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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Familienidylle
Dieses Album läßt sich im Grunde nicht bewerten. Entweder man mag es, oder man mag es nicht. Für mich ist es eine der sympathischesten CD's der Popgeschichte. Paul McCartney hat sich frisch verheiratet (mit Gattin Linda und neugeborenem Baby) aus dem Big Music-Business auf einen schottischen Bauernhof - mit eigenem kleinem Tonstudio - zurückgezogen...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2007 von Jack-in-the-Green

versus
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen das geht aber besser...
Den bisherigen Rezensionen ist, was das Album selbst und die Bonus-Disc angeht, kaum etwas hinzuzufügen. Die Einfachheit der Musik ist hier Konzept und durchaus wohltuend. Nur noch ein Detail: Zwei CDs und eine DVD kommen hier insgesamt auf knapp 90 Minuten Spielzeit! Das erscheint mir schon etwas wenig. Zudem lässt ein echtes und komplettes Live-Album mit...
Veröffentlicht am 16. Juni 2011 von Johannes 76


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Familienidylle, 10. Oktober 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mccartney (Audio CD)
Dieses Album läßt sich im Grunde nicht bewerten. Entweder man mag es, oder man mag es nicht. Für mich ist es eine der sympathischesten CD's der Popgeschichte. Paul McCartney hat sich frisch verheiratet (mit Gattin Linda und neugeborenem Baby) aus dem Big Music-Business auf einen schottischen Bauernhof - mit eigenem kleinem Tonstudio - zurückgezogen und genießt dieses einfache Glück hörbar. Einfach : das ist DAS Wort zur Beschreibung dieser CD - einfache Melodien und Lieder, einfache Arrangements (geradezu rührend, wenn sich McCartney etwas hölzern am Schlagzeug betätigt - denn er spielte alle Instrumente selbst). Wenn man die LP's der Beatles mit musikalischen Kraftwerken vergleicht, dann ist dies ein Kaminfeuer, bei dem das Holz freundlich knackt und prasselt. So zufrieden und glücklich war McCartney wahrscheinlich selten in seinem Leben - und das hört man.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Brilliantes, Unausgegorenes und reichlich Unsinn..., 20. September 2011
Von 
Christian Günther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mccartney I (Audio CD)
... und all das innerhalb von nur 35 Minuten.
Wie hier in einer anderen Kritik schon ganz treffend formuliert, handelt es sich bei dem Album "McCartney" eher um eine wüste Sammlung von Demos, als um ein würdiges Debüt der Post-Beatles-Ära. Über die Motive zu diesem Schnellschuß kann nur gemutmaßt werden, aber das möglichst rasche Abgeben einer Visiten-Karte als Solo-Künstler nach vollzogener Auflösung der Beatles, wird wohl eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben.
"McCartney" schaffte es sogar noch einen guten Monat vor der letzten Beatles-LP "Let it be" in den Läden zu sein.

Trotz der erheblichen Schwächen, die dieses Album zweifelsfrei hat, birgt es doch einige Perlen und durchaus symphatische Kuriositäten, die es unentbehrlich machen. Allen voran sicherlich "Maybe I'm amazed", der heimlich Hit des Albums, denn eine offizielle Single war es nicht. Auch mit "Every night" und "Teddy boy" gelangen zwei Songs, die man auch heute, mehr als 40 Jahre danach, genau so stehen lassen kann. Dann wird es aber auch schon langsam schwierig.

