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3,6 von 5 Sternen
All Right Now-the Best of
Format: Audio CDÄndern
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Februar 2005
Beim vorliegenden Free-Sampler "All Right Now" handelt es sich um eine, wie ich meine, repräsentative Auswahl Ihrer bedeutendsten Songs, wobei hier jedes Ihrer in den Jahren 1968 bis 1972 eingespielten Studioalben mit mindestens einem Stück repräsentiert ist. Die Rocklegende zeigt hier neben Bluesrock (Mr. Big, The Hunter), dem Genre, dem sie im allgemeinen zugerechnet wird, dass sie auch bei langsamen, balladesken Nummern (Sail On, Don t Say You Love Me) sowie bei traditionellen Rocknummern (All Right Now, A Little Bit Of Love) zu überzeugen weiss. Schon allein die klassische Besetzung Vocals, Lead Guitar, Bass Guitar, Drums weist darauf hin, dass bei Free schörkellose Rockmusik dargebracht wird.
Das Bemerkenswerteste an dieser Compilation ist allerdings der überragende Soundmix, für den Bob Clearmountain, ein Meister seines Fachs, verantwortlich zeichnet. Ich kann mich daran erinnern, dass diese CD, die ich bereits kurz nach Ihrem Erscheinen im Jahre 1991 erwarb, die erste mit neu aufbereiteten Klassikern war, mit deren Klang ich nicht nur vollauf zufrieden war, sondern der mich in regelrechtes Erstaunen versetzte. Auch wenn die Kapazität der CD nicht ausgeschöpft wurde, was zur Zeit Ihres Erscheinens aber auch nicht ungewöhnlich war, kann es hier nur die volle Punktzahl geben.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"There she stood, In the streets
Smilin' from her head to her feet
I said "Hey, what is this?" Now baby
Maybe she's in need of a kiss

I said "Hey, what's your name baby?
Maybe we can see things the same"
Now don't you wait or hesitate
Let's move before they raise the parking rate.

All right now, baby it's all right now,
All right now, baby it's all right now."

(Songtext)

Im Frühjahr 1968 fanden sich in London der Gitarrist Paul Kossoff (1950 - 1976) und der Schlagzeuger Simon Kirk, die bereits gemeinsam bei "Black Cat Bones" gespielt hatten, mit dem Sänger Paul Rodgers zusammen, den sie bei "Brown Sugar" abgeworben hatten. Der kurz zuvor von "John Mayall & The Bluesbreakers" gefeuerte Bassist Andy Fraser komplettierte das Quartett, das mit dem "Vater des weißen Blues", Alexis Korner (1928 - 1984) einen außerordentlichen Förderer bekam. Auch der Gruppenname stammt von ihrem Mentor, der die vier Teenager nach einem Gig im "Nags Head Pub" von Battersea schlicht (you are now) "Free" nannte.....

....als ein halbes Jahr später (November 1968) das von dem legendären britischen Produzenten und Manager Guy Stevens (1943 - 1981) produzierte erste Album der Gruppe "Tons of Sobs" (=Jede Menge Schluchzer) in die Plattenläden kam, waren Kirk 19, Kossoff und Rodgers 18, Fraser gar erst 16 Jahre alt. Der Longplayer brachte zwar (noch) keinen Charterfolg, aber mit "The Hunter" (Track 9) eine 1967er Booker T. & the M.G.'s Nummer, die zu einem bevorzugten Liveact der Gruppe werden sollte. 1969 war von einem nahezu pausenlosen Touren geprägt, bei der Free auch als Vorgruppe von "Blind Faith" bei deren US-Tour auftraten. Kossoff nutzte diese Zeit, um sich mit seinem Idol Eric Clapton auszutauschen.....

Während vom zweiten, selbstbetitelten Studioalbum, das im Oktober 1969 erschien und später von Rodgers als "unterproduziert" bezeichnet wurde, kein Track auf "Best Of" gelangte, markiert das im Juni 1970 veröffentlichte "Fire & Water" bereits den Zenith von Free. "All Right Now" (2) verhalf der Gruppe zu einem unvergessenen Auftritt beim "Isle of Wight Festival" vor 600.000 Konzertbesuchern. Der von Fraser und Rogers geschriebene, bis heute bekannteste Song der Gruppe erklomm in den USA Platz 4, im UK Rang 2 und in mehreren anderen Ländern die Topposition der Charts. "Mr. Big" (7), das dramatische "Fire & Water" (12und nicht zuletzt das langsam-gefühlvolle "Don't say You Love me" (14) katapultierten das Quartett in die Champions League der Rockgruppen. Free's Auftritt im "Mecca Ballroom" in Sunderland (County Durham) löste Tumulte und eine Hysterie aus, wie man sie bisher nur von den Beatles gekannt hatte.

