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Kundenrezensionen

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am 20. November 2002
In Bathory's Entwicklung ist "Hammerheart" sicher das beste, was Quorthon und Co. bisher gemacht haben. Es hat zahlreiche andere inspiriert (z.B. Mithotyn, Enslaved) und einen ganz neuen Stil geschaffen, den Viking Metal. Epische Klänge, bombastische Melodien, genialer Gesang, gerade weil er so schön schräg und rau ist. Auch die Texte oder das, was sie ausstrahlen, jagen einem Schauer über den Rücken: "Shores in Flames" erweckt den Schrecken der Wikingerraubzüge an den Küsten Europas neu zum Leben, "One Rode to Asa Bay" beschreibt die Christianisierung des Nordens und den Widerstand, der vom viel älteren Wikingerglauben ausging. Die Produktion ist auf den ersten Blick wirklich nicht besonders klar oder scharf (Heavenshore Studios, eine alte Garage in Stockholm...), passt aber brilliant zu den Songs und macht ihren eigentlichen Charakter aus. Das beste Lied ist für mich "Shores in Flames", es beginnt mit dem Anbranden der Wellen an den Küsten Skandinaviens, bevor die Melodie einsetzt, der beginnende Sommer hat die Eisschollen in den Buchten aufgetaut und die See weit geöffnet, und die Herzen der Wikinger zieht es auf See... genial!
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am 8. August 2002
Bathory, eine Band, die guten Gewissens zu den Vätern des Black Metal gezählt werden kann, vollzog mit "Hammerheart" im Jahre 1993 (Erstveröffentlichung) einen radikalen Stilwechsel und begründeten das Subgrene des "Viking Metal".
Wo vorher extreme Trash-Metal Nummern mit krächzenden, minimalistischen Vocals vorherrschten, finden sich auf "Hammerheart" nun epische, von heftig rockenden Gitarren getragene Songs, die durchgehend mit aufwändigen Keyboardsounds versetzt wurden. Der Gesang ist weiterhin äußerst rauh und urwüchsig, allerdings sehr viel verständlicher als zu "Under the Sign of the Black Mark" Zeiten.
Der einzige (dicke) Kritikpunkt ist die soundtechnische Produktion. Der Sound der Scheibe klingt recht amateurhaft, wenn nicht gar "billig". Das Schlagzeug scheppert unangenehm aus den Boxen, die ruhigeren Passagen klingen teilweise verrauscht und die Gitarren kommen zwar sehr, sehr druckvoll, aber reichlich verschmiert rüber. Das ist der Grund, warum "Hammerheart" beim ersten paar mal Anhören einen eher durchwachsenen Eindruck hinterlässt.
Dazu kommt, daß Frontmann Quorthon alles andere als ein guter Sänger ist. Genau genommen ist er eine ziemliche Niete und er trifft eigentlich nie die Töne. Allerdings hat seine Stimme etwas sehr rauhes und charismatisches, welches sie für diese Art von Musik geradezu prädestiniert.
Das eigentlich Songmaterial ist jedoch durchgehend großartig. Angefangen beim epischen Titeltrack, über die akustische Ballade "Song to Hall Up High" bis hin zur emotionalen, pathosgeladenen Halb-Ballade "One Rode to Asa-Bay", jagt ein Klassiker den nächsten.
"Hammerheart" ist ein Meilenstein des Genres und sollte schon aufgrund des "historischen Wertes" in keiner Heavy-Metal Sammlung fehlen.
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Bathory war eine der innovativsten und einflussreichsten Metalbands, keine Frage. Quorthon erfand nicht nur den typisch-skandinavischen Black Metal, sondern wenig später auch noch gleich das Genre des Viking Metal. Ein echter Höhepunkt dieses Schaffens ist "Hammerheart" von 1990, und für viele ist es das beste Album von Bathory. Der Sound ist zwar nicht gerade hochklassig, aber dafür mitnichten schlecht, sondern, sagen wir, "passend". Die Songs sind eher einfacher und unkomplexer Natur, jedoch sind sie enorm wirkungsvoll. Sie sind majestätisch, episch und rau. Vor dem inneren Auge formen sich regelrecht Bilder von kargen, felsigen Küstenlandschaften im Sturm, und man bekommt direkt Lust, sein Langboot aus dem Keller zu holen und irgendeine Hafenstadt zu überfallen.
Besonders hervorzuheben sind meiner Meinung nach die mächtigen Backgroundchöre, ein echtes Markenzeichen der späteren Bathory-Werke.
Wenn man etwas kritisieren möchte, dann ist es ganz eindeutig Quorthons Gesang, denn singen konnte der Gute nicht wirklich. Er krakeelt die Texte hier noch ziemlich schief heraus, auf den späteren Releases (wie etwa "Blood On Ice") klingt das zumindest etwas besser. Aber irgendwie gehört das auch wieder zu "Hammerheart" dazu, man gewöhnt sich jedenfalls erstaunlich schnell daran. Dennoch erlaube ich mir, dafür einen Stern abzuziehen, obwohl der Rest des Albums nahe der Perfektion ist.
Eine Anmerkung noch zur Tracklist: Bei der remasterten Version wurden die Stücke "Song to Hall Up High" und "Home of Once Brave" zusammengelegt, die Tracklist auf dem Backcover blieb aber unverändert, was für einige Verwirrung sorgen könnte. Aber keine Panik, es sind alle Stücke vertreten, das Highlight "One Rode To Asa Bay" inklusive.
Wer "Hammerheart" noch nicht besitzt: kaufen!
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am 14. März 2010
Mit diesem Album, welches ich für das absolut beste Bathory-Album aller Zeiten halte (dies kann ich leider behaupten, da "Bathory" oder besser "Quorthon" alias Thomas Forsberg bereits im nur all zu jungen Alter von 38 Jahren verstorben ist), wurde etwas wirklich Großartiges geschaffen.

