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Kundenrezensionen

18
3,7 von 5 Sternen
Angry Machines
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. August 2004
Ich weiß nicht, warum so viele Leute dem kleinen Mann mit der großen Stimme das Recht versagen, neue Wege zu beschreiten und mal was anderes auszuprobieren, als die xte Holy Diver Kopie...
So gut Holy Diver und Last In Line auch waren, die Alben danach waren nur Kopien davon (Ausnahme:Lock Up The Wolves), nicht schlecht, allerdings etwas farblos, auch wenn der eine oder andere gute Song dabei war. Nach der gescheiterten Black Sabbath Reunion (Dehumanizer) holte sich Dio den ausgefallenen mexikanischen Gitarristen Tracy Gri Jalva an Bord und legte so tolle düstere und experimentierfreudige Alben wie Strange Highways und eben dieses Angry Machinesvauf den Tisch. Es ist immer noch Dio, allerdings viel schwerer zugänglich als Last In Line, viel sperriger, düsterer, härter, aggressiver, wütender und kälter... Keine Lyrics über Drachen und Elfen, sondern über die nackte Realität, wenn auch metaphorisch verpackt.
Der Eröffnungssong INSTITUTIONAL MAN ist ein sehr langsames, schlleppendes, aber dennoch sehr kraftvolles und düsteres Stück, leichte Blues, aber auch Industrial Einflüsse, ein geniales Stück in bester Black Sabbath-Tradition mit genialen Lyrics über Isolation und Aussenseitertum.
DONT TELL THE KIDS ist eines der Lieder, die dann Fans verstörten, die den Eröffnungssong noch gut fanden: Sehr aggressiv, sehr schnell, eher in Marilyn Manson Richtung gehend mit sehr dissharmonischen Sequenzen, teilweise aber auch an Motörhead erinnernd.
BLACK ist ein weiteres Lied, welches so gar nicht zu Dio passt: Sehr Industrial lastig, disharmonisch, chaotisch, verstörend. Aber dennoch hörenswert.
HUNTER OF THE HEART ist dann wieder eines der etwas zugänglicheren Lieder in klassischer Dio Tradition, nur düsterer und härter. Cooler Groove und ein geniales Bass Intro.
Das verstörende STAY OUT OF MY MIND ist der Höhepunkt des Albums. Fast schon schleppender Doom Metall in bester Black Sabbath Trdition (WarPigs, etc) mit einem göttlich coolem Gitarrengroove und verstörenden, verzweifeltem Gesang Dios und einem bizarrem Keybord/Geigen Intermezzo in der Mitte, wie aus einem Horrorfilm entnommen. Trotz der Langsamkeit dieses Stückes entfaltet es vieeel Power und Agrression, Vinnie Appices Schlagzeugsynkopen sind unglaublich.
BIG SISTER ist dann wieder ein etwas fröhlicheres Lied, allerdings auch im MidTempo Bereich angesiedelt.
DOUBLE MONDAY ist dann die MOB RULES Kopie. Ein klassischer Metal Song im Modernen Gewand, allerdings mit interessanter Akustik Passage in der Mitte, wo man sie nicht erwartet.
GOLDEN RULES ist dann Dios einziger New Metal Song mit interessanten Rhythmus Wechseln, Dissharmonischen Gitarrensequenzen und Industrial-verdächtigen Rifffs und Grooves, hätte auch Marilyn Manson oder den Deftones gut zu Gesicht gestanden (bis auf den Gesang versteht sich!!). Intro und Outro (beides Klavierpassagen) lassen einen dermassen sperrigen Song nicht vermuten.
DYING IN AMERICA erinnert anfangs unverschämterweise an eine melodramtisch übersteigerte Version von Metallicas Enter Sandman. Ein geniales Lied, ähnlich wie Hunter Of The Heart.
Die abschliessende Ballade THIS IS YOUR LIFE fällt vollkommen aus dem Kontext des Albums heraus, weil sie völlig laff und uninspiriert ist, da kann auch Dios tolle Stimme nichts mehr retten. Der Kontrast mag vielleicht reizvoll sein, leider aber bediehnt sich diese Ballade aller Klischees. Abgesehen von diesem kleinen Ausrutscher ist Angry Machines ein sehr gelungenes Album, welches aber vieeele Durchläufe benötigt, ehe man sich damit anfreunden kann... Auch ich mochte dieses Album zunächst nicht, inzwischen aber höre ich es gerne, weil es Dios innovativstes Album ist und man mal was anderes vom großen kleinen Meister hört...
KAUFEN WENN IHR MUTIG SEIT!
CHEERS!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. April 2007
Die 90er Jahre waren eine schwierige Zeit für DIO. Das Black Sabbath Album "Dehumanizer" war bei den Kritikern nicht so gut angekommen und "Strange Highways" auch nicht - beides meiner Meinung nach völlig unberechtigt. Aber Frontman Ronnie lässt sich von den Meinungen der Kritiker nicht abschrecken - und zieht sein eigenes Ding durch. Und das ist auch gut so, denn es gibt keinen Grund "Angry Machines" zu schelten! Aber nun der Reihe nach...

