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am 27. Oktober 2009
Nachdem Hawkwind 1980 aus der Asche der auseinandergebrochenen Hawklords auferstanden, gab es mit "Levitation" eines der besseren Alben der Space-Rocker (dieser Tage in einer 3er-Box (!) neu aufgelegt), und anschließend einen Deal mit RCA. "Choose Your Masques" ist das dritte Werk bei dieser Firma, wobei das zweite ("Church of Hawkwind") nie in Deutschland herauskam. Jetzt hoffte man wohl, mit der Neuauflage ihres einzigen Hits "Silver Machine" punkten zu können. Tja, klappte nicht. Danach hatten RCA genug, und Hawkwind offensichtlich auch, die nie mehr bei einem Majorlabel unterschrieben.

Eröffnet wird das Werk mit dem Titelsong, der zwar ordentlich rockt, aber irgendwie nicht viel hergibt. Schlimm klingen die synthetisch vor sich hinklappernden Drums, die offensichtlich nicht von einem Menschen stammen, auch wenn Martin Griffin als Drummer genannt wird. Gefolgt wird er von dem schwebenden "Dream Worker", das die Band von ihrer psychedelischeren Seite zeigt und das live danach oft (ein)gespielt wurde. "Arrival In Utopia" rockt wieder nach vorne und kann diesmal wirklich überzeugen. Auch das Schlagzeug klingt hier natürlicher. Gut gemacht! Das nachfolgende "Utopia" beginnt elektronisch, endet dann in der über eine Minute lang von einer metallischen Stimme wiederholten Textzeile "If you wanna get into it, you gotta get out of it" (ach was!). Meiner Meinung nach reine Platzverschwendung! Gebt mir lieber "Revolution Number Nine"!

Dann folgt der schon erwähnte ehemalige Hit der Band um eine sagenhafte silberne Maschine. Wieder synthetische Drums, total überfrachtetes Synthesizergeflirre und tapferer Badewannengesang von Dave Brock. Lediglich die Gitarre von Huw Lloyd Langton - ohnehin die beste Addition der 80er Hawkwind - weiß zu gefallen. Sehr elektronisch, ziemlich monoton, leicht new-wavig und fast instrumental (im Schlußteil mit einer Vocoderstimme) kommt "Void City" daher. Hier paßt sich auch das synthetische Schlagzeug prima ins Gesamtbild ein. "Solitary Mind Games" ist eine atmosphärische Lloyd-Langton-Nummer und hat auch wieder seine wunderbare melodische Gitarre. Wenn 80er, dann am Besten so! Für mich die beste Nummer dieses Albums. "Farenheit 451" bezieht sich natürlich auf den Roman von Science-Fiction-Visionär Ray Bradbury, und es verwundert daher auch nicht, daß hier neben Captain Dave auch Robert Calvert als Autor genannt wird. Es hat allerdings auch wieder die gräßlichen Computerdrums, die bei den Rockern einfach nicht passen! Nach einem kurzen Instrumental von Bassist/Keyboarder Harvey Bainbridge gibt es einen weiteren Leckerbissen von Huw (und Marion) Lloyd Langton. "Waiting For Tomorrow" ist wieder ein Treffer, der das Album mit einer positiven Note abschließt. Die Synthis halten sich angenehm zurück.

Einige Veröffentlichungen beinhalten noch zwei Bonustracks - ein Single-Edit von "Silver Machine" und die B-Seite dieser Single, "Psychedelic Warlords". Letzteres ist ein weiterer neuaufgelegter Klassiker und hat neben Huws schönem Gitarrenspiel wieder die Computerdrums aufzubieten. Es kommt nicht mal in die Nähe des einmaligen Psych-Bombast-Rockers von "Hall of the Mountain Grill".

Einiges Licht, aber auch ebensoviel Schatten bietet dieses Werk der "letzten wahren Underground-Band". Es rechtfertigt jedenfalls nicht die horrenden Preise, die zur Zeit dafür verlangt werden und nur der Nicht-Verfügbarkeit geschuldet sind. Das ist Grund genug für Atomhenge, hier Abhilfe zu schaffen und auch dieses Werk neu aufzulegen (Ergänzung: ...was inzwischen in Form einer Doppel-CD passiert ist).
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am 31. Oktober 2007
Warum dieses Album der Spacerock-Legende HAWKWIND in Deutschland nie veröffentlicht wurde und nur auschließlich über den Import zu bekommen ist, wird allen die es gehört haben wohl immer ein Rätsel bleiben.

Für mich (HAWKWIND-Fan seit Anfang der 70er Jahre) zählt es zu den besten der Band überhaupt ! Ich habe mir das Album vor ein paar Jahren auch über Amazon besorgt und mußte zwar lange auf die Lieferung bei Amazon-Marketplace warten (weil äußerst rar !) aber dafür war der aktuelle Preis damals zum Glück noch nicht so hoch. Welchen Preis es einem Fan denn Wert ist, muss natürlich jeder für sich entscheiden.

Insbesondere wird es den HAWKWIND-Fans gefallen, die auf schnellere, härtere Stücke der Band stehen. "Choose Your Masques" und "Fahrenheit 451" sind spitzenmäßige Vertreter dieser Richtung. Auch der neu (in 2 Versionen !) aufgenommene alte Superhit der Band "Silver Machine" präsentiert sich hier einem schnelleren, druckvolleren Gewand als im Original von Anno 72.

Aber auch für die mehr psychedelisch verträumten Spacerocker unter den Anhängern der Band gibt's hier gutes Material wie "Dream Worker", "Waiting For Tommorow" und "Solitary Mind Games".

Kurzum ein Album was eigentlich für jeden HAWKWIND-Fan ein "Muss" ist !
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