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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der zweite Meilenstein der Wings neben "Band On The Run", 2. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Venus and Mars (Audio CD)
"Venus & Mars" - von vielen wurde sie verschrien als billige Kopie der '73er Platte "Band On The Run". Von den Fans aber wurde sie dennoch verehrt und war ein Bestseller. Und das völlig zu Recht!! Nie waren die Wings kreativer als in dieser Phase ihres Schaffens, nie ließ Band-Chef McCartney den Musikern so viel Spielraum wie auf dieser Scheibe. Letztere führte allerdings auch zu enormen Spannungen in der Band ....
Mit dem Akustik-Intro beginnt für den Zuhörer eine Reise durch die Welt der Musik. Über Unterhaltungsmusik der 30er und 40er (You Gave Me The Answer), schönen, ausdrucksstarken Balladen (Treat Her Gently) bis hin zu eingängigen Rocksongs (Rock Show) wird eigentlich alles geboten. Man spürt bei dieser Platte deutlich, daß die Wings zu diesem Zeitpunkt nicht nur gute Song-Ideen auf Lager hatten, sondern auch über das nötige know-how im Bereich der Produktion verfügten. Bei den ersten Platten war dies meistens nicht der Fall ....
Wie auch immer, im Gegensatz zum Vorgänger "Band On The Run" hat das Album eine entscheidende Stärke - die Betonung liegt hier weniger auf einzelnen Songs (Stichwort Single-Ansammlung) sondern das Gesamtkonzept trat hier wieder mehr in den Vordergrung. Dies macht "Venus & Mars" eindeutig zur besten McCartney/Wings-Platte. Wer es noch ein wenig ausgefeilter haben möchte muß dann schon auf Abbey Road oder Sgt. Pepper zurückgreifen.
FAZIT: Ein Meilenstein!! Wer seine McCartney-Sammlung mit diesem Album beginnt wird nicht mehr von ihm loskommen ....
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wings are alright tonight, 31. Dezember 2008
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Venus and Mars (Audio CD)
Mit "Band on the Run" hatte Paul die Wings endgültig als Top-Band der Siebziger etabliert und seine Selbstsicherheit wieder gewonnen, und das spürte man dem Nachfolger, "Venus and Mars", deutlich an. Mit dem "Gitarren-Wunderkind" Jimmy McCulloch (zuvor unter anderem bei Thunderclap Newman an dem Hit Something in the Air beteiligt) und dem Schlagzeuger Geoff Britton (der nach kurzem Gastspiel durch Joe English ersetzt wurde) hatte Paul die Wings wieder zur festen 5-"Mann & Frau"-Band aufgestockt, und mit frischem Schwung ging es in Nashville (und später in New Orleans) an die Aufnahmen, wie die bereits 1974 veröffentlichte rockige Single Junior's Farm (mit der Country-B-Seite Sally G.) eindrucksvoll belegte.

Die Vorab-Auskoppelung Listen to what the Man said war ein typischer McCartney-Ohrwurm (mit einem Klarinettensolo von Tom Scott, der zu dieser Zeit auch mit George Harrison arbeitete), woran man sah, mit welchem Selbstvertrauen Paul wieder zusätzliche Musiker integrierte, wie überhaupt die satten Bläserarrangements auf diesem Album zeigen.

Weitere Hit-Singles, wie man sie von "Band on the Run" kannte, warf das Album nicht ab, was seine Qualitäten aber nicht schmälerte; es funktioniert sehr gut als Ganzes, gleich angefangen mit dem Eröffnungsmedley Venus and Mars/Rock Show (das in gekürzter Form auf Single ausgekoppelt wurde und, ergänzt um Jet, die ideale Startnummer bei der Tournee darstellte (s. "Wings over America"). (Ich fand nur immer erstaunlich, wie laut der Folksong Venus and Mars im Vergleich zu dem direkt daran anschließenden Rocker Rock Show war; das war aber bereits auf der LP so.)