Das Cover ist natürlich wieder mal der Hammer, wie man es von DIO auch gewöhnt ist. Doch was genau verbirgt sich jetzt dahinter?

Um es kurz zu fassen: "Angry Machines" ist mit "Strange Highways" DIO's düsterste CD. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger wirkt sie aber noch etwas thrashiger.

! Hinweis: !

Leute die "Strange Highways" nicht gemocht haben, dnenen wird das hier auch nicht munden. Auf jeden Fall vorher in die Höproben schnuppern. Fans von Dehumanizer etc können aber getrost zugreifen!

Nun gehe ich auf die einzelnen Songs ein...

INSTITUTIONAL MAN (5/5)

Huch was ist das? Bis jetzt war man von DIO immer einen schnellen Opener à la "Stand up and Shout" oder "We Rock" gewöhnt ... aber "Angry Machines" stellt den schleppenden "Institutional Man" an den Anfang - düsteres Lavariff ungeheuerlicher Groove... Mitwippen garantiert! Einer der besten Songs des Albums, wenn nicht der beste....

DON'T TELL THE KIDS (5/5)

Was der Vorgänger an Geschwindigkeit eingespart hat, holt der Nachfolger nach: Ein Song mit vielen Tempowechseln, von schnell zu sehr schnell aber auch sehr uneingänglich - sehr schöner Pre-Refrain! Hört man sich den Song öfters mal an, gewinnt man ihn aber auch für sich.

BLACK (3/5)

Die nächste Nummer kommt eher unspektakulär daher. KAnn meiner MEinung nicht mit den ersten beiden Songs mithalten - aber ich kenne auch LEute die diesen Song total cool finden, muss also nichts heißen! Ein Füller ist es übrigens auch nicht.

HUNTER OF THE HEART (5/5)

Startet mit einem düsteren Basssolo - hört sich sehr gut an und passt hier perfekt. Ansonsten schleppender Riff, geiler Refrain, düstere Grooves. Ein Highlight des Albums!

STAY OUT OF MY MIND (4/5)

Seeeehr langsam beginnt dieser 7-Minüter, dann setzt auch schon Ronnies Gesang an. In der Mitte gibt es ein Geigen (!) Solo, passt aber doch sehr gut, da es noch mehr Gruselatmosphäre bringt, an der dieser Song sowieso nicht spart. Viele Riffwechsel, gut gemacht.

BIG SISTER (5/5)

Noch ein Midtempo-Stampfer - Der Text kommt aufgrund der tollen Betonung sehr tragisch rüber... außerdem hat das Lied einen absoluten Ohrwurm-Refrain.

DOUBLE MONDAY (5/5)

Wilder Riff, etwas schneller aber auch kein Uptemp-Song. Gegen Mitte wird es etwas ruhiger nur um dann wieder ordentlich Damp zu machen. Der Song ist der AHmmer - aber warum nur so kurz? Noch nichtmal 3 Minuten? Da hätte man fast schon wieder einen Abzugspunkt geben sollen, weil dieser Riff einfach nie langweilig wird.