Das bereits im Dezember 1970 veröffentliche vierte Studioalbum "Highway" konnte zwar nicht an den Erfolg seines Vorgängers anknüpfen, brachte jedoch einen musikalischen Fortschritt, der die intellektuelle Seite der Gruppenmitglieder aufzeigte. Nach "All Right Now" wirkte auch die Singleauskopplung "The Stealer" (5) geradezu gebändigt und gefällig. Die sanften Töne von "Be my friend" (10) offenbaren einmal mehr die schmerzvoll reflektierenden Aspekte der Gruppenmitglieder und ihres Musikstils. Ein riesiges Arbeitspensum führte schließlich zu Reibereien, die nach einer erfolgreichen Japan- und Australien Tour im Mai 1971 in der ersten Auflösung von Free gipfelten. Auch die Singleauskopplung "My Brother Jake" (8), die Platz 4 der UK Charts erklomm, konnte das Auseinanderdriften der Bandmitglieder im April 1971 nicht abwenden.....

.....denn Fraser gründete "Toby", Rodgers "Peace", während sich Kossoff und Kirke mit dem japanischen Bassisten Tetsu Yamauchi und dem texanischen Keyboarder John "Rabbit" Bundrick zusammentaten.....

Doch diese erfolglosen Projekte sollten nicht lange währen, denn im Juni 1972 erschien mit "Free at Last" das fünfte Studioalbum der Gruppe. Während das Album in die Top10 der UK-Charts gelangte, verbuchte die Singleauskopplung "Little Bit of Love" (3) Rang 13. Bei "Sail On" (6) tauscht Rodgers den Mikrophonständer gegen das Piano. Bei "Travellin' Man" (13) bringt wieder den gewohnten Rockdrive. Im Juli, am Vorabend einer Japan-Tournee, verließ der 19jährige Fraser die Band. Gründe dafür lieferte ihm Kossoff, weil wegen dessen Drogensucht und Depressionen Konzerte der vorangegangenen US-Tour gecancelt werden mussten. Kurzerhand sprangen Tetsu Yamauchi und John "Rabbit" Bundrick bei der Band ein.....

.....die mit diesem Lineup auch ihr siebtes und letztes Album "Heartbreaker" im Januar 1973 einspielte. Bei "Wishing Well" (1) zeichneten sich - neben Rodgers und Kirk - auch Yamauchi und Bundrick als Autoren aus. Als dritte Single, sollte der Kossoff gewidmete Song die TOP10 erreichen und zu einem weiteren Markenzeichen der Gruppe werden. Das getragene "Come Together in the Morning" (4) stammt allein aus der Feder Rodgers. "Travellin' in Style" (11), dessen Intro Assoziationen zu Led Zeppelin erweckt, schrieben die Bandmitglieder zwar noch gemeinsam, trennten sich jedoch nach einer US-Tour, bei der Kossoff durch Wendell Richardson (Osibisa) ersetzt worden war endgültig.....

.....Bassist Yamauchi ersetzte Ronnie bei den "Faces". Bundrick verdienste sich als Sessionmusiker und Keyboarder der "Who". Rodgers and Kirke formierten sich mit Mick Ralphs (Mott The Hoople) und Boz Burrell (King Crimson) zu "Bad Company". Kossoff versuchte sich mit seiner Gruppe "Back Street Crawler", bis er am 19. März 1976 infolge eines Herzinfarktes, 25jährig, an Bord eines Flugzeuges verstarb.

In einer Reihe mit "Cream" und "Led Zeppelin" zählen "Free" zu den einflussreichsten Bands des britischen Bluesbooms Ende der 1960er Jahre. Dank Kossoffs Gitarrenspiel und Rodgers Sangeskünsten (von denen man sich auch beim inzwischen beendeten Projekt "Queen & Paul Rodgers" überzeugen konnte) wurden sie zudem zu unsterblichen Ikonen des frühen Hardrocks.

5 Amazonsterne für All Right Now. The Best of Free".
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Januar 2013
super Sound aus vergangenen Zeiten, wer Free nicht kennt sollte sich das Album und alle anderen Platten anhören, denn es ist wirkilich alles richtig.
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am 13. April 2014
Ich habe die Single "All Right Now" und nicht die Best of CD bekommen.
Das sind dann 4 statt 14 Songs!
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4 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Mai 2002
während manche lieder wirklich überzeugen, regen der grossteil nicht einmal zum mitsummen an.eigentlich schade da man erkennen kann was für ein potenzial in dieser band steckt...
22 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
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