Love in Song ist ein weiterer McCartney-Ohrwurm, und mit You gave me the Answer streunt Paul in ähnlichen Gefilden wie sieben Jahre zuvor mit Honey Pie. In Magneto and Titanium Man besingt er seine Vorliebe für bestimmte Comic-Figuren; ich fand immer die Ähnlichkeit mit Queens You're my Best Friend aus demselben Jahr ('75) im Intro und im Tempo witzig.

Wie auch ein Jahr später noch einmal (mit Wino Junko auf "Wings at the Speed of Sound") singt Jimmy McCulloch mit Medicine Jar einen zusammen mit Collin Allen komponierten Anti-Drogensong, bezeichnend angesichts seines (vermutlichen) Drogentodes 4 Jahre später. Letting go (verdient als Single-Edit veröffentlicht) bleibt einer meiner McCartney-Lieblingssongs (hier sogar besser als auf "Wings over America"). Nicht zum ersten Mal ("Sgt. Pepper's", "Ram", "Band on the Run") gibt es vom Titelsong eine Reprise. Call me back again sowie das Medley Treat her gently/Lonely old People schwelgen gekonnt in McCartneys Melodieseligkeit, und das Album endet ganz witzig mit Crossroads, dem Titelthema einer englischen TV-Serie.

Als willkommene Bonustracks gibt's drei Songs: Zoo Gang war die britische B-Seite von '74er Band on the Run-Singles und ist vermutlich auch erst bei den Sessions zu diesem Album entstanden, ebenso wie die anderen beiden Outtakes, das Instrumental Lunch Box/Odd Sox (1980 auf der B-Seite von Coming up) sowie My Carnival (erst 1985 B-Seite von Spies like us). Allerdings fehlen hier vier weitere Songs: für oben erwähnte Single Junior's Farm muss man weiterhin auf "Wings Greatest", die US-CD "all the best!" oder (für den DJ-Edit) auf "Wingspan" zurückgreifen, hier war Paul etwas knickerig. Die B-Seite Sally G. landete blödsinnigerweise als Bonustrack auf "Wings at the Speed of Sound", ebenso wie die beiden mit den Wings und Gastmusikern als "The Country Hams" eingespielte (nur für McCartney-Fanatiker wichtige) Single Walking in the Park with Eloise/Bridge over the River Suite; vielleicht hatte diese CD auch ein paar Bonustracks als Kaufanreiz nötiger als "Venus and Mars".

Das Coverdesign samt Texten etc. ist im Booklet schön wiedergegeben, und obwohl ich von McCartneys '93er Remasters nicht angetan bin, klingt diese CD-Ausgabe doch erstaunlich gut. "Venus and Mars" war das letzte wirklich überzeugende Wings-Studioalbum und stellte zusammen mit "Band on the Run" und "Wings over America" ihren kreativen Höhepunkt dar.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wings are alright tonight, 2. Januar 2009
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Venus And Mars (Audio CD)
Mit "Band on the Run" hatte Paul die Wings endgültig als Top-Band der Siebziger etabliert und seine Selbstsicherheit wieder gewonnen, und das spürte man dem Nachfolger, "Venus and Mars", deutlich an. Mit dem "Gitarren-Wunderkind" Jimmy McCulloch (zuvor unter anderem bei Thunderclap Newman an dem Hit Something in the Air beteiligt) und dem Schlagzeuger Geoff Britton (der nach kurzem Gastspiel durch Joe English ersetzt wurde) hatte Paul die Wings wieder zur festen 5-"Mann & Frau"-Band aufgestockt, und mit frischem Schwung ging es in Nashville (und später in New Orleans) an die Aufnahmen, wie die bereits 1974 veröffentlichte rockige Single Junior's Farm (mit der Country-B-Seite Sally G.) eindrucksvoll belegte.

Die Vorab-Auskoppelung Listen to what the Man said war ein typischer McCartney-Ohrwurm (mit einem Klarinettensolo von Tom Scott, der zu dieser Zeit auch mit George Harrison arbeitete), woran man sah, mit welchem Selbstvertrauen Paul wieder zusätzliche Musiker integrierte, wie überhaupt die satten Bläserarrangements auf diesem Album zeigen.