GOLDEN RULES (5/5)

Startet mit der "Morgen kommt der Weihnachtsmann"-Melodie, was einen beim ersten Hören schon ziemlich überascht. Dann Schreit Dio und es geht richtig zur Sache - allerdings kann der Riff nicht gleich überzeugen, genau wie die erste Strophe - aber sobald das erste Mal der Refrain ertönt wird einem klar wie geil dieser Song ist. Schon die nächste Strophe "Angry machines, designing your destiny" macht einem dann auch klar, dass man es mit dem geheimen Titelsong des Albums zu tun hat! Dann gibt es noch ein paar klasse Riffwechsel, und wenn dann zum Schluss wieder die "Morgen kommt der Weihnachtsmann"-Melodie ertönt ist man schon traurig das dieser geile Song vorbei ist.

DYING IN AMERICA (5/5)

Startet wieder mit einem düsteren Bass-Solo, wird dann ein Midtempo-Stampfer, der ein bisschen an Metallicas "Enter Sandman" erinnert. Aber der Song ist wirklich stark und auch ein Highlight des Albums.

THIS IS YOUR LIFE (4/5)

Das Album wird dann mit einer Ballade abgeschlossen.

Eine Ballade?!? Moment... Ja eine Ballade... das mag jetzt erstmal nicht zum düsteren Image der CD passen... aber es ist eine sehr düstere Ballade, die das ganze - wie ich finde - sehr gut abschließend.

FAZIT:

Angry Machines ist düster, hart, groovy, thrashig und erbarmungslos. Fans von "Dehumanizer" und "Strange Highways" sind hier gut bedient - andere sollten sich die Höhrproben mal anhören. Außerdem anzumerken ist, dass es außer "Don't tell the Kids" keine schnellen Lieder auf der CD gibt - mir als Fan von Mid-Tempo-Stampfern macht das aber nichts aus. ICh persönlich kann die CD gut weiterempfehlen!
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am 2. Juli 2000
Eigentlich ist es komisch: Während Ronnie James Dio in den Neunzigern im besten Sinne des Wortes moderne Heavy Metal - Alben vorgelegt hat, die sich in keine Schublade stecken ließen, hat er von seinen "Fans" dafür nur Schelte einstecken müssen. Bei dem durchweg hochkarätigen Material dieser CD ist das eigentlich nicht nachvollziehbar. Sicher, die Songs gehen nicht mehr runter wie Öl, wie seinerzeit noch die "Dio" - Hits wie z.B. "Rainbow In The Dark", doch das macht eine gewisse Qualität dieses Albums aus: Die sperrigen Songs entwickeln nach mehrmaligem Hören eine gewaltige Energie, die einen nicht mehr loslässt. Übrigens: "Angry Machines" ist auch für Gitarrenfanatiker interessant, da "Dio" seinerzeit den hochrangig unterbewerteten Mexikaner Tracy G. an die Gitarre holte. Dieser wiederum erzeugt atemberaubnde chromatische Soli, die jedem Kenner das Blut in den Adern gefrieren lassen. Ein echter Geheimtip für Metalfans, die nicht auf Einheitsbrei stehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juni 2011
Ronnie James Dio war Kult, ist Kult und bleibt Kult und er war eine der signifikantesten Stimmen des Hard & Heavy-Bereiches. Und Dio gelang es mit seiner Musik immer wieder zu polarisieren. Er zog einfach sein Ding durch, so wie er es sich vorstellte und nicht wie man es von ihm erwartete. Und es gibt nur wenige Künstler, die das wirklich *durften*.

Auf *Angry Machines* blieb er den Strickmustern des Vorgängers *Strange Highways* treu und konnte zugleich auch auf die selbe Bandbesetzung mit Tracy Grijalva, Jeff Pilson, Scott Warren und Vinnie Appice zurück greifen. Die Songs blieben hart, griffig und wie der Titel schon sagte hart an der Sozialkritik. Es entsand eine sehr moderne Heavy-Scheibe mit harten, schleppenden Songs. Allerdings ist die Scheibe etwas unterproduziert, was den Hörgenuß deutlich trübt und vom Songmaterial auch nicht sehr abwechslungsreich gestaltet, teils sogar mit langweiligen Tracks gespickt. Schade drum. Mit etwas konzentrieterer Arbeit hätte beinahe eine Scheibe der Marke *Dehumanizer - Teil 3* entstehen können.