Ganze fünf der insgesamt 13 Lieder des Albums sind Istrumentals. Der Fakt allein ist natürlich noch kein negatives Qualitätsmerkmal. Bach und Beethoven sollen ja auch ganz dufte Songs ohne Text geschrieben haben ;-) und seit einigen Jahren, reiht sich Sir Paul ja häufiger auch selbst mit Werken wie "Standing stone" und "Ecce cor Meum" in die Reihe großen Meister symphonischer Dichtung. Nur hatten die Instrumentals anno 1970 damit noch nicht im Entferntesten etwas gemein. Lediglich "Singelong junk" kann als vollwertiges istrumentales Stück bezeichnet werden, die anderen vier sind eben eher Demos und and Skurrilität teilweise kaum zu toppen.
Das zu einem Track zusammengefaßte "Hot as sun / Glasses" ist so ein Beispiel. Der "Hot as sun" Part klängelt in seiner beinah angenehmen Schlichtheit fluffig vor sich hin, dann bei ungefähr 1:30 blendet es über in ein Geräusch was klingt wie die Mitteilung eines Wals, daß er ziemlich Bauchweh hat (denn übliche Walgesänge sind ja wunderschön) und es beginnt der "Glasses" Part, bei 1:57 fängt Paul dann doch noch an kaum verständliches zu singen und das Fade-out setzt ein, bei 2:06 ist das "Lied" dann auch wieder zuende, keine zehn Sekunden nach dem ersten gesungenen Wortfetzen. Knampf!(um es mit dem passenden Wort von Bernd das Brot zu sagen, mit dem er trefflich verständnislose Fassungslosigkeit kommentiert)

Der Rest des Albums findet einfach statt, tut nicht weh, ist aber nahezu bedeutungslos. Wäre da nicht noch der Opener "The lovely Linda"! Mit nur 42 Sekunden Spielzeit ist das Ding imgrunde (wie so einiges auf der Platte) nicht mal wirklich als Lied zu bezeichnen und ist dennoch genau 42 Sekunden zu lang! Dieses debile La-la-linda Gesäusel ist nur durch Drogenmißbrauch oder Maler-Arbeiten bei geschlossenem Fenster zu erklären. Das Linda ihren Romeo nach dieser mißglückten Liebes-Erklärung nicht in die Wüste geschickt hat, läßt nur den Rückschluß zu, daß sie entweder die selben Substanzen inhaliert hat und es deshalb versehentlich schön fand, oder aber sie hat Paul wirklich unbeschreiblich geliebt und ihm selbst diese kreative Blähung verziehen. ;-)

Nun kommt das erste, selbstbetitelte McCartney Album in meiner Kritik ja nicht gerade wirklich gut weg. Warum dennoch vier Sterne? Dafür gibt es mehrere Gründe. Das Album für sich, würde ich sicherlich nur mit zwei bis drei Sternen bewerten. Die neue Deluxe-Neuauflage als Doppel-CD aber verdient mehr. Das Remaster ist einfach hervorragend (wie auch bei den anderen bisher veröffentlichten Paul McCartney Archive Collection Alben), so daß allein schon der vier meines Erachtens wirklich brillianten Songs wegen, die Anschaffung lohnt. Auch bei den weniger gelungenen eher demohaften Songs, macht die Transparenz und Wärme des Klangs einfach Spaß. Die liebevolle, reich bebilderte, edle Aufmachung dieser Re-releases ist ein weiteres Argument, warum auch dieses eher schwache Album in einer McCartney-Sammlung nicht fehlen sollte. Die sieben Songs auf der Bonus-CD (Demos, Alternativ und Live-Versionen, 25 Minuten) sind zwar eine ähnlich Mixtur aus Brillianz und Unsinn wie auf dem Album selbst, aber allein die zwei weiteren Versionen von "Maybe I'm amazed" werten diese Veröffentlichung ungemein auf.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen perfekter geht es nicht mehr, 13. Juni 2011
Mc Cartneys erste Soloplatte ist meine erste LP in meinem Leben gewesen (zum 13. Geburtstag von meinen Eltern(!) 1970 geschenkt bekommen). Die LP, die CD und die remasterte Fassung von 1993 habe ich unzählige Male gehört. Es ist und bleibt mein Lieblingsalbum, ich höre es auch heute noch sehr gerne. Die neueste Ausgabe als ltd. super deluxe edition ist der Wahnsinn!! Die remasterte CD klingt deutlich besser als alle anderen Fassungen davor. Ich habe plötzlich Töne gehört, die ich bei zahlreichem vorherigen Hören nie gehört habe. Die 2. Bonus CD bietet ebenfalls eine Menge Überraschungen. Ich wußte gar nicht, daß die Schlussakorde von Hot as sun/Glasses der Refrain vom nie erschienenen song "suicide" waren. Den song hatte Mc Cartney für Frank Sinatra geschrieben. Der aber wollte kein song singen, welches suicide heißt! Suicide ist als ziemlich schräge Nummer auf der Bonus CD, aber auch als fast fertiges Lied auf der DVD von Paul am Klavier im Studio (ca. 1974)vorgespielt.
Außerdem werden in dem 128 seitigem Buch (welches die 2 CDs und die DVD beinhaltet) viele Dinge aus seiner damaligen Sicht erzählt und erläutert. Das ganze Album kann man wunderbar mit seinem Satz " I just wanted to get back to absolute basics/Ich wollte einfach zurück zum absoluten Ursprung" beschreiben.....und genau das ist sein Album: direkt, ehrlich und unverfälscht, Mc Cartney in Rein- und Bestform.
Für mich persönlich ist es eine sehr schöne Reise in die Vergangenheit. Schade nur, das es 41 Jahre her ist und ich mittelrweile fast 54 Jahre alt bin.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser gehts nicht - fast...., 14. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist wie es ist. Musikalisch eines der schwächsten McCartney Alben, aber in der Situation, das Beste das McCartney machen konnte. Einfach ein Album aufnehmen um sich selbst zu finden, daher geht das Album völlig in Ordnung.