In diesem Genre gibt es meiner Meinung nach nichts Vergleichbares, außer vielleicht Bathorys "Twilight Of The Gods" (bitte lest auch meine Rezi hierzu).

"Hammerheart", welches ich mir gerade im Moment des Schreibens dieser Rezension nach etwa 200 Durchläufen nochmals zu Gemüte führe, ist ein Meisterwerk, dessen Power und Eleganz man eigentlich gar nicht in Worte fassen kann.

Ein Werk, dass man gehört haben sollte, ein Werk, dass sich einfach nur lohnt, ein Werk, welches die gesamte Qualität, Inspiration und Ausgewogenheit einer der besten und ehrlichsten (Viking)-Metal-Vertreter nur all zu gut wiederspiegelt und all diejenigen, die sich in diesem Genre bewegen, wohl vor eine große Aufgabe stellt und eine gigantisch hohe Messlatte anlegt.

Einen schlechten Song vermag man auf "Hammerheart" wahrlich nicht zu finden, dafür einfach nur (um es schlicht auszudrücken) gute Musik.

Hymnenhaft, in seiner Einzigartigkeit bestechend. Auch wenn der Vorgänger "Blood Fire Death" schon sehr gut war, und sich Quorthon vom reinen "Black Metal"-Schema zu lösen wusste, so ist gerade dieses Album die wahre Geburtsstunde des Viking-Metals.

Jeder Song ist ein Erlebnis, welches sich durch wunderbare Melodien, einen beinahe reinen und klaren Gesang und einer fantastischen Klang-Varianz ausweist.

Aus dem, was Quorthon in nur einem Song verarbeitet (zwei dieser sind länger als 10 Minuten), würden andere Bands heutzutage wohl zwei Alben machen.

Hört es Euch an. Ihr werdet begeistert sein. Ein tolles Album.

