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am 10. Januar 2003
"Bigger Than America" ist fast besser als die Originale der frühen 80er "Penthouse & Pavement" oder "The Luxury Gap" selbst. Acht jahre nach ihrem (eher enttäuschenden) Album "Teddy Bear, Duke & Psycho - A Modern Story" konnte kaum jemand mit einer solch genialen Veröffentlichung rechnen. Glenn Gregory, Martyn Ware und Ian Craig Marsh perfektionieren hier ihren Synthie-Pop und verzichten dankenswerterweise auf den Einsatz von Studio-Musikern, was ihrer Entwicklung und Originalität Mitte der 80er-Jahre ("How Men Are"; "Pleasure I") gar nicht gut tat. Jedes der zwölf Stücke ist ein eigenes Synthie-Pop-Juwel. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Martyn Ware und Ian Craig Marsh neben Kraftwerk die eigentlichen Schöpfer des Synthie-Pop waren. 18 Jahre nach Being Boiled bleiben sie ihrer Linie treu und integrieren trotzdem dezent neuere musikalische Strömungen, die ihrer Musik den letzten Schliff verleihen. Dabei treten die drei Herren aus Sheffield den Beweis an, dass phantastische elektronische Musik durchaus mit anspruchsvollen Texten gepaart sein kann. Glenn Gregory offenbart dem interessierten Zuhörer mit seiner unverwechselbaren Stimme ironische, teils bitter-zynische Texte mit politischem und philosophischem Hintergrund. So kommen nicht nur die Ohren, sondern auch die Gehirnzellen auf ihre Kosten. Seit drei Jahren erwartet der Synthie-Pop-Fan das neue Album "Before After" der drei Meister und man fragt sich, ob "Bigger Than America" tatsächlich noch an Genialität zu überbieten ist.
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am 5. Februar 2007
Nachdem sich Heaven 17 in den späten Achtzigern so ziemlich zwischen alle Stühle gesetzt hatten, erschien 1996 völlig unerwartet dieses späte Meisterwerk. Leider fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit - nennenswerte Chartplatzierungen blieben dieser Scheibe verwehrt. Wohl auch deshalb, weil sich in jener Zeit kommerzieller Erfolg nur dann in UK einstellte, wenn man auf den gitarrenorientierten Britpop-Zug aufsprang. Blur, Oasis, Pulp, Suede etc. regierten die Charts und damit den Musikgeschmack der Massen. Da passten die drei eigenwilligen Elektro-Nerds von H17 kaum in den aktuellen Zeitgeist.

Äußerst Schade, denn "Bigger Than America" hätte ein breites Publikum verdient gehabt. Noch heute (mehr als 10 Jahre nach Veröffentlichung)wirkt die Scheibe ausgesprochen zeitgemäß und erfrischend:

Die Soundbastler Marsh und Ware haben sich endlich wieder auf ihre musikalische Herkunft besonnen - die Synthesizer. Auf diesem Gebiet spielen sie in der Champions-League. Von Song 1 bis 12 löst eine geniale Klangidee die nächste ab. Lupenreine Synth-Sounds schwirren und surren durch die Lüfte. Groovige Basslines untermalen hierbei den gewohnt charismatischen Gesang Gregorys. Schon im Opener "Dive" geben H17 kompromisslos die Richtung vor: "The time for us to rise is here at last...". Wenn Gregory in tiefer Stimmlage fast befehlsmäßig "Dive" ausruft, fühlt man sich per Zeitmaschine in den Klassiker "Let Me Go" zurückversetzt. Die mitreißenden Singles "Designing Heaven" und "We Blame Love" wären Anfang der 80er garantierte Hits geworden. Beide Songs schaffen eine luftige und zuckersüße Atmosphäre, hinter welcher sich schon fast traditionell ernsthafte teils zynische Lyrics verbergen. Wie bereits der Albumtitel vermuten lässt, befassen sich die Songs thematisch mit H17`s Lieblingsthemen, nämlich USA, Politik, Macht, Geld. "Another Big Idea" und der Titeltrack sind weitere Höhepunkte dieses reifen und konsequenten Konzeptalbums.

Umso erstaunlicher, dass H17 mit dem Schlusstrack "An Electronic Prayer" quasi als Draufgabe noch eine nicht für möglich gehaltene Synth-Ballade nachlegen. Diese schillernde Hymne mit ihren fiependen und strahlenden Sounds ist der unumstrittene Höhepunkt des Albums. Gregorys beseelter Gesang sorgt für Gänsehaut: "Let the blood run through my veins again...". Und sein finales "...pray for me" lässt den Hörer kopfnickend zurück. Mehr davon, bitte!
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am 15. Oktober 2004
Ich schreibe sonst keine Rezensionen aber bei diesem Album muss
es einfach sein. Zu einer Zeit als ich die Meister von Heaven 17
schon im POP Qlymp wähnte fand ich diese Perle im Plattenladen
(Sorry CD Laden !)Als Fan aus den 80zigern ( ich sage : Crushed by the wheels of industry) bin ich von diesem Album begeistert.
Es zeigt wie intelligenter Synthie Pop mit wirklich guten
Texten die zum Nachdenken anregen verknüpft werden kann.
Für mich ist kein Ausfall auf der Scheibe. Ich besitze Sie schon
seit Jahren, hole Sie immer wieder aus dem Schrank und schon hat sich sich für einige Wochen wieder im CD Player festgefressen.
KAUFEN !!!
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am 30. Mai 2000
Ach, wie war ich froh, als diese Scheibe - so gut wie unangekündigt - im Laden stand! Die Großmeister, die ich längst verschieden wähnte, zurück im Spiel... was hier scheinbar von den drei Sheffieldern versucht wurde, ist eine Orientierung zurück zu "Penthouse and Pavement". Schade eigentlich, ich hatte die soulige Entwicklung zu "Pleasure One" genossen und hielt auch das vielseitige "Teddy Bear" für sehr gelungen. Diese Klasse hat "Bigger Than America" nicht, viele Songs wirken wie B-Seiten oder unausgegorene Versuche, sich modernen Strömungen anzunähern. Macht aber nichts: Zwischendurch beweisen Heaven 17 einzigartige Größe und schenken uns unvergleichliche Perlen. "Dive" ist pure Magie, "Designing Heaven" ist lupenrein perfekter Pop, "We Blame Love" und "Another Big Idea" haben unwiderstehliche Hooks, und darüber thront "Bigger Than America", ein scharfzüngiges, elektronisch pluckernder Volltreffer. Den Glanz erhält das alles durch Glenn Gregorys unverwechselbares Organ. Jungs, ich hoffe, Ihr kommt bald wieder!
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am 8. Januar 2004
Ich habe alle Heaven17-CD, aber diese Scheibe ist doch wieder ein großartiges "Comeback" von Heaven17. Sie bleiben Ihrer Linie treu und verpassen den Zuhörer abwechslungsreiche Songs die von Blues, Pop bis sogar zu Hip-Hop reichen.
Meine Mitbürger, die die glorreichen 80er erlebt haben, kann ich dieses Album wärmstens empfehlen.
Nicht umsonst haben diese begnadeten Musiker schon Alben von Tina Turner und Terence Trend D`Arby produziert.
Viel Spaß beim Hören
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