Kompositorisches Highlight ist und bleibt Maybe I'm Amazed, es folgen in meiner subjektiven Liste: That would be something, Every Night, Oo You, Man we was lonely, Moma Miss America, Junk, Singalong Junk, Hot as Sun, Kreen-Akrore, Valentines Day, The Lovely Linda und als letztes Teddy Boy (Dieser Song war auch als Aufnahme von den Beatles nichts und hat es zu Recht nicht auf das Let It Be Album geschafft.

Das Remastering ist sehr gelungen, da gibt es nichts zu meckern.

Das Packaging: überragend, auch nichts zu meckern

Warum also nur vier Sterne:

Ganz einfach, die Bouns CD ist zu kurz geraten und enthält von drei Ausnahmen (Suicide, Don't Cry Baby, Women Kind) mal abgesehen, keine Aufnahmen, die zur Zeit des Albums entstanden sind. Bei den restlichen Bonus Tracks wurde auf das Glasgow Konzert von 1979 zurückgegriffen. Der zweite Bonustrack von Maybe I'm Amazed stammt aus dem One Hand Clapping Film -und der ist in voller Länge auf der Band On The Run Super deluxe Edition zu bewundern- und ist innerhalb der McCartney Collection die erste Doppelveröffentlichung.

Kommen wir mal zum Glasgow Konzert:

Every Night -diese CD
Hot as Sun - diese CD
Maybe I'm Amazed -diese CD
Coming Up -McCartney II Ltd Super Deluxe Edition)
Band On the Run -gab es Download zur BOTR Veröffentlichung
No Words -gab es Download zur BOTR Veröffentlichung

Ein Schelm wer jetzt befürchtet, das das gesamte Konzert nach und nach auf den Collection CDs erscheinen wird

Das Prinzip wird übrigens bei den DVDs fortgesetzt:

Konzert for Kampuchea
Every Night -diese DVD
Hot as Sun -diese DVD
Coming Up -McCartney II Ltd Super Deluxe Edition)

Aus MTV Unplugged wird verwendet:

Junk -diese DVD
That would be something -diese DVD und The McCartney Years
I Lost My Little Girl -The McCartney Years
Every Night -The McCartney Years
And I Love Her -The McCartney Years

Das sieht schon reichlich nach Stückwerk aus, entweder es gab wirklich nicht mehr und wenn man schon Stückwerk veröffentlicht, sollte man nichts vergessen.