Wieder und wieder und wieder ... die volle Punktzahl.
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am 4. September 2002
Wenn man die meistgehasste Band der Welt sucht, haben BATHORY sicher gute Chancen auf einen Platz ganz vorn im Feld. Diese Band ist extrem: Extreme Musik, extremer Gesang und extreme Texte. Nach einer ziemlich okkulten Phase Anfang der Achtziger, mit Texten in denen Engel bespien und Gott skalpiert wurde (kein Witz...), wandte sich die Band spätestens mit dem Album „Blood, Fire, Death" langsam aber sicher thematisch der Wikingermythologie zu. Sie erschufen damit etwas völlig neues, den sogenannten Viking Metal, der Elemente aus Black- Death- und klassischem melodischen Metal zu einer Einheit verschmolz. Dazu kam die unglaublich irre (einen anderen Ausdruck kann ich dafür nicht finden) Produktion dieses Albums, wo man sich ernsthaft fragte, wie man solch kratzende Sounds überhaupt erschaffen kann. Die Wikingermythologie benutzten BATHORY lediglich als sehr wirkungsvolles dramaturgisches Stilmittel, vollkommen ohne zweifelhafte politische Inhalte, mit der die Viking Metal - Richtung fortan leider immer wieder zu kämpfen hatte. „Hammerheart" zeigt die Band um Frontfaucher QUORTHON in absoluter Bestform. Das Album ist durch und durch ein Klassiker! Die extreme Musik tat jedoch ihr Übriges und verhinderte den großen Durchbruch. Nach einem weiteren Album im Wikingermilieu („Twilight Of The Gods"), wandte sich die Band wieder dem Okkulten zu, was Anfang der Neunziger im Vergleich doch eher naiv bis peinlich rüberkam (Okkultismus ist IMMER naiv bis peinlich, doch Anfang der Achtziger war naive Peinlichkeit ja quasi ein stilprägendes Muss für jede Metalband :-) !). „Hammerheart" ist DER Klassiker von BATHORY und wer nur ein einziges Album von dieser Band kaufen will, sollte dieses nehmen.
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am 14. Mai 2013
Hammerheart von Bathory

Musikstil: Viking Metal

Die Band Bathory, gegründet (1983) von Quorthon war ein wichtiger Schlüssel des skandinavischen Black Metal. Es ging um Satanismus, Okkultismus, schwarze Magie und darum ein Antichrist zu sein.

Beim Album "Blood Fire Death" (1988) beschäftigten sie sich ein bisserl mit dem nordischen Sagenkreis, die Musik war aber weiterhin Black Metal.

Doch das änderte sich im Jahre 1989. Da setzte Quorthon alles auf eine Karte und produzierte ein wahres Meisterwerk; Hammerheart!

Playlist:

Shores In Flames
Valhalla
Baptised In Fire And Ice
Father To Son
Song To Hall Up High
Home Of Once Brave
One Rode To Asa Bay

Dieses Album war ganz anders, als deren Vorgänger und ganz anders, als man erwartet hatte. Hääää, ein Album über Wikinger?

Es wurde weder gebolzt, noch Black Metal-mäßig rumgeschrien!
Zwar war Quorthon nie ein guter Sänger, dennoch schaffte er es immer, seinen Alben Leben einzuhauchen.
Bei "Hammerheart" variiert er ständig zwischen harmonischem Gesang bis hin zu erregend heldenhaften Todesschreien. Unterstützt von einem herrlichen Männerchor, um der Musik mehr der nordischen Epik zu verleihen, was auch sehr gut gelungen ist.
Stampfendes Schlagzeug, unterstützt von verzerrten E-Gitarren, sowie auch der Einsatz der Akustikgitarre und einer Maultrommel weben einen ergreifenden Wandteppich und der Zuhörer sieht vor seinen geistigen Augen die herrlichen Landschaften der nordischen Recken, den Wikingern.
Zusätzlich gibt es eine Sound-Kollage bestehend aus:

- Meeresbrandung
- Meeresrauschen
- Einem mächtigem Signalhorn
- Möwengeschrei
- Geräusche des Dorflebens
- Pferdegetrappel
- Und mit etwas Phantasie kann man die Nebelschwaden zwischen den schwedischen
Wäldern ziehen hören!