Weitere Hit-Singles, wie man sie von "Band on the Run" kannte, warf das Album nicht ab, was seine Qualitäten aber nicht schmälerte; es funktioniert sehr gut als Ganzes, gleich angefangen mit dem Eröffnungsmedley Venus and Mars/Rock Show (das in gekürzter Form auf Single ausgekoppelt wurde und, ergänzt um Jet, die ideale Startnummer bei der Tournee darstellte (s. "Wings over America"). (Ich fand nur immer erstaunlich, wie laut der Folksong Venus and Mars im Vergleich zu dem direkt daran anschließenden Rocker Rock Show war; das war aber bereits auf der LP so.)

Love in Song ist ein weiterer McCartney-Ohrwurm, und mit You gave me the Answer streunt Paul in ähnlichen Gefilden wie sieben Jahre zuvor mit Honey Pie. In Magneto and Titanium Man besingt er seine Vorliebe für bestimmte Comic-Figuren; ich fand immer die Ähnlichkeit mit Queens You're my Best Friend aus demselben Jahr ('75) im Intro und im Tempo witzig.

Wie auch ein Jahr später noch einmal (mit Wino Junko auf "Wings at the Speed of Sound") singt Jimmy McCulloch mit Medicine Jar einen zusammen mit Collin Allen komponierten Anti-Drogensong, bezeichnend angesichts seines (vermutlichen) Drogentodes 4 Jahre später. Letting go (verdient als Single-Edit veröffentlicht) bleibt einer meiner McCartney-Lieblingssongs (hier sogar besser als auf "Wings over America"). Nicht zum ersten Mal ("Sgt. Pepper's", "Ram", "Band on the Run") gibt es vom Titelsong eine Reprise. Call me back again sowie das Medley Treat her gently/Lonely old People schwelgen gekonnt in McCartneys Melodieseligkeit, und das Album endet ganz witzig mit Crossroads, dem Titelthema einer englischen TV-Serie.

Als willkommene Bonustracks gibt's drei Songs: Zoo Gang war die britische B-Seite von '74er Band on the Run-Singles und ist vermutlich auch erst bei den Sessions zu diesem Album entstanden, ebenso wie die anderen beiden Outtakes, das Instrumental Lunch Box/Odd Sox (1980 auf der B-Seite von Coming up) sowie My Carnival (erst 1985 B-Seite von Spies like us). Allerdings fehlen hier vier weitere Songs: für oben erwähnte Single Junior's Farm muss man weiterhin auf "Wings Greatest", die US-CD "all the best!" oder (für den DJ-Edit) auf "Wingspan" zurückgreifen, hier war Paul etwas knickerig. Die B-Seite Sally G. landete blödsinnigerweise als Bonustrack auf "Wings at the Speed of Sound", ebenso wie die beiden mit den Wings und Gastmusikern als "The Country Hams" eingespielte (nur für McCartney-Fanatiker wichtige) Single Walking in the Park with Eloise/Bridge over the River Suite; vielleicht hatte diese CD auch ein paar Bonustracks als Kaufanreiz nötiger als "Venus and Mars".

Das Coverdesign samt Texten etc. ist im Booklet schön wiedergegeben, und obwohl ich von McCartneys '93er Remasters nicht angetan bin, klingt diese CD-Ausgabe doch erstaunlich gut. "Venus and Mars" war das letzte wirklich überzeugende Wings-Studioalbum und stellte zusammen mit "Band on the Run" und "Wings over America" ihren kreativen Höhepunkt dar.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wegen der Bonus tracks…, 23. Januar 2015
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
…alleine sollte man sich diese Ausgabe des zweitbesten Wings Albums schon zulegen. Aber das Orginalalbum ist natürlich auch jeden Cent wert, so man es nicht schon hat.