Ansonsten wie gesagt nichts zu meckern
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Katalog, 31. Oktober 2011
Vorab: Ende 2011 herrscht leider Durcheinander bei Amazon: Zur "Deluxe Edition" passt das hier derzeit abgebildete Produktfoto (der "normalen" Ausgabe der "Archive Collection") ja überhaupt nicht. (Nach der Abbildung zu urteilen müsste Paul Mccartney Super Deluxe ed die Ausgabe mit den 3 Discs sein. Ich hoffe jetzt einfach, dass Amazon diese Rezension nur an passender Stelle einsetzt und bitte um Nachsicht, wo das nicht der Fall sein sollte. Hier soll es um die limitierte DELUXE EDITION im Bildbandformat gehen:

Paul McCartneys erstes Soloalbum "McCartney" von 1970 erschien 2011 neu in der "Archive Collection" auch als "Deluxe Edition". Für den normalen McCartney-Fan ist diese Veröffentlichung ein Stück Himmel. Ganz wunderbare Deluxe-Edition, die den Namen berechtigt trägt, trotz aller Mängel, die eingefleischte Fans natürlich kritisieren können.

Hauptaugenmerk dieser Album-Veröffentlichung ist ein bildbandgroßes gebundenes Buch, das auf den hinteren Innenseiten zwei CDs und eine DVD enthält. Zudem gibt es über einen Code im Buch Zugang zum Download von 20 Tracks in hochaufgelöstem Format. Warum allerdings gigabyteweise Daten durchs Netz geschaufelt werden müssen, erschließt sich nun überhaupt nicht: Eine (Audio-)DVD mit den Daten anbei wäre für die gemeinen Hörer deutlich komfortabler gewesen, aber es musste wohl das moderne Zauberwort "Download" untergebracht werden? Andererseits: Wer hat daheim schon überhaupt die Möglichkeiten, hochaufgelöste Audiodateien vollendet genießen zu können? Für die wenigsten Hörer dürfte das überhaupt eine Rolle spielen.

Das 128-seitige Buch - wie gesagt haptisch deutlich der Mittelpunkt der Edition - kommt mir dabei vor wie ein Begleitkatalog zu einer Kunstausstellung - denken Sie sich bloß das Album als ein Museumsstück. Hier finden Sie fabelhafte Fotografien (von Paul McCartney, seiner Familie, aber auch seitenweise Gitarren und Bandmaschinen - und gerade das macht den besonderen Charme des Buches aus) und wohldosierte Begleittexte im englischen Original, die den Interessierten, die noch nicht ganz tief in die Materie eingedrungen sind, überzeugend Hintergründiges rund um die Entstehung des Albums vermitteln.

Dabei gibt es - Kritiken von Fans nach zu schließen - offenbar wenig wirklich Neues zu sehen und zu hören. Das scheint mir aber auch nicht Sinn und Zweck dieser Veröffentlichung sein. Vielleicht haben die Fans ja großes Glück und es erscheint neben der "Archive Collection" noch eine weitere Reihe, die sich in erster Linie unveröffentlichten Fassungen, raren Schnitten und Neubearbeitungen widmet? Ich wünsche es uns. Hier jedoch geht es relativ eng um das ursprüngliche Original. In dieser noch kleinen Reihe, die hoffentlich fleißig wachsen wird - soll jeweils eine alte Platte (und natürlich Paul McCartney!!) zelebriert und durch gediegene Aufmachung als künstlerisch wertvoller Nachlass geehrt werden. Das gelingt meiner Ansicht nach auf ganzer Linie, auch wenn es selbstverständlich immer von allem noch mehr geben könnte.

