renaissance
Format: Audio CDÄndern
Preis:7,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieses Album war das Kind von ex-Yardbirds-Sänger Keith Relf. Er tat sich mit einigen begnadeten Sessionmusikern zusammen und kombinierte Elemente aus Pop, Klassik, Folk und Jazz. Das Ergebnis ist ganz klar ein Kind der Endsechziger und trotzdem ein Wegweiser. Es dominieren das rauhe Klavier bzw. Spinett und Relfs markante Stimme, dazwischen auch der hohe, unirdische Sopran der Annie Haslam-Vorgängerin Jane Relf.
"Kings & Queens" sowie "The Bullet" sind gelungene, über zehn Minuten lange Symphonic Rock-Stücke mit Jazz und Klassik-Elementen. Improvisation und Spielfreude dominieren auch bei "Innocence". Balladenhaft und (wegen Jane Relfs Stimme) ein bißchen unirdisch sind "Island" und "Wanderer". Der erste Bonustrack "The Sea" ist ein freundliches, etwas nichtssagendes Drei-Minuten-Ballädchen, der zweite Bonustrack "Island (single version" ist schlicht Betupp, denn es ist lediglich die Albumversion, die nach der Hälfe ausgeblendet wird (sowas könnte man sich wirklich sparen).
Unter dem Titel "Innocence" gibt es auch eine Version dieses Albums mit einigen weiteren Aufnahmen Keith Relfs, die zwar stark angekratzt, aber deswegen nicht weniger charismatisch klingen.
Alles in allem wurde mit diesem Erstlingsalbum der Grundstein für das spätere Songkonzept der Band gelegt, auch wenn ab "Prologue" die Besetzung eine vollkommen andere war. Die Jungs von "Renaissance" und dem Folgealbum "Illusion" nahmen später unter dem BANDnamen "Illusion" noch einige sehr hörenswerte Stücke auf (Albentitel "Out of the Mist").
Ich höre dieses Album jedenfalls immer wieder und zähle es zu den Klassikern seiner Zunft.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Dezember 2009
Als Sänger Keith Relf und Schlagzeuger Jim McCarty, ausgelaugt vom ständigen Touren, 1968 die Yardbirds verließen, gründeten sie zunächst Together, ein Folk-Rock Duo. Durch die Hinzunahme von Louis Cennamo (Bass), John Hawken (einem klassisch gebildeten Pianisten) und Keith' Schwester Jane (Gesang) entstand 1969 Renaissance, eine der ersten progressiven Rockbands. Sie kreierten einen Sound aus Rock, Blues und Folk, dem sie klassische Passagen einfügten. Das erste, im selben Jahr entstandene Album, schlicht "Renaissance" betitelt, war ein wegweisendes Werk - Beethoven-Klavier mit rockigen Elementen vermischt. Das erste der beiden langen Stücke, "Kings & Queens", beginnt mit perlenden Klavier- und Basslinien, bis dann später die Band einsteigt und der erste Vers gesungen wird. Hawken spielt brillant, ebenso Cennamo. Jane Relf's Gesang ist irgendwie unirdisch, sphärisch, während das Organ ihres Bruder erdig klingt. Keith Relf spielt zum ersten Mal offiziell auf einer Platte Gitarre und er packt auch die Bluesharp aus. Die Stücke sind abwechslungsreich, zwischen den Versen sind längere instrumentale Passagen eingeschoben, bei denen das Klavier bzw. das Spinett ("Wanderer") und der Bass dominieren. "Innocence" und "Bullet" haben längere sphärische Ausläufe. "Wanderer" und "Island" werden von Jane Relf gesungen und klingen dadurch entrückt, fast elfenhaft.
Dieses Album ist ein Klassiker. Ich spiele es seit 40 Jahren immer wieder und es ist für mich wie am ersten Tag erfrischend. Einfach ein Meilenstein der Rockgeschichte, auch wenn es von vielen übersehen wird. Die beiden Bonus-Tracks sind für das Album unerheblich (einer davon ist "Island", das nach etwas über 3 Minuten ausgeblendet wird).
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. August 2014
Wenn es eine Band gäbe, die einen Grammy für die wohl konträrste Symbiotik, von klassisch inspirierter Musik und frickeligen, komplexen Progressive-Arrangements verdient hätte, dann wäre es Renaissance. Kaum eine andere Band hat sich derart klassisch inspirieren lassen, wie die britische Rockband. Fast die Hälfte aller hier enthaltenen Songs zeigt eine deutlich immanent klassische Note, großflächige Klavierparts, welche die Prog-Szene Ende der Sechziger, in der aufkeimenden Welle in den Siebzigern und teilweise den Achtzigern ja nunmal berühmt gemacht hat. Zusammen setzen sich die Strukturen mit ungewöhnlich geradliniegen Rockriffs und -rythmen, nur, dass der Klassik-Aspekt der Stücke die progressive Komplexität überschattet. Daher gehören Renassaince, neben EL&P (die es damals noch nicht gab) zur elitären Speerspitze im Progressive Rock mit hochrangigem Klassik-Einfluss. Beim Gesang zeigt sich bereits hier ein typisches Trademark der Band: der zweistimmige weibliche und männliche Gesang von Jane und Keith Relf, welche die Songs barock erscheinen lassen. Dabei wechselt der Gesang - wie man es von anderen Gruppen kennt - nicht duetthaft, sondern von Song zu Song. Höhepunkte dieses Klassik-Prog-Gebildes sind KING AND QUEENS, INNOCENCE, WANDERER und BULLET. Alle Stücke sind - wie für den Progressive Rock üblich - recht lang und voller musikalischer Komplexitäten, wendereicher Arrangements und rockiger Rythmen, wenngleich die Komplexität hier zu gunsten ausladender Klavierpassagen zurückstecken muss. Der bereits erwähnte Gesang ist zart, zerbreblich, zum anderen auch gleichzeitig stark anklangend und ausdrucksstark, die Soli derart virtuos und das Schlagzeug voller Kanten und Dornen. Zwei Jahre später erschien dann ILLUSION, konnte meines Erachtens das hohe Niveau des Debüts nicht mehr gänzlich halten. Für Freunde des Progressive Rocks, als auch für jene Fans klassischer Musik ein pflichtstoffwürdiges Album zum Dinner bei Kerzenschein. KAUFEN!
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das, was die beiden ex Yardbirds da angefangen haben, ist noch in den sechziger Jahren verwurzelt. Vom Bombast späterer Jahre ist noch nicht viel zu hören, die Ansätze sind aber schon da.

Kein einziges Mitglied der späteren Renaissance ist bis dahin dabei.
Und trotzdem ist es, genauso wie das Illusion Album danach, absolut hörenswert.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2009
Ein Edelstein des Genre Musik.
Zugreifen solange sie noch angeboten wird.
Ein kultiger Meilenstein, unforgettable.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Ashes Are Burning
Ashes Are Burning von Renaissance (Audio CD - 2006)

Turn of the Cards
Turn of the Cards von Renaissance (Audio CD - 2006)

Scheherazade and Other Stories
Scheherazade and Other Stories von Renaissance (Audio CD - 2006)