‚Rockshow‘ - der perfekte Konzert opener – eröffnet nach dem kurzen Venus And Mars Intro den Reigen der 13 songs die Paule mit seiner Band damals als Nachfolger ihres Genistreiches ‚Band On The Run‘ knapp eineinhalb Jahre später veröffentlichten. Das Album fällt was die Qualität des songwritings angeht nur minimal gegenüber ‚BOTR‘ ab. ‚Love In Song‘ ist eine gute Ballade, ‚You Gave Me The Answer‘ eine sehr charmante kompositorische McCartney Fingerübung im Stil der 30Jahre, ‚Magneto And Titanium Man‘ ein rollender Midtempo Poprock Song der schnell ins Ohr geht u. ‚Letting Go‘ – die zweite Singleauskopplung des Albums – versucht ein wenig an ‚Let Me Roll It‘ anzuschliessen, ohne aber dessen Intensität zu erreichen. Dennoch ein sehr gute McCartney Song.

Seite zwei beginnt wieder mit einem etwas längeren ‚Venus And Mars‘ Teil auf den das nett rollende ‚Spirits Of Ancient Egypt‘ folgt. Der wahre Knaller des Album kommt dann aber mit ‚Medicine Jar‘ – dringlicher rockten die Wings nur selten (defintiv aber auf 'Soily', das man unter den Bonustracks findet) und unverständlich eigentlich, dass dieser song damals nicht als single veröffentlicht wurde. Bluesig und mit Bläsern geht es mit ‚Call Me Back Again‘ weiter – Joe Cockers Arrangeur Terry Manning dürfte sich für ‚You Can Leave Your Hat On‘ diesen song sehr genau angehört haben. Tolle Gesangsleistung von Macca bei diesem track – erinnert fast ein wenig an ‚Oh! Darling‘. Der aufgelegte Hit der Platte kommt dann mit ‚Listen To What The Man Said‘; der bescherte den Wings dann auch prompt ihre 3. Nummer eins in den USA. Ein wundervoller fröhlicher Pop Song wie ihn eben nur Macca hinbekommt. Verträumt im  Takt geht es mit ‚Treat Her Gently/Lonely Old People‘ weiter bevor das Album mit dem instrumentalen ‚Crossroad Theme‘ feierlich ausklingt.

Die Bonus Scheibe dieser Ausgabe beginnt mit einer der stärksten Singles der Wings, dem rockenden ‚Junior’s Farm‘ und der B-Seite der damaligen Single ‚Sally G‘ auf dem Paule dann gekonnt mit Countrymusik flirtet. Das Instrumental ‚Walking In The Park‘ entführt den Hörer dann in einen Ballroom der 30er Jahre, die ebenfalls instrumentale ‚Bridge River Suite‘ bietet sogar jazzig-filmmusikmäßges. Das witzige ‚My Carnival‘ baut auf dem Bluesschema auf und hat ein unwiderstehliches Riff. Auch die weiteren Bonus tracks hier sind allesamt absolut hörenswert und bereichern bzw. verlängern den flow des Originalalbums perfekt.

Die Vinyl Ausgabe ist wieder mit allem versehen was man von der McCartney Archice Collection gewohnt ist, hat also sämtlich goodies (als die Poster, den sticker etc.) und zusätzliche Fotos dabei und das alles steckt im dicken Knick- und Tapper-unempfindlichen Karton-Gatefoldcover.

Ein Genuss und eine lohnenswerte Anschaffung zu einem fairen und gerechtfertigten Preis ist das auf jeden Fall.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 39 Jahre nach dem Kauf..., 28. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Venus & Mars (Audio CD)
... dreht -Venus and Mars- von den Wings noch immer ihre Runden in meinem CD Player. Unglaublich und doch wahr. Ich war ein Beatles Fan. Die funktionierten nur, weil die Fab Four so paßgenau harmonierten. Was den "echten" Paul McCartney ausmachte, das waren die Wings in den Jahren von 1971 bis 1981. Das war für mich seinerzeit revolutionär gut. Zusammen mit seiner viel zu früh verstorbenen Frau Linda beschritt McCartney experimentell neue Wege im Pop und ließ gleichzeitig den guten alten Rock nicht sterben. Ich hätte damals allerdings nicht gedacht, dass diese Musik so zeitlos lange hält. -Venus and Mars- hat mich bei seinem Erscheinen vor allem wegen seiner unglaublichen Bandbreite fasziniert. Wer diese Musik nicht kennt, könnte sie heute noch für neu halten...