Anspieltipps: *Double Monday*, *Hunter Of The Heart*, *Dying In America*

FAZIT: gute Scheibe, hartes Riffing, aber auch mit einigen Durchhängern...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 24. September 2014
...Dio ist, seit seinem Tode sowieso, eine Art Gott der Metal-Gemeinde, der Name deutet es ja an...Dieses Album zählt nicht zu seinen erfolgreichsten und auch bei mir kommt es selten auf den Teller. Der Grund: es ist eben Metal. Und eigentlich war Dio immer Hard Rock. Ja, das ist ein Unterschied, den man gerade hier hört. Bei Rainbow, Sabbath und den ersten Soloalben war der Rock`n`Roll immer da, gut, ein wenig lauter, härter, schneller, aber was soll`s. Hier nun wirkt das meiste negativ, böse und die Band flirtet mit der dunklen Macht des Industrial. Künstlerisch sicher ein Schritt - aber für mich ein unnötiger.
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am 10. November 2006
Wer nach "Last in Line & Holy Diver" der meinung war Dio hätte sein Pulver verschossen sollte es einfach mal wagen "Angry Machines" anzuhören und wird vielleicht sogar feststellen das man hier extrem Heavy Musik geboten bekommt von Ronnie james Dio der auch auf diesem Album die Dampfkeule rausholt wie auf keinem anderen Album.Natürlich ist das Album nicht so zugänglich aber dafür bei mehrmaligem hinhören umso intensiver in seiner entfaltung und wer sich dem album öffnet und es nicht ablehnt (das ist nämlich das größte Problem meiner meinung nach bei den meisten Dio Fans) wird merken das man hier eines der härtesten Dio Alben und zugleich hinter den beiden oben genannten alben das beste hört.Es klingt irgendwie nach Black Sabbath aber dann wieder nach Dio.

Um mal auf das Album einzugehen.Es beginnt mit "Institutional Man" das ein Drum solo beinhaltet zu anfangt und dann die Gitarren sehr Schleppend einsetzen kurz danach singt dann Dio das erste mal und so zieht sich der song hin und bleibt dann in diesem Langsamen Heavy sound kostüm was ich schon mal extrem geil finde.Don't tell the kids beginnt da doch um einiges schneller, und ist sehr Black Sabbath typisch würde ich sagen, jedoch ist der Refrain extrem schnell gespielt und der Chrous etwas melidiöser.Black ist einer meiner Lieblingstracks denn er hat etwas sehr beschleichendes, zudem ist das main-riff extrem geil gewählt und Dio's gesang passt sehr gut.Hunter of the heart fängt an mit einem sehr genialen Bass-Solo das dann durch Drums und Gitarre heftig gut umgestezt wird und zu einem 1A Headbang song macht.Stay out of mind ist für mich zwar auch ein guter song doczh er kann irgendwie nich die Klasse der vorangegangenen Songs halten....,Big Sister beginnt dann wieder sehr heavy und das riff kloppt schön durch die Boxen zudem singt Dio extrem gut zu Sound.Double Monday klingt für mich wieder sehr nach "Black Sabbath", aber auch hier tolle hard-rock metal riffs gepaart mit genialen Drumming wechseln sich ab!Golden Rules ist wieder eine etwas heftigere nummer die Dio gekonnt gut in Szene setzt.Dying in America hängt etwas den andere songs hinter her wie ich finde trotzdem ein toller song.This is you life is das ende des albums das mit keyboards und streichern untermalt ist und dazu nur noch Dio's stimme ertönt.Leider für mich nicht passend zum album.

Fazit:Wer auf der suche ist nach einem guten Dio Album sollte hier mal reingehört haben denn ich denke wer Dio hört mag auch diese gekonnt gut in Szene gesetzten Riffs gepaart it seiner umverwechselbaren und genialen Stimme nur das dass hier etwas härter zu geht als auf andere Alben dafür leidet etwas die melidiösität was der sache aber kein abbruch tut.-FÜR MICH DAS EINZIGSTE DIO ALBUM AUSSER ( HOLY DIVER & LAST IN LINE) DAS 5STERNE BEKOMMT.

chEErs!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 2007
1996 hat Ronnie James Dio den bereits mit dem Vorgänger eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgt. Wir hören hier lavamäßige Gitarren und Sounds, eher an Black Sabbath als an Dio selber erinnernd.