Alles rundet sich ab zu einem Werk, aus dem eine neue Sparte der Heavy Metal-Musik entstand.
Quorthon gilt für viele als der erste und wichtigste Skalde des späteren Viking Metal!

Bewertung:
5 nordische Sterne für den Soundtrack der heutigen Freizeit-Wikinger!

Info:
Quorthon hieß mit bürgerlichem Namen Thomas Forsberg. Er wurde am 17. Februar 1966 in Stockholm in Schweden geboren und starb am 3. Juni 2004. Man fand ihn tot in seiner Wohnung liegen, Todesursache: Herzversagen.

Wie viele Menschen hatte auch er ein persönliches Geheimnis; er war chronisch Herzkrank!

Mein Nachruf an Dich, lieber Thomas!

" Besitz stirbt, Sippen sterben, Du selbst stirbst wie sie; eins weiß ich, das ewig lebt: des Toten Tatenruhm!"--(Havamal, Die Edda)
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am 9. September 2012
Waren die Vorgängeralben noch im Black und Death Metal Sektor zuhause, folgt mit Hammerheart die Debut CD in einem Stil den wir heutzutage wohl als Viking-Metal kennen. eine Rezension über dieses Album zu schreiben ist eigentlich für Metal-Heads unnötig, da diese CD in jeder gut sortierten Sammlung steht. Für jeden der es nicht kennt, kauft dieses Album, dazu eine gute Flasche Met, und lasst Euch in die Wikinger Zeit versetzen. Mag der Sound, wie auf allen Bathory Alben, nicht der beste sein, gibt das den Songs eine geniale Atmosphäre, passt perfekt zu Songs und Thematik.
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am 26. Mai 2007
Man braucht nicht mehr auf die Details einzugehen, es wurde schon alles gesagt. Dieses Album ist wahrscheinlich das beste Album was jemals erschienen ist.

Wer noch nie dieses Album gehört hat, kann ja mal bei youtube nach "One Rode To Asa Bay" suchen und sich dieses geniale Meisterwerk reinziehen.

