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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mountain - Final Fillmore East-Night 27. Juni 1971, 5. Juni 2003
Von 
Amazon Kundenrezensionen (Bonn, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Flowers of Evil (Audio CD)
Bands des Blues und (Hard)-Rock gab es viele zu dieser Zeit. Neben u.a. "Cream", "Jim Hendrix", "Ten Years After" und "Taste" eben auch "Mountain", die im August '69 beim "Woodstock Music and Art Fair-Festival" einen ihrer ersten Auftritte hatte (der sehr gute kanadische Drummer Corky Laing stieß allerdings erst kurze Zeit nach dem Festival zu der Band).

Während mir bei den vorgenannten Bands durchgängig sowohl Studio- als auch Live-Takes der ersten Alben gefielen, ging es mir bei "Mountain" ähnlich wie bei "The Nice". Die Studio-Aufnahmen beider Bands fand ich immer nur durchschnittlich. Auch bei "Mountain" wurde es erst auf der Bühne interessanter, denn auch die spielten ihre Qualität erst live aus.

So auch bei "Flowers of Evil", die auf der ersten Seite aus fünf Studio-Tracks bestand, die z.T. recht gut waren ("Flowers of Evil", "Crossroader", "King's Choral"). Interessanter war da aber deutlich die zweite Seite des Albums, mit zwei Live-Aufnahmen aus NY's "Fillmore East" von der "Final Fillmore East-Night" am 27. Juni 1971, der letzten Nacht vor dem bedauerlichen Schließen dieses bedeutenden Rocktempels.

Die erste Aufnahme ist eine lange Improvisation (24 Minuten) bestehend aus mehreren Sequenzen, Leslie West's "Guitar-Solo" übergehend in ein tolles "Roll over Beethoven" sowie einem anschließenden längeren Jam "Dreams of Milk And Honey". Der zweite Titel war mit "Mississippi Queen" einer ihrer Erfolge. Hier wäre es schön gewesen, mehr von diesem Konzert zu hören, aber bisher wurde (als CD) nichts mehr weiter veröffentlicht.

Die Aufnahmequalität aus dem Fillmore East ist - wie fast immer - recht gut, wenn man das Alter berücksichtigt. Ein Re-Mastering täte diesen Aufnahmen aber sicherlich trotzdem gut. Insgesamt für mich ein gutes Album der Band, das für mich aber mehr durch die Live-Takes "lebt".
Wer mehr Live-Aufnahmen von Mountain (in der Besetzung mit Corky Laing und Steve Knight) hören möchte, dem empfehle ich das Live-Album The Road Goes Ever On (Live) von 1972, (wo aufgenommen sagt die LP/CD leider nicht).

Einen langen Stormy Monday (live) (Live) gibt es als Download, aufgenommen beim Gig der Band beim "Atlanta International Pop-Festival" im Juli 1970, oder auch auf auf Ihrer Retrospektive Over the Top, die darüber hinaus auch Ausschnitte der Live-Aufnahmen aus "Flowers of Evil" und "The Road goes ever on" bietet.
Für guten Live-Rock der frühen 70er Jahre kann ich "Flowers of Evil" ausnahmslos empfehlen! Und wer "Mountain" kennt, hat das Album ohnehin.

Ergänzung 2010:
Das ganze "Fillmore East-Concert" vom 27. Juni 1971 gibt es auch auf "Wolfgang's Vaults" zu hören.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen bis heute die Beste von Mountain..., 27. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Flowers of Evil (Audio CD)
Mountain waren für mich immer ein Buch mit sieben Siegel. Als Fan von Cream habe ich mir ihre Scheiben aus den 60er und 70er Jahren nach und nach zugelegt, da ja Felix Pappalardi (vocals & bass) bei Creams genialen Scheiben "Disreali Gears" und "Wheels Of Fire" als Producer an den Reglern saß. Aber die Überwältigung mit der von Mountain's ersten beiden Scheiben in alten Rezensionen "geschwärmt" wurde, kann ich bis heute nicht nachvollziehen (finde sie ziemlich lahm und überproduziert). Aber es war damals eine andere Zeit, der Hardrock lang noch in den Kinderschuhen und die Fans stürzten sich auf alles was irgendwie nach hart aussah.

Bei "Flowers Of Evil" war ich angenehm überrascht. Die Studio-Tracks, die auf der Vinyl-Scheibe wohl Seite 1 waren, haben mehr Biss und Klasse, als alles was Mountain auf die beiden Debüt-Scheiben gepackt hatten. Und Seite 2 (oder die Live-Tracks) sind der reinste Honig in meinen Ohren. Ein richtig schöne, flüssig gespielte, altmodische Jam-Session bei der Songs mittels Soli und Jam zu einer Einheit zusammengefügt werden. Zwar genial einfach oder das Endergebnis ist EINFACH GENIAL.