Anspieltipps: Der kurze Opener -Venus and Mars- ist praktisch der Vorgänger von -Mull of Kintyre-. Es folgt die extrem rockige -Rock Show-. Danach schlägt das Album einen Haken und präsentiert das melancholisch, besinnliche -Love in Song-. Vielleicht einer der besten Songs, die McCartney geschrieben hat ist -You gave me the Answer-. Pop in Reinkultur beschert uns -Magneto and Titanium Man-. -Letting go- atmet den Blues aus jeder Pore. In Hochgeschwindigkeit, mit reichlich Feuer, rennt einen -Medicine Jar- über den Haufen. Vielleicht einer der schönsten Wings-Songs überhaupt folgt mit -Listen to what the Man said-. Mit -Treat her gently- zeigt McCartney, dass er auch allein Songs vom Format eines -Hey Jude- auf den Silberling bannen kann. Zum Schluss des Albums folgen vier extrem experimentell gefärbte Songs, in denen sich die Band instrumental und stylistisch ausprobiert. Anders, aber ganz sicher interessant...

Es gibt nicht viele Alben, die Jahrzehnte überdauern. -Venus and Mars- gehört ganz sicher dazu. Paul McCartney macht noch heute Musik. Seine Zeit mit den Beatles war groß, seine Solokarriere beeindruckend. "Mein" Paul McCartney hat jedoch bei den Wings gespielt. Ganz nah an der Seite von Linda. Ich habe diese 10 Jahre damals genossen und versetze mich heute per Musikkonserve gern noch mal zurück...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teuer aber wertvoll, 9. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Venus and Mars/Ultradisc (Audio CD)
Leider gibt es kaum noch Exemplare dieser Gold CDs von McCartney/Wings zu finden im Web, deshalb sind die wenigen übrig gebliebenen natürlich nachvollziehbar teuer und praktisch Rarität/Sammlerstücke. Wer eine hochwertige HiFi-Anlage besitzt, wird aber die Soundqualität absolut (so wie ich) genießen. Auch wenn die früheren ge-remasterten "Normal"-CDs von McCartney durchaus beachtliche Klangqualität, Auflösung und Dynamik mitbringen (und auch die neuen sich da nochmal steigern wie z.B. bei der neuen Band of the Run), sind diese Gold CDs vom Original Tape dann doch noch mal etwas ganz anderes: man kann nur schwärmen von der warmen, natürlichen Stimme McCartneys, die gerade bei schwierigen Abmischungen auf zu hart oder verwaschen klingen, hier nicht. Gut zu hören ist auch, dass die Lieder unterschiedlich laut/kräftig aufgenommen und abgemischt wurden. "Rock Theme" kommt entsprechend wesentlich wuchtiger und rockiger daher als der Titelsong oder "You Gave Me The Answer". Kein Lautstärke-/Klang-Einheitsbrei. Jedes Lied wirkt nicht nur musikalisch sondern auch soundtechnisch für sich. Sauber, plastisch, räumlich klar zu orten, man nimmt mehr von seinem gesanglichen Ausdruck und Emotionen wahr. Dynamik, Bässe, Höhen, Bühnenaufbau (McCartney hat sehr genau die stereo-Abmischungen festgelegt) kommen differenziert und lebendiger rüber, als bei Normal-CDs. Gold hat als Beschichtung eine bessere Reflektivität, was beim Abtasten des Lasers zu praktisch null Fehlerkorrekturbedarf führt. Die Scheibe kenne ich seit Jahrzehnten, auf Vinyl, Kassette, CD usw. Aber hier habe ich neue Details gehört, alles stimmiger, luftiger, weniger gepresst, sehr interessant. Ein absolutes Vergnügen, diese wunderbarer Lieder so frisch zu hören. Das Remastering ist rein der Musik verpflichtet, kein Equalizing oder Klang-"Aufhübschung" feststellbar. Einfach zugreifen, wenn sich die Chance bietet, nochmal an so eine Scheibe zu kommen.