Offensichtlich wollte Ronnie sich musikalisch weiterentwickeln und auch offensichtlich hat er sich "Dehuminizer" von Sabbath als Vorbild genommen.
Langsamer, bratiger Sound kommt uns aus den Boxen entgegengekrochen. Darunter leiden die typischen Dio-Melodien ala "Holy Diver" oder "The Last In Line". Viele Fans hatten und haben damit Probleme. Ich persönlich finde zwar auch "Holy diver" und "The last in line" gelungener, auf der anderen Seite ist "Angry machines" aber besser als ein maues "Sacred heart".
Hightlights sind für mich `Institutional man`, `Hunter of the heart`, `Double monday` und besonders das über 7-minütige `Stay out of mind`, geschrieben vom ex-Dokken-Mann Jeff Pilson.

Ronnie hat sich nicht nur Freunde mit "Angry machines" gemacht, der Überflieger ist das Album auch sicher nicht. Wer aber das genannte Sabbath-Album liebt, liegt hier richtig. Von mir knappe 4 Sterne.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Juni 2002
Angry machines ist definitiv KEIN Album, dass man sich einmal anhört und dann
super findet. es bedarf schon einiger durchläufe, bis man die volle genialität
dieser scheibe zu würdigen weiss, aber dann! ich kenne keine band, die nach so
vielen jahren noch so inovationsfreudig wie dio auf diesem album ist. der
hauptverdienst für die wandlung vom seichten heavy-pop a la "rock'n'roll
children" oder "hungry for heaven" hin zum modernen, ja brachialen sound der
alben "strange highways" und "angry machines" gebührt eindeutig gitarren-gott
tracy g. Jener schrubbt sich mit einer hingabe durch die scheibe, die
ihresgleichen sucht. der absolute oberhammer ist dann nach über 40 minuten
damphammermucke aber die piano-ballade "this is your life" zum schluß, einen
krasseren kontrast hätte man nicht hinbekommen können. also, für alle die dio
ab "last in line" eindeutig zu poppig wurde und die auch die etwas härtere
gangart zu schätzen wissen sei angry machines wärmstens empfohlen, alle
anderen, ewig gestrigen und "wann macht dio ein zweites holy diver"-fasselnden
dio-fanatiker sollten einen großen bogen um dieses album machen.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2007
Est ist immer wieder ärgerlich, dass es von Presse und Fans abgestraft wird, wenn ein Künstler nicht immer wieder den gleichen Kram aufkocht. Ich habe Dio vor allem über Rainbow lieben gelernt, dann auch bei Sabbath, seine ersten Solosachen mochte ich auch, allerdings stellte sich irgendwann doch ein gewisser Überdruss ein, zumal ihm über immer ähnlicher Musik halt auch immer wieder ähnliche Melodielinien einfielen! Es hat bei mir auch eine Weile gedauert, bis ich mit Sabbath's "Dehumanizer" und Dios "Strange Highways" was anfangen konnte. Dann hatte ich mich in der Zwischenzeit viel mit einerseits Progkram und andererseits mit moderneren harten Sachen beschäftigt. Und dann kam "Angry Machines", das endlich mal Dios Götterstimme zusammen mit ungewohnter, origineller, brachialer Musik brachte! Für mich das beste Dio-Album aller Zeiten, schade, dass er aufgrund der Reaktionen gleich wieder eine Kehrtwende gemacht hat. "Magica" habe ich mir noch gekauft, dann wurde es fad. Und das Rumgehacke auf Tracy G. ist, zumindest, was die Studioarbeit angeht, völlig unberechtigt. Technisch, soundmäßig und auch ideentechnisch ein Glücksgriff.
Ein Album für alle, die Dios Stimme lieben, die es sonst aber auch einmal abgefahren mögen.
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am 25. April 2013
So richtig warm werd ich mit der Scheibe imer noch nicht.
Wirkt auf mich so wie (gute) moderne Kunst; der Künstler hat sich was bei gedacht und Mühe gegeben, aber meinen Geschmack triffts lang nit so wie andere Alben.

Sind für mich so gut wie keine Ohrwürmer dabei.
Aber um ab und an n bischen Abwechslung zu haben isses den Kauf wert gewesen.
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