CD1:
The original 13-track album remastered at Abbey Road Studios

CD2:
- Suicide (Out-Take)
- Maybe I'm Amazed (From One Hand Clapping)
- Every Night (Live At Glasgow, 1979)
- Hot As A Sun (Live At Glasgow, 1979)
- Maybe I'm Amazed (Live At Glasgow, 1979)
- Don't Cry Baby (Out-Take)
- Women Kind (Demo)

DVD:
- The Album Story
- The Beach
- Maybe I'm Amazed Music Video
- Suicide (From One Hand Clapping)
- Every Night (Live At Concert for the People of Kompuchea, 1979)
- Hot As A Sun (Live At Concert for the People of Kompuchea, 1979)
- Junk (MTV Unplugged)
- That Would Be Somethin (MTV Unplugged)
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Herrlich unprofessionell, 19. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Mccartney (Audio CD)
Paulys erstes Solowerk ist ein sympathisches und nettes Werk. Paul spielte alle Instrumente, sang natürlich und produzierte die Scheibe. Das Album besteht teilweise nur aus Somgfragmenten, von 14 Songs sind allein 6 instrumental. Doch das tut der Qualität keinen Abbruch. Die Songs im Einzelnen:
-The Lovely Linda: Ein Liebesbeweis an Linda über ca. 40 Sekunden.
-That Would Be Something: Lockerer Country Song zum mitsingen.
-Valentine Day: knapp über eine Minute gehendes Instrumentalstück.
-Every Night: In diesem Song verarbeitet Paul seine psychischen Probleme nach dem Beatles-Splitt.
-Hot As Sun: Sollte angeblich der Titel für das Beatles- Nachfolgealbum von Let It Be werden, ebenfalls relativ kurzes Instrumentalstück
-Glasses: Die "Melodie" wurde erzeugt, indem über die Ränder von Gläsern gestrichen wurde, das Ende stammt aus dem Song "Suicide". Sehr kurz, knapp 40 Sek.
-Junk: Sehr schöner Song, es gibt ein Beatles Demo von den Aufnahmen in Georges Anwesen Esher.
-Man We Was Lonely: Im Refrain singt Paul mit Linda im Duett. War auch auf "Wingspan".
-Oo You: Cooler Song aber mit Gesang
-Momma Miss America: Ebenfalls ohne Gesang, diesmal aber über 4 Min.
-Teddy Boy: Auf der Anthology ist eine Beatlesversion zu finden.
-Singalong Junk: Längere Instrumentalversion von "Junk"
-Maybe I`m Amazed: Der wohl bekannteste Song auf dem Album. Herrliches Gitarrensolo!
-Kreen - Akrore: Zu diesem Song wurde Paul durch eine Doku über die Kreen-Akrore-Indianer inspiriert. Der Song besteht aus Trommelgeräuschen und Tier- und Menschenlauten (Atmen usw.).
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen das geht aber besser..., 16. Juni 2011
Den bisherigen Rezensionen ist, was das Album selbst und die Bonus-Disc angeht, kaum etwas hinzuzufügen. Die Einfachheit der Musik ist hier Konzept und durchaus wohltuend. Nur noch ein Detail: Zwei CDs und eine DVD kommen hier insgesamt auf knapp 90 Minuten Spielzeit! Das erscheint mir schon etwas wenig. Zudem lässt ein echtes und komplettes Live-Album mit Aufnahmen der späten Wings, z.B. in Glasgow oder beim Concert for Kampuchea, wohl für immer auf sich warten. Schade.
Allerdings sollte man die DVD und das 128-seitige Buch auch kurz erwähnen. Das Buch beinhaltet natürlich die wundervollen und immer wieder gern betrachteten Familienphotos der McCartneys, die die Wärme der Musik trefflich ergänzen. Doch von Seite 26 bis Seite 45 finden sich dann unter der Rubrik "Recording" zahlreiche Bilder der 4-Track-Maschine, der Gitarren, der Bässe und der Bandhüllen - auch stilistisch ganz anders photographiert als der Rest. Irgendwie ergibt sich hier ein bizarrer Kontrast und man ist froh, wenn endlich wieder Lindas Urlaubsphotos die Atmosphäre aufhellen.
Zudem sind die Begleittexte extrem dürftig: Es gibt Replikas eines Rolling Stone-Interviews mit Jann Wenner aus dem April 1970 und die von McCartney damals beigelegten Pressetexte - z.B. ein fiktives Interview mit vielen Fragen, die McCartney einfach mit yes oder no beantwortet. Gerade wenn man bedenkt, dass sich heute doch einige jüngere Indie-Bands immer wieder auf McCartneys home recordings beziehen, hätte man hier gründlicher arbeiten können. Ein informatives McCartney-Interview neueren Datums zu Beginn des Buches soll aber nicht unterschlagen werden.
Die DVD beinhaltet ein Feature namens "The Album Story", das graphisch sehr ansprechend ist, aber inhaltlich den Texten im Buch nichts Neues hinzufügt. "The Beach" ist ein knapp dreiminütiger Urlaubsfilm aus Schottland, der mit der Streicher-Fassung "Junk" vom "Working Classical"-Album hübsch unterlegt ist.