FAZIT: obwohl "Nantucket Sleighride" als Meilenstein gilt, liegt mit "Flowers Of Evil" unbestritten Mountains bestes Werk vor (meiner Meinung nach)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ikone des Hardrock, 23. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Flowers of Evil (Audio CD)
Legendär geworden durch ihre Teilnahme am Woodstock-Festival 1969 und optisch durch die Präsenz des Zwei-Zentner-Gitarristen Leslie West unübersehbar - ja, Mountain hat Ikonenstatus, zweifellos!

Nach einem eher verhaltenen Debut (Climbing!) und einer ausgezeichneten, zweiten Edition (Nantucket Sleighride) zeigt das New Yorker Quartett, bestehend (neben dem bereits erwähnten West) aus dem Bassisten Felix Pappalardi (und Ex-Produzenten von z.B. diversen Cream-Alben), dem kanadischen Drummer Corky Laing und dem Keyboarder Steve Knight mit Flowers of Evil, wie spannend und abwechslungsreich Hardrock gespielt werden kann.
Unterteilt in eine Studiohälfte (beginnend beim Titelstück und endend bei dem majestätischen Pride & Passion) und eine live gespielte, zweite Hälfte mit der fünfteiligen, beinahe halbstündigen Dream Sequence und dem Livestandard Mississippi Queen.

Hier gibt's wirklich keinerlei Ausfälle zu verzeichnen, den alles vermag zu überzeugen. Da gibt es einen heavy Midtempokracher mit dem West-typischen, zähen Slide (Crossroader), die (bereits erwähnte) psychedelische Rockballade Pride & Passion mit Hall- und Echoeffekten sowie revers aufgenommenen Keyboards (?), King's Chorale, ein kurzes Pianosolo, eine recht dramatische Rockballade (One last cold kiss) und natürlich den Überflieger, die Dream Sequence...alleine schon das einführende, unglaubliche Gitarrensolo, bei dem West sich mit sich selbst duelliert (Klingt unmöglich? Hört selbst!) mündet direkt in eine Version des Chuck Berry-Klassikers Roll over Beethoven; auch die anderen drei Teile, Dreams of milk and honey, Variations und eine Variation aus One last cold kiss, dem Swan Theme vermögen die Spannung zu halten und nach dem Hören fühlt man sich, als hätte man einen 1000-Meterlauf hinter sich, so aufgewühlt und energiegeladen, wie es Musik nur ganz selten vermag.

Neben Nantucket Sleighride die beste Mountainplatte!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Studio: Klasse, live: nicht so toll, 13. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Flowers of Evil (Audio CD)
Die ersten fünf Songs dieses Albums von 1971 würden eine vielleicht noch bessere Bewertung verdienen als ihr Klassiker NANTUCKET SLEIGHRIDE, weil sie alle auf ganz eigene Weise einfach großartig sind.

Doch dann kommt's: zunächst ein etwa 25-minütiges Live-Experiment namens "Dream Sequence", beginnend (!) mit einem langen, nicht sonderlich inspirierten Gitarrensolo und gefolgt von dem unausstehlichen "Roll Over Beethoven". Die dann folgenden Parts sind allerdings gar nicht so übel ("Dreams of Milk and Honey", "Variations", "Swan Theme"), wenn man in der richtigen Stimmung ist, sich darauf einzulassen. Schön laut gehört, beeindruckt vor allem das Bassspiel von Felix Pappalardi.

Auch der letzte Titel wurde in concert aufgenommen: Hier handelt es sich um die etwa 59. Version ihrer wohl bekanntesten Nummer, dem ruppigen "Mississippi Queen". Nun ja, wenn's denn sein muss ...

Wie auch immer: Man sollte sich von der 'B-Seite' nicht davon abhalten lassen, diese CD zu erwerben, weil, wie zuvor erwähnt, die ersten fünf, im Studio produzierten Songs alle Klasse sind. Meine Favoriten: "One Last Cold Kiss", "Pride and Passion", beide wundervoll gesungen von Pappalardi, und sein leider viel zu kurzes Instrumentalstück "King's Chorale".

Doch auch Leslie ('The Great Fatsby') West war mit dem Titelsong "Flowers of Evil" ganz ordentlich dabei. Und schließlich "Crossroader", einfach eine weitere gute Nummer.

Schade, dass Mountain damals offenbar nicht genügend Material zur Verfügung hatten, um aus FLOWERS OF EVIL ein komplettes Studioalbum zu machen.

PS: Der Schluss von "Pride and Passion" könnte einen gewissen (unbewussten?) Einfluss auf die Gruppe Queen gehabt haben, und zwar unter anderem auf das Finale ihres Klassikers "Bohemian Rhapsody".
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Flowers of Evil
Flowers of Evil von Mountain (Audio CD - 2009)
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