Anmerkung des Verfassers dieser Rezension: die oben verfasste Rezension bezieht sich auf die Gold CD Ausgabe (wie angegeben). Leider wird sie auch bei der völlig verschiedenen DTS Surround Ausgabe für Venus and Mars angezeigt (HDS). Diese hat bei weitem nicht das Niveau der Klangrestoration, sondern ist ein offizieller Surround-Remix aus dem Hause MPL in DTS-Kodierung. Der ist durchaus gelungen, aber leider nur mit 44Khz gesampelt. Da hätte man die echte High Defintion Möglichkeiten des DTS-Verfahren mit bis zu 96/24 nutzen können, die bei Mehrkanal möglich sind. So ist es eben "nur" ein Remix auf 4-5 Kanäle, schade eigentlich. "High Definition Surround" ist jedenfalls in diesem Zusammenhang irreführend. 44Khz ist die gleiche Samplingrate wie bei ganz normalen CDs. Was übrig bleibt ist ein relativ seltener Surround-Remix vom Originalband von Geoff Emmerick höchstpersönlich, das ist natürlich trotzdem noch was besonderes.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltklasse, 11. April 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Venus and Mars/Ultradisc (Audio CD)
diese Paul McCartney & The Wings- Platte.
Astreine Songs, stark und wuchtig dargeboten, ein absolutes Highlihgt in der Rockgeschichte !
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5.0 von 5 Sternen Paul hatte es drauf, 28. Januar 2015
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Venus and Mars (Audio CD)
Ich gestehe gern, dass ich die letzten Alben aus der Neuzeit seit 2000 von Macca nicht gemocht hatte. Alter schützt halt nicht vor Weisheit. In den 1970ern aber waren alle seine Veröffentlichungen den Kauf der LPs wert, und auf dem Silberling klingen sie noch besser. Klar, wie immer gibt es 2-3 Songs, die mir persönlich weniger gut gefallen. Aber es zählt der Gesamteindruck, und der ist positiv.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der unterschätzte Meister der Siebziger..., 4. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Venus and Mars (Audio CD)
ist Paul McCartney für mich. Dies ist das Nachfolgealbum von "Band on the run", und es ist sehr stark. Mehr noch als das genannte erscheint es heute als ein Konzeptalbum, das aber stilistisch vielseitig und daher sehr interessant ist. Die Wings waren in einer Phase der Kontinuität, und ihr bestimmender Faktor in einer bestechenden Form. Die Bonustracks fallen für mich etwas ab, aber das Album an sich kann sich auch heute noch hervorragend hören lassen. Wer den McCartney der siebziger Jahre (neu) kennen lernen möchte, sollte dieses Album unbedingt haben. Bis auf "Tug of War" aus dem Jahr 1982 sollte der Ex-Beatle diesen künstlerischen Höhenflug in den achtziger Jahren auf LPs nicht mehr erreichen. Anspieltipp: "Magneto and titanium man".
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5.0 von 5 Sternen My fave Wings, 14. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Venus & Mars (Audio CD)
ich gehe sogar soweit, dass mir als diehard Beatles Fanatiker(Es Gibt Auch positiven Fanatismus😇)die Solowerke immer punktuell gefallen haben, i.e von John mochte Ich Plastic Ono Band,Imagine und Dann nur noch einzelne Songs(Mind Games,#9 dream,Watching the Wheels), als Georgeologe natürlich All Things Must Pass, Living in the Material World, Extra Texture,Brainwashed, von Ringo leider................
ABER jetzt kommt Paul: da mochte Ich durchgehend nur Venus and Mars.Da sind soviele Perlen nahezu spätbeatliger Qualität....
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Venus and Mars
Venus and Mars von Paul McCartney (Audio CD - 1993)
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