5 Strene reichen hier nicht aus ;)
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am 25. August 2012
Bathory waren nicht nur Wegbereiter für den Black Metal, auch der Viking Metal, so wie er heute bekannt ist, würde nicht ohne die Ein-Mann-Band existieren. Keine andere Band hatte auf beide Stile soviel Einfluss wie Bathory. Auch heute, etwa 22 Jahre nach dem Erscheinen dieses Albums ist der Hauch der Legende noch zu spüren. Eine primitive Produktion, wie man sie schon von den Vorgängern gewohnt ist, gibt dem Album einen räudigen Beigeschmack. Flirrende, kreischende Solis stecken in jedem Song und veredeln die Nummern geradezu. Der rohe Klargesang ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Quorthon trifft die Töne nicht wirklich immer, aber gerade dies ist es vielleicht, was diese Scheibe auszeichnet. Und was ich hier höre, wurde von unzähligen Nachfolgern tausendmal kopiert. Wellenrauschen, Gewittergrollen, fremde Instrumente, die dem Sound einen folkigen Beigeschmack geben, etc. Es klingt manchmal extrem primitiv, aber diese Primitivität gefällt mir meist besser als z. B. jene von Darkthrone.
Der Opener „Shores in Flames“ wird von Wellenrauschen eingeläutet, weiß mich aber noch nicht völlig vom Hocker zu hauen.
Das folgende „Valhalla“ klingt da nach etwa zwei Minuten schon etwas besser. Auch wenn der Gesang ziemlich räudig daher kommt, so liegt in ihm doch mehr Kraft und Intensität, als bei so manchen seiner Nachahmer. Ein kraftvoller Stampfer, wenngleich ich mir den Song aufgrund des Titels etwas feierlicher vorgestellt habe. Aber Quorthon sah Walhalla scheinbar so: Mächtig, kraftvoll, laut und rumorend.
Das Album hat aus meiner Sicht genau drei Hits: Da wären zuerst „Father to Son“. Dieser Song ist von gesanglicher Leistung her wahrhaftig klasse. Das gefällt mir sehr gut. Hier liegt eine Dramatik im Gesang, wie ich sie noch nie zuvor gehört habe. Wahnsinn. Wir überspringen das melancholische Gejammer von „Song to hall up high“ und gehen zu einem der größten und besten Metalhymnen im Viking, wenn nicht sogar der gesamten Metal-Sparte. „Home of once brave“ ist ein epischer Stampfer von solcher Intensität und innerem Feuer beseelt, wie man ihn nie vernommen. Es erinnert etwas an Manowar, ohne jedoch je so kitschig wie jene zu klingen. Hier stimmt alles, der epische Rhythmus, der kraftvolle Gesang, die Riffs, die Solos, der Hall, einfach alles. Dieser Song geht mir nicht mehr aus dem Kopf und macht aus „Hammerheart“ das, als was man es so oft betitelte: Ein Meisterwerk.
Das folgende, oft so hoch gelobte „One Rode to Asa Bay“ schließt die drei genannten Hits schließlich ab und wartet ebenfalls wieder mit hochwertigem Gesang auf, auch wenn der Gesang an sich nicht als wirklich „gut“ gesehen werden kann. Nur erkennt man an den kraftvoll herausgeschleuderten Textzeilen, dass Quorthon zu jener Zeit wirklich mit Herz und Seele bei der Sache war. Etwas, was man von so manchen Kollegen heutzutage leider nicht mehr behaupten kann. Quorthon's Hammerherz schlägt in jeder Note, und genau dies macht dieses Album zu einem absoluten Hit. Dieser Musiker war einer von ganz wenigen wirklichen Künstlern, die die Musik nur der Musik zuliebe gemacht haben. Was bleibt, ist ein großartiger Nachlass für die geneigte Hörerschaft. Unter Anderem dieses Album, das die Geburtsstunde des Viking Metals einläutete.
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am 17. Januar 2015
Zugegeben habe ich es mit Bathory nicht immer leicht gehabt. Das liegt zum einen daran, daß es einige Zeit braucht, um die einzigartige Atmosphäre der Quorthon-Songs zu erfassen, zum anderen aber auch an den offensichtlichen Mängeln im Sound (vor allem der dumpfe, recht monotone Drum-Sound stört streckenweise).
Nun wagte ich mich doch an ein Bathory-Album heran-und bereue es nicht. Denn die technischen Mängel werden durch eine Atmosphäre wettgemacht, die man bei vielen technisch versierteren Bands umsonst sucht. Allein das Gesangs-Intro von "Shores in Flames" erzeugte bei mir Gänsehaut. Quorthon versteht es meisterhaft, mit wenig Mitteln viel zu erzeugen. So haben die sich wiederholenden Gitarrenriffs eine hypnotische Qualität und selbst die hallenden Drums erfüllen ihren Zweck.
Um es kurz zu machen: "Hammerheart" ist das Album, das in einer geraden Linie zu Enslaved ("Frost"), Mithotyn ("In the sign of the ravens") , Borknagar , Manegarm, Thyrfing und allen anderen Pagan/Viking-Heroes führt. Ich kann jedem an diesem Stil Interessierten nur raten , sich das Album am Stück anzuhören, ohne Vorurteile und vorgefaßte Meinung.
Der grottenschlechte Sound (vergleichbar mit Manowars "Sign of the Hammer") verhindert hier die Höchstnote, der Kultfaktor liegt jedoch bei Zehn plus!
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