Verhehrend und fürchterlich ist der Outtake "Suicide", eine frühe Fassung des One Hand Clapping-Songs - das kann man nicht anhören. Und eine Frechheit ist es, "Don't Cry Baby" als unveröffentlichten Song anzubieten: McCartney spricht hier ohne Musikbegleitung die Zeile "Don't cry little baby, don't cry/Daddy's gonna play you a lullaby" und dann geht es direkt über in eine Instrumentalfassung von "Oo you". Was soll denn so eine schwachsinnige Resteverwertung?
Fazit: Ein bisschen viel sinnloser Aufwand für recht einfach gestrickte Musik, wieder mit ganz klaren und ärgerlichen Lücken. Wenn man auf die Photos verzichten kann, dann genügt die Doppel-CD-Fassung hier wohl auch.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen McCartney 1 - Emanzipation oder Schwanengesang?, 16. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mccartney (Audio CD)
Die Auflösung der Beatles, Anfang der Siebziger, trat eine Schockwelle unter den Fans los, von der sich das Rock-Business lange Zeit nicht erholen konnte; die größte Band der Welt existierte nicht länger. Schuldige wurden gesucht: Yoko Ono, Linda McCartney - selbst Paul McCartney geriet in die Schusslinie; war er es nicht, der die Auslösung als erster bekanntgab?
Um so verwunderlicher, wie gelungen Pauls erstes Solo-Projekt ausfiel: "McCartney". Alle Instrumente selbst gespielt, Producer und Aufnahmeleiter: McCartney himself!
Es ist eine Sommerplatte, kein Zweifel. Das gutgelaunte "Every Night", das romantische "Junk", das mitzugröhlende "Man we was lonely" - tolle Songs, zugegeben, aber man hört das Unausgegorene, Unfertige; aber gerade das macht diese Platte besonders. Sie ist rauh, kantig, edgy eben.
Das hervorragende "Maybe I'm Amazed" schließlich sollte alle Zweifel wegrocken: McCartney geht seinen Weg und ansatzweise hört man sogar schon, wo er hin will . . .
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschendes Angebot, 19. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Mccartney I (Audio CD)
Über die eigentliche LP/CD will ich gar nichts mehr sagen. Die besten Stücke sind wie bekannt tatsächlich mit Abstand "Maybe I'm amazed", ein absolut klasse Stück, das sich sehr gut auf einem der letzten Beatles-Alben gemacht hätte und auf dem Paul Harrisons Gitarren-Stil ein bisschen zu kopieren versucht, finde ich; gefolgt von "Every Night", das schon bei den Get back-Sessions auftauchte, "Junk" von der Indienreise, also White Album-Zeit; "Hot as Sun" ist angeblich ein ganz altes McCartney-Stück aus seiner Jugend. Ach ja, dann gibt es noch das schwächere "Teddy Boy", auch aus den Get back-Sessions und in Beatles-Fassung ungleich besser, da Lennon mitten im Song dagegenschießt, nachzuhören auf der Beatles Anthology 3.
Der Rest ist ziemlich zu vergessen, angefangen mit dem schlichten "Lovely Linda", über instrumentale Versuche, von denen "Kreen-Akrore" mit Abstand der Schlimmste sein dürfte, auch "Oo-you" und "Valentine Day" überzeugen kaum, bis hin zu "Man we was lonely", das nicht viel besser ist. "Momma Miss America" hat noch was, kommt aber eben über ein Demo auch nicht hinaus. Sicher hat das ganze Charme, wem's gefällt, der hatte die CD/LP eh längst.
Kommen wir also zur Frage, ob sich die Neuauflage wegen der Bonus-Tracks lohnt: ich denke nicht.
"Suicide" ist noch ganz gut als "neues" Stück, das ganz kurz am Ende von "Hot as Sun/Glasses" anklingt, "Women Kind" haut mich nicht um, es ist belanglos. Frech aber ist es schon, "Don't cry baby" als neuen Bonus anzupreisen, handelt es sich doch nur um eine andere Version von "Oo-you".
Dazu gibt es auf dieser zwei-CD-Ausgabe noch drei Live-Aufnahmen von 1979, die meiner Ansicht nach nicht auf dieses Album gehören, und zum dritten Mal insgesamt "Maybe I'm amzed", diesmal von One hand clapping. Fazit: eine erschwingliche Einfach-CD mit zwei echten Bonus-Tracks, nämlich "Suicide" und "Women Kind" hätte es getan, da die paar neuen Familienphotos jetzt auch nicht wirklich so umwerfend sind. Nett sind sie, aber naja.
Letztendlich bestätigt das ganze Album, mit Ausnahme von "Maybe I'm amazed", dass Paul 1970, zur Zeit der Beatles-Trennung, wirklich am Boden lag. Man sollte sich also, wenn man die CD schon hatte, gut überlegen, ob sich die Anschaffung dieser Ausgabe wegen zwei neuer Titel lohnt.
Übrigens Finger weg von der Neuausgabe von McCartney II: die Bonus-Tracks sind durch die Bank Schrott und lohnen überhaupt nicht, es sei denn man gehört zu den Leuten, die "Check my Machine" gut fanden.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beatles reloaded, 9. Juni 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mccartney (Audio CD)
Die Anspieltipps:

- Maybe I'm Amazed (natürlich)

- Momma Miss America

- Junk / Singalong Junk

- Teddy Boy

Das Album im chronologischen Kontext direkt im Anschluss an "Let it be" zu hören macht besonders viel Freude. McCartneys Album klingt unfertig, und gerade damit knüpft es direkt an die letzte Beatles-Platte an.

Das kurze Album liefert viele Instrumentals, die ein wenig nach Songs klingen, denen noch der letzte Lennon-Schliff fürs nächste Beatles-Album fehlt.

Alle Songs wirken abgebrochen, stückhaft, klingen fast nach Demo-Tape. Aber das macht auch ihren Charme aus. Der Solo-Künstler McCartney stellt sich hier ein erstes Mal (von Film- und Fremd-Produktionen während der Beatles-Zeit abgesehen) vor. Und er macht das damit genau richtig, wenn er es durch diesen Bruch schafft, von vorne anzufangen, nach immerhin über zwei Händen voll Beatles-Alben und zig Hits. Er nimmt klar Bezug auf das, was er als Beatles geleistet hat, und gibt dem Album durch die Unfertigkeit trotzdem den Charakter eines äußerst vielversprechenden Debüt-Albums.
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Mccartney
Mccartney von Paul McCartney (Audio CD - 1993)
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