Kundenrezensionen

11
4,2 von 5 Sternen
Hergest Ridge
Format: Audio CDÄndern
Preis:27,95 €+3,00 €Versandkosten
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Oktober 2005
Warum muss ein Kunstwerk immer mit einem andern Kunstwerk eines Künstlers verglichen und dann abgeurteilt werden? Ist denn Vincent van Goghs Sternennacht nur ein müder Abklatsch seiner Ansicht des Cafe Terrace oder seiner Brücke von Arles?
Wer die (musikalische) Kunst so misst, wird selbstverständlich nicht den richtigen Draht zu einem Werk finden und die Aura nicht spüren.
Oldfield hat vier großartige „alte" Werke geschaffen. Aber alleine Tubular Bells ist nicht sein Meisterwerk, sondern es ist vielmehr die selten gewordene Fähigkeit eines Musikers, mit Klängen zu malen und eigenen Ideen etwas zu schaffen.
Was kommt denn heraus, wenn ein experimentierfreudiges, höchstmotiviertes, musikalisches Multitalent mit dem erworbenen Geld seines Geschichteschreibenden Erstlings ein Stück Landgut mit Hof irgendwo in Herefordshire adaptiert, ein 24-Track Studio mit allem Drum und Dran einrichtet in dem er alle seine Instrumente malträtieren kann und inspiriert von einer sanften Hügellandschaft (namens Hergest Ridge) in seiner Nähe seinen aus allen Nähten platzenden Ideen freien Lauf lässt? (Und nicht vergisst, dass er musikalische Geschwister hat).
Nein - Hergest Ridge ist keine Ausnahme der vier Ausnahmewerke. Es ist nur sanfter und weniger Aufsehen erregend als Tubular Bells. Es hat im Grunde überhaupt nichts zu tun mit Tubular Bells. Es ist viel lieblicher und eher aus einem Guss. Hergest Ridge besteht aus sechs zusammenhängenden Themen, in denen ein paar Tonexperimente eher die Fachwelt und Fans erregende Ausnahme bilden (z.B. the electronic thunderstorm), jedoch die schöne Melodie überwiegt und bewegt. Eines jedoch gilt für Hergest Ridge wie für Tubular Bells, Ommadawn und Incantations - bei genauem Hinhören ist der Klangteppich dermaßen komplex, dass die einzelnen Instrumente fast nicht mehr zu durchschauen sind.
Das ist schön so und da hilft auch keine HDCD, diesen Klangteppich zu differenzieren. Denn - da muss ich mich einigen Rezensenten anschließen - die alte Vinyl knistert zwar schon, aber es steckt mehr ihr.
Tubular Bells ist toll, aber es wäre schade, gäbe es Hergest Ridge nicht! Fünf Sterne!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. September 2000
Dies ist das zweite Album von Mike Oldfield. Wer sich von Tubular Bells in das Reich der Träume entführen lassen hat, wird hier ebenso abheben. Neben Tubular Bells und Ommadawn die Highlights von Mike Oldfield.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. April 2011
Wer Tubular Bells mag, wird vermutlich auch an diesem Album seine helle Freude habe. Es ist etwas ruhiger und gemächlicher als Tubular Bells, ideale Musik zum Seele-baumeln-lassen.

Mir gefällt die Originalversion auch besser als die neue von 2010. Aber wie immer bei Musik: reinhören und selbst entscheiden ;-)
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. März 2003
Mike Oldfields zweites Album schlägt "Tubular Bells" um Längen, nur der Nachfolger, "Ommadawn", kommt noch an die musikalische Qualität von "Hergest Ridge" heran, die Oldfield später leider nie wieder in der Art erreichen konnte, meiner Meinung nach auch nicht mit Amarok.
"Hergest Ridge" brennt ein musikalisches Feuerwerk der Extraklasse ab, es beginnt mit mystisch klingenden, irisch angehauchten Themen im ersten Teil, der einen guten Einstieg in das Album bietet. Man kann sich gehen lassen und einfach nur genießen. Der zweite Teil ist sehr abwechslungsreich und der siebenminütige "electronic Thunderstorm" (so die Kritiker), bestehend aus 90 (!) Gitarren, ging in die Musikgeschichte ein. Nach diesem furiosen "Finale" folgt dann das wirkliche Ende: Harmonische Gesangstöne wie zu Beginn des Stückes, die ruhig ausklingen und den Hörer mit einem unbeschreiblichen Gefühl zurücklassen.
Leider ist auf CD nur die Boxed-Version zu kaufen. Wer das 1974 komponierte Original hören möchte, das auch während des "Thunderstorms" Gesang bietet, der möge sich die Original-Platte kaufen, die Investition lohnt sich, weil die Vinyl-Version noch um einiges interessanter ist als die heutige CD-Version.
Ich bin großer Oldfield-Fan und Hergest Ridge II ist mein Lieblingsstück; das will was heißen! Ich kann allen, die halbwegs etwas mit außergewöhnlicher Instrumentalmusik anfangen können, dieses Album nur empfehlen! Es lohnt sich!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Juli 2002
Ich finde, dass diese CD doch reichlich unterbewertet wurde. Da hört man Kommentare wie "zu ruhig", "zu langweilig", "zu eintönig", ... Das stimmt nicht! "Hergest Ridge" ist weder ruhig, im zweiten Teil kann es einem sogar knappe sieben Minuten auf die Nerven gehen (nur im positiven Sinn!), noch langweilig (schon alleine das Thema der Oboen ist genial), noch eintönig (einfach anhören, dann werden sie es merken). Ich kann allerdings zustimmen, dass es nicht so abwechlungsreich wie "Tubular Bells" (der Vorgänger) oder "Ommadawn" (der Nachfolger) ist und auch nicht an die Qualität dieser Werke heranreicht. Aber fünf Sterne sind trotzdem drin!
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Ich habe vor etwa einem Jahr das "Boxed"-Set geschenkt bekommen und mir nach und nach immer wieder die 3 ersten Alben von Mike Oldfield angehört. Mit der Zeit wurden alle immer besser, je öfter ich sie hörte. Diesen Effekt kennt man ja. Bei "Hergest Ridge" war dies aber besonders stark.
Besonders Part Two des Albums hat es mir angetan. Es beginnt sanft mit einer schönen ruhigen Melodie, die am Anfang und Ende des Tracks wiederkehrt.
Dann der Kracher: Der 'Electrical Thunderstorm'-Teil. Schlagartig kommen 90 (!) E-Gitarren zum Einsatz und spielen ein riesiges, melodisches Crescendo, welches in solch einer bombastischen und geradezu majestätischen Form auf keinem anderen Album sonst zu finden ist!
Dieses Album muss man haben...allein schon wegen des Thunderstorm-Parts!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2000
gefällt zumindest mir diese CD... Ist mein absoluter Liebling. Etwas ruhiger und fast meditativ aber absolut genial...
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3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. März 2001
Habe die Erste und Disky Label Version und sie sind Klanglich, außer das die Remastered Version weniger rauscht, leider gleich. Wer natürlich die Hergest Ridge nochnicht hat, der ist gut bedient!
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3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. August 2004
Hergest Ridge ging mir lange Jahre gepflegt nur auf die Nerven. Die Musik ist verglichen mit den Vorgängern viel seichter und gleichgförmiger, die dumpfen Gitarren im Hintergrund schnurren satt durch das ganze Album und walzen dabei vieles platt, was sich ihnen klanglich in den Weg stellt. Dazwischen kommt irgendwo ein Sangesversuch, der in wolfsartiges Geheul mündet...
Somit ist das Album mit dem legendären "Tubular Bells" nicht annähernd zu vergleichen und schneidet für mich auch deutlich schlechter ab als "Ommadawn".
Allerdings habe ich nach Jahren nun doch Gefallen an dem Album gefunden und finde es gar nicht mehr so nervig sondern vielmehr interessant. Zieht man dann noch den Vergleich zwischen Oldfield früher und Oldfield in den 80/90ern, kommt man zu dem Schluss, dass "Hergest Ridge" doch eher zu den besseren Scheiben gehört.
Sie liegt bei mir irgendwo zwischen 3 und 4 Sternen mit aufstrebenden Trend - also geb ich 4!
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1 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Januar 2000
Bei seinen ersten Alben hat Mike Oldfield reine Akustikstücke aufgenommen die sich komplett über das ganze Album erstrecken. Dass hier trotzdem zwei Teile angegeben sind, liegt an den Zwängen die einem früher die Schallplatte auferlegt hat. Es gibt also eine stilistische Pause in der Mitte. Die Melodien schweben ruhig dahin, mal bis zu zehn Minuten um dann in einer furiosen Klangfolge zu enden, um wieder ruhig zu werden... ein Kreislauf auf der ganzen CD.
Wer Oldfield aber mehr wegen seiner Singleauskopplungen mag wird hier enttäuscht und sollte sich den Alben wie FIVE MILES OUT oder CRISIS zuwenden. Die haben dann auch fünf Sterne verdient.
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